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Alt 01.02.2006, 13:00
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antagon wird hier gern gesehenantagon wird hier gern gesehen
Standard OSCAR-Verleihung 2006

Wenn man die Liste der Nominierten liest,
fällt auf, wer oft erwähnt wird.

Worüber man hier auch mal sprechen könnte:
welche Filme und Stars jetzt schon die Verlierer der aktuellen Verleihung sind, sprich: wer wurde nicht nominiert?

1. KING KONG ist ein Verlierer (keine wichtige Nominierung dabei)
2. MATCH POINT (im Vergleich zu den Globes)
3. GEISHA (zeichnete sich schon länger ab)
4. RENT (gehörte schon lange nicht mehr zum Favoritenkreis)
5. BROKEN FLOWERS
6. STAR WARS III
7. MADAGASCAR
8. DER EWIGE GÄRTNER
9. STOLZ UND VORURTEIL
10. DIE CHRONIKEN VON NARNIA
11. KRIEG DER WELTEN
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Alt 01.02.2006, 13:06
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NARNIA sehe ich überhaupt nicht als Verlierer - Qualitativ ist der Film mit 3 Nominierungen völlig überbewertet! Eine (einzige) Nominierung für 'Beste Original-Musik' hätte ich akzeptiert, aber da gabs keine. Und die SFX-Nominierung ist schlichtweg 'gaga'...:?
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  #3 (permalink)  
Alt 01.02.2006, 13:12
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Mark G. ist hier bekannt und geschätztMark G. ist hier bekannt und geschätztMark G. ist hier bekannt und geschätztMark G. ist hier bekannt und geschätztMark G. ist hier bekannt und geschätztMark G. ist hier bekannt und geschätztMark G. ist hier bekannt und geschätzt
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Zitat:
Zitat von antagon
Wenn man die Liste der Nominierten liest,
fällt auf, wer oft erwähnt wird.

Worüber man hier auch mal sprechen könnte:
welche Filme und Stars jetzt schon die Verlierer der aktuellen Verleihung sind, sprich: wer wurde nicht nominiert?

1. KING KONG ist ein Verlierer (keine wichtige Nominierung dabei)
2. MATCH POINT (im Vergleich zu den Globes)
3. GEISHA (zeichnete sich schon länger ab)
4. RENT (gehörte schon lange nicht mehr zum Favoritenkreis)
5. BROKEN FLOWERS
6. STAR WARS III
7. MADAGASCAR
8. DER EWIGE GÄRTNER
9. STOLZ UND VORURTEIL
10. DIE CHRONIKEN VON NARNIA
11. KRIEG DER WELTEN
Von Deinen Top 11 würde ich eigentlich nur MATCH POINT als Verlierer sehen, denn das ist der einzige Film, der tatsächlich Chancen auf mehr hatte. GEISHA ist mit sechs technischen Nominierungen sehr gut bedient, bei KONG und KRIEG DER WELTEN hat man nicht ernsthaft mit mehr Nominierungen rechnen können. STAR WARS wurde zwar um eine FX-Nominierung beraubt, ist aber dennoch kein richtiger Verlierer. DER EWIGE GÄRTNER und STOLZ UND VORURTEIL sind mit vier Nominierungen gut bedient, NARNIA mir ein Rätsel, wie sich dieser Film im Ton und den FX vor STAR WARS setzen konnte...
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Alt 01.02.2006, 13:20
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Dean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich sein
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KdW hat genau die Nominierungen bekommen, die der Film verdient hat. Alles was darüber hinaus gegangen wäre, wäre eine Frechheit anderen Filmen gegenüber gewesen.

Aber ich denke schon, dass er den Ton-Oscar bekommen wird. Den Film fand ich zwar scheiße, aber die Ton-Effecte waren der Hammer.
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Alt 01.02.2006, 14:06
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Ich sehe auch "Match Point" als einzigen echten Verlierer.
Ein wenig vielleicht auch "Walk the Line", bei dem ich fest mit mindestens einer Nominierung als Bester Film oder für die Beste Regie gerechnet hatte.
Aber die hat wohl "L.A. Crash" geklaut, der für mich deshalb auch der große Gewinner der Nominierungen ist.
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Alt 28.02.2006, 13:13
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Wie schwul darf «Oscar» werden?

Hollywood (dpa) - Es gehen böse Gerüchte um in Los Angeles: Mitglieder der Oscar-Akademie sollen sich geweigert haben, den Kritiker-Favoriten «Brokeback Mountain» anzusehen, weil sie sich von der tragischen Liebesgeschichte zwischen zwei Männern abgestoßen fühlen.

Dabei zeigt der Film keine harten Sex-Szenen und wurde von manchen schon als «zu zahm» beurteilt. Doch der Vorwurf der Homophobie, der Angst vor Homosexuellen, lässt die scheinbar liberale Filmbranche nicht los. Und gerade weil in diesem Jahr außergewöhnlich viele Filme mit homo- oder transsexueller Thematik nominiert sind, kocht die Diskussion ungewöhnlich hoch.

«Brokeback Mountain» von Ang Lee, insgesamt acht Mal nominiert, erzählt in herrlicher Western-Optik von zwei Männern, die sich lieben, aber bis auf vereinzelte Treffen an einem einsamen Berg nicht zueinander finden können. Es ist eine Geschichte voller Trauer über ein nicht ausgelebtes Glück.

Offen schwul trat der Schriftsteller Truman Capote auf, der in dem Drama «Capote» (5 Nominierungen) charakterisiert wird. Und die Hauptfigur des Road-Movies «Transamerica» ersehnt nichts mehr, als endgültig vom Mann zur Frau zu werden. Mit Heath Ledger und Jake Gyllenhall («Brokeback Mountain»), Philip Seymour Hoffmann («Capote») und Felicity Huffman («Transamerica») machen sich gleich vier Darsteller Hoffnungen auf einen Oscar für Rollen, die jenseits ihres persönlichen Hetero-Lebens liegen.

Amerikanische Schwulen- und Lesbenverbände bejubelten die Nominierungen als «Meilenstein» und erhofften sich davon mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Diese Filme gäben «Millionen von Amerikanern ein ein größeres Verständnis darüber, wer wir sind», hieß es in einer Erklärung.

Doch schnell regten sich auch kritische Stimmen. «Ist Homosexualität die neue Krankheit der Woche?», fragte die Kolumnistin Stacy Jenel Smith. Sie setzt die Leistung der Stars, schwul zu spielen, auf eine Ebene mit jenen Oscar-gekrönten Auftritten von Schauspielern als Autisten, Schwerbehinderte oder ganz einfach scheußliche Typen. Mut zur Hässlichkeit, zu Übergewicht, zur Abweichung vom Image werde gern belohnt - aber nur, wenn dieser Zustand von der Wirklichkeit abweiche. Von einem echten Wandel zur Normalität könne man aber erst reden, wenn weder die sexuelle Orientierung einer Filmfigur noch ihres Darstellers überhaupt von Bedeutung seien, argumentiert Smith.

Dass die US-Medien von einem gelassenen Umgang mit Homosexualität noch weit entfernt sind, zeigen die jüngsten Auftritte der «küssenden Cowboys» Ledger und Gyllenhall. Immer wieder werden sie gefragt, wie es denn gewesen sei, einem Mann vor der Kamera so nah zu kommen. Genervt von dem Thema meinte Ledger, der zur Zeit als «Casanova» auch das Kontrastprogramm im Kino zeigt, in einem Interview scherzhaft: «Wir haben bei den Liebesszenen Stunt-Doubles benutzt.» Aus Angst, Fans unter weiblichen Teenagern zu verlieren, betonen beide Stars unentwegt ihre Hetero-Orientierung - sie sind nachweislich mit prominenten Kolleginnen liiert.

Ob die Academy tatsächlich mit «Brokeback Mountain» die erste schwule Romanze in den Oscar-Pantheon erhebt, ist angesichts der Debatte fraglich. Vielen Insidern scheint die Ehrung des sexuell unverfänglichen Dramas «L.A. Crash» als möglicher Ausweg. Das Blatt «LA Weekly» fügte der Liste der Nominierten schon die Sonderkategorie «bester Haufen von Heuchlern» hinzu. Und in TV-Shows treiben die Moderatoren weiter munter ihre Scherze: Harald-Schmidt-Vorbild David Letterman brachte sein Publikum jüngst musikalisch in Oscar-Stimmung - mit der tuntigen Musical-Parodie «Oklahomo».
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Alt 28.02.2006, 13:28
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Zitat:
Zitat von Wolfgang
Hollywood (dpa) - Es gehen böse Gerüchte um in Los Angeles: Mitglieder der Oscar-Akademie sollen sich geweigert haben, den Kritiker-Favoriten «Brokeback Mountain» anzusehen, weil sie sich von der tragischen Liebesgeschichte zwischen zwei Männern abgestoßen fühlen.
Warum nominieren sie ihn dann zuerst und wollen ihn jetzt nicht ansehen? Wenn es nur ein kleiner Kries der über 6000 Acedamy-Mitglieder sich weigert den Film anzusehen, spielt das doch auch keine Rolle.

Ist aber trotzdem eine Schwande. Mal sehen, wie der Film am Sonntag abschneidet.
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Alt 28.02.2006, 14:07
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@dean
schwande? das kann man ja schon fast als freudschen versprecher zählen lassen, oder?

*

hatte anfangs auch so meine zweifel, ob die academy - doch eher eine truppe älterer und konservativerer herren (man schaue sich nur mal an, seit wann auch afroamerikanische schauspieler "regelmäßig" die wichtigen oscars bekommen) - einen film, der nicht nur homosexualität als zentrales thema hat, sondern auch noch mit dem urarmerikanischsten klischee des cowboys aufräumt, auszeichen würde/wird... hab bei meinem oscar-tipp schlußendlich doch auf dieses pferdchen gesetzt, einfach weil er grade alles gewinnt (die academy würde also kein tabu brechen, wenn sie ihn auszeichnen würde) und wie es die neon ausdrückte "wehrmutstropfen: für ein bißchen mut klopft sich hollywood gleich wieder hemmungslos selbst auf die schulter."
außerdem: welchen film will sie stattdessen auszeichnen, der ihr eher schmecken würde? alle fünf filme sind mit ihren themen einigermaßen unangenehm, ob nun politisch oder gesellschaftskritisch (kleine anmerkung: hab munich nicht gesehen. die anderen drei, die noch nicht laufen, natürlich auch noch nicht). daher denk ich (und mit der meinung kann ich sonntag nacht natürlich sehr alt aussehen), dumm, dass man nicht walk the line nominiert hat, damit hätt man sich thematisch vielleicht leichter getan und es wird wohl doch auf die schwulen cowboys rauslaufen, keiner der filme ist sonderlich gefällig und da die schon vorher die großen abräumer waren, würde sich die academy den anderen preisverleihern nur anschließen, aber nicht für die große überraschung sorgen.
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Geändert von kane (28.02.2006 um 14:11 Uhr)
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Alt 28.02.2006, 15:13
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Wenn sich "Die Rückkehr des Königs" bei den älteren Herren durchgesetzt hat, sehe ich bei "Brokeback Mountain" auch keine größeren Probleme.

Außerdem bin ich der Meinung, daß einfach keiner der anderen Filme gewinnen KANN: "L.A. Crash" trauen das zwar viele zu, der ist dafür aber IMHO einfach nicht gut genug. "München" und "Good Night ..." sind zu kontrovers (zumindest in den USA) und "Capote" lebt zu sehr von Hoffmans Darstellung.

Am ehesten würde ich es noch "Good Night ..." zutrauen, den Überraschungscoup zu landen. Aber ich schätze die Chancen für einen Sieg von "Brokeback Mountain" auf 90% ein. Bei Beste Regie sogar auf 99% für Ang Lee ...
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  #10 (permalink)  
Alt 28.02.2006, 15:59
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Zitat:
Zitat von Ralf L.
Wenn sich "Die Rückkehr des Königs" bei den älteren Herren durchgesetzt hat, sehe ich bei "Brokeback Mountain" auch keine größeren Probleme.
Man kann doch Brokeback nicht mit HdR vergleichen. Es lag vielleicht daran, dass diese alten Herren die Bücher zu HdR schon in den 50ern gelesen haben, als die Bücher erschienen sind

Was ist an L.A. Crash nicht gut genug für einen Oscar?
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  #11 (permalink)  
Alt 28.02.2006, 16:28
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Zitat:
Zitat von Dean Keaton
Man kann doch Brokeback nicht mit HdR vergleichen.
Das hat Ralf auch gar nicht gemeint! Aber DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS war in den 76 Jahren der Academy Awards schlichtweg der erste SF/Fantasie-Streifen, der als bester Film ausgezeichnet wurde. Auch DIE GEFÄHRTEN (13 Nominierungen incl. 'Bester Film') und DIE ZWEI TÜRME (6 Nominierungen incl. 'Bester Film') gingen ja leer aus. Und da die Juroren damals 'über ihren Schatten springen' konnten, indem sie ein 'unerwünschtes' Genre zum Sieger erklärten, könnte man den Herrschaften tatsächlich unterstellen, dass sie inzwischen etwas weniger 'konservativ' veranlagt sind wie früher. Aber Geld würde ich darauf freilich nicht verwetten...
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  #12 (permalink)  
Alt 28.02.2006, 16:29
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@ralf l.
ich bekenne jetzt mal, dass ich von lotr nur den ersten gesehen hab, vielleicht ist mir deshalb der zusammenhang der rotk-thematik und den schwulen cowboys nicht klar bzw was an rotk so kontrovers ist, dass man ihn nicht auszeichnen hätte können.
auch wenn mir schon jemand, der den bm schon gesehen hat, erzählt hat (gottchen, klingt das holprig), dass es um bm gar nicht so viel hype gäbe, wenn es nicht eben zwei männer wären, glaub ich, kann man auf dieser seite des teiches gar nicht ermessen, was es für amerika bedeutet, wenn da gerade zwei cowboys aufeinander losgelassen werden. ich mein: mein lieblingsvergleich von bush ist, dass da ein cowboy im weißen haus sitzt, was hier ja eher negativ besetzt ist, wohingegen das in amerika als das tollste kompliment verstanden werden würde, das man einem texaner machen kann...
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Alt 01.03.2006, 17:20
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Aber auf der anderen Seite singt jetzt selbst die amerikanische Country-Legende Willie Nelson einen Song über schwule Cowboys!

Aber ernsthaft: Natürlich habe ich es so gemeint, wie es Agent K schon geschrieben hat. Bei HdR haben auch sehr viele daran gezweifelt, daß die altehrwürdige Academy ausgerechnet einen FANTASY-Film auszeichnen würde - und am Ende gab es sogar den "clean sweep" (Zitat Spielberg). Natürlich ist das thematisch nicht wirklich zu vergleichen, aber wenn man sich "Brokeback Mountain" anschaut (was wir ja dummerweise noch nicht konnten), scheint er letztlich eine "ganz normale" Mischung aus Western und epischer Lovestory zu sein - also eine Art Film, die in der Vergangenheit schon ziemlich oft mit OSCARs ausgezeichnet wurden.
Ganz im Gegensatz zu einem Film, in dem ein Haufen gräßlicher Monster rumläuft und mit Schwertern auf Zwerge und Elben eindrischt, um einen lächerlichen Ring zurückzuholen!
Daß die Lovestory von "Brokeback Mountain" diesmal zwischen zwei Männern stattfindet, wird sicherlich ein paar konservative "Wähler" abhalten, ihm die Stimme zu geben (oder ihn überhaupt anzuschauen). Aber es ist ja bekannt, daß Hollywood doch ziemlich liberal geprägt ist und deshalb würde ich sogar Geld darauf setzen, daß "Brokeback Mountain" die beiden Hauptkategorien gewinnt.
Immerhin gab es auch letztes Jahr Kampagnen gegen "Million Dollar Baby" und Filme wie "Boys don´t cry" oder "Monster" sind auch nicht gerade Mainstream (auch wenn da nur die Darstellerinnen ausgezeichnet wurden).

Und was "L.A. Crash" betrifft: Meiner Meinung nach ist der Film zwar gut, aber um ein ernsthafter Siegkandidat zu sein, hätte er konsequenter mit seinem ernsten Thema umgehen müssen. Anders ausgedrückt: Vor allem das Ende (bzw. die Enden) sind mir insgesamt viel zu versöhnlich und damit unrealistisch ausgefallen. Ich weiß, daß der Film sehr viele Anhänger hat, aber eben auch ähnlich viele Gegner, wenn man die US-Presse verfolgt (und die bisherigen großen Preisverleihungen).
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Alt 02.03.2006, 17:55
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Nachdem ich heute "Syriana" und "Capote" gesehen habe, muß ich sagen: Wenn´s nach mir ginge, sähen die Nominierungen bei "Bester Film" ganz anders aus. Ehrlich gesagt würde ich bis auf "München" alle nominierten Filme, die ich bereits sehen konnte, rausschmeißen.
Im Klartext: Bei mir wären statt "Capote" (fand ich trotz Hoffman eher mittelmäßig) und "L.A. Crash" dabei: "Walk the Line" und "Syriana", von dem ich richtig begeistert war (selbst wenn er deutlich übertrieben sein sollte, was wohl keiner außer den echten Insidern je abschließend wird beurteilen können) - aber der ist wohl wirklich einfach ZU kontrovers ...

P.S.: Achja, "King Kong" wäre bei mir natürlich auch dabei. Keine Ahnung, wen ich dafür rausschmeißen würde.
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  #15 (permalink)  
Alt 03.03.2006, 16:33
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Nochmal zu "Brokeback Mountain": Ich höre gerade im Radio, daß OSCAR-Nominee Michelle Williams von ihrer früheren Schule aufgrund der Mitwirkung in dem Film verleugnet wird. Sie repräsentiere eine Lebensanschauung, die nicht mit der der Schule vereinbar sei oder irgend sowas in der Art.

Da kann ich nur fragen: WIE ENGSTIRNIG UND SCHWACHSINNIG KÖNNEN MENSCHEN EIGENTLICH SEIN???

Mein Gott, Williams spielt in dem Film ja noch nicht mal eine Homosexuelle (wenn ich nicht irgendetwas in der Berichterstattung komplett falsch verstanden habe)!

Und davon abgesehen: Ich schätze, der guten Michelle will die Ablehnung ihrer früheren Schule sowieso ganz gewaltig am Ar... vorbei gehen, wenn sie dafür den OSCAR gewinnt (und wenn nicht, dann auch) ...
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