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Alt 17.06.2021, 14:05
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Loki (2021)

War nie ein wirklich großer Anhänger des MCU - aber komplett gesehen hab ich dieses epische Abenteuer letztendlich doch.
Auch wenn ich über ein "echt gut" das "Große Ganze" betrachtet nicht hinausgekommen bin (mein Herz hängt da tendenziell bei "Captain America" und seinen meist etwas unpopulären Entscheidungen den Zusammenhalt der "Avengers" betreffend und "Ant-Man").
"WandaVision" holte mich - auch nach dem nach wie vor als extrem mittelmäßig empfundenen "Age of Ultron" - überraschend gut ab (siehe Thread) und nachdem ich bei "The Falcon and the Winter Soldier" nach 25 Minuten in der ersten Episode aus ... naja .. Langeweile abgeschaltet hab (beide Figuren haben mich auch in den Spielfilmen nicht wirklich erreicht - also schon eine schlechte Ausgangsbasis), war jetzt der "Gott des Unfugs" dran....

Nachdem er mittels Tesserakt (siehe "Avengers - Endgame") aus der Gefahrenzone um Thanos galaxieweite "Verbesserung des Allgemeinzustands" entschwandt, landet Loki (Tom Hiddleston in vortrefflicher Spiellaune - as always in diesem Part) kurzzeitig in der Wüste Gobi aufschlägt, wird er dort von einem Außenteam der "Time Variance Authority" eingesackt und mitgenommen.
Aufgrund seiner von der TVA dokumentierten Vergehen, steht ihm eine Schuldigsprechung bevor.
Doch der Agent Mobius M.Mobius (Owen Wilson in einer Rolle, die ich zu seinen besten überhaupt zähle) sieht in Loki die Chance einer "Variation" habhaft werden zu können, die schon mehrere Jäger-Teams der TVA eliminieren und deren Zeitrücksetzungsladungen stehlen konnte.
Da es sich sehr offensichtlich um eine Variation von Loki handelt, soll dieser mit seinen Fähigkeiten der Manipulation und der Täuschung nun sich selbst zu Fall bringen.
Nach anfänglichem Sträuben, willigt Loki schließlich ein.
Muß aber bald erkennen, dass sein Alter Ego ihm immer einen entscheidenden Schritt voraus ist... der in einen Plan mündet, der selbst den von Thanos im Vergleich dagegen klein rechnen kann...

Nach bislang 2 - von insgesamt 6 - Folgen kann ich schreiben: das mundet vortrefflich.
Allein die Chemie zwischen Hiddleston und Wilson kommt bei mir noch um einiges besser an, als die zwischen Hiddleston und Chris Hemsworth in den Spielfilmen.
Vom Design der (hauptsächlich analogen) Welt der TVA mal ganz abgesehen - wunderbar anzuschauen.
Unterlegt von einem Score von Natalie Holt (die mir bislang nicht akustisch aufgefallen wäre), der zum besten zählt, das mir das MCU bislang in die Gehörgänge gepflanzt hat. Dass man einen meiner Lieblingspopsongs aus den Achtzigern hier drin einsetzt, lass ich in Sachen Manipulation seitens der Macher problemlos zu.
Die (End)Titelsequenz ist auch ein kleines Schmuckstück.
Wie ich an anderer Stelle erfahren hab, ist die Figur des Antagonisten
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von den Drehbuchautoren (vermutlich) abgeändert worden - zumindest weist das Ende der zweiten Episode darauf hin.
Was entsprechend mit der Materie Vertraute (vielleicht) nicht so wirklich gutheißen (könnten).

Man wird sehen, was die nächsten vier Episoden diesbezüglich abliefern.
Eins steht fest: mit entsprechend Bonus versehen, lass ich das hier (bei entsprechend befriedigendem Ende versteht sich) problemlos als Scheibe in die Sammlung einziehen.

Ein paar Zeilen folgen dann in vier Wochen, wenn das Spektakel geendet hat...
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"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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Alt 19.07.2021, 13:46
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard AW: Loki (2021)

Es ist so einfach, zum Ende einer Saga, einer Serie, eines Films eine großangelegte Schlacht zu servieren. Eine Herangehensweise, die mich in den letzten Jahren zunehmend ermüdete. Auch weil man den Weg dahin schon in ansteigendem Maße mit Schlachten/Kämpfen und Verfolgungsjagden vollstopfte, dass man bis zum eigentlichen Finale kaum mal mehr "Papp" sagen wollte (weil man es manchmal auch nicht mehr konnte).
Hier geht man den umgekehrten Weg - und verlagert
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die Schlacht in die Köpfe von zwei Menschen.

An deren Ende ein Anfang steht, der ähnlich groß, von Verlust gezeichnet und mit einer Aufbruchsstimmung beseelt erscheint, wie einst
Spoiler: Anzeigen
"Der Herr der Ringe - Die Gefährten" ("Lasst uns Orks jagen!") und "Star Wars - Episode V: Das Imperium schlägt zurück") zu eigen war.

Wenn "Loki" der Grundstein für den neuen Komplex an Marvel-Filmen darstellt, so ziehe ich davor den Hut: absolutly wonderful. Auch wenn ich ein Stück weit davor erschauere, dass da wieder eine Phalanax von Superheldenfilmen auf mich wartet (Trilogie? Vergiss es, Baby - das hier wird der nächste RICHTIG GROSSE heisse ScheiXX). Zumindest die zweite Staffel von "Loki" ist - schon jetzt - gesetzt.

Und das Motto, das man über diesen Sechsteiler - und das was sich daran anschließt - setzen kann, kann nur lauten:
"Die Zeit ist das Feuer, in dem wir alle verbrennen!"

Simply episch. Dagegen wirkt - zumindest für mich - das Finale vom ersten Marvel-Zyklus (Avengers "Infinity War" und "Endgame") nahezu klein.... schon jetzt, an dieser Stelle.

Nuff said....
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Geändert von scholley007 (19.07.2021 um 13:49 Uhr)
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