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Alt 10.07.2018, 17:20
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Skyscraper (2018)

Nach zwei Filmen in Folge, die mir beide doch angenehm Spaß machten (und ich vorab tatsächlich nicht erwartet hätte) - namentlich der "Jumanji"-Reboot und "Rampage - Big meets Bigger" - darf Dwayne "the artist formely known as Kiesel aka The Rock" Johnson nun wieder qualitativ auf höchstem Krachbummniewo enttäuschen: der Preis an den wohl seelenlosesten "Malen nach Zahlen"-Blockbuster der Sommersaison 2018 geht an den hier.....

Das ehrgeizigste architektonische Bauwerk der Gegenwart - namentlich "The Pearl" - steht vor seiner Vollendung. Der ehemalige Anführer eines FBI-Befreiungsteams, den ein katastrophal daneben gegangener Einsatz zwar sein Bein kostete, dafür aber die ihn behandelnde Ärztin zu seiner Ehefrau werden ließ mit der er die zwei obligatorisch kariös süße Kids hat, die man in Drehbüchern zu solchen Filmen sein Eigen nennen kann, darf den "Safety-Check" durchführen. Hat er sich doch beruflich inzwischen zum privaten Sicherheitsberater gemausert.
Und Dwayne Johnson alias Will Sawyer könnte zufrieden sein: läuft doch alles rund.
Bis sich eine Gruppe Herrschaften einfindet, als diese sowohl Will bis auch seine Familie außerhalb des gigantischen Baus erwartet.
Was die Gangster letzten Endes nicht anficht - ihr Ziel befindet sich in der Luxuswohnung des Eigentümers, die zugleich ein eigens konzipierter "Panic Room" ist.
Und dafür sind sie alle mal bereit, über Leichen zu gehen.
Was Papa - of course - nicht zu lassen kann....

Das kommt raus, wenn man beim durchforsten der Blockbuster-Library der vergangenen Jahrzehnte auf der Suche nach einträglichen Stoffen die DNA von "Flammendes Inferno" mit "Stirb langsam" kreuzt.
Und alles durch den familienfreundlichen Fleischwolf jagt, um am Ende möglichst formschöne Buletten auf den Teller des Multiplexbesuchers zu knallen.
Ähnlich wie sich einst D-Fens in "Falling Down" über die Diskrepanz zwischen dem schönen Menübild über der Kasse und dem schlußendlich auf dem Teller gereichten mokierte, ist das filmische Endergebnis das angegebene Grundrezept ohne jegliche Würze.
Der Film ist nichts weiter als eine gigantische Leistungsschau - mit genau jener Menge an Augenkleisterei, die einen im Vorfeld in der Schlange vor der Jahrmarktsattraktion - tschuldigung: Vergnügungsparksattraktion - brav anstellen lässt, nur um nach stundenlangem Warten und dem Gefühl noch nicht einmal anständig durchgeschüttelt worden zu sein am Ende wieder rausschupst. Weitergehen. Die nächsten wollen auch bedient werden.
Blutleer, so jugendfrei, dass vermutlich alle heutigen Siebenjährigen dieser Welt die von ihren Eltern hier rein genommen werden,den hier als Kindheitsverklärung in 25 Jahren ihren Kindern zeigen werden.
Regisseur - besser: Erfüllungsgehilfe - Rawson Marshall Thurber (der mit Johnsons angegnehm kurzweiligen"Central Intelligence", dem ansehnlichen "Wir sind die Millers" und dem nach wie vor großartig albernen "Dodgeball" dreimal bewiesen hat, dass er was von Komödie versteht) wird vermutlich Glück haben: die Location - und der Einsatz der asiatischen Stars Hannah Quinlivan als asiatisches Äquivalent zu Ruby Rose, die wohl grad zu sehr bei "Meg" eingespannt war sowie Byron Mann, Chin Han und Tzi Ma - sollten den auf den entsprechenden Märkten ähnlich abgehen lassen, wie Vin Diesels dritten "Triple X".
Wem diese meine Worte nicht Warnung sind, sollte sich problemlos von dieser teuren Substanzlosigkeit fesseln lassen können ("Is ja Popcornkino - was will der Typ?") - und Dwayne Johnson auch die nächsten Jahre mit solchen Projekten versorgen.
Ich würde stattdessen dann doch (erneut) zu Johnosns "Rampage" greifen - aber "Monsterfilme" sind ja dann doch zu niveaulos, oder?
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (10.07.2018 um 17:24 Uhr)
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