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Alt 29.03.2005, 20:39
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Zitat:
Die Leute sagen: "Es ist furchtbar, dass Deutschland nicht richtig funktioniert."

Darauf erwidere ich: "Wirklich? Wenn Deutschland funktioniert, marschiert es in der Regel sechs Monate später die Champs Elysées hinunter."
Diese Signatur eines Users halte ich nicht nur für politisch bedenklich, sondern auch für inhaltlich gefährlich.
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Alt 29.03.2005, 21:02
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danke.

(dieser text war laut fehlermeldung zu kurz, mit dieser ergänzung ist er hoffentlich lang genug)
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Alt 29.03.2005, 21:14
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mhm .............
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Alt 29.03.2005, 21:47
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Zitat:
Zitat von Net-Jedi
danke.

(dieser text war laut fehlermeldung zu kurz, mit dieser ergänzung ist er hoffentlich lang genug)
Kannst Du auch erklären was Du damit aussagen willst oder diese Aussage begründen? Oder klang das einfach nur so cool, dass Du es sofort abschreiben musstest?
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Alt 29.03.2005, 23:27
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erstmal hast du insoweit recht, das ich dieses zitat durchaus "cool" finde und soweit gleich abschreiben musste und für meine sig klauen.

ich sehe in der satirische überspitzung dieses zitates die konsequente kritik am insbesondere in letzter zeit immer mehr aufkeimenden neonationalismus unter dem denkmantel simpel-naiver deutschtümelei. Heute heißt es dann halt "Wirtschaftsstandort D", statt "Vaterland", Inhalte sind die selben.
WIR müssen besser als DIE sein. Um Deutsche Arbeitsplätze zu sichern. Diese Deutschen Arbeitsplätze sind ja auch ohnehin gerade seit der EU-Osterweiterung ziemlich gefährdet, und wenn jetzt auch noch die Türkei kommt,...
Das ganze wird dann natürlich rhetorisch elegant im sog. Neoliberalismus verpackt.

Mein Standpunkt dazu ist der: Wenn es uns "besser" gehen soll, impliziert das die Aussage, dass es anderen dann "schlechter" gehen muss, denn solange man in einer kapitalistisch geprägten Ellenbogengesellschaft lebt ist ein friedliches miteinander nicht möglich. Es herrscht permanenter konkurenzkampf um die besseren Positionen, im kleinen wie im Großen. Ob das ganze nun mit tatsächlichem Krieg oder mit "Wirtschaftsterrorismus" passiert, am Ende gibt es immer irgendwo Tote.

Okay, das war jetzt verdammt kurz heruntergebrochen und bietet insofern sicherlich einige angriffsfläche, aber bitte...

Ganz gute Anregung zum Thema Neonationalismus/Deutschtümelei gibt es in diversen weiterführenden Links auch z.B. bei [gelöscht]
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Alt 30.03.2005, 05:59
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Mal davon abgesehen, dass bei Deinem "Zitat" die Quelle fehlt, ist es so runtergebrochen inhaltlich einfach nur falsch.

"Wenn es Deutschland gut geht, fallen wir normalerweise in Frankreich ein?"

Ich glaube, diese Aussage verkennt, dass der Nationalsozialismus aus der Massenarbeitslosigkeit geboren wurde. Gefolgt sind die Massen Hitler, weil er ihnen Jobs versprochen oder ABMs verschafft hat. Gut ging es Deutschland damals auch nicht.

Warum sprechen denn solche Wichtel wie Stoiber etc. davon, dass Schröder mit 5 Mio. Arbeitslosen für das Aufkeimen des Neonationalismus verantwortlich ist?

Also meiner Meinung nach ist dieses Zitat purer Sprengstoff und du solltest aufpassen, dass er dir nicht selber um die Ohren fliegt.
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Alt 30.03.2005, 21:13
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Zitat:
Zitat von Net-Jedi
erstmal hast du insoweit recht, das ich dieses zitat durchaus "cool" finde und soweit gleich abschreiben musste und für meine sig klauen.

ich sehe in der satirische überspitzung dieses zitates die konsequente kritik am insbesondere in letzter zeit immer mehr aufkeimenden neonationalismus unter dem denkmantel simpel-naiver deutschtümelei. Heute heißt es dann halt "Wirtschaftsstandort D", statt "Vaterland", Inhalte sind die selben.
Die einen nennen es Neonationalismus, die anderen Patriotismus.
Mal ganz abgesehen davon, dass meiner Meinung nach das Wort Deutschtümelei ein ganz heißer Kandidat für das Unwort des Jahres sein sollte, wird mir irgendjemand mal erklären müssen, was an einer etwas selbstbewußteren Einstellung gegenüber dem eigenen Land so falsch sein soll. Wenn man stolz ist, Deutscher zu sein, dann bedeutet das noch lange nicht dass man Nazi ist. Und wenn man möchte dass es dem Wirtschaftsstandort Deutschland gut geht, dann ist man noch lange nicht automatisch stolz darauf Deutscher zu sein.
Davon unabhängig bin ich zwar nicht unbedingt stolz darauf Deutscher zu sein (dafür kann ich ja nichts, bin ja hier geboren), aber schon stolz auf unser Land oder besser auf unseren Wirtschaftsstandort und das was wir hier erreichen - damit es harmloser klingt und all die baumumarmenden Gleichmacher nicht gleich "NAZI-SAU!" schreien. Und ich denke man kann durchaus stolz darauf sein, dass die Marke "Made in Germany" noch immer/inzwischen wieder einen gewissen Wert oder dass wir auch in künstlerischen Bereichen durchaus eine eigene Idendität haben, die sich mit den ganz Großen messen kann - seien es Filme wie Die fetten Jahre sind vorbei oder Musik von Bands wie "Wir sind Helden". Wobei auch hier wieder gilt: Für letzteres kann ich nichts, zu ersterem trage ich wenn auch in sehr kleinem Maße aber doch bei.

Das jetzt noch weiter auszuführen, würde a) in einem ewig langen Posting enden und wurde b) von TIME Europe bereits hervorragend unter dem Titel "What's right with Germany" gemacht.

Zitat:
WIR müssen besser als DIE sein. Um Deutsche Arbeitsplätze zu sichern. Diese Deutschen Arbeitsplätze sind ja auch ohnehin gerade seit der EU-Osterweiterung ziemlich gefährdet, und wenn jetzt auch noch die Türkei kommt,...
Das ganze wird dann natürlich rhetorisch elegant im sog. Neoliberalismus verpackt.

Mein Standpunkt dazu ist der: Wenn es uns "besser" gehen soll, impliziert das die Aussage, dass es anderen dann "schlechter" gehen muss, denn solange man in einer kapitalistisch geprägten Ellenbogengesellschaft lebt ist ein friedliches miteinander nicht möglich. Es herrscht permanenter konkurenzkampf um die besseren Positionen, im kleinen wie im Großen. Ob das ganze nun mit tatsächlichem Krieg oder mit "Wirtschaftsterrorismus" passiert, am Ende gibt es immer irgendwo Tote.
Natürlich müssen "wir" besser sein als "die". Entweder aus reinem Egoismus, weil ich zunächst einmal möchte dass es mir gut geht und ich dann gerne an die anderen denken kann und zum anderen weil die freie Marktwirtschaft und im Endeffekt das ganze Leben nur so funktionieren kann. Ohne den Antrieb besser, reicher, lustiger, bekannter, potenter, gutaussehender sein zu wollen würde sich nicht mehr viel bewegen auf unserem Planeten. Wer ernsthaft glaubt, eine anarchistischen Hippie-Gesellschaft, in der wirklich alle gleich sind, könnte funktionieren, der hat sich offensichtlich noch nicht besonders gründlich mit der Realität auseinandergesetzt.

Zitat:
Zitat von Net-Jedi
Okay, das war jetzt verdammt kurz heruntergebrochen und bietet insofern sicherlich einige angriffsfläche, aber bitte...
Das bietet insofern einige Angriffsfläche, als dass weltfremde Ideen dies generell tun.

Zitat:
Zitat von Andy
Mal davon abgesehen, dass bei Deinem "Zitat" die Quelle fehlt, ist es so runtergebrochen inhaltlich einfach nur falsch.
Danke.

Zitat:
Zitat von Andy
"Wenn es Deutschland gut geht, fallen wir normalerweise in Frankreich ein?"

Ich glaube, diese Aussage verkennt, dass der Nationalsozialismus aus der Massenarbeitslosigkeit geboren wurde. Gefolgt sind die Massen Hitler, weil er ihnen Jobs versprochen oder ABMs verschafft hat. Gut ging es Deutschland damals auch nicht.

Warum sprechen denn solche Wichtel wie Stoiber etc. davon, dass Schröder mit 5 Mio. Arbeitslosen für das Aufkeimen des Neonationalismus verantwortlich ist?
Diese Aussage verkennt nicht nur das, sondern noch vieles andere. Aber auch das würde zu weit führen.
Generell will ich nur mal dazu sagen, dass Hitler es damals sehr gut verstanden hat den Leuten weiszumachen dass es Deutschland so furchtbar gut gehe mit den Nationalsozialisten, weswegen sie ihn gewählt(!) haben.
Die Konservativen verstehen es heute dagegen sehr gut den Leuten weiszumachen dass es Deutschland so furchtbar schlecht geht mit den Sozialdemokarten, weswegen die Bürger eher konservativ wählen.
Bevor mich hier jemand falsch versteht: Ich möchte hiermit NICHT die NSDAP mit der CDU/CSU gleichstellen! Es ist/war jedoch nie besonders unpopulär den Leuten das zu erzählen was sie zu glauben bereit sind.

Zitat:
Zitat von Andy
Also meiner Meinung nach ist dieses Zitat purer Sprengstoff und du solltest aufpassen, dass er dir nicht selber um die Ohren fliegt.
Und nochmal: Danke.
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Alt 31.03.2005, 01:21
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Zitat:
Zitat von Fox
Die einen nennen es Neonationalismus, die anderen Patriotismus.
Klar, der Inhalt ist meist ähnlich bis gleich, die Wortwahl sagt halt auch meist etwas über die Postion des Wortwählenden aus.

Zitat:
Mal ganz abgesehen davon, dass meiner Meinung nach das Wort Deutschtümelei ein ganz heißer Kandidat für das Unwort des Jahres sein sollte, wird mir irgendjemand mal erklären müssen, was an einer etwas selbstbewußteren Einstellung gegenüber dem eigenen Land so falsch sein soll. Wenn man stolz ist, Deutscher zu sein, dann bedeutet das noch lange nicht dass man Nazi ist. Und wenn man möchte dass es dem Wirtschaftsstandort Deutschland gut geht, dann ist man noch lange nicht automatisch stolz darauf Deutscher zu sein.
Davon unabhängig bin ich zwar nicht unbedingt stolz darauf Deutscher zu sein (dafür kann ich ja nichts, bin ja hier geboren), aber schon stolz auf unser Land oder besser auf unseren Wirtschaftsstandort und das was wir hier erreichen - damit es harmloser klingt und all die baumumarmenden Gleichmacher nicht gleich "NAZI-SAU!" schreien. Und ich denke man kann durchaus stolz darauf sein, dass die Marke "Made in Germany" noch immer/inzwischen wieder einen gewissen Wert oder dass wir auch in künstlerischen Bereichen durchaus eine eigene Idendität haben, die sich mit den ganz Großen messen kann - seien es Filme wie Die fetten Jahre sind vorbei oder Musik von Bands wie "Wir sind Helden". Wobei auch hier wieder gilt: Für letzteres kann ich nichts, zu ersterem trage ich wenn auch in sehr kleinem Maße aber doch bei.
Es geht auch gar nicht darum ein eigenes Künstlerisches Profil zu entwickeln, das ist ja durchaus etwas positives. Problematisch wird es eben genau dann, wenn man sich immer wieder massivst darauf beruft, das die Tatsache deutscher zu sein dafür irgendeine bedeutung hat, sei es nun aus nationalismus, kalkül oder schlichter Naivität.
(dazu z.b.: [gelöscht] )

Zitat:
Natürlich müssen "wir" besser sein als "die". Entweder aus reinem Egoismus, weil ich zunächst einmal möchte dass es mir gut geht und ich dann gerne an die anderen denken kann und zum anderen weil die freie Marktwirtschaft und im Endeffekt das ganze Leben nur so funktionieren kann. Ohne den Antrieb besser, reicher, lustiger, bekannter, potenter, gutaussehender sein zu wollen würde sich nicht mehr viel bewegen auf unserem Planeten. Wer ernsthaft glaubt, eine anarchistischen Hippie-Gesellschaft, in der wirklich alle gleich sind, könnte funktionieren, der hat sich offensichtlich noch nicht besonders gründlich mit der Realität auseinandergesetzt.
Erstens: Ich bin kein Hippie, auch wenn ich lange Haare trag
Zweitens: Ich glaube ernsthaft, dass eine anarchistische und gleichberechtigte Gesellschaft existieren kann. Das ist sogar schon bewiesen worden. In Spanien nach dem Ende des 2ten Weltkriegs war eine große Region (incl. Barcelona!) selbstverwaltet (ergo anarchistisch) organisiert bis das ganze massivst und brutal von Franco niedergeschlagen wurde, eine Sache übrigens, die sowohl von den "demokratischen", als auch von den "kommunistischen" Mächten unterstützt oder zumindest geduldet wurde.

(weitere Denkansätze z.B.:[gelöscht])

Zitat:
Das bietet insofern einige Angriffsfläche, als dass weltfremde Ideen dies generell tun.
Wie schon gesagt, es HAT FUNKTIONIERT, also ist das wohl nicht soo welfremd.

Zitat:
(...)
Bevor mich hier jemand falsch versteht: Ich möchte hiermit NICHT die NSDAP mit der CDU/CSU gleichstellen! Es ist/war jedoch nie besonders unpopulär den Leuten das zu erzählen was sie zu glauben bereit sind.
Z.B. das es einen demokratischen Rechtsstaat noch gibt?

Einen der massenhaft und systematisch Abschiebt?
Einen der regelmäßig fast jedes Wochenende Demonstrationen brutal zusammenknüppeln lässt?
Einen in dem noch regelmäßig Scheinprozesse gegen unliebsame politische Gegner geführt werden.
Zitat:
Es ist/war jedoch nie besonders unpopulär den Leuten das zu erzählen was sie zu glauben bereit sind.
Danke. Is schon spät, ich brauch dringend Schlaf
Bin gespannt auf eure Antworten.
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  #9 (permalink)  
Alt 31.03.2005, 01:39
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ich kann net-jedi nur in jeder hinsicht zustimmen , alle die so gegen anarchisten sind und sagen nur der kapitalismus funktioniert ist ergo einfach nicht wahr und ein vorurteil.
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  #10 (permalink)  
Alt 31.03.2005, 09:18
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Zitat:
Zitat von Net-Jedi
Es geht auch gar nicht darum ein eigenes Künstlerisches Profil zu entwickeln, das ist ja durchaus etwas positives. Problematisch wird es eben genau dann, wenn man sich immer wieder massivst darauf beruft, das die Tatsache deutscher zu sein dafür irgendeine bedeutung hat, sei es nun aus nationalismus, kalkül oder schlichter Naivität.
(dazu z.b.: [gelöscht] )
Wer glaubt künstlerische Leistungen hätten nicht auch etwas mit der eigenen Herkunft/dem eigenen Land/der eigenen Kultur zu tun, der verkennt den enormen Einfluß dieser Faktoren.


Zitat:
Erstens: Ich bin kein Hippie, auch wenn ich lange Haare trag
Hab ich auch nicht gesagt.
Nebenbei musst Du nicht ALLES was ich hier schreibe auf Dich beziehen.

Zitat:
Zweitens: Ich glaube ernsthaft, dass eine anarchistische und gleichberechtigte Gesellschaft existieren kann. Das ist sogar schon bewiesen worden. In Spanien nach dem Ende des 2ten Weltkriegs war eine große Region (incl. Barcelona!) selbstverwaltet (ergo anarchistisch) organisiert bis das ganze massivst und brutal von Franco niedergeschlagen wurde, eine Sache übrigens, die sowohl von den "demokratischen", als auch von den "kommunistischen" Mächten unterstützt oder zumindest geduldet wurde.
selbstverwaltet != anarchistisch

Zitat:
Wie schon gesagt, es HAT FUNKTIONIERT, also ist das wohl nicht soo welfremd.
Monarchie hat auch funktioniert.
Sklaverei hat auch funktioniert.
Nationalsozialismus hat auch funktioniert.

Zitat:
Z.B. das es einen demokratischen Rechtsstaat noch gibt?

Einen der massenhaft und systematisch Abschiebt?
Einen der regelmäßig fast jedes Wochenende Demonstrationen brutal zusammenknüppeln lässt?
Einen in dem noch regelmäßig Scheinprozesse gegen unliebsame politische Gegner geführt werden.
Ich weine gleich vor Mitleid.
Natürlich gibt es an unserem Staat (und den meisten anderen) eine Menge zu kritisieren, es hat ja auch niemand behauptet dass er perfekt ist. Das liegt aber weniger an der Staats- und Gesellschaftsform an sich, sondern vielmehr an der Ausgestaltung derselben durch unsere Herren Politiker bzw. all diejenigen, die dieses System mißbrauchen um sich Vorteile zu verschaffen.
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  #11 (permalink)  
Alt 31.03.2005, 09:21
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Zitat:
Zitat von Palahniuk
ich kann net-jedi nur in jeder hinsicht zustimmen , alle die so gegen anarchisten sind und sagen nur der kapitalismus funktioniert ist ergo einfach nicht wahr und ein vorurteil.
Beweise mir das Gegenteil und ich bin ruhig.
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Alt 31.03.2005, 10:06
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So, als Historiker kann ich hier natürlich mal wieder nicht die Klappe halten und muss zu zwei Punkten mal meinen Senf abgeben. Ich möchte dabei vorausschicken, dass ich hier weder für die eine oder die andere Seite Partei ergreifen möchte, sondern einfach nur zwei Dinge einfügen möchte, die ich nicht einfach so stehen lassen kann.
Zitat:
selbstverwaltet != anarchistisch
Exakt. Das Problem dabei ist, dass viele Leute ein völlig falsches Bild davon haben, was anarchistische Theorien eigentlich wollen. Nicht wenige von denen, die davon keine Ahnung haben, halten sich selber für Anarchos. (Dies ist ein allgemein weitverbreitetes Phänomen) Anarchie beschränkt sich nicht auf A-Zeichen in Kreisen, hat wenig mit "Gegen-alles-sein" und schon gar nix mit Punks zu tun. Ich zitiere hier mal kurz die Wikipedia (die wie so häufig die Dinge ganz gut auf den Punkt bringt):


Zitat:
Der Begriff Anarchie leitet sich aus dem Griechischen (αναρχία "Führerlosigkeit") ab und bedeutet eigentlich Abwesenheit von Herrschaft durch einzelne ("Führer"). Oft wird Anarchie verwechselt bzw. (meist von ihren Gegnern) bewußt verfälschend gleichgesetzt mit Anomie (=Gesetzlosigkeit) bzw. Chaos. Das Gegenteil von Anarchie findet seinen Ausdruck vor allem im Absolutismus.
Anarchische Konzepte zielen beispielsweise (es gibt da viele verschiedene Spielarten) auf Selbstverwaltung in Rätestrukturen. Hier gibt es eine etwas unscharfe Trennlinie zum Kommunismus, die in der Geschichte in beide Richtungen überschritten wurde. Übrigens muss man bei Umsetzungsversuchen nicht bis nach Spanien schielen. Nach dem ersten Weltkrieg versuchte man das auch hierzulande, die entsprechenden "Revolutiönchen" wurden aber schnell im Keim erstickt. Anarchismus ist mit Sicherheit ein Konzept mit Haken und Ösen, hat aber die reflexartigen Diffamierungen, die häufig vorgebracht werden, nicht verdient. Im Kleinen funktionieren anarchische Strukturen übrigens sehr gut. Ein Beispiel: Eines meiner absoluten Lieblingsfestivals, das "Haldern Pop" wird von einer Gruppe organisiert, die sich "Raum 3" nennt. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Kooperative. In dieser Struktur gibt es keinerlei etablierte Machtstruktur, sämtliche Entscheidungen werden gemeinsam getragen und alle beteiligen sich gemeinsam an der Umsetzung - von der Planung bis zum Aufbau der Bühne. Soviel ich weiß, gibt es momentan rund 300 Mitglieder, die gleichzeitig Anteile am Festival halten. Ich finde es zwar erstaunlich, dass das funktioniert (man stelle sich vor: Die Leute müssen sich ja beispielsweise auf ein Lineup einigen), aber es funktioniert - seit über 20 Jahren.


Wie gesagt: Ich bin kein Verfechter des Anarchismus und will mich hier auch auf keine Seite schlagen. Grund meiner Intervention war lediglich, dass ich klar stellen wollte, dass Anarchie nicht das ist, was die meisten Leute denken.


Zitat:
Monarchie hat auch funktioniert.
Sklaverei hat auch funktioniert.
Nationalsozialismus hat auch funktioniert.
Solche Reihungen sind zwar plakativ, führen letzten Endes aber zu wenig. Sie stellen verbale Schläge unter die Gürtellinie dar, die einer Diskussion nicht gerade zuträglich sind. Ich weiss selber natürlich auch, dass sie verlockend sind, ich erliege diesen Verlockungen mitunter auch. Dennoch: Wenn es tatsächlich um einen Gedankenaustausch gehen soll, bringt das nicht viel. Davon mal ab: Wer kann schon sagen, ob nicht in 50 Jahren in einem Forum (wenn es dann sowas noch gibt ) nicht jemand anfügen würde "Kapitalismus hat auch funktioniert"...


uff...
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  #13 (permalink)  
Alt 31.03.2005, 10:50
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Okay, vorweg ein paar Sachen.

1) Können die Posts zu diesem Thema vielleicht in einen eigenen Thread ausgegeliedert werden, der Übersicht halber?
2) Ich möchte mich zunächst einmal bei allen, die sich an dieser Diskussion beteiligen bedanken, weil ich es a) wichtig finde, das solche Diskussionen immer wieder geführt werden und es mir b) hilft auch meine eigenen Gedanken etwas zu sortieren und klarer auszuformulieren.

Zu den Grundideen des Anarchismus hat Tyler ja schon sehr gute und fundierte Aussagen getroffen. Insbesondere wichtig ist hier die Trennung der politischen Überzeugung Anarchist zu sein vom Lifestyle Punk, etwas, das immer wieder gern verwechselt wird (oder werden will).

Zu dem was Fox sagt: Die Position auf die du dich jetzt zurückziehst ist aus meiner Sicht das, worauf sich fast alle gerne zurückziehen, die noch nicht ganz wahrhaben wollen, das die Demokratie gescheitert ist.
Dazu gehört dann meist in etwa folgendes Argumentationsschema:
1) Fehler und Probleme der Demokratie einräumen, allerdings nur bis zu einem gewissen Maß.
2) Demokratie als Alternativlos darstellen, weil alle anderen denkbaren Systeme entweder
...a) diktarorisch sind
...(Faschismus, teilw Kommunismus)
...oder
...b) utopisch und aufgrund der Bösartigkeit des Menschen nicht realisierbar wären
...(Anarchismus, Kommunismus)

Das ist mir zu simpel. a) kann ich soweit zustimmen, b) eben nicht. Denn diese "bösartigkeit", um es mal so zu nehnen, resultiert meiner Meinung nach auch auf unserem Konsequent kapitalistisch geprägtem Denken, nachdem sich jeder seine eigenen Vorteile GEGEN den anderen erkämpfen muss. Unter dieser Vorraussetzung wird dann Anarchie natürlich zu dem, was die meisten Leute fälschlicherweise darunter verstehen, nähmlich Chaos und das Recht des Stärkeren, usw.
Deswegen denke ich auch, das eine anarchistische Revolution nicht erzwungen werden kann, ob jetzt mit Gewalt oder sonstwie, sondern von der breiten Basis der Bevölkerung ausgehen muss, wie das eben damals in den genannten Regionen der Fall war.
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  #14 (permalink)  
Alt 31.03.2005, 13:33
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Was für eine Debatte. So was mag ich. (Weiß nicht, warum - wahrscheinlich latenter Masochismus. )

Nur zu gerne steuere ich noch zwei, drei Thesen bei.

Erstens: Ich bin sicher, dass anarchistische Strukturen auf kleinerer Ebene funktionieren. Aber je größer die Masse, desto stärker werden die Tendenzen zur Herausbildung von autoritären Strukturen. Beispiel: Somalia, wo eine anfängliche Herrschaftslosigkeit sehr schnell in die umso brutalere Herrschaft von Warlords umgeschlagen ist.

Zweitens: Demokratie ist nicht gleich Demokratie. Wenn ich mir z. B. anschaue, was in der Schweiz praktiziert wird, komme ich ins Grübeln, ob das System in Deutschland dieses Etikett tatsächlich verdient.

Drittens: Es gibt eine Menge zu kritisieren an unserem System. Aber loben und preisen wir Wen-auch-immer, dass wir in einem System leben, das uns das Kritisieren erlaubt. Es gibt heute noch unzählige Staaten auf unserer Welt, in denen man für Debatten wie diese im Lager landet... So schlecht haben wir es in Deutschland also offenbar nicht getroffen.

Last but not least: Der Wunsch, es möge uns besser gehen, impliziert nicht den Wunsch, allen anderen möge es schlechter gehen. Das ist blühender Blödsinn.
__________________
Marlowe interessiert sich einen Dreck dafür, wer Präsident ist; ich ebenso, weil ich weiß, es wird ein Politiker sein.
Raymond Chandler

Geändert von Marlowe (31.03.2005 um 13:35 Uhr)
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Zitat:
Zitat von Marlowe
Erstens: Ich bin sicher, dass anarchistische Strukturen auf kleinerer Ebene funktionieren. Aber je größer die Masse, desto stärker werden die Tendenzen zur Herausbildung von autoritären Strukturen. Beispiel: Somalia, wo eine anfängliche Herrschaftslosigkeit sehr schnell in die umso brutalere Herrschaft von Warlords umgeschlagen ist.
Mit der Situation in Somalia selbst kenne ich mich zu wenig aus, um dazu eine fundierte Position äußern zu können.
Die Frage ist für mich, wie dort die Herrschaftslosigkeit ausgesehen hat in Fragen der Selbstverwaltung und wie lange das gehalten hat. Gab es überhaupt genügend Zeit und die entsprechende Entwicklung ein anarchistisches System zu etablieren, oder war es im Prinzip nur ein kurzfristiges "machtvakuum", das dann von den Warlords ausgefüllt wurde?

Zitat:
Zweitens: Demokratie ist nicht gleich Demokratie. Wenn ich mir z. B. anschaue, was in der Schweiz praktiziert wird, komme ich ins Grübeln, ob das System in Deutschland dieses Etikett tatsächlich verdient.
Allerdings. Schönes Beispiel auch aktuell die sog. EU-Verfassung, bei denen es in vielen Ländern Volksabstimmungen gibt, nur die deutsche Regierung scheint den Stimmberechtigten bei uns wohl nicht zu trauen, bzw traut ihnen zuviel Kritikfähigkeit zu.

Zitat:
Drittens: Es gibt eine Menge zu kritisieren an unserem System. Aber loben und preisen wir Wen-auch-immer, dass wir in einem System leben, das uns das Kritisieren erlaubt. Es gibt heute noch unzählige Staaten auf unserer Welt, in denen man für Debatten wie diese im Lager landet... So schlecht haben wir es in Deutschland also offenbar nicht getroffen.
Das habe ich früher auch geglaubt. Aber wenn ich sehe wie fast jede Demo, egal ob eine Eskalation zu erwarten ist oder ob diese sehr klar friedlich ist, soweit von der Polizei gekesselt wird, das Transparante etc verdeckt werden und oftmals soweit abgeriegelt werden, das auch kein "Normalbürger" etwas von der Demo mitbekommt, wenn außerdem oftmals ohne Anlass dann in die Demomenge geknüppelt wird, wenn es zu regelmäßigen Hausdurchsuchungen bei Protestorganisationen, Verbänden und Systemgegnern kommt, dann sehe ich diese Meinungsfreiheit dahinschwinden. Meinungsfreiheit wird nur im Rahmen sog. "demokratischer" Richtlinien toleriert, der Blick über den Tellerrand wird zu oft massiv und brutal zurückgeschlagen. Das ist für mich keine Meinungsfreiheit mehr.

Zitat:
Last but not least: Der Wunsch, es möge uns besser gehen, impliziert nicht den Wunsch, allen anderen möge es schlechter gehen. Das ist blühender Blödsinn.
Der Wunsch impliziert das nicht, da hast du recht. Ich will ja auch, dass es "uns", wer auch immer dieses "uns" sein soll, besser geht. Aber im Rahmen des existenten permanenten kapitalistischen Konkurenzkampf kann es einem nur besser gehen, wenn es anderen schlechter geht.
__________________
Remember, Remember
The fifth of November,
The gunpowder treason and plot.
I know of no reason
Why the gunpowder treason
Should ever be forgot.
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