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Alt 26.12.2018, 13:06
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Standard Wir (2019) (OT: Us)

Key und Peele sind in den USA als Comedyduo schwer populär. Ihren "Keanu" hab ich als DVD-Premiere mal irgendwann gesichtet und als überraschend sympathisch empfunden (besonders im Hinblick auf das was in den letzten 3 bis 5 Jahren so als "Mainstreamcomedy" aus Richtung USA verbrochen wurde). Als Anführer des bekloppten Wolfsrudels in dem Animationsfilm "Störche" sind sie im Original auch wunderbar besetzt.
Inzwischen ist Key hauptsächlich als Darsteller unterwegs - seine Auftritte in "A world beyond" und "Predator Upgrade" sind durchaus ansprechend - während Peele sich als Regisseur/Drehbuchautor freischwimmt.
Mit "Get out" hat er schon bewiesen, dass er was "Ungut-Feeling" anbegeht, ein feines Näschen besitzt.
Für März 2019 steht nun "Wir" ins Haus.
Und - meine Fresse - das stellt für mich wohl einen der überzeugendsten Trailer der letzten Jahre überhaupt dar!
Neben dem "Unbreakable"-Trilogie-Finale "Glass" der derzeit von mir am sehnlichsten erwartete Film des kommenden Jahres:

https://youtu.be/hNCmb-4oXJA

Und das schicke T-Shirt von Youngster Jason ist mal auch ziemlich cool. Neben dem perfekt eingesetzten Rapsong von Luniz!
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Geändert von scholley007 (26.12.2018 um 13:10 Uhr)
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Alt 30.12.2018, 01:50
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Standard AW: Wir (2019) (OT: Us)

Jup, der Trailer sieht echt fein aus. Ich hoffe nur, dass der film nicht so laut wird und es nur am schnitt lag um den trailer "spektakulärer" zu machen. Anaonsten würde ein jump scare moment den nächsten jagen was alles kaputt macht. Ich hoffe das beste. Das kann entweder einer der besten oder enttäuschensten filme des jahres werden.
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Alt 15.03.2019, 17:00
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Standard AW: Wir (2019) (OT: Us)

Nach einem Erlebnis in der Kindheit, das ihr in einem Vergnügungspark (genauer: in einem Spiegelkabinett mit dem schönen Motto "Find your inner self") am Meer zustieß, ist Adelaide Wilson (Lupita "Black Panther" Nyong´o) nie gänzlich dieselbe geblieben.
Besonders die Nähe zum Meer triggert seitdem ihre Urangst.
Entsprechend reagiert sie, als ihr (ebenfalls geistig etwas gehandicapte) Sohn Jason (mittels "Jaws"-T-Shirt und Wookiemaske sowie des Namens als Cross-Referenz zu "Freitag der 13." und den beiden anderen prägenden Franchises zusammengesetzt), kurz mal verschwunden ist.
Solcher Art in Alarmbereitschaft versetzt, kehrt man mit Mann und Tochter dann lieber vorzeitig zurück ins Urlaubsdomizil.
Nur um nach Einbruch der Nacht eine vierköpfige Familie in der Einfahrt stehen zu haben. Die wie die geistig minderbemittelte - aber nichts desto weniger brandgefährliche - Doppelgängerspiegelung des familiären Quartetts erscheint. Die nun folgende Nacht wird weitreichende Folgen haben - nicht nur für die Wilsons....

Die erste Einstellung des Films
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(bei dem ich mal auf die erste VHS-Videokassette "C.H.U.D.", die da neben dem TV-Gerät liegt aufmerksam machen möchte - ein Film, der nicht allzu vielen etwas sagen wird, aber die Richtung von "Wir" weist - auch mit dem anfänglichen Einführungstext)
bringt Regisseur/Drehbuchautor Jordan Peeles Anliegen schon auf den Punkt.
Und die nachfolgende Unwohlsequenz beweist erneut, wie viel der Mann von langsamer schleichender Spannung versteht.
Das hält - mit leichten Anflügen von einsetzender Langeweile, schlichtweg weil dann eine gewisse Trägheit der Dramturgie einsetzt - bis etwa Minute 40 vor. Dann entwickeln sich die Geschehnisse ziemlich unvorhersehbar - und in einer gelungenen Mischung aus Schrecken und grimmigem Humor (die Musikauswahl trägt da entscheidendes zu bei - auch die Tatsache, dass nicht alle Grausamkeiten auch bebildert werden müssen).
Letztendlich aber geht dem Film dann ab Minute 70 spätestens der Gaul durch - will sagen: dem Autor/Regisseur schwebt ein Anspruch vor, der durch die Wahl seiner Mittel leider ein ums andere Mal ein Bein gestellt wird.
Am Ende gelingt zwar ein George A. Romero würdiges Endbild, das einen durchaus frieren lassen kann.
Aber da inzwischen jegliche Bodenhaftung zugunsten der Erreichung eben jenen Ziels aufgegeben wurde, fällt das letztendlich wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
In den USA sammelt der - auch aufgrund der gegenwärtigen Lage des Landes und seines (gespaltenen) Volkes - massig positive Reviews ein (derzeit 100 Prozent positiv). Und lässt das so entsprechend eingestellte Publikum ähnlich formschön vor die Wand läufen, wie derzeit bei "Happy Deathday 2 U" und "Escape Room" (die ich beide im direkten Vergleich hiermit gelungener empfinde, auch weil sie wenigstens nicht versuchen Anspruch vorzutäuschen) - wieder kein reinrassiger Genre-Horrorfilm.
Sondern eine garstige psychologische Allegorie - mit (zugegeben einigen gelungenen) genretypischen Momenten.
In wie weit das letztendlich dazu führt, dass der ein Monsterblockbusterhit/coming Classic wird, werden die kommenden Monate zeigen.
Selten klaffte für mich in den letzten Jahren die Schere (die hier als Waffe benutzt wird) zwischen Erwartungshaltung und letztendlich Serviertem so sehr auseinander wie hier.
Ich würde den von der Leber weg all jenen empfehlen, die "It follows" lieben - der ließ mich auf einem ähnlichen Level kopfschüttelnd zurück.
Auch wenn Bekannte aus der Kritikerzunft ob eben dieses Vergleichs im Kollektiv die Köpfe schüttelten.
Am besten erwartet man ein Werk, dass es nun wirklich nicht drauf anlegt, von jedermann/jederfrau gemocht zu werden....
Und - vielleicht gerade wegen dieser meiner Worte - wird der am Startwochenende sowohl in den USA (wie zu erwarten) als auch hierzulande Platz 1 der Kinocharts. Wetten?
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Geändert von scholley007 (15.03.2019 um 17:04 Uhr)
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Alt 18.03.2019, 10:13
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Gestern nochmal "Get out" - der mich damals schwer begeistert hat - mit meiner Herzdame gesichtet, die auch angetan war (das Genre ist sonst nicht so ihres).
Dabei fiel mir auf, dass Peele als Bindeglied zwischen "Get out" und "Wir" ein Hasenmotiv benutzt - in "Get out" läuft der alte Song "Run, Rabbit, Run", in "Wir" gibt es die Hasen dann auch zu sehen - als auch ein musikalisches "Haunting Theme" (Musik hier wie dort: Michael Abels) einsetzt, das wohl auf Negro-Spirituals basiert, wie sie zu Zeiten der Sklaverei auf den Baumwollfeldern von den Arbeitern intoniert wurden.
Würde mich nicht wundern, wenn das in Peeles drittem Film auch wieder vorkommt. Und ein dritter Film - im Rahmen dieser Gesellschaftskritischen Horror-Anthologie - wird kommen. So oder so!
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Alt 30.03.2019, 23:01
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Der Film war viel besser als gedacht. Es dauert zwar etwas bis er in gang kommt aber dann ist es spannung pur. Die ganze atmosphäre ist super und die subtile gewalt (es ist blutig aber man sieht wenig wie es dazu kommt) lupita nyong'o spielt sooooooo gut. Das war ganz ganz groß. Die story selbst ist auch echt gut und die auflösung bereitet gänsehaut auch wenn das nicht so überraschend kommt. Was mich aber extrem gestört hat, war die musik. Die war viel zu present und zu laut. Das war oft vollkommen unnötig und da wäre weniger mehr gewesen. Aber das ist auch der einzige kritikpunkt.
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Alt 31.03.2019, 17:34
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Haha, lustig, hier kommt die entgegengesetzte Review zu der vom Dean...

Ich liebe den Soundtrack. Hab ihn mir sofort gekauft und mehrmals gehört. Den Film empfand ich leider als ein wenig enttäuschend, aber eigentlich nur bezüglich des Finales.

Ich wurde die ganze Zeit über enorm gut unterhalten und ich mochte auch die Mischung aus ernstem Horror und Humor sehr. Beides stand sich nie im Weg. Schauspielerisch ist das ebenfalls alles erste Sahne und sehr beeindruckend, auch wenn ich mit der Stimmveränderung der "bösen" Ehefrau nicht so recht warm wurde. Das klang mir zu gestellt.

Aber die ganze Auflösung hätten sie sich unbedingt sparen müssen. Vor allem die endlose, bescheuerte Art, wie uns als Zuschauer und der Hauptfigur das Geschehen erklärt wird. Ich hasse solche Szenen, wenn der "Bösewicht" erstmal stundenlang dem Helden die Geschichte erklärt. Warum sollte sie das tun???

Und davon abgesehen wäre es deutlich gruseliger gewesen, wenn nicht erklärt worden wäre, woher die Doppelgänger kommen, ganz einfach weil die Erklärung völlig hirnrissig ist. Ein Film, der einen so zum Nachdenken anregt, darf einem sowas nicht vorsetzen, denn sobald man anfängt drüber nachzudenken, macht es einfach keinen Sinn mehr.

Spoiler: Anzeigen
Und der finale Twist, dass die Hauptfigur die ganze der "böse" Zwilling war und die andere Frau die "echte", war auch von Anfang an abzusehen. Gut, das wäre noch nichtmal schlimm. Wenn man genug Filme gesehen hat, dann wird man schwerlich noch überrascht. Am meisten hat mich an diesem Twist gestört, dass er überhaupt keine Rolle für die Geschichte spielt. Es ändert sich nichts durch die Vertauschung. Dadurch wird dieser Twist eine ganz lahme Pflichtübung des Autors.


Im Großen und Ganzen also: Während man den Film schaut, durchaus spannend, extrem unheimlich und auch witzig. Aber man darf auf gar keinen Fall drüber nachdenken, was da los war.
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