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Alt 07.10.2017, 10:34
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Standard Blade Runner 2049 (2017, Regie: Denis Villeneuve)

1. Axiom:
"Blade Runner" ist der beste SciFi-Film aller Zeiten.


2. Axiom:
Das bleibt er auch.

Abgesehen davon: Denis Villeneuve macht (fast) alles richtig.

disposable workforce


Ryan Gosling macht als "Blade Runner" den Job, den 30 Jahre zuvor Harrison Ford als Deckard gemacht hat. Er jagt alte Replikanten, die sich noch immer auf der Erde herum treiben, obwohl ihre Produktion seit Jahrzehnten eingestellt wurde. Die Jobs gleichen sich so sehr, dass man sogar endlich die nie gefilmte Anfangsszene des ursprünglichen "Blade Runner" als Anfangsszene für die Fortsetzung recycelte. Und das passt auch ziemlich gut.
Denn gleich beim ersten (gezeigten) Auftrag stößt der äußerst fähige Blade Runner (von Ryan Gosling mit gewohnt stoischer aber fein nuancierter Mine dargestellt) auf ein Geheimnis, dass die Grundfesten der dystopischen Zivilisation zerstören könnte.
Mehr will ich nicht erzählen, denn der Film lebt auch ein wenig davon, dass man nicht viel über die Handlung weiß. Die Marke "Blade Runner" sagt eigentlich schon genug.

Villeneuve hatte ein schweres Erbe anzutreten und man merkt dem Film an, dass sowohl bei den Autoren als auch bei der Produktion als auch bei der Regie jede Menge Gehirnschmalz geflossen sind, um nicht die Fehler zu machen, die mittlerweile z.B. die "Alien"-Reihe zu einem Schund-Franchise machen oder alle anderen Remakes, Sequels, Reboots etc. kranken lassen.
"Blade Runner 2049" ist keine halbgare Story, die nur ein neues Universum starten will und genug augenzwinkernde Anspielungen an das Original einstreut, um die alten Fans nicht zu verprellen, während genau das meistens passiert.

Villeneuve hat einen völlig eigenständigen neuen Film geschaffen, der inhaltlich in gewisser Weise an das Original anschließt, aber ohne (!) es zu zerstören ("Hey Ridley, schau mal, so geht das!"). Mit anderen Worten: Geheimnisse, die das Original groß machen, bleiben Geheimnisse. Auch wenn sie trotzdem thematisiert werden... Der vielfach gelobte Look ist tatsächlich atemberaubend. Roger Deakins ("Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford") hat hier wie gewohnt unglaublich gute Arbeit geleistet und sich sogar noch einmal übertroffen. Auch hier waren die Fußstapfen des genialen Kameramannes Jordan Cronenweth fast zu groß, als dass sie irgendwer ausfüllen könnte, doch es funktioniert.

Der Look hat sich geändert, wie zu erwarten war, denn wo Ridley Scott dazu neigte, ein Bild bzw. eine Szenerie mit Details zu überfüllen (im positivsten Sinne) ist Villeneuve jemand, der einfache klare Bilder bevorzugt. Darum häufen sich hier die monochromen Bilder (in Orange, Blau oder Grau), die einfach geometrische Strukturen haben. Das passt gut und macht den Film umso eigenständiger. Ein einfaches Kopieren wäre hier unerträglich (und peinlich) gewesen.

Der Zuschauer muss nicht ganz so viel Gehirnschmalz mitbringen wie bei "Arrival" aber "Blade Runner" ist "Blade Runner". Einfach durchschaubar ist hier nichts. Und die lange Laufzeit von 164 min fordert dem Zuschauer auch einiges ab. Im Unterschied zu vielen anderen Kloppern von solcher Länge fühlt sich der Film aber nicht so lang an. Streckenweise langsam, ja, aber nicht zu lang.

Der einzige, der die Fußstapfen des Vorgängers nicht so recht auszufüllen vermag, ist Hans Zimmer. Die atmosphärische, Musik-/Soundkulisse von Vangelis, die er an einigen Stellen zu kopieren versucht (an einer sehr prägnanten Stelle sogar eins zu eins übernimmt), ist schlicht unerreichbar. Da dröhnt es zwar bei Zimmer gewaltig aus allen Ecken und hin und wieder kommt auch der leise, zarte Hauch der alten Welt heraus, aber im Großen und Ganzen wirkt die Musik etwas platt. (Andererseits mochte ich die alte Musik von Vangelis anfangs auch nicht und musste mich erst hineinhören). Die eine Stelle, an der ein sehr berühmtes Originalmotiv aus "Blade Runner" ertönt und ausgespielt wird, macht einem erst so richtig klar, wie großartig, schön und berührend Vangelis' Werk war. Dass der isländische Komponist Johann Johannson (mit dem Villeneuve bei "Prisoners", "Sicario" und "Arrival" arbeitete) offenbar ausgestiegen ist / gefeuert wurde, deutet auf Probleme hin. Manche der Songs klingen vom Soundtrack klingen noch nach ihm. Es wäre sicher faszinierend gewesen, was ein Künstler wie er aus dem Film gemacht hätte, doch es sollte wohl nicht sein. Laut Villeneuve hat man sich letztlich für Zimmer entschieden, weil seine elektronische Musik der von Vangelis am nächsten kommt. Das mag jeder beurteilen wie er will.

Wie auch schon bei "Rogue One" hat der Film einen kleinen, kurzen Makel, der was mit CGI-Gesichtern zu tun hat (die zwar immer besser werden, aber gerade deshalb nur umso gruseliger). Aber in einer Zivilisation der Replikanten und künstlichen Menschen ist das auch wieder irgendwie passend.

Alles in allem hat Denis Villeneuve einen enorm durchdachten, feinfühligen, spannenden Science Fiction-Film gemacht, an dem das Auge sich nicht sattsehen kann und über den man beliebig lange spekulieren kann. Toller Film.

3. Axiom:
Man muss "Blade Runner 2049" im Kino sehen.
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Alt 07.10.2017, 11:26
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Ich hab den hype um den ersten film nie verstanden. Schlecht fand ich den nicht aber eben auch nicht so überragend. Der ist halt da und man kann ihn anschauen und so gehts mir jetzt auch. Technisch ist der film absolut fantastisch gemacht, auch wenn ich die toneffekte oft viel zu laut und aufdringlich waren. Die darsteller waren auch super, aber die story... ja, die läuft halt vor sich hin. Trotz der länge von 160 min wird der nicht langweilig oder zieht sich aber wirklich gefesselt hats mich auch nicht. Ich kann das nicht mal erklären woran das liegt (genau wie beim ersten teil). Als der film aus war, blieb mir eher die machart im kopf als die story.
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Alt 07.10.2017, 11:54
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Verletze nicht das erste Axiom.
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Alt 07.10.2017, 12:39
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Ja und das tut mir auch leid. Ich kanns leider nicht mal erklären. Asche auf mein haupt
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Alt 13.10.2017, 09:57
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard AW: Blade Runner 2049 (2017, Regie: Denis Villeneuve)

Vorneweg: bin da teilweise beim Deano - kann den Stellenwert von "Blade Runner" im Genre wie auch in der Filmhistorie problemlos er- wie auch anerkennen. Aber ähnlich wie Scotts "Alien" hat auch Harrison Fords "Running Man" mich nie gänzlich gepackt.
Vielleicht sogar eine ganz gute Grundvoraussetzung sich dem hier zu nähern...

...um sich von ihm vereinnahmen zu lassen.
Aber..... auch nicht zur Gänze.
Stilistisch wie auch inhaltlich kann man dieser Fortsetzung (die durchaus darauf aus ist, zur Trilogie zu "mutieren") nicht am Zeug flicken.
Auch dass Villeneuves Stil aus seinen früheren Filmen absolut zu erkennen ist: die stetig ansteigende Spannungskurve des Filmes die sich aus einer Ruhehaltung speist, die Villeneuve in "Prisoners" so kongenial ausspielte.
Eine Haltung, die sich mit der Welt die Ridley Scott und Autor Hampton Fancher problemlos zu einem homogenen Ganzen verschmolzen wird.
Schön wirkten die Mülltransporter, die hier den Zivilisationsmüll verklappten - sollte vielleicht sogar dasselbe Modell sein, das den Müll der Erde in dem von Fancher gescripteten "Soldier" mit Kurt Russell auf ferne Welten verbringt; so gesehen sind die ausgebildeten Supersoldaten, denen das Militär jegliches Ego ausgetrieben hat ja eine Vorstufe zu den künstlichen "Dienstboten" aus dem "Blade Runner"-Universe.
Und Ryan Gosling wie auch Harrison Ford waren voll und ganz bei der Sache. Bei letzterem freute das umso mehr, weil Ford seit den späten Neunzigern wohl immer weniger Freude an seiner Arbeit zu haben schien und dies in seinen Filmen der letzten 20 Jahre immer wieder durchzubrechen schien.
Eigentlich jeder im Cast war toll besetzt (außergewöhnlich die aus "Feuchtgebiete" bekannte Carla Juri als Schöpferin der Erinnerungen für die Replikanten!) - einzig Jared Leto scheint sich von Mal zu mal immer egomanischere Charaktere auszusuchen; sein Tyrell-"Nachfolger" erschien mir ähnlich leicht überkandidelt wie seine "Joker"-Interpretation - nur von der anderen Seite der "Behaviour"-Skala.
Und dann natürlich
Spoiler: Anzeigen
Edward James Olmos. Der dem Originaltitel von "Blade Runner" - also der literarischen Vorlage - ein unübertreffliches Geschenk reicht...


Der Film ist ein Kunstwerk - wie seine Replikanten. Wundervoll anzuschauen. Und wirklich stimmig.
Aber.... die ruhige Inszenierung von Villeneuve zog mir - zumindest in der ersten Hälfte - ein Stück weit die Schuhe aus.
Es gibt irgendwie nichts, was ich aus dem Film entfernen möchte - und doch erschien er mir eine gute halbe Stunde zu lang.
Vermutlich hat Villeneuve französische Autorenfilme aus den Siebzigern geliebt.
Und diese Art des Erzählens für seine Art des Inszenierens übernommen.
In "Prisoners" und besonders in seinem großartigen "Enemy" passt dies formidabel.
Hier drin gerät ihm dies - für meinen (bescheidenen) Geschmack - doch ein wenig als Stolperstein.
Der Film war teuer - das sieht man ihm allemal an - und verweigert sich in seiner Haltung auch nur ansatzweise "mainstreamig" zu sein (auch wenn die Werbekampagne genau dies behauptet hat).
Was es spannend macht zu beobachten, in wie weit ein mögliches Sequel hierzu dann "aufgegleist" werden wird.

Fazit: wesentlich emotionaler als das Original, stösst "Blade Runner 2049" in Welten vor, in denen noch nie ein vergleichbarer Film gewesen ist. Man wird sehen, in wie weit die "Kult"-Gefolgschaft - die über die Jahrzehnte immer eine überschaubare war (im Gegensatz zu "Star Wars" oder "Star Trek") auch diesen hier letztendlich umarmen wird.
Bin diesbezüglich doch etwas ambivalent eingestellt... auch wenn der derzeitige Fanboy-Service auf "imdb" mit einer Wertung von 8,6 (gegenüber einem Wert von 8,2 beim Original) die Grenzwertigkeit mal wieder ein Stück weit überzeichnet....

8/10 - und die Musicbox die Deckard da in seinem Refugium stehen hat, will ich auch haben.....
Ach ja - mein Liebling in Bezug auf´s Original wird für alle Zeiten der "Director´s Cut" bleiben.....
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Alt 13.10.2017, 11:43
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mati ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Blade Runner 2049 (2017, Regie: Denis Villeneuve)

Für mich war er nicht zu lang. Fühlte mich durchgehend gut unterhalten.
Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Wie auch schon bei "Rogue One" hat der Film einen kleinen, kurzen Makel, der was mit CGI-Gesichtern zu tun hat (die zwar immer besser werden, aber gerade deshalb nur umso gruseliger).
Hatte mich dabei gefragt, wie sie es gemacht hatten. Sah nämlich gar nicht so CGI-mäßig aus. Hatte daher eher auf anderen Schauspieler getippt, aber vllt. haben sie CGI-technisch auch einfach aus den Fehlern gelernt, die bei Star-Wars begangen wurden.
Zitat:
Zitat von Dean Keaton Beitrag anzeigen
Technisch ist der film absolut fantastisch gemacht, auch wenn ich die toneffekte oft viel zu laut und aufdringlich waren.
Meist fand ich die Toneffekte großartig, lediglich bei der abgehackten Bühnenshow war es grenzwertig.
Zitat:
Zitat von Dean Keaton Beitrag anzeigen
Die darsteller waren auch super, aber die story... ja, die läuft halt vor sich hin. Trotz der länge von 160 min wird der nicht langweilig oder zieht sich aber wirklich gefesselt hats mich auch nicht.
Die Story ist halt simpel gehalten, gefällt mir aber eigentlich so ganz gut.
Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
Eigentlich jeder im Cast war toll besetzt (außergewöhnlich die aus "Feuchtgebiete" bekannte Carla Juri als Schöpferin der Erinnerungen für die Replikanten!)
Kenne Feuchtgebiete zwar eh nur von Plakaten her, bin aber jetzt trotzdem überrascht. Hätte die nicht wiedererkannt.
Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
einzig Jared Leto scheint sich von Mal zu mal immer egomanischere Charaktere auszusuchen; sein Tyrell-"Nachfolger" erschien mir ähnlich leicht überkandidelt wie seine "Joker"-Interpretation - nur von der anderen Seite der "Behaviour"-Skala.
Der ganze Charakter misfiel mir im Trailer total, weswegen ich da schon das schlimmst befürchtete. Letztlich drängt er sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund und die Story fokussiert sich eher auf andere Charaktere. Fügt sich daher gut in den Film ein.

Storytechnisch hab ich eine Sache nicht komplett kapiert...
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...warum hatte zufälligerweise genau der Replikant, der auf den Fall angesetzt wurde, die Erinnerung mit dem Holzpferd eingepflanzt?
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Alt 13.10.2017, 11:49
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@ mati: gut beobachtet. Ohne diesen Zufall gäbs einfach keine Geschichte.....bzw Goslings Figur bekäme einfach keine Motivation weiterzumachen.
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Alt 13.10.2017, 17:05
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Zitat:
Zitat von mati Beitrag anzeigen
Storytechnisch hab ich eine Sache nicht komplett kapiert...
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...warum hatte zufälligerweise genau der Replikant, der auf den Fall angesetzt wurde, die Erinnerung mit dem Holzpferd eingepflanzt?
Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
@ mati: gut beobachtet. Ohne diesen Zufall gäbs einfach keine Geschichte.....bzw Goslings Figur bekäme einfach keine Motivation weiterzumachen.
Also:
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Erstens habe ich das Gefühl, dass das LAPD nicht allzu viele von diesen "Blade Runnern" beschäftigt. Auch im ersten Teil waren das ja eigentlich nur zwei. Insofern ist es kein riesiger Zufall, dass ausgerechnet er geschickt wird, um einen Replikanten zu jagen.

Ein anderer wäre dem Hinweis mit der Zahl einfach nicht nach gegangen. Es wäre nur ein kurioses, aber nichtssagendes Detail am Tatort gewesen. Er hätte natürlich auch darauf stoßen können, wenn ein anderer "Beamter" den Fall bearbeitet hätte. Aber dann wäre die Anfangsszene flöten gegangen. Oder sie wäre ähnlich wie beim ersten Teil gewesen, wo die Handlung auch mit einem anderen Blade Runner beginnt.

Drittens, und das ist eine Theorie, die ich nicht zu hundert Prozent durchdacht habe: Es könnte ein absichtlich gelegter Hinweis sein. Wenn den anderen Replikanten bekannt ist, dass der gefälschte "Bruder" des Mädchens auf den Fall angesetzt ist (man weiß ja nicht, wie lange er schon nach dem Replikanten gesucht hat), hätte man diesen Hinweis auch platzieren können, um ihn auf die richtige Fährte zu bringen.


Insofern ist es entweder ein Zufall (aber kein sehr unwahrscheinlicher) oder es ist Absicht. Ich finde aber kleine Zufälle bei filmischen Kriminalermittlungen nicht allzu schlimm, so lange es nicht Überhand nimmt. (Bin immer wieder erstaunt, wie viele Zufälle man Riggs und Murtaugh in den "Lethal Weapon"-Filmen so durchgehen lässt. Die "ermitteln" einfach gar nichts. Die Bösen laufen ihnen imer vor die Füße...)
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Alt 13.10.2017, 21:26
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Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Ein anderer wäre dem Hinweis mit der Zahl einfach nicht nach gegangen. Es wäre nur ein kurioses, aber nichtssagendes Detail am Tatort gewesen. Er hätte natürlich auch darauf stoßen können, wenn ein anderer "Beamter" den Fall bearbeitet hätte. Aber dann wäre die Anfangsszene flöten gegangen. Oder sie wäre ähnlich wie beim ersten Teil gewesen, wo die Handlung auch mit einem anderen Blade Runner beginnt.
Ohne die Erinnerung wäre K nie zu Dr. Stelline gegangen. Er weiß nur dadurch, dass sie die Erinnerung in ihn eingepflanzt hat, dass sie Deckards Tochter ist. Es ist also schon ein sehr sehr wichtiger Baustein der ganzen Handlung.

Dass Dr. Stelline (oder jemand der ihre Identität kennt und zugriff auf diese Erinnerung hat) die Erinnerung mit Absicht und gezielt bei ihm eingepflanzt hat, ist auch für mich die einzige sinnvolle Erklärung.

Geändert von mati (13.10.2017 um 21:30 Uhr)
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  #10 (permalink)  
Alt 14.10.2017, 11:37
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Habe mir mittlerweile mal auch die Kurzfilme angeschaut. Vor dem Kinofilm wollte ich die gar nicht gucken, hatte zwischenzeitlich dann schon wieder vergessen, dass es die überhaupt gab. Der Anime ist halbwegs interessant, weil er genauer beschreibt wie es zu dem Blackout kam. Die anderen beiden Kurzfilme hätte ich jetzt nicht gebraucht, sie schaden aber auch nicht.

alle 3 zusammen
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  #11 (permalink)  
Alt 15.10.2017, 14:24
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Zitat:
Zitat von mati Beitrag anzeigen
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Ohne die Erinnerung wäre K nie zu Dr. Stelline gegangen. Er weiß nur dadurch, dass sie die Erinnerung in ihn eingepflanzt hat, dass sie Deckards Tochter ist. Es ist also schon ein sehr sehr wichtiger Baustein der ganzen Handlung.
Ja, klar ist das wichtig. Es ist das "inciting incident", wie man so schön sagt.

Und ich weiß nicht, ob wir uns da einig sind, aber

Spoiler: Anzeigen
ich habe es so verstanden, dass K der "Bruder" von dem Mädel ist. Sie haben beide in dem Waisenhaus gelebt und sie wurde irgendwann für tot erklärt, um sie besser zu verstecken. (Es gab ja ein Mädchen und einen Jungen.) Seine Erinnerungen sind exakte Kopien ihrer Erinnerungen, um die Spur zu verwischen. Deshalb ist es kein Zufall, dass er die Erinnerung hat, sondern nur, dass er auf diesen Replikanten angesetzt wurde.
Dass die Zahl im gleichen Format in den Baum eingeritzt wurde, das ist das, was ich für absichtlich platziert halte.
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Alt 15.10.2017, 19:36
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Was nur los mit euch?
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Die Erinnerungen werden designed, das wurde auch schon im ersten erklärt. Deckert und Rachel gespräch. die Designerin sagt ja verifiziert die Erinnerung als "tatsächlich erlebt", nur eben nicht von K. Dann gabs doch auch eine Riesengroße Auflösung wo alles nochmal für die doofen erklärt wurde. Deckert erklärt seinen Part, Datensätze manipulieren etc......nevermind.

Ich würde nicht soweit gehen das als recruiting Maßnahme zu bezeichnen, aber die Einäugige erzählt dem aufgesammelten K ja was von einem Aufstellen einer "Armee" für die zeit der rebellion. da treten doch dann n paar ausm Schatten. Es ist alles son bissel Matrix style. Idee pflanzen, Prüfungen, Mindset ändern blah blah blah.

Eventuell wird das Pferd immer wieder platziert um eben das zu triggern was mit K passiert ist, quasi die schlummerne Seele wecken. Auch die Zwiesprache mit der Riesen Joi könnte teil des Auswahl Prozesses sein

lasst uns doch mal darüber palawern


Ich mochte den sehr. Er hat genau das gemacht was ich in GitS vermisst habe. Diese "ruhigen" Momente die einen auch in die Welt und Ihre Probleme eintauchen lässt.
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Alt 15.10.2017, 19:54
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Zitat:
Zitat von DaRow Beitrag anzeigen
Was nur los mit euch?
Äh... hä?

Ich glaube langsam, dass wir aneinander vorbei reden, weil wir uns Dinge erklären, die offenbar eigentlich alle längst verstanden haben.
Spoiler: Anzeigen
Wer hat denn nicht verstanden, dass Erinnerungen künstlich sind?


Offene Fragen bleiben aber:
Spoiler: Anzeigen
1. Ist K der einzige, der diese Erinnerung eingepflanzt bekommen hat? (Ich neige zu: Ja! weil 3.)
2. Ist es ein Riesenzufall, dass ausgerechnet K auf den anfänglichen Replikanten angesetzt wurde und dadurch das Grab und die Inschrift gefunden hat? (Ich neige zu: Nö. Weil zu wenig Replikanten und eventuell absichtliches Einsetzen der Erinnerung ODER der Grabinschrift)
3. Wer war der Junge, der neben dem angeblich gestorbenen Mädchen im Waisenhaus aufgewachsen ist? (Ich neige zu: Es war K, daher die identischen Erinnerungen [gefälschte Erinnerungen, um Spuren zu verwischen und den Verdacht auf K zu lenken])
4. Wieviel haben diese Revoluzzer-Replikanten eigentlich aktiv zur Handlung beigesteuert? Wäre der Film der gleiche,
wenn man die weg ließe? (Ich neige, ehrlich gesagt, zu: Ja.
Sie erhöhen nur die Gefahr, die für das Mädel besteht.


Edit: Ach ja, letzte offene Frage: Was ist GitS?

Edit Nr. 2: Geil, endlich wieder mit Menschen inhaltlich über Filme diskutieren!
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Spoiler: Anzeigen
1) ich sage nein, weil serienproduktion und es doch recht aufwendig wäre jedem produkt eigene unique erinnerungen zu geben.

2) ja, wieso zu wenige replikanten? die thematik wird ja auch im Film angesprochen, die drecksarbeit auf den neuen kolonien und generell wird von tyrell´s engeln geleistet

3) den Jungen gab es in der form nie. der datensatz wurde geklont um spuren zu verwischen (Deckerts part). anmerkung das es keine 100% gleiche dns geben kann. K hatte defakto keine kindheit, die replikanten kommen ja im besten alter zur welt und werden nur mit ein wenig background versehen für smalltalk oder so

4) denke es wird noch n dritten teil geben, wie hier auch schon irgendwo angedeutet


GitS = Ghost in the Shell

Und du sschreibst selber
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ich habe es so verstanden, dass K der "Bruder" von dem Mädel ist. Sie haben beide in dem Waisenhaus gelebt und sie wurde irgendwann für tot erklärt, um sie besser zu verstecken. (Es gab ja ein Mädchen und einen Jungen.) Seine Erinnerungen sind exakte Kopien ihrer Erinnerungen, um die Spur zu verwischen. Deshalb ist es kein Zufall, dass er die Erinnerung hat, sondern nur,
Es sind ja keine exakten kopien ihrer Erinnerung, denn erstens ist es nur eine Erinnerung und dann gehe ich mal davon aus der K noch ein zwei andere datensätze hat. nur Ihre Erinnerungen sollen wohl die best designten sein.


noch zu Matis spoilern Ich denke nicht das K wusste das sie,
die Frau Dr. die erinnerungen in ihn eingepflanzt hat und schon gar nicht das sie deckerts tochter ist, also an dem punkt als er sie aufsuchte. er wollte die erinnerung verifiziert haben und ist anschließend zu deckert in der annahme das er das wunder ist.
und wurde dann mit der aussage das wunder kam als mädel zur welt überrascht.


die "was los frage" is weniger forsch gemeint, als es eventuell rüberkommt, auch gehe ich nicht davon aus das meine Sicht die absolut richtige und alles andere quatsch is.
__________________
“Charlie Brown is the one person I identify with. Charlie is such a loser. He wasn’t even the star of his own Halloween special.”

Geändert von DaRow (15.10.2017 um 20:22 Uhr)
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  #15 (permalink)  
Alt 15.10.2017, 22:07
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Zitat:
Zitat von DaRow Beitrag anzeigen
noch zu Matis spoilern Ich denke nicht das K wusste das sie,
die Frau Dr. die erinnerungen in ihn eingepflanzt hat und schon gar nicht das sie deckerts tochter ist, also an dem punkt als er sie aufsuchte. er wollte die erinnerung verifiziert haben und ist anschließend zu deckert in der annahme das er das wunder ist.
und wurde dann mit der aussage das wunder kam als mädel zur welt überrascht.
Genau. Erst nachdem er kapiert, dass er es nicht selber ist, kapiert er dass Dr. Stelline Deckerts Kind ist. Ohne diese eingepflanzte Erinnerung, die ihn überhaupt erst mit ihr zusammen brachte, hätte er das niemals rausgefunden.

An einen Zwillingsbruder oder auch bloß Schein-Zwillingsbruder hatte ich zum Schluss jetzt ebenfalls nicht mehr geglaubt. Insbesondere nicht, dass K je wirklich im Weisenhaus gelebt hätte. Die Reaktion der militanten Replikanten war dazu etwas zu unmissverständlich. Die gaben K ja klar zu verstehen, dass er in gar keiner Hinsicht irgendwas besonderes ist.

Zur Frage, ob die Erinnerung mehreren Replikanten eingepflanzt wurde: K geht damit ja recht offen um. Er erzählt sie nicht nur Joi, sondern auch seiner Vorgesetzten. Ich glaube, wenn diese Erinnerung etlichen Replikanten eingepflanzt worden wäre, hätte sich das schnell rumgesprochen.

Interessant ist ja schon mal, dass der Film ganz offenbar doch unterschiedlich verstanden wurde.
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