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Alt 28.11.2009, 19:04
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Hi!

Danke für die vielfältigen Tipps!


Zu "Die Grünen Teufel": Gut, den Film werde ich dann auf jeden Fall aufgreifen!


Zu Rescue Dawn: Den Grad der Unbekanntheit befürchtete ich auch, ich denke ich werde mir dann mal sowohl "Wir waren Helden" als auch "Rescue Dawn" besorgen um dann anschließend mich endgültig zu entscheiden....


Zu Apocalypse Now: Bei der Magisterarbeit soll es im Bereich Filme nicht zwangsweise um eine allumfassende Darstellung mehr oder weniger glaubwürdiger Antikriegsfilme gehen, sondern vielmehr darum wie bzw. welche "Symbole" eingesetzt werden und wie sie evtl. den Blick des Zuchauers verändern. Ich würde zwar normalerweise ebenfalls wie agentK zu eine Art Rundumschlag neigen, auch um die verschiedenen Aspekte abzudecken, aber meine Dozentin legt sehr viel Wert darauf nicht zu viel in ein Thema hineinzukleistern, sondern sich lieber mit wenigen Sachen intensiver zu beschäftigen.
Würde die Magisterarbeit ausschließlich über Filme gehen, so würde ich vielleicht dennoch diesen Rundumschlag wagen. Da aber Fotografien ebenso eine gleichwertige Rolle spielen sollen, lasse ich die Finger davon und erwähne diese Dinge nur bei der Begründung meiner Auswahl der Filme...
Als Alternative zu Apocalypse Now werde ich mir aber dennoch "die durch die Hölle gehen" besorgen.

@agentK: ich bin eigentlicha uch nicht gerade ein Kriegsfilmfan, aber der Vietnamkrieg stellt für mich eine optimale Möglichkeit Fotografie und Film miteinander zu verbinden

@all: Was ist von "Die verdammten des Krieges" zu halten?
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Alt 28.11.2009, 19:50
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Zitat:
Zitat von studenttrier Beitrag anzeigen
@all: Was ist von "Die verdammten des Krieges" zu halten?
Ich fand den extrem bedrückend... ist aber aus meiner Sicht auch wieder nix "Vietnam-Spezifisches". Es geht um Entführung, Vergewaltigung und Mord eines Mädchens, und darum, wie derartige Grueltaten bestraft/verfolgt bzw. vom Militärapparat vertusch bzw. gedeckt werden...

Vielleicht hast Du ja noch Zeit auf Oliver Stones vierten Vietnam-Ausflug zu warten. In PINKVILLE (mit Bruce Willis) soll wohl (erstmals überhaupt im US-Kino) das My Lai Massaker thematisiert werden...
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Alt 28.11.2009, 20:42
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Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
Ich fand den extrem bedrückend... ist aber aus meiner Sicht auch wieder nix "Vietnam-Spezifisches". Es geht um Entführung, Vergewaltigung und Mord eines Mädchens, und darum, wie derartige Grueltaten bestraft/verfolgt bzw. vom Militärapparat vertusch bzw. gedeckt werden...

Vielleicht hast Du ja noch Zeit auf Oliver Stones vierten Vietnam-Ausflug zu warten. In PINKVILLE (mit Bruce Willis) soll wohl (erstmals überhaupt im US-Kino) das My Lai Massaker thematisiert werden...
auf pinkville kann ich leider nicht wirklich warten, weil ich die arbeit spätestens am 31.07.10 abgeben muss
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Alt 29.11.2009, 11:43
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Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
Ich fand den extrem bedrückend... ist aber aus meiner Sicht auch wieder nix "Vietnam-Spezifisches". Es geht um Entführung, Vergewaltigung und Mord eines Mädchens, und darum, wie derartige Grueltaten bestraft/verfolgt bzw. vom Militärapparat vertuscht bzw. gedeckt werden...

Vielleicht hast Du ja noch Zeit auf Oliver Stones vierten Vietnam-Ausflug zu warten. In PINKVILLE (mit Bruce Willis) soll wohl (erstmals überhaupt im US-Kino) das My Lai Massaker thematisiert werden...
Zumindest erstmals direkt. Oliver Stone hatte in "Platoon" ja schon eine deutliche Anspielung darauf eingebaut.
Was "Die Verdammten des Krieges" betrifft, stimme ich Agent Ks Einschätzung zu. Außerdem ist der Film meines Erachtens zu wenig subtil, um da großartige Symboliken herausarbeiten zu können ...
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Alt 29.11.2009, 13:23
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Ich hab gestern Abend mal THE DEER HUNTER aufgefrisch und der scheint mir auch nicht zu passen. Über die dreistündige Laufzeit wird etwa eine halbe Stunde das Gefangenenlager (incl. Ausbruch) thematisiert, der Rest ist Vorgeschichte bzw. Aftermath. Symbolträchtige Bilder liefert da höchstens die Evakuierung der US-Botschaft in Saigon (Operation Frequent Wind - es schienen mir auch einige reale Archivaufnahmen verbaut zu sein)...

Geändert von Agent K (29.11.2009 um 13:26 Uhr)
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Alt 29.11.2009, 13:34
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Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
Ich hab gestern Abend mal THE DEER HUNTER aufgefrisch und der scheint mir auch nicht zu passen. Über die dreistündige Laufzeit wird etwa eine halbe Stunde das Gefangenenlager (incl. Ausbruch) thematisiert, der Rest ist Vorgeschichte bzw. Aftermath. Symbolträchtige Bilder liefert da höchstens die Evakuierung der US-Botschaft in Saigon (es schienen mir auch einige reale Archivaufnahmen verbaut zu sein)...
Wobei diese Miteinbeziehung von "vorher" und "nachher" ja durchaus einzigartig ist und für studenttriers Arbeit interessant sein könnte. Und bei den Symboliken gibt es natürlich auch und vor allem das "russische Roulette", dazu noch einige subtilere Sachen.

Übrigens hätte ich auch noch einen Literaturtip für studenttrier: "Film und Krieg - Die Inszenierung von Politik zwischen Apologetik und Apokalypse" von Herausgeber Michael Strübel (ein Professor für Politikwissenschaft). Darin gibt es u.a. eigene Aufsätze zu "Apocalypse Now" und "The Deer Hunter" sowie einen über "Kriegsfilm und Antikriegsfilm". Ich schätze, da müßtest du auch irgendwas passendes rausholen können. Und macht sich sicher gut im Literaturverzeichnis einer Magisterarbeit (oder in meinem Fall vor ein paar Jahren: einer Diplomarbeit).
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Alt 29.11.2009, 13:50
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Zitat:
Zitat von Ralf L. Beitrag anzeigen
Und bei den Symboliken gibt es natürlich auch und vor allem das "russische Roulette", dazu noch einige subtilere Sachen.
Referenziert aber keinerlei spezifische Assoziationen zum Vietnamkrieg. Und für mich war es nebenbei der größte Durchhänger in einem insgesamt sehr sehenwerten Film. Mal ehrlich, ein Gefangenlager, das aus Jux, Dollerei oder "Spielleidenschaft" nacheinander alle Gefangenen im "russischen Roulette" verspielt, bis praktisch keine mehr übrig sind... das bedient beinahe schon rambo'esque Feindbilder. Da wird schon deutlich, dass THE DEER HUNTER ein Kind der 70er ist...
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Alt 29.11.2009, 14:06
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Referenziert aber keinerlei spezifische Assoziationen zum Vietnamkrieg. Und für mich war es nebenbei der größte Durchhänger in einem insgesamt sehr sehenwerten Film. Mal ehrlich, ein Gefangenlager, das aus Jux, Dollerei oder "Spielleidenschaft" nacheinander alle Gefangenen im "russischen Roulette" verspielt, bis praktisch keine mehr übrig sind... das bedient beinahe schon rambo'esque Feindbilder. Da wird schon deutlich, dass THE DEER HUNTER ein Kind der 70er ist...
Das kann man natürlich mit gutem Grund so interpretieren und so wurde es auch von vielen interpretiert. Aber Regisseur Cimino hat die Szene nach eigener Aussage schlicht als Metapher für den Krieg gesehen; dafür, daß nur der Zufall darüber entscheidet, wer im Krieg überlebt und wer nicht; aber auch für die psychischen Folgen für die Soldaten angesichts dieser Situation, in der sie sich im Krieg beständig befinden.
Und ich finde, daß diese Interpretation mindestens genauso valide ist wie deine. Zumal historisch überliefert ist, daß der Viet Cong niemals solche Spielchen mit amerikanischen Gefangenen gespielt hat - es ist also eine rein dramaturgische Erfindung der Filmemacher.

Klar wirken die Nordvietnamesen dadurch "böse" und in der Tat wurde dem Film beim Release ja auch Rassismus unterstellt. Allerdings halte ich auch diesen Vorwurf zumindest für übertrieben. Der Film ist schließlich so eindeutig auf die Perspektive der einfachen amerikanischen Soldaten (siehe Stahlarbeiter-Herkunft) konzentriert (Cimino selbst hat den Film als "microcosm of American culture" bezeichnet). Die Gegenseite beleuchtet er überhaupt nicht näher, sie ist nur Mittel zum Zweck.
Man muß dazu auch wissen, daß "The Deer Hunter" der erste amerikanische Film über den Vietnam-Krieg war, der auch tatsächlich in Vietnam spielte (vorher gab es ja schon Filme wie "Coming Home" und "Taxi Driver"). Da finde ich es verständlich, daß er sich nur auf die Ami-Perspektive konzentriert - und das wohlgemerkt, ohne zu verharmlosen oder zu verherrlichen (das kam dann ja in den 1980ern zu Genüge ...).

Übrigens gibt es auch Analysten, die die Filmfiguren selbst für sehr symbolisch halten. Beispielsweise stehe Michael dafür, wie sich die amerikanische Gesellschaft selbst sehe, während Nick den tatsächlichen Zustand der amerikanischen Gesellschaft nach dem Vietnam-Trauma widerspiegele. Wie gesagt: Man kann wirklich wunderbar viel in diesen Film hineininterpretieren und darüber diskutieren.

P.S.: Vielleicht sollten wir langsam ein eigenes Topic aufmachen ...
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Alt 29.11.2009, 14:15
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Yo, der andere "böse" Nordvietnamese" hat die Handgranate in das Versteck mit "Frauen und Kindern" geworfen... hätte er noch einen Hund gequält, dann wären die Klischees komplett...

Naah, da muss sich Cimino den Vorwurf der "Schlagseite" aus meiner Sicht schon gefallen lassen...
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  #1330 (permalink)  
Alt 29.11.2009, 15:34
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Übrigens hätte ich auch noch einen Literaturtip für studenttrier: "Film und Krieg - Die Inszenierung von Politik zwischen Apologetik und Apokalypse" von Herausgeber Michael Strübel (ein Professor für Politikwissenschaft). Darin gibt es u.a. eigene Aufsätze zu "Apocalypse Now" und "The Deer Hunter" sowie einen über "Kriegsfilm und Antikriegsfilm". Ich schätze, da müßtest du auch irgendwas passendes rausholen können. Und macht sich sicher gut im Literaturverzeichnis einer Magisterarbeit (oder in meinem Fall vor ein paar Jahren: einer Diplomarbeit).

Vielen Dank für diesen Literaturhinweis - ist notiert! Ich habe mittlerweile schon ein paar Werke recherchiert, aber dieses hatte ich noch nicht auf der Liste

Falls es nicht in meiner Bib zu finden ist, werde ich es mir ggf. kaufen




PS: @agentk und ralfl: Falls es mir irgendwann in den Kram passen sollte, würde ich ggf. gerne eure diskussionsansätze mit in meine Arbeit aufnhemen
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Alt 07.12.2009, 20:51
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Vielleicht bin ich ein wenig spät dran, aber hier sind mal meine zwei Anmerkungen.

Erstens halte ich Apocalypse Now für eine eher unglückliche Wahl, da der Film aus meiner Sicht bewußt ein "Vietnam-Fantasyland" abbildet, um allgemeinere Punkte über die Natur des Menschen und das Wesen des Krieges zu machen. Ich denke, dass ein Film wie Platoon, der mit Sicherheit auch ein ausreichendes Maß an (nicht zuletzt biblischer) Symbolik besitzt, geeigneter wäre.

Zweitens bleibt mir bei Deiner Fallauswahl unklar, in welchem systematischen Zusammenhang die ersten beiden Fallstudien (pos. & neg. Darstellung des Krieges) zur dritten (neuere Darstellung) stehen sollen. Mein Vorschlag wäre, als dritten Fall eine Dokumentation zu wählen. Mein Vorschlag wäre dann "Hearts and Minds" von Peter Davies. Definitiv ein komplett einseitiger Film (der sich aber schon allein deshalb anzuschauen lohnt, weil man dann mal weiß, wo Michael Moore sein Handwerk gelernt hat). Aber ich halte ihn auch gerade deshalb für sehr geeignet, da er mit symbolischen Bildern die absolut tendenziös geschnittenen Interviews illustriert und so einen der Dokumentation innewohnenden Anspruch auf Objektivität erhebt.

Insgesamt glaube ich, dass sich eine Dokumentation bei der Fallauswahl deutlich leichter begründen ließe und darüber hinaus könnte man damit vielleicht ja auch noch einen Brückenschlag zum -wahrscheinlich eher dokumentarischen - Fotografieteil schaffen.
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Alt 07.12.2009, 21:54
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Danke für deine Hinweise! Werde es mir durch den Kopf gehen lassen
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Alt 18.12.2009, 15:58
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Kurze Frage:

Warum gibts eigentlich keinen Faden für das chinesische BoxOffice?

Könnte ich da einen eröffnen?

Denn die Einnahmen aus Fernost sind inzwischen durchaus relevant geworden, erst Recht aber für Eventfilme.
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Alt 18.12.2009, 16:13
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Zitat von Balian Beitrag anzeigen
Kurze Frage:

Warum gibts eigentlich keinen Faden für das chinesische BoxOffice?

Könnte ich da einen eröffnen?

Denn die Einnahmen aus Fernost sind inzwischen durchaus relevant geworden, erst Recht aber für Eventfilme.
Stimmt.
Aber es dürfen ja nur 10 ausländische Filme pro Jahr in China starten.
2009 war "This Is It" der letzten Film.
Deshalb wird "Avatar" ja auch erst am 2. Januar 2010 dort starten.
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Alt 18.12.2009, 16:16
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Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Stimmt.
Aber es dürfen ja nur 10 ausländische Filme pro Jahr in China starten.
2009 war "This Is It" der letzten Film.
Deshalb wird "Avatar" ja auch erst am 2. Januar 2010 dort starten.
Hmm, das stimmt so nicht.
Ich weiß, dass es Beschränkungen gibt, aber nicht die, dass nur 10 Filme starten dürfen.

Vor drei Wochen sind da G-Force, District 9 und Twilight gestartet. Und Avatar läuft meiner Meinung deswegen am 2. Januar an, weil das wohl dort der beste Starttermin des Jahres ist (wie in Russland auch)
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