Kinoforen.de  

Zurück   Kinoforen.de > Allgemeines > Filme > ab 2010


Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen
  #1 (permalink)  
Alt 04.02.2019, 22:57
...is mostly "Confuzzled"....
 
Registriert seit: Nov 2007
Ort: Da wo ich hingehöre
Beiträge: 7.022
scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard The Mule (2018)

Mit 88 Jahren kann sich die lebende Legende Clint Eastwood problemlos erlauben, das zu machen, was ihm gefällt. Und - nachdem er vor Jahren schon ankündigte, die Schauspielerei an den Nagel zu hängen - somit aus seinem "Ruhestand" (der Mann schafft es weiterhin jährlich einen Film nach dem anderen als Regisseur abzuliefern) unverhofft wieder aufzutauchen, wenn es ihm gefällt.
Die auf einer wahren Geschichte beruhende Mär um einen Neunzigjährigen, der als "Mule" (sprich: Maultier, Packesel) Drogen für ein mexikanisches Kartell durch die Gegend "schaukelte" war - mit Sicherheit - ZU verführerisch, als einfach nur auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen....

Earl Stone (Eastwood) ist seit Jahrzehnten im Gartenbau tätig. Und hat als solcher seine Liebe zur Blumenzucht zur vollen Blüte gebracht. Leider hat eben diese Liebe dazu geführt, dass er sich Jahr um Jahr immer weiter von seiner Familie (Ehefrau: Dianne Wiest/Tochter: Alison Eastwood/ Enkelin: Taissa Farmiga) entfremdet hat. Als das internet - dem er zu Beginn der Handlung im Jahr 2005 keine Beachtung schenkte - die Möglichkeit des Blumensamen- und Blumenzwiebelhandels binnen kurzem groß werden ließ, verpasst er auch hier den Anschluss. Und verliert über die kommenden Jahre nahezu alles.
Bis er auf der Verlobungsfeier seiner Enkelin Ginny - bei dem ihm alle außer eben jener die kalte Schulter zeigen - von einem Gast Ginnys eine Visitenkarte zugesteckt wird. für den Fall, dass der - finanziell ziemlich klamme - alte Herr sich "etwas nebenbei" verdienen möchte.
So landet er in einer Werkstatt in El Paso, Texas. Wo ihm eine Tasche in den Wagen geladen und ein Handy überreicht wird. In Chicago - an einem bestimmten Motel -. soll das "Transportgut" überreicht werden.
Und er dafür gut entlohnt werden.
Der - doch relativ stoische und keine Fragen stellende - Oldtimer tut wie ihm geheißen.
Und hat am Ende der Tour einen ganzen Batzen Dollars in der Hand. Und von nun an einen lukrativen - garantiert steuerfreien - Nebenjob. Ohne sich groß Gedanken zu machen, was er da transportiert.
Die beiden DEA-Agents Colin Bates (Bradley Cooper) und sein Kollege (Michael Pena) könnten es ihm sagen - trudeln doch seit einiger Zeit solche Mengen an Drogen auf den Markt, dass die Schwemme einer Flutwelle gleicht.
Während sich innerhalb des von Laton (Andy Garcia) geführten Kartells die Schwerpunkte im Verlauf der Touren gravierend verschieben, die DEA mittels eines Spitzels im Kartell dem erfolgreichen aber weiterhin unbekannten "Transporter" auf der Spur sind, bemerkt Earl, dass es mit der Gesundheit seiner Ex nicht zum besten steht.....

Eine Geschichte um verpasste Chancen und die Möglichkeit diese zum Ende (eines Lebens) gerade zu biegen/gerade biegen zu können. Die Kriminalstory ist da quasi der Grundstein für den Rest.
Somit ist der Film kein Stück weit an Action interessiert. Weshalb diese de facto nicht vorkommt.
Einzig die Bedrohung die aus den Strukturen der mexikanischen Drogenfamilie erwächst. Und auch Bradley Coopers Figur hat private Probleme, die durch die Konzentration auf den Job erwachsen.
Familie - und wie man mit ihr umgeht. Wie man sie - im schlimmsten Fall - überlebt.
Und das Leben irgendwo dazwischen.
Etwas, das man mit jüngeren Jahren gern als ein wenig von oben herab als "Klischee" bezeichnet. Und je älter man wird als durchaus echt und ehrlich angenommen hat.
Mit einem Anfangsbild, das ein gelungenes Schlussbild erschafft.
Und - zu Eastwoods schauspielerischen Schlussbildern aus "Million Dollar Baby" und "Gran Torino" - noch ein weiteres dazu stellt. Womit sich ein Triptychon bilden lässt.
Und ein Film wunderschön unaufgeregt ausklingen darf...
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
Antwort

  Kinoforen.de > Allgemeines > Filme > ab 2010

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist aus.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are aus
Pingbacks are aus
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:32 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.0 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.3.0
 
 Die Kinoforen-Sites
MovieGod.de
FilmSzene
kinolatino.de

  MovieGod.de Film-News
Star Wars Jedi: Fallen Order: Schicker Trailer zum Actionspiel
Ab November im Handel

Star Wars Episode IX: Der Trailer ist da
An Weihnachten im Kino

Der König der Löwen: Der Trailer zur "Real"verfilmung
Kommenden Sommer im Kino

Cobra Kai: Reese und Johnny in neuem Clip
Season 2 des etwas anderen Karate-Kid-Sequels

John Wick 3: Parabellum: Neuer Trailer online
Ab Mai im Kino

Keanu Reeves und Alex Winter kündigen Bill & Ted 3 an
Sommer 2020 soll es so weit sein

Toy Story 4: Der offizielle Trailer
Ab Sommer im Kino

Marvel Studios' Avengers Endgame: Der Trailer zu The Avengers 4
Ab April im Kino


  amazon.de Top-DVDs