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12.02.2004, 17:05
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Urgestein
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Was ist ein Verriss?
Im Chat kam die Frage auf, was ein "Verriss" eigentlich ist.
Leisure soll seine Definition gerne selber reinstellen, im Grunde läuft die Frage aber darauf hinaus, ob eine als Verriss charakterisierte Filmkritik einen Film fair (aber halt als schlecht) oder unfair bewertet.
Ist eine Filmkritik, die schamlos ehrlich einen grottenschlechten Film bewertet schon ein Verriss, oder ist ein Verriss eine mit Absicht schlecht machende Kritik, die z.B. absichtlich positive Aspekte eines Film ausblendet?
Gibt es Euerer Meinung nach einen Verriss auf Moviegod.de? Wenn ja, welchen?
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My favorite joke ever:
Der kleine Kevin verirrt sich des nächstens in einen Swingerclub und bestellt eine Cola. Die halbnackte Kellnerin schaut ihn kritisch an und sagt: "Kann ich mal Deinen Ausweis sehen?". Darauf Kevin: "Sicher, aber nur, wenn Sie
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12.02.2004, 19:51
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Stammgast
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Registriert seit: Jan 2004
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Re: Was ist ein Verriss?
Zitat:
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Zitat von Andy
Im Chat kam die Frage auf, was ein "Verriss" eigentlich ist.
Leisure soll seine Definition gerne selber reinstellen, im Grunde läuft die Frage aber darauf hinaus, ob eine als Verriss charakterisierte Filmkritik einen Film fair (aber halt als schlecht) oder unfair bewertet.
Ist eine Filmkritik, die schamlos ehrlich einen grottenschlechten Film bewertet schon ein Verriss, oder ist ein Verriss eine mit Absicht schlecht machende Kritik, die z.B. absichtlich positive Aspekte eines Film ausblendet?
Gibt es Euerer Meinung nach einen Verriss auf Moviegod.de? Wenn ja, welchen?
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Ein Verriß ist immer eine äußerst schlechte Bewertung unabhängig davon, ob andere den Film gut oder schlecht finden. Es hat auch nichts mit Ausblenden positiver Aspekte zu tun. Bei einem Verriß retten positive Aspekte nichts. Auch wenn ich sage, daß ein Film abgrundtief schlecht ist und verschiedene Gründe aufführe und noch kurz erwähne, daß bspw. die Schauspieler doch einen ganz guten Job machen, wäre das immer noch ein Verriß.
Das "Paycheck"-Review würde ich mal als Verriß bezeichnen.
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"A film should not be judged on what it is about, but how it is about it."
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13.02.2004, 05:00
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Gerhard von Habsburg
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Registriert seit: Aug 2003
Ort: Kölle
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Zitat:
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Zitat von Andy
Leisure soll seine Definition gerne selber reinstellen.
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Hm, ich muss ehrlich sagen, mir graust's ein bisserl vor dem Thema, weil es unausweichlich in die Subjektivität/Objektivitäts-Debatte ausufern wird, die momentan virulent durchs Forum geistert, und ich werde schuld sein.
Okay, dann probier ich mal mein Glück:
Ein Verriss ist nach Wahrig erstmal nur eine "sehr schlechte Kritik".
[Das ist so simpel wie zweideutig formuliert, denn ob damit eine Kritik von schlechter Qualität gemeint ist oder eine Kritik, die das Kritisierte negativ bewertet, geht aus dieser Definition nicht zwingend hervor, man muss also Vorwissen haben, um zu erkennen, dass letzteres gemeint ist.]
Wenn man den Begriff neutral konnotiert auffasst, dann ist im Kehrschluss jede Kritik, die über einen Film schlecht urteilt, ein Verriss.
Dann hätten wir auf der Filmseite unseres Vertrauens Beispiele en masse: "Kill Bill", "Wrong Turn", "Hot Chick" und viele andere mehr, auch der von Wizard angeführte "Paycheck".
[@Wizard: Fühl Dich bitte nicht übergangen, wenn ich auf Deine Definition nicht weiter eingehen werde, ich habe ehrlich gesagt, nicht genau verstanden, worauf du hinauswillst]
Da Andy, Guru und Raine mich meine Definition aufstellen lassen, will ich ihnen auch nicht vorgreifen und erwarte sehnlichst ihren Beitrag, doch das, was ich da oben geschildert habe, ist, soweit ich es im Chat begriffen hab, ihre Definition von "Verriss".
Meiner Meinung nach schwingt jedoch beim Begriff "Verriss" das mit, was ich einen "polemischen Stachel" nennen möchte, bzw. ein "Ja zur Subjektivität". Man kann IMHO nicht von einem "fairen Verriss" oder einem "ausgewogenen Verriss" sprechen (was nach der obigen Def. möglich ist: Fox beurteilt Kill Bill negativ, aber seine Kritik ist fair = fairer Verriss).
Zum Arbeitsethos des Journalisten gehört Abstraktion von der subjektiven eigenen Meinung zur intersubjektiv rechtfertigbaren Meinung (Stichwort: Transparenz). Wenn ein Journalist eine negative Kritik schreibt, und ihm unterstellt wird, dies sei ein Veriss, so geschieht das in der Absicht, ihm nahezulegen, dass er beruflich gescheitert ist.
Im Rahmen einer objektivierenden journalistischen Publikation ist "Verriss" also negativ konnotiert.
Als Beispiel habe ich den VOLLTEXT Nr. 6/2003 zur Hand genommen.
Das ist eine Wiener Literaturzeitung, die vermutlich genuin einer I-netseite entspringt: www.volltext.net.
Raoul Schrotts Roman "Tristan da Cunha" wurde von Wendelin Schmidt-Dengler sehr negativ beurteilt.
Schrotts Erwiderung auf diese Kritik läuft darauf hinaus, Schmidt-Dengler als einen Verreisser darzustellen.
"Unterstellungen [...] gehören zum unsachlichen Repertoire des Verrisses"
"Selbstdarstellung eines Kritikers ist es letztlich [...], auf die ein Verriss hinausläuft"
"Hermeneutik statt Polemik"
Wenn ich also im Chat sage, dass ich weder Gurus "Wrong Turn"-Kritik noch Andys "Hot Chick"-Kritik für einen Verriss halte, so meine ich damit, dass diese Kritiken sich keines unsachlichen Repertoires bedienen und nicht der Selbstdarstellung der Autoren dienen.
Um genau zu sein, finde ich, dass sich kein Verriss auf Moviegod.de befindet.
Wie oben angedeutet, trifft diese Begriffsdefinition nur mit der Bedingnis zu, dass Begründbarkeit bzw. Rechtfertigung von ästhetischen Urteilen ein Wert beigemessen wird, was IMHO bei Moviegod.de der Fall ist.
Wo diese Bedingung wegfällt, wird ein anderer Verriss-Begriff gepflegt:
Wer sich selbstgefällig als "Der Verreisser" auf dem "Spiegel"-Cover abbilden ließ, ist Marcel Reich-Ranicki.
Wer ihn schonmal im "Literarischen Quartett" erlebt hat, weiß dass seine Verrisse immer mit einem "Es interessiert mich nicht, wenn [...]" beginnen.
In ihm finden wir also jemanden, der explizit "Ja" zur Subjektivität sagt, bei ihm ist der Begriff Verriss also positiv konnotiert.
Ein anderes Beispiel ist die Seite www.lit-ex.de. Auf dieser Seite werden explizit keine Kritiken angeboten, sondern Verrisse.
Im Editorial ist ein sehr empfehlenswertes flammendes Manifest des Verrisses zu finden.
Auf meiner leider nie über das Planungsstadium herausgekommenen Homepage wollte ich eine Rubrik einfügen:
"ungelesen/ungesehen/ungehört verrissen".
In dieser Sparte sollten Polemik und Unsachlichkeit auf die Spitze getrieben werden, indem ungelesene Bücher, ungesehene Filme und ungehörte Musik verrissen werden sollten.
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"The eyes are the nipples of the face." (The House Bunny, 2008).
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Geändert von Flex (05.06.2005 um 15:28 Uhr)
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13.02.2004, 09:24
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Relikt
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Boah.
Damit dürfte das Thema erschöpfend behandelt sein.
Ich für meinen Teil habe weder Fragen noch das Bedürfnis, etwas zu ergänzen.
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13.02.2004, 09:35
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Planeten-Konfusionist
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Eine Ergänzung vielleicht aus der Perspektive des Schreibenden: IMHO gehört für einen echten Verriss dazu, dass der Rezensent mit einer gehörigigen Portion Wut im Bauch schreibt und deshalb auch schlicht und ergreifend nicht mehr gewillt ist, dem jeweiligen Film noch "mildernde Umstände" zugute zu halten. Das ist natürlich eine Haltung, von der normalerweise abgeraten wird - eigentlich sollte man als Rezensent dann noch besser mal drüber schlafen. Für den Rezensenten kann es aber recht befreiend sein  Ich hab bislang erst ein einziges Mal einen echten Verriss geschrieben, und zwar zu "End of days".....
tyler
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Look, I can see you're really upset about this.
I honestly think you ought to sit down calmly, take a stress pill, and think things over.
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13.02.2004, 09:46
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Urgestein
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Ui, ui, ui. Ich muss das alles erstmal sacken lassen, bin aber felsenfest davon überzeugt, dass das Thema damit noch lange nicht durch ist und hoffe, dass dies erst der Anfang einer fruchtbaren, fairen und offenen Diskussion wird.
Zu einem Punkt fällt mir spontan schon mal was ein:
Zitat:
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Zitat von Leisure Lorence
Zum Arbeitsethos des Journalisten gehört Abstraktion von der subjektiven eigenen Meinung zur intersubjektiv rechtfertigbaren Meinung (Stichwort: Transparenz). Wenn ein Journalist eine negative Kritik schreibt, und ihm unterstellt wird, dies sei ein Veriss, so geschieht das in der Absicht, ihm nahezulegen, dass er beruflich gescheitert ist.
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Dein letzter Punkt kann kein Argument sein, da Du ja damit annimmst, dass jeder, der einem Journalisten unterstellt, er hätte einen Verriss geschrieben, auch die exakt baugleiche Definition von Verriss hat. Wenn jeder einen Verriss so definiert wie Du (subjektiv, negative Konnotation, Nicht-Erreichen einer fairen Kritik <-- Kurzfassung), dann mag das stimmen, aber Du selbst führst ja Wahrig an, der einen Verriss nur als "sehr schlechte Kritik" definiert. Meiner Meinung kann man einem Journalisten auch dafür loben, einen guten Verriss geschrieben zu haben.
Zu Deinem ersten Punkt: Journalisten und die Abstraktion vom Subjektivem zum Intersubjektivem. Wenn ich das richtig verstehe, sollten Journalisten ihre eigene Meinung zwar in einer Kritik wiederfinden aber auf eine massentauglichere und vor allem rechtfertigbare Ebene heben.
Das ist zwar wünschenswert, aber kann kaum funktionieren. Hier würde ich gerne Flex´s Meinung hören, aber ich stelle mal die These in den Raum, dass man beim Schreiben einer Kritik immer zuerst seine eigene Meinung niederschreibt und vielleicht hier und dort "verweichlicht", wo man sich eventuell im Ton vergriffen oder mit zu wenig Argumenten untermauert hat. Damit macht man seine Kritik nicht intersubjektiv, sondern höchstens "lesbarer" und somit attraktiver (auch ein völlig subjektives Motiv).
Ich muss mal auf eine Konkurrenzseite verweisen, auf der "Gigli" überraschend positiv bewertet wurde. Es hagelte Kommentare, wie man denn so einen schlechten Film so überdurchschnittlich gut bewerten konnte. Hier hat der Autor der Kritik zwar selbst nicht den Filmgeschmack der Massen, aber dieses spiegelt sich eben auch in seiner Kritik wider. Und wenn dies solch eine Resonanz auslöst, ist es meiner Meinung nach viel besser für den Umgang mit dem Film, als wenn Kritiken geschrieben werden, die so verwässert, unentschieden und abwägend sind, so dass jeder der Kritik uneingeschränkt zustimmen kann.
Da eine Kritik eben IMMER eine subjektive Meinung enthalten MUSS, sollte eines ihrer Ziele sein, zur Diskussion anzuregen und zu polarisieren.
Gurus Kritik zu Wrong Turn ist eine gute Kritik (vom Inhalt und Schreibstil), dafür aber ein Verriss des Films. Die Antworten darauf (sh. Comments vom Gladiator) heben sie noch eine Stufe höher, da die Kritik eine Diskussion ausgelöst hat und dem Betrachter noch mehr Einsichten ermöglicht als eben nur Gurus. Ein Verriss mit positiven Folgen eben...
So mehr später.
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13.02.2004, 16:29
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Gerhard von Habsburg
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Zitat:
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Zitat von Andy
Hier würde ich gerne Flex´s Meinung hören.
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Dito.
Kleine Ergänzung:
Raoul Schrotts Artikel findet sich vollständig im Internet und trägt auch noch den schönen Titel: Fünfzehn Kunstgriffe eines Verrisses
Alles weitere heut Nacht.
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13.02.2004, 22:31
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Zitat:
Auf meiner leider nie über das Planungsstadium herausgekommenen Homepage wollte ich eine Rubrik einfügen:
"ungelesen/ungesehen/ungehört verrissen".
In dieser Sparte sollten Polemik und Unsachlichkeit auf die Spitze getrieben werden, indem ungelesene Bücher, ungesehene Filme und ungehörte Musik verrissen werden sollten.
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Na, das wär doch mal ne Rubrik für's Forum, in erster Linie bezogen auf Filme natürlich. Wie oft hab ich mir einen Trailer angesehen oder auch nur einen Filmtitel gehört, bei dem mir direkt alles klar ist - z.B. als gleich nach Pearl Harbor vom gleichen Macher Black Hawk Down angekündigt wurde. Das ist ganz spannend, denn oft kommt es dann doch anders als erwartet.
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15.02.2004, 19:30
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Fan
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1. Auch von mir ein Danke an Leisure für diese sehr erhellenden Erläuterungen. Ich muss zugeben, dass ich mir so tief noch nie Gedanken zu dem Begriff "Verriss" gemacht habe, aber deine Argumentation für ein etwas spezielleres Verständnis finde ich sehr einleuchtend und interessant, weil es einem wieder mehr Vokabular zur Verfügung stellt.
2. Würde mich jetzt rein aus Neugier mal interessieren, ob es bei uns auf Filmszene.de eine Rezension gibt, die jemand als "Verriss" bezeichnen würde. Oder nein, ich sollte eher fragen, welche. Weil die Existenz will ich gar nicht erst leugnen ... icon_whis:
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Steve Martin in "Grand Canyon"
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15.02.2004, 19:32
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Da fällt mir spontan die Review zu "Nicht auflegen!" ein.
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15.02.2004, 19:39
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Gerhard von Habsburg
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Zitat von Firebowl
1. Auch von mir ein Danke an Leisure für diese sehr erhellenden Erläuterungen. Ich muss zugeben, dass ich mir so tief noch nie Gedanken zu dem Begriff "Verriss" gemacht habe, aber deine Argumentation für ein etwas spezielleres Verständnis finde ich sehr einleuchtend und interessant, weil es einem wieder mehr Vokabular zur Verfügung stellt. 
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Vielen Dank!
Zitat:
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Zitat von Firebowl
2. Würde mich jetzt rein aus Neugier mal interessieren, ob es bei uns auf Filmszene.de eine Rezension gibt, die jemand als "Verriss" bezeichnen würde. Oder nein, ich sollte eher fragen, welche. Weil die Existenz will ich gar nicht erst leugnen ... icon_whis:
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Ähem, in der Tat hatte ich die eine oder andere Rezension auf Eurer Seite im Auge, wollte nur niemandem auf den Schlips treten, aber wenn du es schon so offen zur Sprache bringst:
Die "Nicht Auflegen"-Kritik ist IMHO ein schönes Beispiel für einen Verriss.
EDIT: Und damit scheine ich nicht alleine dazustehen. (@jean:  )
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15.02.2004, 20:25
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Zitat von Leisure Lorence
Die "Nicht Auflegen"-Kritik ist IMHO ein schönes Beispiel für einen Verriss.
EDIT: Und damit scheine ich nicht alleine dazustehen. (@jean:  )
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15.02.2004, 20:31
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Die "Nicht Auflegen"-Kritik ist meiner Meinung nach ein schönes Beispiel wie man eine Filmkritik als Plattform für persönliche Meinungen über ein frei gewähltes Thema nutzt...
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16.02.2004, 10:03
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 Jaja, ist ja schon gut. Vielleicht hätte ich noch sagen sollen, dass "Nicht auflegen!" nicht nochmal erwähnt werden muss.
Langsam hab ich das Gefühl, dass es kaum eine Filmszene-Rezension gibt, die dermaßen weite Kreise gezogen hat - leider im negativen Sinne. Immerhin ist sie nicht von mir ...
Gibt's sonst noch ein prägnantes Beispiel?
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16.02.2004, 14:43
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Ich für meinen Teil benutze "Verriss" als Begriff für eine negative Kritik, bei der der Autor nicht mehr versucht, sich diplomatisch auszudrücken.
Manche Filme haben eben gute Seiten an sich, so dass man auch in der negativsten Kritik immer noch betont, es sei ja nicht alles schlecht.
Naja, und manche eben nicht.
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