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Alt 10.02.2019, 18:18
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Alita - Battle Angel (2019)

Gut Ding will Weile haben. Von der Ankündigung James Camerons den Manga-Klassiker von Yukito Kishiro filmisch umzusetzen bis zum nun vorliegenden Film sind rund 10 Jahre ins Land gegangen. Inklusive einer halbjährigen Verschiebung. Denn ursprünglich hätte die 200 Millionen-Dollar-Produktion schon im letzten Sommer, dann zu Weihnachten 2018 heraus kommen sollen. Nix neues: Camerons "Abyss" genauso wie seine "Titanic" litten an ähnlichen Problemen (und "Abyss" wurde damals von seinem Studio FOX um rund 20 Minuten gekürzt wurde - was besonders im Hinblick auf das ursprüngliche spektakuläre Finale das darunter zu leiden hatte nur als "wirklich und wahrhaftig DUMME Idee" zu bezeichnen ist. Genauso wie die Branche ob des sprunghaft angestiegenen Budgets der "Titanic" vorab Schiffbruch an Eisberg UND Boxoffice prognostizierte). Wie heißt es so schön: Totgesagte leben länger. Cameron hat sich diesbezüglich phantastisch in eben jener Branche gehalten - und sich seinen Ruf als Visionär immer noch nicht streitig machen lassen. In Zusammenarbeit mit Schöpferin/Drehbuchautorin Laeta Kalogirdis (deren hochgelobte TV-Serie "Altered Carbon - Das Unsterblichkeitsprogramm" zu ihrem Anschlussjob "Sword Art Online" geführt hat) entführt man den Zuschauer in ein neues "World Building" - durchaus vergleichbar mit dem Manga-Opus Magnum "Akira"...

300 Jahre nach dem letzten großen Krieg von Erde vs. Mars, hat sich die aktuell existierende Gesellschaft in Megacities zusammengefunden. Über der größten eben dieser namens Iron City schwebt die letzte große Megacity Zalem - aus der man höchstens raus kommt. Aber nicht rein. Dafür sorgt der herrschende Nova
Spoiler: Anzeigen
(Edward Norton in seinen wenigen Sekunden kaum erkennbar)
.
Als der Kybernetikexperte und Wissenschaftler Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz in einer vollkommen entspannten Rolle, einfach weil der nicht "den Waltz" zu geben hat) bei seinen Streifzügen durch die Schrottabfälle, die aus der Megacity zum gewöhnlichen Volk hinabregnen (ähnlich wie einst aus den Müllraumschiffen in "Star Force Soldier" Kurt Russell als Ausschuss abgeladen wurde) auf einen weiblichen Cyborg stößt, der noch funktionsfähig scheint, erhält dieser den bionischen Körper, den Ido für seine Tochter vorgesehen hatte.
Das so neugeborene Wesen - auf den Namen Alita getauft (die von der bislang aus "Maze Runner" und dem Netflix-Hit "Bird Box" bekannten Rosa Salazar einnehmend verkörpert wird) besitzt eine Seele. Und lernt durch den streetsmarten Hugo (Keean Johnson) das Spiel kennen, das alle eint: Motorball.
Während sich in ihrem mechanischen Herzen ein Gefühl entwickelt, das nicht sein kann - nämlich Liebe - gerät sie durch die nächtliche Profession ihres Ziehvaters in die Kreise von Kopfgeldjägern. Und will eine von ihnen werden. Nach anfänglichem Hohngelächter, beweist sie ihre Fähigkeiten, von denen Ido ahnte. Sie Alita allerdings - um ihres Schutzes willen - verschwieg.
Und Idos Ex-Frau Chiren (Jennifer Connelly), die als Wissenschaflerin die Spitzenkämpfer des Motorball versorgt und upgraded, muss sich irgendwann ebenfalls entscheiden, auf welcher Seite sie steht....

First of all: diese Augen! Wer ob der Kulleraugen Alitas in den Trailern Schwierigkeiten hatte - das ist binnen 5 Minuten problemlos vergessen.
Ansonsten hat der Film - ähnlich wie "Ghost in the Shell" als verfilmter Klassiker - das Problem, des "zu-spät-Geborenen". Soll heißen: da haben sich Legionen an Filmemachern aus dem Sourcematerial für ihre vor eben dieser filmischen Umsetzung entstandenen Filme inspirieren lassen.
Nicht dass "Alita" in ihren Bewegungen nicht mehr als ansehnlich geraten wäre.
Leider hatte ich während ihres Umschwenkens auf Kampfmodus immer und immer wieder Summer Glau als "River Tan" (in "Firefly" und dem Kinoableger "Serenity") vor Augen.
Dass die Geschichte nun nicht wirklich frisch wirkt - geschenkt.
Problematischer erscheint, dass der Film - vermutlich aufgrund Testvorführungen und den daraus resultierenden Nach"besserungen" (ich vermute dies, habe keine Fakten diesbezüglich!) - eine Straffung verordnet bekam.
Und dieses "Lifting" sorgt für eine Menge an Sprüngen im zweiten Teil.
Wo der epische Atem, der in der Geschichte definitiv verankert ist, sehr sehr kurzatmig wird.
Was schade ist.
Denn auch wenn Iron City mir ein Zuviel an Deja vu a la "Judge Dredd" (irgendwie ein Zwitter aus beiden Verfilmungen des Comics) bezüglich des präsentierten Ortes anzubieten hatte; darauf kam ich noch klar.
Leider ist der überwiegende Teil der ersten Hälfte von Regisseur Robert "From dusk till dawn"/"Sin City" Rodriguez mit seiner Gewichtung auf Alita und ihrem Boyfriend die Teenversion von Rodriguez "Spy Kids" meets Motor... pardon.. "Rollerball".
Und da schwerpunktmäßig auf die Sehgewohnheiten der Durchschnittsdreizehnjährigen weltweit zurechtgezimmert worden.
Hat - letztendlich - ein wenig mehr (und seien es die großen staunenden Augen Alitas) gegenüber Scarlett Johansson als "Ghost in the Shell". Wenn auch nicht allzu viel.
Wer mit ganz viel technischer Sahnehaube - und wenig Kaffee draunter - glücklich werden kann, kann sich anschließend dann bei Starf..bucks noch drüber auslassen.
Bei mir kommt er - ähnlich wie "The great wall" oder "47 Ronin" als kurzweiliges "Guilty Pleasure" davon.
Was - im Hinblick darauf, hier einen möglichen Alltime-Classic geplant zu haben - doch ein wenig dünn ausfällt......
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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