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  #1306 (permalink)  
Alt 26.11.2009, 17:40
Junkie
 
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Jamin ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Fragen?

Zitat:
Zitat von Ralf L. Beitrag anzeigen
Okay, dann haben wir das nächste Problem. Wer zählt als Autor: Derjenige, der geschrieben hat - oder derjenige, der diktiert hat?
Das ist jetzt aber Galubenssache, wer für die Bibel verantwortlich ist und daher nicht für eine Nominierung geeignet.
__________________
Im Besitz der LIZENZ ZUM TOTSCHWALLEN
"Jamin, daher kommt das Geschlecht der Jaminiter" 4. Mose 26, 12
Im Besitz der Lizenz zum knuddeln und geknuddelt werden.
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  #1307 (permalink)  
Alt 27.11.2009, 21:35
life is now
 
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Student a.D. ist hier bekannt und geschätztStudent a.D. ist hier bekannt und geschätztStudent a.D. ist hier bekannt und geschätztStudent a.D. ist hier bekannt und geschätztStudent a.D. ist hier bekannt und geschätztStudent a.D. ist hier bekannt und geschätzt
Standard AW: Fragen?

Hallo!

Ich beginne Anfang nächsten Jahres meine Magisterarbeit mit dem Arbeitstitel "Symbole der Fotografien bzw. der Filme zum Vietnamkrieg" :

Hierzu werde ich beispielhaft ca. 3 Filme herausstellen und bearbeiten, angedacht habe ich folgende 3 Filme:

Apocalypse Now (als psychische Komponente)

Die grünen Teufel (Stellvertreter für eine positive Haltung zum Krieg)

Rescue Dawn (als zeitgenössische Adaption des Vietnamstoffes)





Full Metal Jacket sowie Platoon wären natürlich sehr geeignete Filme, allerdings gibt es zu diesen Filmen schon sehr viele Analysen, abgsehen von der allgemein existierenden Literatur.


Ebenso wären Tigerland und Wir waren Helden interessante Optionen als moderne Vertreter, allerdings gibt es zu diesen Filmen auch schon ein paar Analysen, weswegen ich anch Möglichkeit einen andren Film preferieren würde.


So ist meine Frage nun was ihr von meiner Auswahl haltet? Denkt ihr sie könnte geeignet sein? Oder denkt ihr von einem Film, dass er eher unpassend und ein anderer vorzuziehen wäre?


Viele Dank schon mal für eure Anregungen
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  #1308 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 00:04
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arni75 wird hier gemochtarni75 wird hier gemochtarni75 wird hier gemochtarni75 wird hier gemocht
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Mir ist die Stoßrichtung noch nicht klar und die Filme besitzen m.M. nach keine vergleichbare Grundlage. Suchst du Gemeinsamkeiten, willst du Unterschiede aufzeigen (zeitliche, perpektivische, inhaltliche, ideologische) oder soll es eine ikonografische Betrachtung werden?
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  #1309 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 11:11
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Agent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte Freunde
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Also ich halte nicht besonders viel von APOCALYPSE NOW (ob nun als "standard" oder "redux"). Francis Ford Coppolas Film mag ja als freie Interpretation von Joseph Conrads Erzählung "Heart of Darkness" aus dem Jahre 1899 den Wahnsinn, menschliche Abgründe und die Sinnlosigkeit eines Krieges per se deuten, und daher als Antikriegsfilm passabel funktionieren, eine bemüht objektive Auseinandersetzung speziell mit dem Vietnamkrieg - in welcher Form auch immer - kann ich persönlich da nirgends erkennen...
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  #1310 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 11:14
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Zitat:
Zitat von arni75 Beitrag anzeigen
Mir ist die Stoßrichtung noch nicht klar und die Filme besitzen m.M. nach keine vergleichbare Grundlage. Suchst du Gemeinsamkeiten, willst du Unterschiede aufzeigen (zeitliche, perpektivische, inhaltliche, ideologische) oder soll es eine ikonografische Betrachtung werden?
Eher ikonografisch.

Ich will speziell die Filme darauf untersuchen welche Symbolik bzw Symbole sich in Ihnen finden lassen, inwieweit sie das Sehen beeinflussen und ob einem danach noch eine realistische Möglichkeit bleibt, den Krieg als positiv/negativ warzunehmen.

And die 3 genannten Filme dachte ich, weil sie 3 verschiedene "Richtungen" "repäsentieren": 1. Antikriegsfilm (Apocalypse Now), 2. Pro-Vietnam (Die grünen Teufel), 3. Ein aktueller Film (Rescue Dawn).

Natürlich würde es sich danach auch anbieten die Filme auf Gemeinsamkeiten/Unterschiede zu untersuchen....



Ich hoffe dir ist mein Ansatz nun etwas klarer



P.S.: Inwiefern denkst du die Filme haben keine gemeinsame Grundlage? Meinst du vom behandelten Thema her? Meine Grundlage wäre ja "Vietnamkrieg". Oder würdest du das noch für zu allgmein halten?
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  #1311 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 11:17
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Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
Also ich halte nicht besonders viel von APOCALYPSE NOW (ob nun als "standard" oder "redux"). Francis Ford Coppolas Film mag ja als freie Interpretation von Joseph Conrads Erzählung "Heart of Darkness" aus dem Jahre 1899 den Wahnsinn, menschliche Abgründe und die Sinnlosigkeit eines Krieges per se deuten, und daher als Antikriegsfilm passabel funktionieren, eine bemüht objektive Auseinandersetzung speziell mit dem Vietnamkrieg - in welcher Form auch immer - kann ich persönlich da nirgends erkennen...
Gibt es denn einen Film den du in dieser Kategorie als Alternative empfehlen könntest/würdest?
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  #1312 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 11:33
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Agent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte Freunde
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Yoar, gerade Kriegsfilme sind nicht unbedingt mein Ding, aber gerade die "psychologische Seite" scheint mir zu vielfältig, als dass ein EINZELNER Film deren Komplexität halbwegs belegen könnte. In diesem Falle erschiene es mir fast sinnvoller, wenn man unterschiedliche Aspekte anhand unterschiedlicher Filme beispielhaft thematisiert:

z.B.

Drill/Ausbildung: Full Metal Jacket
Massaker/Vergewaltigung: Die Verdammten des Krieges
Freundschaft/Kameradschft: Forrest Gump
Heimatfront/Verletzungen: Born on 4th of Juli
Seelische Spätfolgen: First Blood

jetzt nur als grobe Hausnummern... wie gesagt, ist so überhaupt gar nicht mein Thema...
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  #1313 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 14:16
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"Apocalypse Now" und "Die grünen Teufel" solltest du auf jeden Fall nehmen!
"Die grünen Teufel", weil er nunmal der einzige echte Vietnam-Propagandafilm ist (wie sie im 2. Weltkrieg ja noch dutzendweise gedreht wurden).
"Apocalypse Now", weil er nunmal in der allgemeinen Wahrnehmung DER Vietnam-Film schlechthin ist. Natürlich ist er eigentlich universell gültig (auch dem Quellenmaterial geschuldet), aber das macht ja nichts. Und vor allem: Es gibt unzählige symbolische Szenen, um die es dir ja besonders zu gehen scheint (Stichwort "I love the smell of Napalm", Stichwort "Surfen" etc.pp.).
Und Agent K: An Objektivität hatte Coppola bei diesem Film sicherlich wenig Interesse. Genau wie die meisten anderen Regisseure von Vietnam-Filmen aus den 70er und 80er Jahren. Dafür war das Thema einfach noch viel zu "heiß" - selbst beim aus US-Sicht gewonnenen 2. Weltkrieg dauerte es ja ziemlich lange, bis eine weitgehend objektive Darstellung in Spielfilmen möglich war ...

Zurück zum Thema:
Als dritten Film würde ich allerdings etwas anderes empfehlen. Natürlich habe ich "Rescue Dawn" noch nicht gesehen (leider) und kann ihn daher nicht wirklich beurteilen - aber genau das dürfte auf die meisten Leute zutreffen und ich denke, es wäre schon besser, einen (auch außerhalb der echten Filmfreaks) zumindest halbwegs bekannten Film zu wählen. Insofern würde ich beim "aktuellen Film" zu "Wir waren Helden" raten. Zumal der den Vorteil hat, daß er sehr kontroverse Interpretationen zuläßt. Von "patriotischer Mist" bis "subtiler Antikriegsfilm" habe ich da schon jede Menge unterschiedliche Bewertungen gelesen, die sich sogar alle irgendwo sinnvoll begründen lassen!
Für eine Magisterarbeit sollte das also ein gefundenes Fressen sein.

Und, um ehrlich zu sein: Ich bin mir sicher, daß es zu JEDEM Vietnam-Film schon etliche ausführliche Analysen gibt, wenn man nur lange genug danach sucht. Abgesehen von "Rescue Dawn" vielleicht, weil der einfach noch zu "jung" ist.

Und nochmal zu Agent K:
Es ist letztlich eine Glaubensfrage, ob man eine solche Thematik anhand vieler Filme oder anhand weniger beispielhafter Werke analysiert. Ich persönlich bevorzuge auch eher den "umfassenden" Ansatz, aber der Professor, der meine Diplom- und Doktorarbeit betreut hat, ist eher Anhänger der "wenig, aber gründlich"-Methode. Was in meinem Fall letztlich zu einer Art Kompromiß führte ...
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  #1314 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 15:16
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Zitat:
Zitat von Ralf L. Beitrag anzeigen
"Apocalypse Now", weil er nunmal in der allgemeinen Wahrnehmung DER Vietnam-Film schlechthin ist.
Genau das ist im Prinzip irgendwo mein Hauptkritikpunkt. Das "Wesen" eines Krieges läßt sich nicht "objektiv" erschließen, weil es sich nur über subjektive Erfahrungen von direkt/indirekt Beteiligten annähernd beschreiben lässt. Das heißt, dass KEIN Film die verschiedenen Facetten im Kontext eines Krieges wirklich zu erfassen vermag. Es existieren keine unstrittigen Merkmale die einen Konflikt wie den Vietnamkrieg "repräsentieren" (als "Symbol" vielleicht der Bell UH-1D "Huey" als universelle Luftkutsche). Jeder Film bleibt eine subjektive Interpretation des Regisseurs, und jeder Kriegsfilm ist tendenziell ein Antikriegsfilm - denn dass "Anti" erschließt sich wiederum über die subjektive Bewertung im Kopf des Zuschauers. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Aber gerade APOCALYPSE NOW hat sich in den Köpfen von Kritikern und Kinobesuchern - von denen kaum einer je eine kriegerische Auseinandersetzung miterlebt hat - als eine Art "Quasi-Referenz" manifestiert, die in dieser Art schlichtweg nicht existiert...

Geändert von Agent K (28.11.2009 um 15:20 Uhr)
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  #1315 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 15:54
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Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
Genau das ist im Prinzip irgendwo mein Hauptkritikpunkt. Das "Wesen" eines Krieges läßt sich nicht "objektiv" erschließen, weil es sich nur über subjektive Erfahrungen von direkt/indirekt Beteiligten annähernd beschreiben lässt. Das heißt, dass KEIN Film die verschiedenen Facetten im Kontext eines Krieges wirklich zu erfassen vermag. Es existieren keine unstrittigen Merkmale die einen Konflikt wie den Vietnamkrieg "repräsentieren" (als "Symbol" vielleicht der Bell UH-1D "Huey" als universelle Luftkutsche). Jeder Film bleibt eine subjektive Interpretation des Regisseurs, und jeder Kriegsfilm ist tendenziell ein Antikriegsfilm - denn dass "Anti" erschließt sich wiederum über die subjektive Bewertung im Kopf des Zuschauers. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Aber gerade APOCALYPSE NOW hat sich in den Köpfen von Kritikern und Kinobesuchern - von denen kaum einer je eine kriegerische Auseinandersetzung miterlebt hat - als eine Art "Quasi-Referenz" manifestiert, die in dieser Art schlichtweg nicht existiert...
Naja, erstmal würde ich der Ansicht, daß Kriegsfilme tendenziell immer Anti-Kriegsfilme sind, heftig widersprechen. Das trifft zwar sicherlich auf die allermeisten Kriegsfilme zu, die in den letzten Jahrzehnten gedreht wurden. Aber es gibt auch unzählige Gegenbeispiele, bei denen dem Zuschauer eine kriegs"freundliche" oder zumindest -verharmlosende Haltung regelrecht aufgezwungen wird - und das nicht nur unter den Propagandafilmen.

Was "Apocalypse Now" betrifft: Ich weiß nicht, ob das wirklich so ist, wie du es empfindest. Als "Quasi-Referenz" für einen realitätsnahen, authentischen Vietnam-Film habe ich den jedenfalls nie empfunden. Eher als "Quasi-Referenz" (neben "Wege zum Ruhm" und "Im Westen nichts Neues") für einen ultimativen, subjektiven Anti-Kriegsfilm. Um ihn als authentischen Film wahrzunehmen, sind Handlung und Charaktere doch eigentlich viel zu extrem und symbolbeladen (was ich durchaus positiv meine).
Und wichtig ist natürlich auch, daß man im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit zumindest nicht ohne gute Begründung auf die Analyse eines Films verzichten sollte, der nunmal als "der Vietnam-Film schlechthin" gilt.

Aber falls studenttrier dennoch über eine Alternative nachdenkt: Bisher wurde, glaube ich, "Die durch die Hölle gehen" ("The Deer Hunter") noch gar nicht erwähnt. Der würde sich natürlich ebenfalls anbieten, da fast gleichzeitig entstanden und ähnlich symbolbeladen.
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Alt 28.11.2009, 16:10
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Zitat:
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Naja, erstmal würde ich der Ansicht, daß Kriegsfilme tendenziell immer Anti-Kriegsfilme sind, heftig widersprechen.
Okay... ich wollte das auch eher so verstanden wissen, dass die wenigsten Kriegsfilme als Anti-Kriegsfilme geboren werden. Diese Bezeichnung ergibt sich üblicherweise erst über Konsens/Feedback der Zuschauer/Kritiker...
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Alt 28.11.2009, 16:26
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Sorry für den Doppelpost, aber in dem Fall drängt es sich einfach auf...

"All war movies are antiwar movies..." Francis Ford Coppola

10 Questions for Francis Ford Coppola - TIME
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Alt 28.11.2009, 16:36
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Zitat:
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Okay... ich wollte das auch eher so verstanden wissen, dass die wenigsten Kriegsfilme als Anti-Kriegsfilme geboren werden. Diese Bezeichnung ergibt sich üblicherweise erst über Konsens/Feedback der Zuschauer/Kritiker...
Hm, interessanter Ansatzpunkt. Klar, wenn du es so formulierst, stimmt das schon: Filme, die eigentlich per definitionem "Kriegsfilme" sind, weil sie eben möglichst authentisch den Krieg abbilden, müssen in der Tat fast zwangsläufig als Anti-Kriegsfilme verstanden werden. Weil Krieg nunmal brutal und grausam ist.
Allerdings gibt es solche Werke meines Erachtens fast nur über den 2. Weltkrieg (Paradebeispiel "Der schmale Grat"), vereinzelt auch über den 1. Weltkrieg oder den Golfkrieg ("Jarhead").

Filme über Vietnam sind dagegen vermutlich sogar ausnahmslos mit einer klaren (fast immer kriegskritischen) Botschaft von Regisseur und Autor(en) verbunden. Aus amerikanischer Sicht ist es anscheinend noch immer unmöglich, relativ emotionslos an dieses nationale Trauma heranzugehen.
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Alt 28.11.2009, 16:54
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Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass auch "Propagandafilme" nur im sozialen Kontext ihrer Zeit "funktionieren". Selbst DIE GRÜNEN TEUFEL kann heutzutage in seiner Wirkung als Anti-Kriegsfilm wahrgenommen werden. Und in Filmen wie z.B. STARSHIP TROOPERS (mir fällt jetzt gard nix besseres ein ) wird Propaganda als Stilmittel eingesetzt, um damit genau die entgegengesetzte Wirkung zu erzielen...

Okay, aber das hilft studenttrier jetzt wohl alles nicht so unbedingt weiter...

Roger and over...
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  #1320 (permalink)  
Alt 28.11.2009, 17:56
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Die erwähnten Vietnamfilme sind alle aus amerikanischer Sicht gedreht und arbeiten ein nationales Traum auf. "Rescue Dawn" weicht da etwas ab und arbeitet sich auf der individuellen Ebene ab - mehr noch als "Platoon". Interessanter fände ich einen Vergleich mit Filmen zum Vietnamkrieg, welche die andere Seite zeigen. Es gibt bestimmt genügend asiatische Filme zum Thema. Spontan fallen mir "A Better Tomorrow 3" oder "Bullet in the Head" ein. Letzterer benutzt den Krieg zwar nur als Hintergrund, aber hat Woo-typisch jede Menge Symbolik,
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