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  #16 (permalink)  
Alt 10.03.2004, 14:37
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vogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätzt
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Zitat:
Zitat von Hidetoshi
guter thread

so mal ein paar sachen von mir:
gut, anscheinend brauch der thread doch nicht gelöscht zu werden =)


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okay, zurück zum topic:
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Eine schon etwas ältere Kolumne von mir:

Warum meine Hosen immernoch unterm Arsch hängen...

Toleranz - Sicherlich ein beliebtes Thema für Kolumnen in denen man Diskriminierung verurteilt und Vorurteile anprangert. Schön und gut. Jeder von uns legt besonders hohen Wert darauf, dass man selbst als tolerant gegenüber allen anderen gesehen wird, denn man selbst ist ja schließlich kein Rassist, Sexist oder so was, man selbst ist 'anders' und akzeptiert alle anderen in all' ihren Lebensformen. Man selbst ist ja nicht so wie die ganzen dummen Leute mit ihren ganzen dummen Vorurteilen.

Aber woher kommt diese Toleranz und Akzeptanz? Werden wir nicht alle nur 'toleriert' wenn und weil wir uns der allgemeinen Gesellschaft anpassen? Solange man sich an die Regeln und Vorstellungen dieser Welt hält, ist man akzeptiert. Aber was, wenn man das nicht tut? Wenn man sich nicht in diese Welt einfügt, in der nur derjenige etwas zählt der seinem Vorgesetzten in dieser hirarchischen Ordnung am besten in den Arsch kriecht?

Ein Beispiel: Letztens ging ich durch die Stadt - seit einer gewissen Zeit trage ich keine weiten Hosen mehr - die übliche Anpassung wahrscheinlich - aber an diesem Tag schon (weite Hosen an sich eignen sich hervorragend zum Skateboardfahren...). Da kommt ein netter Typ mit Schnautzbart und Heckmatte mir in der Fußgängerzone entgegen und brüllt mit rauher Stimme "Zieh' de Buchs hoch!" Und dann zu seiner Begleiterin (diese, gekleidet in modisch schicken Leggins und Fleecejacke...) "Boah - hat de Hos' unterm Arsch hängen und..." - Sagte es, und alle Leute drumherum schienen seine Meinung zu akzeptieren denn ihr Schweigen schien mein Lachen zu übertönen...

Mir als angegriffenem Übeltäter mit unterm Arsch hängender Hose stellen sich nun ein paar Fragen...

1. Was hätten die umherstehenden Leute gesagt wenn ich diesen Typ wegen seinen engen Jeans auf die gleiche Weise angegriffen hätte? Einige hätten sich wohl empört und sich zu Hause am Kaffeetisch über den Verfall der heutigen Jugend unterhalten... Haben die "Normalen" also quasi ein Privileg dazu, den "Unnormalen" ans Bein zu pinkeln?
2. Invidualität gilt als eine lobenswerte Eigenschaft, wenn sie in einem gewissen Rahmen bleibt wohlgemerkt - aber warum wird jede Einzigartigkeit außerhalb dieses gesellschaftlichen Rahmens unterdrückt?
3. Warum werden solche Menschen wie dieser Typ hier akzeptiert obwohl sie sich wie Idioten aufführen, und Leute die eigentlich nichts verbrochen haben es schaffen die Gesellschaft (nur durch ihr Aussehen) anscheinend so weit zu provozieren, so dass sie von der gesellschaftlichen Toleranz ausgeschlossen werden?
4. Auch wenn ich keine weiten Hosen mehr trage - Warum hängen die "normalen" Hosen bei mir auch unterm Arsch?
5. Habe ich Vorurteile gegenüber Typen in engen Jeans mit Hochwasser oder Frauen die Leggins tragen? Mag sein, aber ich behaupte wenigstens nicht ich hätte keine nur um mir meine heile Welt zu erhalten.


Soweit der Beitrag von damals... Zusatz von heute:
Und so geht das mit allem was hier um uns rum ist, wir alle sind so, wie wir sind, wir alle können gewisse Menschen leiden und gewisse nicht, und das wird immer so bleiben. Man darf nur nicht den Fehler machen und seine jedem angeborene Intoleranz auf Äußerlichkeiten anwenden, weil das wäre dem Menschen gegenüber nicht fair. Intoleranz heißt für mich vor allem gewisse Verhaltensweisen von Menschen nicht akzeptieren und nicht jede Scheiße glauben die einer verzapft. Was heißt schon Toleranz? Wir können nicht JEDEM der noch so große Scheiße von sich gibt tolerant und wohlwollend gegenüber stehen. Jeder der behauptet er akzeptiere jeden und toleriere jede Verhaltensweise ist nicht nur naiv, sondern lügt.

Es wird immer Leute geben die uns nicht leiden können und genauso wird es immer Leute geben die wir nicht leiden können, jedoch sollte unsere Meinung die wir von anderen haben nicht darauf beruhen was man ist und wie man aussieht, sondern darauf, wer wir sind, was wir sagen und was wir tun.
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  #17 (permalink)  
Alt 14.03.2004, 18:52
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auf die gefahr hin dass es sowieso keinen interessiert =) dann bleibts eben bei bloßer peinlicher selbstdarstellung =)
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war für englisch, sollte ein klassisches sonnet (also 3x4 + 1x2 zeilen) werden, da gibts noch so'n spezielles metrum glaub ich, was ich glaub ich voll versaut hab =) mal ganz abgesehen von diesem kreuzreim - die hasse ich ja am meisten...
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End of Love

you know that there's no need to cry
with children lying on the ground
your highest judge is coming by
stolen once and never found

all your idols shall be burned
my heart is black no need to fight
love is dead i am concerned
they all know that they die tonight

listen to me little brother
everything is too far gone
always wrong just like your father
lost forever can't be won

i'm here to meet you all alone
let me take you my way home


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  #18 (permalink)  
Alt 14.03.2004, 19:01
Relikt
 
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JJ McClure kann sich nur bessern
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Meiner Erfahrung nach reagieren Leute auf sowas wie den Asi mit der Heckmatte nur deswegen, weil sie erwarten, daß es gleich ein unterhaltsam-peinliches Schaupiel geben wird.

Hättest du den Typen einer Antwort gewürdigt, hätte er dich vielleich tätlich angegriffen, und sie wären auf ihre Kosten gekommen.

So hast du ihn einfach frustriert und dich mit Würde aus der Affäre gezogen (soweit möglich, wenn einem die Hose unterm Arsch hängt - nur Spaß! ), auch wenn du vielleicht das Gefühl hattest, dich selber im Stich zu lassen.

In Wirklichkeit ist es oft genau andersrum, als es nach außen aussieht.
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  #19 (permalink)  
Alt 14.03.2004, 19:27
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Zitat:
Zitat von JJ McClure
Meiner Erfahrung nach reagieren Leute auf sowas wie den Asi mit der Heckmatte nur deswegen, weil sie erwarten, daß es gleich ein unterhaltsam-peinliches Schaupiel geben wird.
ja es ist schon komisch wie langweilig den leuten ist.. aber es ist wohl und es lässt sich nicht vermeiden... denn ich glaube er hat's beim nächsten der da ankam direkt mal wiederholt - vielleicht hatte er da mehr glück =)

naja... PS: meine hose hängt ja auch nicht wirklich unterm arsch - einfach nur en bischen tiefer als üblich =)
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  #20 (permalink)  
Alt 19.03.2004, 23:18
Benutzerbild von Jean
Relikt
 
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In einem anderen Forum habe ich diesen Post gefunden. Und da der mir so gut gefallen hat, wollte ich ihn Euch nicht vorenthalten.

Zitat:
Ich erinnere mich, das Geräusch von vielen Leuten, von einer Party die nur eine Brandschutztür weit weg war. Lachen, Musik, Stimmengewirr. Sie sind der Grund, warum ich gegangen bin. Nein. In Wahrheit war es der Alkohol. Das und vielleicht das was damit einhergeht.
Menschen, die angetrunken sind, verlieren den Abstand zueinander. Manchmal gewinnen sie auch Nähe.
Nicht zu allen, nein. Aber es gibt manchmal eine Verständigung, ein stilles „Ja, ist schon klar.“ Zwischen zwei, drei, vier Menschen. Am nächsten Tag ist dieses Gefühl entfernt, eine Erinnerung. Aber trifft man jemanden aus dieser Gruppe, dann gibt es wieder eine unterschwellige Kommunikation. Wohin sie führt, ist jedem überlassen.
Oft genug ist es nur die Verständigung darüber, dass nichts passiert ist, was eines weiteren Kommentares bedarf. Nur, dass das ja schon ein Kommentar ist. An sich.
Ist es Angst? Selbsterhalt? Wenn Barrieren fallen, fließt dann das klebrige, zähflüssige Ego nicht hinaus und vermischt sich mit dem der anderen? Vielleicht ist es das, die Furcht etwas von sich preisgegeben zu haben, etwas, wo man am nächsten Tag sagen würde: „Aber das war nicht ich, das war ein Teil von mir – ich...ich war betrunken.“

Deswegen sitze ich hier draußen. Das Feld ist schön, eisigkalt klar, Schneestaub unter Vollmond – ist es Vollmond? – licht. Der Kopf wird klarer. Bald kann ich wieder hineingehen und so tun, als wäre ich gerade erst dazugekommen.

Nur, in einer anderen Erinnerung, kommt jemand heraus.

Und setzt sich neben mich. Und schaut. Und schweigt. Da muß ich lächeln, warte auf etwas Unpassendes wie: „Gott, ist dir auch so schlecht wie mir?“

Nur, dass kommt nicht.
Was kommt ist:

„Sieht das geil aus.“

Ja. Feld. Mond. Schnee.

Es ist verdammt kalt eigentlich und kurz darauf bin ich alleine, grinsend zu Vater Mond aufblickend. Warum ist es einem unangenehm am nächsten Tag? Kontrollverlust?
Vielleicht sind ineinanderlaufende Egos nicht klebrig.

In der ersten Erinnerung gehe ich wieder rein. Auch in der zweiten, aber die Party ist nichts Dolles. In der ersten gibt es großes Hallo, als ich wieder da bin. Und ich setze mich, greife nach meinem warm gewordenem Bier und versuche herauszufinden, was ich verpasst habe. Denn ich weiß ja: Zwischen uns ist alles klar. Auch wenn wir morgen das Gegenteil behaupten.

Schade, eigentlich.

Schön, trotzdem.

Als Erinnerung sowieso.
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  #21 (permalink)  
Alt 30.03.2004, 20:30
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Okay. Dann werd ich hier auch mal einen ellenlangen Text aus eigener Feder reinstellen, den sowieso keiner lesen wird. Aber Hauptsache im Forum

Handymania

Mobiltelefone sind eine feine und anständige Sache. Wirklich. In einem Zeitalter in dem wohl selbst der ignoranteste aller Mitmenschen weiß, dass es sich beim Internet nicht um eine internationale, terroristische Verschwörung handelt (zumindest nicht bei einem Großteil davon) ist das Mobiltelefon, von seinen stolzen Besitzern auch liebevoll „Handy“ genannt, eine wichtige und nicht mehr wegzudenkende technische Errungenschaft.

Vorbei sind die Zeiten in denen nur absolute Technikfreaks in Besitz eines solchen Wunderwerks waren, welches zu Beginn annähernd Gewicht und Ausmaße eines Videorekorders hatte und wohl eher für Bodybuilder als für Geschäftsreisende geeignet war. Doch Dank technischer Revolutionen wurde das Mobiltelefon mittlerweile auf Handflächengröße verkleinert, sodass es nur noch eine Frage der Zeit ist bis in den Gebrauchanweisungen dieser Geräte ein Warnhinweis auf „akute Einatmungsgefahr“ zu finden sein wird.

Und um dem Konsumrausch eines Otto Normalverbrauchers gerecht zu werden, und dazu zählen längst nicht mehr nur technikverliebte Männer, gibt es Mobiltelefone in allen Farben, Formen und natürlich Preisklassen. Letztere sind ausschlaggebend dafür, dass sich jeder, aber auch wirklich jeder ein Handy leisten kann. Also auch solche, die gar keines brauchen oder keines besitzen dürften. Offenbar scheinen auch mittlerweile die Unkenrufe aller Kritiker verstummt zu sein (oder es hört keiner mehr hin) die der Handystrahlung krebserregende Wirkungen nachgesagt haben, was aber, wenn man den Medien glauben darf, ohnehin durch sogenannten Langzeitstudien (wie lange muss eigentlich eine Langzeitstudie dauern um als solche zu gelten?) widerlegt worden ist. Aber welchem alltäglichen Konsumgegenstand werden denn keine solchen schädlichen Wirkungen nachgesagt? Man muss eben nur lange genug warten (in der Regel länger, als solche Langzeitstudien dauern).

Man muss schon zu einem verschwindend geringen Prozentsatz unserer Technologiegesellschaft gehören (also die, die immer noch nicht wissen was das Internet ist) um die wachsende Anzahl von Handybesitzern nicht zu bemerken. Wie bereits erwähnt halte ich das Mobiltelefon für eine vernünftige Erfindung, die es dem Besitzer erlaubt auch in unvorhergesehen Situationen Kommunikation mit der Außenwelt zu betreiben. Aber das eigentlich nervige an dieser Entwicklung sind die Handybesitzer selbst und dass, was so mancher als „unvorhergesehen Situation“ erachtet. Und dabei lässt sich die Reihe der Handybesitzer sauber klassifizieren.

Da wären als erstes, nach wie vor, die Technikfreaks. Sie kaufen sich immer das neueste (und meistens auch kleinste) Handy auf dem Markt und kennen jede einzelne Funktion Ihres technischen Wunderwerks ... auswendig! Und sobald es das Nachfolgemodell mit neuen, überflüssigen Funktionen gibt (oder sie ihr bisheriges Handy aus Versehen eingeatmet haben) ist das „alte“ auch schon passé und das neue muss her. Diese Sorte von Handybesitzern ist aber eher harmlos, wissen sie doch selbst am besten was sie an ihrem Handy haben und sie prahlen damit eigentlich nur bei unvorsichtiger, direkter Provokation („Guck mal, hab mir’n neues Handy gekauft!“ (abfällig) „Ach, das hat ich vor 2 Monaten auch noch. Hatte leider kein GPRS/HCSD/WAP/IR/UMTS...“). Wer sich mit solchen Menschen auf eine technische Diskussion einlässt ist entweder extrem dumm oder selbst Technikfreak.

Viel schlimmer, und leider auch am weitesten verbreitet, sind die „Ja, ich habe jetzt auch ein Handy“-Handybesitzer, die offensichtlich allen und jedem demonstrieren müssen dass der technische Fortschritt auch bei Ihnen nicht halt gemacht hat und auch sie jetzt wissen, was das Internet ist. Jedes halbwegs vernünftige Handy ist mit einem sehr nützlichen Vibrationsalarm ausgestattet, der in öffentlichen Umgebungen dazu dienen soll seine Mitmenschen nicht unnötig durch lärmende Klingeltöne zu belästigen. Also wie mir scheint hat diese Sorte von Handybesitzern sich niemals so weit in den Dschungel der Handyeinstellungen vorgewagt um diese Funktion zu entdecken, denn wie sonst wäre es zu erklären dass man als Zugreisender im 2-Minuten Takt von lärmenden Handys belästigt wird, deren Besitzer aber offensichtlich eine Funktion doch gefunden hat, nämlich die, um die Lautstärke des Klingeltons bis zum Anschlag aufzudrehen. Nachdem man anstandshalber sein Mobiltelefon drei bis vier mal hat läuten lassen (also lange genug bis auch der letzte Fahrgast und Handybesitzer im Abteil zu seinem eigenen Handy gegriffen hat um sich zu vergewissern dass nicht doch das eigene Mobiltelefon klingelt) beginnt man lautstark ein Telefongespräch, dessen Inhalt auch dem schwerhörigsten aller Fahrgäste förmlich aufgedrängt wird. „Mensch, das ist aber toll, dass du mich anrufst! Du wirst es nicht glauben aber ich bin in 10 Minuten zu Hause!“, was den Telefonierenden aber trotzdem nicht daran hindert seinem vis-a-vis den gesamten Tagesablauf zu schildern. Der Lautstärke nach zu urteilen hätte sich die beiden mit Sicherheit auch ohne Handy unterhalten können, schließlich sind es eh nur mehr 10 Minuten bis nach Hause. Wäre unter Umständen billiger gewesen aber über so etwas spricht man ja ohnehin nicht.

Zu dieser Sorte von Handybesitzern zählen nach meiner Auffassung auch Leute, die während einer Zugfahrt von einem Geistesblitz getroffen wurden und damit beginnen, die Vielzahl der Klingeltöne ihres Handys auszuprobieren. Die Freude des Experimentierenden wird dabei in den seltensten Fällen von den anderen Fahrgästen geteilt, die dem, konzentriert den Wohlklängen seines technischen Wunderwerks lauschenden, Handybesitzer am liebsten mit dem nächst besten, stumpfen Gegenstand den Schädel einschlagen würden, wenn es die deutsche Gesetzgebung erlauben würde. Und das Obskure an dieser schier unüberhörbaren Vielzahl von Klingeltönen ist die Tatsache, dass zwar jeder stolze Handybesitzer seinen eigenen, individuellen, womöglich selbst komponierten Klingelton hat, die Ankunft einer SMS 90% aller Mobiltelefone aber exakt die gleiche Tonfolge entlockt und somit jeder anwesende Handybesitzer mit freudigem Gesichtsausdruck das Display seines Handys beäugt, auch wenn er eigentlich den Vibrationsalarm aktiviert oder es ganz abgeschaltet hatte. So etwas erinnert mich dann immer an diese gewisse Filmszene aus „Curly Sue“, in der in einer überfüllten Bar ein Handy klingelt, jeder (aber wirklich jeder!) sein Handy zückt bis einer dankbarer Weise brüllt „Ist für mich!“.

Na da sehnt man sich doch wieder ins Zeitalter der Rauchzeichen zurück. Die machten wenigstens keinen Lärm. Aber mit ziemlicher Sicherheit waren Sie krebserregend, was damals aber wahrscheinlich mittels einer Langzeitstudie widerlegt wurde. Bis schließlich die ersten Benutzer an Rauchvergiftung starben und jemand auf die zündende (man beachte bitte den Wortwitz!) Idee kam ein Mobiltelefon zu erfinden, dessen schädliche Auswirkungen sich ebenfalls bestens mit einer Langzeitstudie widerlegen ließen. Aber das hatten wir ja schon. Außerdem würde es bei einem Mobiltelefon auch völlig egal sein ob, wie stark und aus welcher Richtung der Wind weht, was wohl ein weiterer Stein des Anstoßes für dessen endgültige Erfindung gewesen sein muss. Wenn man es sich recht überlegt überwiegen die Nachteile der Rauchzeichentechnik derart, dass selbst nervige Klingeltöne wie purer Luxus anmuten müssen. Zumindest für jene unter uns, die sich früher einmal mir Rauchzeichen verständigt haben.

Eine weitere Sorte von Handybesitzern, die, zu der ich mich selbst auch zählen würde, sind Leute, die sich der puren Nützlichkeit dieser technischen Errungenschaft bewusst sind und sie nur dann einsetzen wenn sie diesem Anspruch auch gerecht wird. Solche Menschen wollen einfach erreichbar sein (und das nicht um mit jemandem über das Wetter oder dem bisherigen Verlauf der 6-Stündigen Zugfahrt zu plaudern) oder jemanden erreichen, wenn mal eben kein Münzfernsprecher greifbar ist. Auch schalten Sie ihren Telefonzwerg brav auf Vibrationsalarm und deaktivieren ihn ordnungsgemäß, um sich vor unerwünschten Anrufen zu schützen. Und wenn das alle so machen würden wäre das Leben eines so manchen Zugreisenden (und auch aller anderen) wesentlich erträglicher.

Ein vollkommen neuer Typ von Handybesitzern hat sich erst vor kurzem gebildet. Oder ist vielmehr gebildet worden. Klar ist mir nicht entgangen dass das Durchschnittsalter von Handybesitzern stark gesunken ist (wahrscheinlich hat man wegen der winzigen Tasten in fortgeschrittenem Alter Probleme die Nummer seiner Enkel zu wählen. Ganz zu schweigen von den fatalen Folgen, wenn sich so ein Ding in Beatmungsgeräten verfängt...), doch Kindern diese Geißel der Menschheit bereits in die Schultüte zu legen ist fast schon lächerlich. Kaum bis drei zählen aber perfekt SMS verschicken können. Eltern argumentieren gerne mit der Gewissheit ihren Sprössling immer und überall erreichen zu können, der ja gar kein Telefonguthaben hätte und das Handy quasi nur zum Zwecke der Erreichbarkeit mit sich führe. Genau! Und ein Scheinwerfer wirft Scheine!
Es soll ja in Amerika Eltern geben die wegen der zunehmenden Gewaltverbrechen Ihren Kindern eine Art Peilsender in Form eines uhrenförmigen Armbands verpassen um so jederzeit die geographisch exakte Position ihres Balgs feststellen zu können. Was natürlich, im Falle eines tatsächlich eintretenden Gewaltverbrechens (von dem wir natürlich alle hoffen dass es nie eintreten wird, aber wir kaufen uns ja auch Autos mit Airbag), einen gewaltigen Vorteil bringt, kann man doch so die exakte Position des Armbands bestimmen, welches der gut informierte Gewaltverbrecher natürlich am Ort der Entführung zurückgelassen hat. Wow! Schlechtgelaunte, gut informierte Gewaltverbrecher machen sich vielleicht nicht einmal die Mühe das Armband vom Handgelenk des Kindes zu entfernen. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Da stellt sich einem technikverliebten Individuum wie mir die Frage, was das wohl früher für eine schreckliche Welt gewesen sein muss. Eine Welt ohne SMS, Klingeltonvielfalt und Handybesitzer. Vermutlich war es sehr verraucht...
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  #22 (permalink)  
Alt 30.03.2004, 20:48
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Alt 30.03.2004, 22:12
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Alt 30.03.2004, 22:43
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Alt 31.03.2004, 11:43
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Klasse !

Andi hat recht: am besten ein Drehbuch schreiben, indem sich 2 Gangster mit Handys (gehörend zur 1. und 2. Kategorie, das erhält eine gewisse Spannung) auf dem Weg zum Auftrag über obiges und über "Le Big Macke" unterhalten .
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Alt 31.03.2004, 11:46
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Zitat von Dr. Lazarus
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Das sowieso immer. Aber in diesem speziellen Fall fehlt mir etwas der Durchblick... Ich hab doch gar nix gesagt.
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Alt 31.03.2004, 11:55
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ups...JJ mit Andi verwechselt...

Meine immer wieder gern genutzte Entschuldigung:

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Alt 31.03.2004, 11:58
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Ja, ja. Das Alter.... *ächz* Ich spüre es auch schon

Dank an alle, die des Lobes waren Wenn ihr damit nicht aufhört sehe ich mich genötigt einen weiteren Text zu posten... Aber ich schone wohl eure Sehnerven erst mal ein wenig
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Alt 31.03.2004, 12:02
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Neenee, lass das mal .......... mit dem Schonen!
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Okay. Ihr habt es nicht anders gewollt...

Gestellte Wohltäter

Vor etwas längerer Zeit hat sich in Deutschland ein erschütterndes Ereignis zugetragen welches auf sehr deutliche Art und Weise zwei Gruppen von Menschen, die einen gezwungenermaßen, die anderen freiwillig, in den Vordergrund rückte. Opfer und Wohltäter. Um Mißverständnisse gleich von Anfang an zu vermeiden: Die Opfer sind nicht die der Wohltäter. Und das angesprochene Ereignis dürfte jedem, der Zugang zu einem der weit verbreiteten Medien hat, auch in den entlegensten und geographisch am höchsten gelegenen Winkeln Deutschlands nicht entgangen sein: die Flutkatastrophe.

Freilich eine schreckliche Sache die sich, auch wenn ich, wofür ich prinzipiell sehr dankbar bin, nicht selbst betroffen bin, auch in meiner Heimatstadt zugetragen hat. Hätte man doch vor ein paar hundert Jahren nicht in die Nähe von Flüssen gebaut um die Vorteile der Schiffahrt für Handel und Industrie zu nutzen. Aber hätte man diesen Vorteil nicht genutzt, wären viele Städte erst gar nicht entstanden. Ein Teufelskreis. Wie dem auch sei. Das Ausmaß und die Schrecklichkeit dieser Tragödie, in der uns die Natur mal wieder auf beeindruckende Art und Weise gezeigt hat, was wir sie können, soll nicht Thema dieser meiner kleinen Abhandlung sein.

Was mir vielmehr aufgefallen ist, und bisweilen zu diversen Ekelgefühlen bei der Lektüre unserer lokalen Tageszeitung geführt hat, sind diese verdammten Wohltäter. Hey! Ich gehöre bestimmt nicht zu den Leuten die behaupten die Flutkatastrophe im Osten hätte teure Abrissarbeiten erspart, schließlich zahle ich meinen Soli gerne! Auch habe ich nichts gegen Menschen die, sei es körperlich oder finanziell, den Flutopfern ihre Hilfe angeboten haben. Aber warum muss es immer wieder Leute geben, die dies in aller Öffentlichkeit tun? Wenige Tage nachdem noch massig Bilder von überschwemmten Landstrichen und Stadteilen das Auge des Betrachters erstaunt weiten ließen, prangen auch schon diverse Köpfe von den Titelseiten, die irgendeinem Bürgermeister (oder Politiker ihrer Wahl) einen überdimensionalen Scheck überreichen, und dabei so freudig in die Linse grinsen, als hätten sie erst kürzlich verdammt viel Geld in Ihre neuen Zähne investiert (was in vielen Fällen wohl auch auf die Frisur zutreffen mag). Dabei hätten sie auch dieses Geld den Flutopfern zukommen lassen können. Stillschweigend und mit dem ruhigen Gewissen eines Pfadfinders, eine gute Tat begangen zu haben. Aber nein. Überdimensionierte Schecks scheinen der letzte Schrei zu sein. Wobei „überdimensioniert“ nicht immer auf den überreichten Geldbetrag zutrifft (den man sicherlich ganz hervorragend von der Steuer absetzen kann) aber so gut wie immer auf die Ausmaße des Schecks, der immerhin so groß ist um zusammen mit zwei breit grinsenden Leuten gerade so auf eine Zeitungsfoto zu passen. Dabei ist der Vorteil eines solchen Schecks gegenüber eines handelsüblichen natürlich nicht von der Hand zu weisen: Der Betrag ist mitunter auch auf einem Zeitungsfoto noch zu erkennen, und dass ohne den gelangweilten Leser dazu zu zwingen die Bildunterschrift oder gar den Artikel selbst zu lesen.

Ich stelle mir dann immer vor dass sich in Zeiten der Not die „Überdimensionale Schecks AG“ vorfreudig die Hände reibt und schon mal die, zweifelsohne sehr großen, Druckmaschinen anwirft. Oder wo sonst sollten die Wohltäter Ihr persönliches Exemplar beziehen? Haben sie schon einmal versucht im lokalen Copyshop einen Euroscheck auf die Größe eines Kleinwagens vergrößern zu lassen ohne dabei Spott zu ernten oder das eigene Bankkonto zu überziehen? Eben. Wahrscheinlich gibt es, je nach Geldbeutel des Wohltäters, schon vorgedruckte Exemplare, die aus einem Katalog oder, im Zeitalter des Internets (im Übrigen keine internationale, terroristische Vereinigung), online bestellt werden können. Wieder verwendbare, magnetische, überdimensionale Schecks mit auswechselbaren Zahlen wären vor allem für den Wiederholungswohltäter der Hit. Sicherlich auch eine Marktlücke für den Fotografen um die Ecke, der mit dem Slogan „Lassen Sie sich heute noch mit einem überdimensionalen Scheck ablichten, ohne tatsächlich Spenden zu müssen!“ zahlreiche Kunden anlocken würde, die zumindest gerne einmal den Schein eines Wohltäters erwecken möchten.

So oder so. Egal welchen Zweck die Medienpräsenz auch für denjenigen erfüllen mag, mich widert es schlicht und ergreifend an. Schließlich hat sich ja auch keines der Flutopfer freiwillig vor zerstörtem Heim platziert um am nächsten Tag in der Bild-Zeitung auf Seite 1 zu landen um die Spendenbereitschaft von Wohltätern zu mehren. Hmm. Aber zu diesem Zweck könnte sich doch der Gläubiger in Zukunft mit einem auf Kleinwagengröße gebrachten Schuldschein und dem Schuldiger ablichten lassen, um Mitleid zu erregen. Aber das Grinsen sollten sie wohl besser lassen...
__________________
If I ever kill you, you'll be awake, you'll be facing me, and you'll be armed.
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