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  #31 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 17:01
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Standard AW: Pi-Jays Baut mehr Autos & Mark G.'s Möchtegern-Rundumschlag

Eine Henne-Ei-Diskussion und gerade einige aktuelle US-Genreprojekte mit unfassbaren Budgets sind völlig gefloppt und Manager mussten ihren Hut nehmen. Die Finanzdecke dt. Produzenten ist einfach viel zu dünn, um mehrere Flops in Folge verkraften zu können (Stichwort UfA Cinema) und es gibt genügt gebrannte Kinder (Produzenten, Regiesseure, Verleiher), die viele Jahre brauchten, um wieder aus den Schulden herauszukommen. Ein zweites Mal gehen die nicht wieder so ein Risiko ein und man kann es ihnen nicht verübeln.

Deshalb stimme ich durchaus darin überein, dass gerade ÖR-Sender mal etwas risikieren sollten, denn dort schadet ein Flop nicht in gleichem Maße. Die Laufbahn eines Redakteurs/Verantwortlichen dort fördert allerdings nicht die Risikobereitschaft
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  #32 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 19:10
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Standard AW: Pi-Jays Baut mehr Autos & Mark G.'s Möchtegern-Rundumschlag

Zitat:
Zitat von Mark G. Beitrag anzeigen
Aber wenn das Risiko bei Genrefilmen angeblich höher ist, ist das dann nicht ein Grund mehr sie zu fördern?
Das ist ganz genau der Knackpunkt, der sich mir nicht erschließt. Die Bewertung dieses "Risikos" ergibt sich doch über die präventive Spekulation, ob ein geplantes Projekt später auch genügend zahlenden Besucher im Kino finden wird, um ein wirtschaftlicher Erfolg zu werden. Und zumindest der ernsthafte Versuch, die spätere Zuschauer-Resonanz halbwegs einzuschätzen (das Risiko zu "minimieren"), sollte eigentlich unabhängig davon sein, ob die Finanzierung nun über Produzenten, Investoren, Sponsoren, oder öffentliche Fördertöpfe (bis vor einigen Jahren gab es ja auch noch Alternativen in Form von Steuergeldern bzw. "stupid german money" aus Fond-Konzepten, aus denen u.A. diverse Boll-Werke finanziert wurden) erfolgt. Erhöhtes Risiko zu belohnen ist aus rein wirtschaftlicher Sicht "unsinnig"...

Wenn es aber darum geht, über Filmförderung "Risiko-Projekte" zu realisieren, weil schon im Vorfeld zu erahnen ist, dass sich die Größe der Zielgruppe am Rand der Nachweisgrenze bewegen könnte, aber irgendein Chefdenker darin einen förderungswürdigen "Wert" erkennt, dann solls mir recht sein. Denn wenn ich eine Spende in den Klingelbeutel der Kirche werfe, dann ist es mir letztlich auch egal, wie diese Gelder ver(sch)wendet werden. Und "Kunst", "Qualität", "Anspruch", oder "Kulturgut" will ich als reiner Gucker auch nicht definieren, das können andere besser. Aber abgesehen davon, dass Kreativität, Innovation oder Erfolg recht selten mit dem verbratenen Budget korrespondieren, freue ich mich als banaler Kinokonsument über JEDEN Film, der meinen Geschmack trifft! Und da es unzählige gute deutsche Filme gibt, deren Existenz allein der Filmförderung zu verdanken sind, bin ich auch froh, dass es diese Regelung in Deutschland so gibt. Filmförderung ist ergo keine wirtschaftliche oder qualitative Erwartungshaltung oder gar eine Vorgabe, sondern eine "Risikoversicherung" gegen öffentliches Desinteresse...

Die "Schieflage" liegt für mich dann aber darin, dass man einerseits eine Förderung als Unterstützung der "Schwachen/Mittellosen" propagiert, die ökonomische Realität dann aber in den Kontext eines kommerziellen Erfolgsmodelles (Besucherzahlen, Einspielergebnisse, Quoten, Marktanteile, Preise) setzt und einen gleichberechtigten Wettbewerb mit den etablierten Vollkommerz-Profis aus Hollywood suggeriert. Wird der Sinn der Filmförderung nun auf einmal dadurch in Frage gestellt, weil massenkompatibler Mainstream mit mindestens 1,5 Millionen Kinobesuchern als neuer Hoffnungsträger (und gleichzeitig als "Qualifikationsweite" zu Förderung) ausgerufen, dies aber nur in Ausnahmefällen erreicht wird? Geht es noch um ehrliche Förderung, oder eher um den Ehrgeiz bei den "Großen" mitzuspielen?
Analog zur "Sporthilfe" wäre das dann so, als würde man Gelder aus öffentlichen Spendentöpfen für Jugendvereine, öffentliche Sportplätze, Nachwuchsarbeit, Training, Fortbildung etc. möglichst breit streuen (oder eben gezielt Ausnahmetalente besonders fördern), und den abstrakten Erfolgsbegriff dann über Weltmeistertitel, Olympiamedaillen, oder sonstigen Meisterschaften referenzieren...

Das deutsche Filmförderungsgesetz ist nun beinahe so alt wie ich. Einen strategischen oder qualitativen Trend konnte ich in dieser Zeit nicht ausmachen. Ob nun Kunst oder Kommerz, ob Masse oder Klasse, ob Anspruch oder Mainstream, diese Fragen wurden sicherlich schon oft ohne Erkenntnisse gestellt. Ob eine reine Umverteilung eines endlichen finanziellen Kuchens den Weg in eine "erfolgreichere" Zukunft weist, wage ich zu bezweifeln. Was bleibt ist das Gefühl, dass die Filmförderung zwar viele anspruchsvolle Ziele verfolgen mag, aber die Befriedigung der Zuschauererwartungen scheinen eher zweitrangig zu sein. Anders ist es ja nicht zu erklären, dass gerade beim Film das Gütesiegel "Made in Germany" in der öffentlichen Wahrnehmung gar nicht zieht. Mich stört das auch nicht weiter, solange ich immer mal wieder mit schönen "erfolglosen" Filmen beglückt werde (auch international), aber gerade wer mit dem Erfolg der deutschen Filme hadert, der sollte evtl. auch den Sinn der Föderung hinterfragen. Denn eins ist klar, mit Fördermittlen "spielt" es sich leichtfertiger am öffentlichen Interesse vorbei, und die möglichst realistische Einschätzung, mit einem Film evtl. einen drohenden persönlichen Verlust einzufahren, kann langfristig durchaus als "erzieherische Maßnahme" wirken. Aber das ist hier ja nicht das Thema...
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  #33 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 20:25
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Standard AW: Pi-Jays Baut mehr Autos & Mark G.'s Möchtegern-Rundumschlag

Es ist doch so:
Es wird argumentiert, dass 100 % der Genrefilme bei uns floppen. Tatsache ist aber, dass 87 % der deutschen Filme keine 100T Besucher schaffen - und 100T Besucher sind ja nun wirklich keine große Hürde - und von diesen 87 % sind nur ein Bruchteil Genrefilme. Rein statistisch und gerundet gesehen, floppen Nicht-Genrefilme also eigentlich genauso oft - nur haben Genrefilme eigentlich mehr Potenzial, ein Publikum zu erreichen als das zweihundertste Sozialdrama der Saison...
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  #34 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 20:27
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Standard AW: Pi-Jays Baut mehr Autos & Mark G.'s Möchtegern-Rundumschlag

Bei Arnie klingt fast ein bisschen so, als hätten es viele deutsche Produzenten und Verleiher mit ganz vielen Genrefilmen versucht, die aber leider alle gefloppt sind, während es keinen einzigen Misserfolg bei den Kinderfilmen oder Komödien gab. Ja, es stimmt, dass fast alle Versuche der letzten Jahre, einen Genrefilm zu machen, unter den Erwartungen liefen (Schutzengel mit 700.000 Besuchern würde ich nicht unbedingt als Flop bezeichnen, kenne allerdings das Budget nicht), es stimmt aber auch, dass die überwiegende Mehrzahl der so genannten Relevanzfilme an der Kinokasse gescheitert sind. Konsequenterweise müssten die Produzenten dann auch auf Sozialdramen und anspruchsvolle Literaturverfilmungen verzichten, denn für die gilt im selben Maße, dass niemand sie sehen will.

Tatsache ist, dass es jede Menge Produzenten gibt, die unheimlich gerne Genrefilme produzieren würden, z. T. auch entsprechende Stoffe in der Schublade haben, aber die genau wissen, dass sie damit nicht bei der Förderung oder einem TV-Sender vorstellig zu werden brauchen, weil sie niemals Geld dafür bekommen würden. Aus diesem Grund machen alle Kinderfilme, Komödien und Literaturverfilmungen, weil sie genau wissen, dass sie diese auch finanziert bekommen – und eben nicht nur, weil sie beim Publikum auf Akzeptanz stoßen. Ich bin sicher, hätten die Produzenten die Möglichkeit, Thriller oder Horrorfilme zu machen, sie würden es tun, und dann wäre, wie bei den Komödien, auch der eine oder andere Hit dabei. Mit „Abwärts“ oder „Die Katze“ hat es früher z. B. auch erfolgreiche deutsche Thriller im Kino gegeben, noch früher waren auch noch andere Genres beliebt. Daran könnte man wieder anknüpfen, und die Briten haben immerhin bewiesen, dass Originalität nicht unbedingt eine Frage des Budgets ist.

Ohne einen Fernsehsender als Co-Produzenten kann man praktisch keinen Kinofilm machen. Ohne Förderung auch nicht. In den Fördergremien sitzen zum Teil ebenfalls Fernsehleute. Die Sender bestimmen also maßgeblich, welche Kinofilme produziert werden, und alle scheinen das ganz wunderbar zu finden. Vielleicht weil Deutschland das beste Fernsehprogramm der Welt hat? Aber möglicherweise bin ich ja wirklich einer der ganz wenigen, die das merkwürdig finden und die traurig darüber sind, dass so viel Talent, so viele Möglichkeiten einfach verschwendet werden.

Das System ist wie es ist und wird sich auch nicht ändern, und anscheinend haben sich die meisten damit abgefunden. Warum auch nicht? Auch ein Dominik Graf macht ja Relevanzfilme. Ich selbst habe in 2012 genau einen deutschen Film (von den Co-Produktionen, bei denen man oft nicht weiß, dass es deutsche Filme sind, abgesehen) im Kino angeschaut, und das nicht, weil ich ihn unbedingt sehen wollte, sondern weil ich den Regisseur kenne und wissen wollte, was er daraus gemacht hat. Ich sehe auch kein deutsches Fernsehen mehr. Danny K. hat ähnlich argumentiert – wer braucht schon den deutschen Film? Schaut man sich die Top 20 von 2012 an, kennt man die Antwort.
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  #35 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 20:53
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Standard AW: Pi-Jays Baut mehr Autos & Mark G.'s Möchtegern-Rundumschlag

Natürlich ist der Wille zu Genrefilmen bei einigen Produzenten vorhanden, aber die bekommen eben keine Finanzierung zustande. Aus Sicht der TV-Sender ist aber auch klar, warum die kein gesteigertes Interesse daran haben: Für die ÖR-Zielgruppe sind Genrefilme kaum relevant, weil die Zuschauer 50+ eben sowas nicht sehen wollen. Kinderfilme sind für sie als Großeltern noch eher relevant als Action- oder Horrorfilme. Die privaten TV-Sender produzieren Genrefilme selten, kaufen aber wenigstens dt. Filme dieser Art in kleinen Mengen. Die Privaten haben zwar den Bedarf für Genrefilme, decken aber (geschätzt) über 90% des Bedarfs mit Outputdeals bei den US-Produzenten ab, sprich: Die bekommen in ihren mehrjährigen Paketen oft mehr Genrefilme, als die überhaupt zeigen können (weshalb diese innerhalb der Sendergruppen an die 2. oder 3. Reihe abgegeben werden - Vox, RTL2 usw. oder sie stampfen komplett neue Sender (z.B. RTL Nitro) aus dem Boden, um die ganzen Programme überhaupt auszuwerten, wenn sie schon bezahlt sind).
So oder so gibts kaum Nachfrage...

Führt jetzt aber vom eigentlichen Thema weg.
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  #36 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 20:59
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Wobei "Genre-Film" hier schon irgendwie "anders, frischer, frecher" suggeriert, aber keine greifbaren Alternativen aufzeigt...

Mir fällt da jetzt nur DIE NACHT DER LEBENDEN LOOSER ein, für mich durchaus ein gelungener Versuch eines "Genre-Filmes" und mit über 200k in meinen Augen auch kein Flop. Aber es ist halt auch kein Ergebnis, das in konservativen Köpfen nun einen Sinneswandel auszulösen vermag oder zu Nachahmungen motiviert...
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  #37 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 21:04
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Standard AW: Pi-Jays Baut mehr Autos & Mark G.'s Möchtegern-Rundumschlag

Vielleicht fehlt es einfach nur an den Stars für Genrefilme...

Von 1984-1988 gab es 4 Stück, die erfolgreich waren - die hatten aber alle den selben Hauptdarsteller...

1984 1,0 Mio. Abwärts
1985 2,7 Mio. Zahn um Zahn
1987 1,5 Mio. Zabou
1988 1,3 Mio. Die Katze
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  #38 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 21:08
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Zitat:
Zitat von Mark G. Beitrag anzeigen
...die hatten aber alle den selben Hauptdarsteller...
...und der wurde im TV zum Star...
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  #39 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 21:11
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Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
...und der wurde im TV zum Star...
hatte GG nicht schon lange vorher eine Karriere (irgendein Winnetou-Film fällt mir da ein) - aber Til wurde ja auch mit TV bekannt - vielleicht sollte er sich an ein Remake von ABWÄRTS wagen...
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  #40 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 21:36
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Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
...und der wurde im TV zum Star...
Aber wurde er nicht erst NACH der Kinokarriere TV-Star?

Anders als Schweiger oder Herbig, die erst im Fernsehen zu sehen waren, und später auf der großen Leinwand.

Es gibt ja Leute wie Heino Ferch, die in Genrefilmen funktionieren könnten. Aber mehr als ein RTL- oder SAT.1-Zweiteiler kommt da nicht raus. In Kinofilmen findet man Ferch meist nur in kleinen Nebenrollen. Das soll jetzt aber bitte nicht zu einer Diskussion über Ferchs Schauspielkunst ausarten. War nur ein Beispiel.

Dass aber auch ein Star einen Genre-Film nicht zum Hit macht, zeigt ja auch Schweigers "One Way". Immerhin versucht es Til Schweiger des öfteren, mal was anderes ins Kino zu bringen, auch wenn es dann jedes Mal schief geht.

Ich glaube, die wenigen Genre-Filme, die dann ab und zu mal produziert werden, sind einfach nicht unique genug, um größere Massen anzuziehen. Sie sehen aus wie schon zigmal gesehen, und werden genauso vermarktet.
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  #41 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 21:43
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Der Frust liegt halt letztlich darin, dass Pi-Jays Ansatz, einfach mal an den verkusteten Strukturen der "Entscheider" zu rütteln, zwar nicht zwingend in ein breiteres oder besseres Filmangebot münden muss, dass ich persönlich andererseits aber auch keinerlei Möglichkeiten habe, diese Herrschaften durch Konsumverweigerung zu einem Wandel/Umdenken zu zwingen... wenn ich nicht bereit bin, mittlerweile auch Handy und PC im Garten zu vergraben. Genau jene Leute, die es am wenigsten kümmert, ob ihre Klientel mit dem Angebot zufrieden ist, definiert dann die Kriterien, wie Publikumsgunst bei der Veleihung von Fördergeldern berücksichtigt werden und Zielgruppen strukturiert sein sollen...

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Aber wurde er nicht erst NACH der Kinokarriere TV-Star?
Da will ich mich jetzt nicht festnageln lassen, aber die Schimanski-TATORTs liefen ab 1981. Die Winnetou-Auftritte haben zumindest bei mir nix zur Starpower beigetragen...

Götz George - IMDb

Geändert von Agent K (07.01.2013 um 21:48 Uhr)
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  #42 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 21:52
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Ich kann Arnie nur in allem zustimmen, muss aber unterstreichen, dass dies für alle deutschen Filme gilt, für Komödien wie Horrorfilme (und sämtliche Relevanzfilme): Es gibt für den deutschen Film überhaupt keinen Bedarf bei den Sendern, ausgenommen sind eine Handvoll Filme, die auch an den Kinokassen erfolgreich sind. Mit diesem Argument sollte man die Filmproduktion hierzulande einstellen.

Aus diesem Grund laufen viele Erstaufführungen deutscher Filme oft auch im Spät- oder Nachtprogramm, wo sie nicht weiter den Sendeablauf stören können. Das könnte man bedauerlich finden, wenn das Kino wenigstens eine Alternative bieten dürfte, aber genau das wird ja verhindert.
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  #43 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 22:05
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Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
Der Frust liegt halt letztlich darin, dass Pi-Jays Ansatz, einfach mal an den verkusteten Strukturen der "Entscheider" zu rütteln, zwar nicht zwingend in ein breiteres oder besseres Filmangebot münden muss, dass ich persönlich andererseits aber auch keinerlei Möglichkeiten habe, diese Herrschaften durch Konsumverweigerung zu einem Wandel/Umdenken zu zwingen... wenn ich nicht bereit bin, mittlerweile auch Handy und PC im Garten zu vergraben. Genau jene Leute, die es am wenigsten kümmert, ob ihre Klientel mit dem Angebot zufrieden ist, definiert dann die Kriterien, wie Publikumsgunst bei der Veleihung von Fördergeldern berücksichtigt werden und Zielgruppen strukturiert sein sollen...
Natürlich bedeutet eine breitere Streuung der Projekte nicht automatisch eine Anhebung der Qualität (allerdings sollte man doch meinen, dass in den Fördergremien Menschen sitzen sollten, die Qualität erkennen, wenn sie sie sehen). Aber wenn gefühlten 200 Sozialdramen, 50 Komödien und Kinderfilmen, gerade einmal 5 Genrefilme gegenüberstehen, dann kann man sich doch rein mathematisch sicher sein, dass man nicht alle Schichten des Publikums erreicht und somit auch Besucher verschenkt...

Und Tatsache ist auch, dass Erfolg von der Förderung bestraft wird. Wenn ein Regisseur einen Hit hatte, dann wird er in anderen Ländern mit Geld beworfen, damit er doch möglichst seinen nächsten Film für sie macht. Bei uns muss er wieder bei Null anfangen und fällt mit seinem nächsten Projekt bei der Förderung genauso durch, wie irgendein Nobody...
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  #44 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 22:10
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Ich erinnere mich an einen Zweiteiler namens "Die Sturmflut".
Ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob ich den damals überhaupt gesehen habe, aber mehr als 10Mio andere waren dabei und da gab es schon einige dieser TV-Mehrteiler, die abgeräumt haben.

Dass diese Filme keiner sehen will stimmt so also nicht.
Ich errinnere mich auch noch an irgendeinen Vulkanschrott, oder irgendeinen Fernsehturm in Flammen. (Hat nicht ein Film in Südkorea damit gerade erst ordentlich abgeräumt?)
Nicht zu vergessen der legendäre "Haialarm auf Mallorca", der damals von fast 7Mio!!! Menschen gesehen wurde.
Alles schön mit einer dicken Werbekampagne.


"Hell" wurde ja verhältnismäßig "breit" gestartet, da hat man sich vermutlich ordentlich für applaudiert und die Werbekampagne dafür einfach sausen lassen.
Von nichts kommt eben nichts.
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  #45 (permalink)  
Alt 07.01.2013, 22:24
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Zitat:
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Und Tatsache ist auch, dass Erfolg von der Förderung bestraft wird. Wenn ein Regisseur einen Hit hatte, dann wird er in anderen Ländern mit Geld beworfen, damit er doch möglichst seinen nächsten Film für sie macht. Bei uns muss er wieder bei Null anfangen und fällt mit seinem nächsten Projekt bei der Förderung genauso durch, wie irgendein Nobody...
Nicht dass ich es wirklich verstanden hätte, aber zumindest auf Produktionsseite scheint es schon eine Art Belohnungssystem zu geben. Vielleicht mit ein Grund, warum viele Produzenten auch Regisseure sind, bzw. umgekehrt...

Zitat:
FFA: 19,1 Mio. Euro Referenzförderung für die erfolgreichsten Produzenten und Verleiher deutscher Filme des Jahres 2011
Zitat:

02.04.2012

Die FFA hat in diesem Jahr 19,1 Mio. Euro Referenzmittelförderung an die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichsten deutschen Produzenten, Verleiher und Kurzfilmer des letzten Kinojahres vergeben. Neben der Constantin Film GmbH, die in der Kategorie „Produktion“ mit insgesamt sechs Filmen (u.a. DIE DREI MUSKETIERE in 3D, DER GOTT DES GEMETZELS) rund 1,35 Mio. Euro erhält, erreicht die Barefoot Films GmbH allein durch den besucherstärksten Film des Jahres 2011 KOKOWÄÄH eine Fördersumme in Höhe von 1,25 Mio. Euro. Die dritthöchste Fördersumme, rund 976.000 Euro, geht an die Rat Pack Filmproduktion, die an der diesjährigen Referenz-Ausschüttung mit fünf Produktionen (u.a. WICKIE AUF GROSSER FAHRT in 3D, VORSTADTKROKODILE 3) beteiligt ist.
Die künstlerisch erfolgreichsten Filme 2011 bei Festivals und Auszeichnungen sind die Neue Road Movies Produktion mit PINA (Deutscher Filmpreis, Europäischer Filmpreis), der von Tradewind Pictures produzierte Dokumentarfilm CHANDANI UND IHR ELEFANT (u.a. Deutscher Filmpreis, Goldener Spatz Gera) sowie die von Ariel Films hergestellte deutsch-israelische Koproduktion LEBANON, die u.a. den Goldenen Löwen in Venedig gewann.
In der Kategorie „Verleih“ konnte die Constantin Film Verleih GmbH mit der höchsten Punktzahl aufwarten: Mit insgesamt 15 Filmen erreicht das Unternehmen eine Fördersumme von rund 940.000 Euro, gefolgt von Sony Pictures Releasing GmbH mit rund 347.000 Euro für vier erfolgreich in den Kinos gestarteten Filme sowie der Warner Bros. Entertainment GmbH, die für sechs Filme eine Fördersumme von rund 344.000 Euro erhält.
Ingesamt werden bei der Referenzproduktionsförderung in diesem Jahr rund 14,2 Mio. Euro ausgeschüttet, die sich auf 79 Filme verteilen. Pro verkaufter Kinokarte und Festivalpunkt ergibt sich ein Förderbetrag von 46 Cent. In der Referenzabsatzförderung werden rund 4,2 Mio. Euro für 77 Filme aus den Kategorien Spiel-, Kinder- und Dokumentarfilm vergeben. Pro Besucher werden 20 Cent angesetzt. Bei der Kurzfilmförderung gibt es für die Mindestpunktzahl von 10 Punkten einen Betrag in Höhe von 3.395 Euro.

Geändert von Agent K (07.01.2013 um 22:28 Uhr)
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