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Filme Filme halt

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Nein, ich hab die Nase voll von dem Blödsinn! 5 55,56%
Ja, ich fahr da voll drauf ab! 2 22,22%
Is mir egal, Hauptsache Kino! 2 22,22%
Teilnehmer: 9. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #31 (permalink)  
Alt 18.04.2012, 07:53
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Danny K. wird hier gern gesehenDanny K. wird hier gern gesehen
Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
These 1: Filme, die in irgendeiner Form auf bereits existierenden Filmen basieren, sei es als Remake, als Fortsetzung, Vorgeschichte, Abzweigung (Spin-Off) oder Reboot, stellen geringere kreative Ansprüche an ihre Macher als solche Filme,die das nicht tun.

These 2: Es gibt heutzutage prozentual deutlich mehr solcher Filme als vorher.

These 3: Ein Film, der einen höheren kreativen Anspruch erfüllt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit besser als ein Film, der einen niedrigeren kreativen Anspruch erfüllt.

Schlussfolgerung: Durchschnittlich betrachtet sind heutige Filme schlechter.
Ja die Schlussfolgerung stimmt, aber sie ändert ja trotzdem nichts an der Qualität der guten Filme.

Ich habe jetzt zwar auch keine Statistik, aber gefühlt kann ich nicht sagen, dass ich prozentual gesehen "heutzutage" weniger gute Filme gesehen habe, als "früher". Wenn ich ehrlich bin, steigert sich objektiv betrachtet bei mir die Qualität der Filme sogar, wenn ich mir meine Bewertungen bei imdb.com angucke. Sie fallen in der Masse und den erweiterten Medien (Youtube und Computerspiele Konkurrenz zB) halt nur nicht mehr so auf.

Nicht falsch verstehen: Ich find diese ganzen Sequels etc. auch lästig und das habe ich hier auch des öfteren schon zum Ausdruck gebracht. Es hindert mich doch aber nicht daran, mir trotzdem die Filme auszusuchen, die ich gerne gucken will.

Ich glaube auch nicht, dass die Originale iwann aussterben werden, denn nach einer gewissen Zeit ist jedes Franchise so ausgelutscht, dass man daraus keinen Cent mehr ziehen kann und dann brauchts halt wieder was neues, frisches. Die 2010er fallen mMn aus zwei Gründen so überdurchschnittlich aus, bzw. auf was das von dir angesprochene Phänomen angeht:

1 Die technischen Möglichkeiten, Comics so zu verfilmen, dass sie auch wie Comics aussehen.
2 Der Erfolg von Harry Potter und Herr der Ringe, was dazu führt, dass sich die Produzenten vermehrt auf Literaturverfilmungen konzentrieren, die als Franchise funktionieren oder im besten Falle -siehe Twilight und Panem- schon, als solche existieren.
Ich glaube aber, dass sich das wieder relativieren wird.

Das einzige, was ich wirklich als Problem sehe, ist dass die schlechten Filme die guten Leinwände klauen, weil sie halt eben durch die genannten Argumente der einfacheren Risikoabwägung mehr Erfolg versprechen und damit (im allgemeinen) von Studios und Kinos bevorzugt behandelt werden, was Marketing und Verfügbarkeit angeht.

Trotzdem wird "Django Unchained" wohl in Kino 1 laufen, da QT ja eigentlich auch ein Franchise ist

Geändert von Danny K. (18.04.2012 um 07:56 Uhr)
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  #32 (permalink)  
Alt 18.04.2012, 14:06
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

@heinzer: Auch auf die Gefahr hin, nun wieder ein Perpetuum mobile im Rahmen der Diskussion loszutreten - einen Film der von der Kritik UND Zuschauern als "mies" bewertet worden ist, dennoch anzuschauen, zeugt bei mir von einer "laxen Scheiß-Egal"-Haltung - Charakterstark (Me against the shitstorm, baby) ist da gar nix (sich die eigene Haltung schönreden kann jeder - ich auch: siehe "Ghost Rider 2" ).
Und wie Du schreibst - jahrelang Woody Allen-Filme gesehen, die alle nicht gefallen haben (bis zum letztjährigen vermutlich) - kann man auch als "Gläubigen, der einem überall hinfolgt" betiteln.
Kommt immer auf den Standpunkt an.

Die Frage darf erlaubt sein: wenn der Film der von Kritik UND Zuschauern schlecht bewertet wurde NICHT das Ausmaß der Werbekampagne von "Battleship" gehabt hätte - hättest Du ihn Dir dann wirklich angesehen?
Oder macht´s dann doch die Masse?

Nachdem ich mich erst vor kurzem vom Herdentrieb hab überzeugen lassen (und das Ergebnis der Erfahrung meiner Sichtung von "Türkisch für Anfänger" steht in den Forencharts 15/11), ignorier ich demnächst meinen Mut und folge einfach meinem Instinkt....... Der hat mich seltsamerweise noch am wenigsten getrogen in all den Jahren....
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  #33 (permalink)  
Alt 18.04.2012, 19:03
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
These 1: Filme, die in irgendeiner Form auf bereits existierenden Filmen basieren, sei es als Remake, als Fortsetzung, Vorgeschichte, Abzweigung (Spin-Off) oder Reboot, stellen geringere kreative Ansprüche an ihre Macher als solche Filme,die das nicht tun.
(Die ist jetzt so verflucht allgemein gehalten, dass es mich selbst schon in den Hintern beißt. Nehmen wir es als Tenor, nicht als fertig verschlossene Schublade, okay?)
Davon abgesehen, das ich immer Probleme mit dem Begriff Kreativität habe (wahrscheinlich, da ich über nur sehr wenig verfüge), tue ich mich mit Deiner These ob ihrer Fokussierung auf filmische Vorlagen schwer. Ich sehe nicht, warum Du es als kreativer ansiehst, einen Roman oder ein Theaterstück zu adaptieren, als zum Beispiel ein Remake oder eine Fortsetzung. Im Falle einer Fortsetzung hat man die Hauptfiguren und auch eine visuelle Leitlinie von dem Vorgänger vorgegeben, muss daraus aber eine neue Geschichte entwickeln. Bei einer Romanadaption hat man Handlung und Figuren dank der Vorlage schon, muss diese aber noch ins Filmische übertragen. In beidem sehe ich eine kreative Leistung, von denen ich keine der anderen gegenüber gering schätzen möchte.

Zitat:
These 2: Es gibt heutzutage (d.h. ca. 2002 bis 2012, weil das "heutzutage" schon wieder nach den "Hanni-und-Nanni-Großeltern klingt) prozentual deutlich mehr solcher Filme als vorher.
Mark hat hier mal IMDb befragt. Für Remakes müsste man das auch mal machen. Wobei die Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind. Meiner Erfahrung nach ist die Vergabe der Keywords in der IMDb nicht ganz stringent (allein das es "Remake", "Based on Film", "Based on another Film" usw. gibt). Besonders bei alten Filmen sind sie sehr unvollständig. Aber als grobe Orientierung mag es reichen.

Zitat:
These 3: Ein Film, der einen höheren kreativen Anspruch erfüllt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit besser als ein Film, der einen niedrigeren kreativen Anspruch erfüllt. (siehe These 1)
Glaubst Du das wirklich? Besser/schlechter ist am Ende subjektiv. Aber außer wenn Du das Fehlen einer direkten Vorlage/Vorgänger allein schon als Qualitätsmerkmal betrachtest, würde es mich überraschen, wenn diese These eine Überprüfung anhand Deines eigenen Geschmack standhält.

Ich gehe davon aus, das Du mit "höheren kreativen Anspruch" meinst, das es sich um einen Originalstoff handelt. Nur folgt daraus nicht, das es originell ist. Eine Fortsetzung/Remake/etc. hat den Vorteil, dass das Filmkonzept zumindest schon einmal funktioniert hat. Dafür hat der Originalfilm eine höhere Chance mit Neuem zu überraschen, positiv wie negativ. Der höhere "kreative Freiraum" kann große Triumphe hervorbringen, wie er auch grandios scheitern kann. Wenn ich mir meine IMDb-Bewertungen der letzten Jahre anschaue, sehe ich da keinerlei Vorteil für Originalfilme. Das mag darin liegen, das ich Fortsetzungen vielleicht aufgeschlossener bin. Oder aber das es so viele Filme gibt, die keinen Vorgänger brauchen, um scheiße zu sein.

Es gibt Genres, in denen Fortsetzungen und Remakes nur eine untergeordnete Rolle spielen. Aber will mir jemand ernsthaft erzählen, das die durchschnittliche Qualität bei RomComs höher sei als unter den Superheldenverfilmungen?
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  #34 (permalink)  
Alt 18.04.2012, 20:53
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Irgendwas mit Raumschiffen
 
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Sehr schön, vielen Dank!
Ich gebe zu, These 3 steht auf den deutlich schwächsten Füßen. Da wird es in der Tat sehr schwammig, da es größtenteils vom Vorwissen des Zuschauers/der Zuschauerin abhängt, ob man ein eingespieltes Konzept erkennt oder nicht und somit den Film als "kreativ" oder "unkreativ" beurteilt. Wenn ich dreißig Buddymovies gesehen habe, dann hat das einunddreißigste es ziemlich schwer, mir was Neues vorzumachen und ich kann meistens in jeder Sekunde das nächste Ereignis vorhersagen. Wenn dieser Film allerdings mein erstens Buddymovie ist, dann halte ich ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit für genial. Das ist natürlich der Grund, weswegen ich so eine These eigentlich nur hier in den Raum stellen würde, da ich bei uns Filmfreaks von relativ viel Vorwissen ausgehe.
Und natürlich stehen die Begriffe "kreativ"/"unkreativ" nicht gleichmäßig auf den ganzen Film verteilt da. Ein Film kann einen wirklich originellen Plot haben, aber total stupide inszeniert sein. Die Musik kann so noch nie gemacht sein, während die Darsteller nur ihre üblichen Rollenklischees hinlegen... und so weiter.

Und kein Künstler der Welt macht sein Werk dadurch besser, dass er auf Teufel komm raus versucht, etwas zu machen, dass es noch nie gegeben hat... Eine Schwierigkeit der ganzen Schlussfolgerungskette ist natürlich die, dass sie Wertigkeiten wie "besser" oder "schlechter" enthält. Jeder Logiker schmeißt mir die - zurecht - sofort um die Ohren.

Und gegen die Einzelfälle kann man natürlich nie argumentieren. Klar gibt es haufenweise originelle Scheißfilme und eine Menge unoriginelle gute Filme... Vom Regisseur, dessen Name vielleicht nicht unbedingt schon wieder genannt werden muss, wurde uns vor nicht allzu langer Zeit die Fortsetzung zu einem Reboot geschenkt, die wirklich fantastisch war (und zwar in allen kreativen und technischen Bereichen).

Bei These 2 ist schon allein der Link zu Marks Beitrag eine Supersache. Dass die 90er Jahre mehr Sequels aufgeboten haben als die 2000er hätte ich wirklich nicht gedacht, während die Tatsache, dass es in den 40ern schonmal eine solche Welle gegeben hat, wieder für die Theorie mit den Zyklen spricht.

These 1... Ja, was ist "Kreativität" und woran kann man sie bemessen? Wenn ich dafür eine Definition an der Hand hätte, hätte ich längst ein Buch drüber geschrieben. Möglicherweise ist es eine These, der man instinktiv zustimmt oder eben nicht.

Zu deiner Frage, warum ich z.B. eine Romanadaption für kreativer halte als eine Fortsetzung oder ein Remake: Und ich bleibe dabei bewusst relativ pauschal. Am deutlichsten lässt sich der Unterschied sicher an einem Remake festmachen und im extremsten Fall (der natürlich nicht der Durchschnitt ist) ist es ein Remake wie Gus Van Sants "Psycho", wo die einzige wirkliche Änderung diejenige von Schwarzweißbildern in Farbbildern ist.
Ein Remake ist für das Konzipieren eine unfassbar sichere und dankbare Sache. Denn an den Stellen, wo man vielleicht eine eigene Handschrift einbringen will oder wo einem das Original nicht gefällt oder man sozusagen ein generationsbedingtes Update machen will, kann man sich eigene Sachen ausdenken und bei allem anderen kann man sich auf dem ausruhen, was jemand anders sich beim Original schon ausgedacht hatte. Das ist eine ziemlich einfache Nummer. In Dialogen, Typbesetzung, Einstellungen, Schnitttechnik, Farbgebung, Locationscouting etc. kann man sich immer, falls etwas nicht gelingen will, auf das Original besinnen und sich fragen: Wie haben die das gelöst? und Warum machen wir es nicht genauso? Eine Fortsetzung ist da nicht groß anders. Man hat fertige Figuren, in den meisten Fällen auch schon eine Besetzung, viele Sets, die man zwar vielleicht wieder neu bauen aber nicht neu konzipieren muss, einen dramaturgischen Faden, den man (im miesesten Fall) einfach kopieren kann (siehe "Hangover 2"), Musik, Bildsprache und so weiter, die am besten Falle (denn so will es der Zuschauer, wenn er eine Fortsetzung schaut) sofort wieder erkennbar sind.
Im Unterschied dazu ist die Verfilmung eines Romans (z.B.) eine völlig andere Sache. Denn man kann erstens einen Roman nicht eins zu eins in einen Film übersetzen (allein schon wegen der Länge) und zweitens habe ich vielleicht mehr oder weniger vage Beschreibungen der Figuren, ihrer Kostüme und der Handlungsorte. Aber aus der Beschreibung eines Raumes heraus, diesen Raum tatsächlich finden oder bauen (vorausgesetzt man hält sich an die Beschreibung), ist etwas völlig anderes, als einen Raum nochmal zu bauen, den es in dieser oder ähnlicher Form schonmal gegeben hat. So ähnlich verhält es sich mit dem adaptierten Drehbuch selbst. Da eine Verfilmung fast immer automatisch Kürzung bedeutet, muss ich die Handlungsstränge, je nachdem wie eng sie im Buch ineinander greifen, anders und neu knüpfen. Ich muss erklären, wie Person 1 von A nach C kommt ohne Ereignis B oder Person 2 zu erzählen. Letztlich ist es bei einer Literaturverfilmung eine recht willkürliche Entscheidung, ob ich mich sklavisch an die genaue Handlung halte, oder im - sagen wir mal - hitchcockschen Stil eher ein bestimmtes Thema oder auch nur eine spezielle Stimmung des Buches aufgreife und aus dieser dann in konzentrierter Form einen Film mache.
Letztlich ist wahrscheinlich der einzige (natürlich nicht mathematische) Gradmesser für den kreativen Gehalt eines Werkes die Entfernung vom Ursprungspunkt. Inwieweit übernehme ich das, was ein anderer schon vorbereitet und ausgeführt hat und inwieweit füge ich meine eigenen Zutaten und Gewürze hinein?

Kein Remake, kein Spin-Off, keine Fortsetzung und kein Reboot der Welt verbieten von sich aus diese eigenen, kreativen Zutaten oder eine völlig neue Herangehensweise und niemand ist gezwungen, am Original zu kleben, wie die Fliege an der Schei**. Insofern kann ein Reboot natürlich (siehe - ja, jetzt sag ich's - zum Beispiel "Batman Begins") eine Menge kreatives Potential entfalten und obendrein ein wirklich guter Film werden. Die Verlockung, es sich einfacher zu machen, ist aber extrem hoch und leider verfallen die meisten Filme dieser Verlockung, denn im Zweifelsfall entscheiden sich die meisten Menschen (mich selbst natürlich eingeschlossen) immer eher für den einfacheren Weg.
Wenn man sich im Falle eines Remakes oder einer Fortsetzung sehr weit aus dem Fenster lehnt und etwas völlig Neues macht (und die Hauptfigur nicht gerade eine feste Marke wie "Batman" oder "Terminator" ist), dann gibt es eigentlich keinen Grund, es Remake oder Fortsetzung zu nennen. Abgesehen natürlich vom Titel, der schon einen festen Sitz im Publikumsgedächtnis hat und daher das finanziell sicherere Pferd ist.

Warum sollte man also (aus der Sicht des Filmemachers/der Filmemacherin, nicht des produzierenden Studios und vorausgesetzt man hat die Wahl) ein Remake oder eine Fortsetzung drehen? Wer etwas eigenes machen will, kann etwas eigenes machen. Vom Ergebnis her betrachtet (nicht vom Produktionsprozess her) ist eine Fortsetzung meistens undankbar, je nachdem wie gut und wie beliebt das Original war, denn man wird immer daran gemessen.
Die einzigen zwei Gründe, die mir jetzt spontan einfallen, sind erstens die oben genannte Einfachheit der Konzeption und der Produktion und damit die Faulheit der kreativen Departements und zweitens (und das ist wohl der Hauptgrund) das Geld, das mit dem Namen eingespielt wird und für das es keiner großen Originalität bedarf. Daraus würde ich jetzt mal schlussfolgern, dass die Chancen, dass bei einem Remake oder einer Fortsetzung (den Rest spare ich mir) ein nicht todlangweiliger Nochmalaufguss desselben entsteht, verflucht gering sind.

Es ist keineswegs unmöglich, aber nochmal die Frage: Wozu sollte man eine Fortsetzung oder ein Remake machen, wenn man ausreichend Ideen für einen eigenen Film hat?

Mein Gott, SWAM, das war jetzt schon wieder so viel, dass sich das eh keine Sau durchliest...
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  #35 (permalink)  
Alt 18.04.2012, 22:34
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

"Warum man ein Remake oder Sequel machen sollte, wenn man eine Idee für was Neues hat"???

S.W.A.M. - die Antwort kennst Du doch auch: Weil man bei einem Pitch (Vorstellung einer Idee beim Studioboss) das Ganze auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen muß um abgenickt zu werden; sprich: Back to the basics - alles in einem Satz (und Sequels wie auch Remakes - oder das Zusammenwürfeln von bekannten Basics für etwas "noch nie dagewesenes" - hier flechte ich mal die Anekdote von Regisseur/"Autor" Paul W. Anderson zu "Event Horizon" ein, der erzählte, dass er einem Studiochef die Idee als "Ein Raumschiff als Geisterschiff" pitchte. Ohne ein Treatment oder ein Drehbuch zu haben. Das kam danach...)

Ich glaube, dass auch unser überaus geschätzter Herr Nolan Schwierigkeiten mit Warner gehabt hätte, wären seine beiden "Batmänner" nicht so immens erfolgreich gewesen, seinen "Inception" auf die Beine zu stellen (Nach "The dark night" war das dann eher eine Formsache - plus dem Zugeständnis auch den dritten Flattermann zu inszenieren)
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  #36 (permalink)  
Alt 18.04.2012, 22:39
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Ich habe das Gefühl, Du verrennst Dich in Deiner Argumentation und misst mit zweierlei Maß. Als zusammenhängendes Theorie finde ich Deine Ausführungen in diesem Thread zu widersprüchlich. Da werden verschiedene Phänomene vermischt. Aber fruchtbar ist die Diskussion auf jeden Fall.

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Es ist keineswegs unmöglich, aber nochmal die Frage: Wozu sollte man eine Fortsetzung oder ein Remake machen, wenn man ausreichend Ideen für einen eigenen Film hat?
Mit gleichem Recht könntest Du fragen, warum jemand einen Roman adaptieren sollte.

Deine Differenzierung in geforderten Kreativität zwischen Fortsetzung und Romanadaption kann ich nach Deinen Ausführungen noch weniger verstehen als zuvor. Natürlich stellen beide Formen meist unterschiedliche Anforderungen. Überspitzt formuliert sagt Du, das eine Romanadaption normalerweise mehr Kreativität erfordert, da man die Vorlage kürzen, neue Sets bauen, die komplette Besetzung casten und neue Musik schreiben muss. Eine Fortsetzung dagegen hat da einfach. Da muss nur ein Teil der Sets neu gebaut, ein Teil der Cast neu besetzt und ein Teil der Musik neu geschrieben werden. Und eine neue Geschichte.
Nein, in der Voraussetzungen an "Kreativität" sehe ich keinen Vorteil für die Romanadaption. Kann es sein, das Du Dir im Kopf konkrete Beispiele gesammelt hast und Du Deine Argumentation daran festmachst? Du erwähnst selbst Hangover 2 (alles neue Sets ) und Hitchcock.
Vielleicht wäre es besser, weniger von den kreativen Minderanforderungen, als von den Möglichkeiten der verschiedenen Spielarten zu sprechen.
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  #37 (permalink)  
Alt 19.04.2012, 00:10
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Zitat:
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Mit gleichem Recht könntest Du fragen, warum jemand einen Roman adaptieren sollte.
Tu ich auch manchmal Bei Romanen kann ich es im Allgmeinen noch am ehesten verstehen. Wenn ich ein Buch lese, habe ich oft das Gefühl: "Hey, da fallen mir schon jede Menge großartige Bilder ein! Man sollte einen Film draus machen!" Das ist in etwa das gleiche, wenn ich mit einem Originaldrehbuch konfrontiert werde, dass ich nicht selbst geschrieben habe. Insofern ist da der Unterschied zwischen "Originalfilm" und "Adaption" nicht allzu groß, wenn man kein "auteur" ist und sowieso alles selber macht... aber von denen gibt's ja eh nur noch recht wenige.


Zitat:
Zitat von Phileas Beitrag anzeigen
Deine Differenzierung in geforderten Kreativität zwischen Fortsetzung und Romanadaption kann ich nach Deinen Ausführungen noch weniger verstehen als zuvor.
Verdammt! Dann versuch ich's nochmal in kurz (ich weiß, meine Romane sind manchmal so verschachtelt, dass ich selbst nicht mehr weiß, ob sie tatsächlich Sinn ergeben...): Bei einer Fortsetzung sind der komplette Stil und die komplette Filmsprache bereits fertig ausgearbeitet. Ich muss es nicht mehr machen. Das ist dann insgesamt nur noch die Hälfte der Arbeit. Ich kann sogar die meisten Leute (sowohl hinter als auch vor der Kamera) einfach nochmal nehmen. Bei einer Romanadaption gibt es nichts, worauf ich aufbauen kann. Ich muss den kompletten Film aus der Wiege schaufeln. Was das Buch fertig mitbringt, sind literarische Figurenkonzepte (die auch von filmischen grundsätzlich verschieden sind, auch wenn sie am Ende so wirken müssen, als wären sie es nicht) und eine Storyline, an die ich mich mehr oder weniger halten sollte. Das ist alles.

Zitat:
Zitat von Phileas Beitrag anzeigen
Kann es sein, das Du Dir im Kopf konkrete Beispiele gesammelt hast und Du Deine Argumentation daran festmachst?
Stimmt, das ist nichtmal unwahrscheinlich. Ich komme halt gerade auf dieses Thema, weil es mir in letzter Zeit natürlich anhand von konkreten Filmen sehr stark aufgefallen ist und ich mich daraufhin dann gefragt habe, woran es liegt, dass ich momentan fast gar keine Lust mehr habe, ins Kino zu gehen und ich mich meistens, wenn ich es doch mal tue (auch hier natürlich von Ausnahmen abgesehen), hinterher nur frage, warum ich mein Geld schon wieder zum Fenster rausgeworfen habe... Drum schwirren mir natürlich die Filme, bei denen mir das am stärksten aufgefallen ist, bei dem Thema am nervigsten durch's Hirn. Eine kleine Portion Befangenheit ist da bestimmt dabei...

Zitat:
Zitat von Phileas Beitrag anzeigen
Vielleicht wäre es besser, weniger von den kreativen Minderanforderungen, als von den Möglichkeiten der verschiedenen Spielarten zu sprechen.
Das kann man natürlich tun, aber wenn wir von potentiellen Möglichkeiten ausgehen, dann wird das wahrscheinlich kein sehr fruchtbares Gespräch, denn theoretisch spricht ja, wie gesagt, nix dagegen, auch aus dem Prequel der Fortsetzung des Reboots eines Remakes eines Spin-Offs einer Brettspielverfilmung ganz großes Kino zu machen. Die Möglichkeiten sind (im Idealfall) eigentlich bei jedem Projekt unbegrenzt.

Natürlich sind bei allen Verfilmungen, die auf einem halbwegs bekannten Original basieren, die Möglichkeiten wiederum oftmals auch wegen der Fans der Originale beschnitten, die bei einem Remake meckern, wenn es exakt das gleiche nochmal ist, weil dann offenbar der Sinn fehlt, und bei einer Adaption (egal ob Comics oder Romane), sobald es auch nur einen Nanometer vom Original abweicht... Ist nicht leicht. Cool finde ich persönlich einen Filmemacher, wenn er sich um letzteres nicht schert (ich darf mal wieder die Namen Hitchcock und Kubrick in die Runde werfen). Und Remakes... naja gut, wie der Scholley schon schrieb, kann es da offenbar tatsächlich auch noch einen anderen Grund geben als Faulheit und/oder Geld...

Insofern: Punkt an dich, Phileas! (Mist, schon der zweite...)
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  #38 (permalink)  
Alt 19.04.2012, 00:29
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Das kann man natürlich tun, aber wenn wir von potentiellen Möglichkeiten ausgehen, dann wird das wahrscheinlich kein sehr fruchtbares Gespräch, denn theoretisch spricht ja, wie gesagt, nix dagegen, auch aus dem Prequel der Fortsetzung des Reboots eines Remakes eines Spin-Offs einer Brettspielverfilmung ganz großes Kino zu machen. Die Möglichkeiten sind (im Idealfall) eigentlich bei jedem Projekt unbegrenzt.
Da beziehst Du Dich auf einen Punkt, den ich eigentlich nicht als Schlusssatz meines Beitrages haben wollte. Da hatte ich mitten im Gedankengang den Post gesendet... Verdammt, hoffentlich finde ich die Motivation, das hier nieder zuschreiben... Vielleicht kommt dann auch meine Sicht der Dinge.

Zitat:
Insofern: Punkt an dich, Phileas! (Mist, schon der zweite...)
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  #39 (permalink)  
Alt 19.04.2012, 00:31
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Da beziehst Du Dich auf einen Punkt, den ich eigentlich nicht als Schlusssatz meines Beitrages haben wollte.
Okay, dann lasse ich Oswaldo meine Antwort aus dem Protokoll streichen und hoffe, dass du das noch ausführst.
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  #40 (permalink)  
Alt 20.04.2012, 12:24
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ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, da man hier wirklich nicht gut kurz antworten kann, hatte aber in einem anderen forum schon mal einen ähnlichen thread.

ich bin der meinung, dass es primär nur noch um geld machen geht und man versucht so viele projekte wie möglich unter einen hut zu bringen. ausnahmen bestätigen aber auch die regel. so fällt mir zZ kein schlechter nolan film ein. bei seinen filmen merkt man irgendwie, dass da viel liebe drin steckt. im krassen gegenteil seh ich hier liebesman. dessen filme eigentlich selbstragend sehr gut sein könnten, wenn man sich mit dem rohmaterial besser auseinander gesetzt hätte. (nach zorn der titanen weiss ich, dass ich mir einfach keinen liebesman film mehr im kino angucke, höchsten aus der videothek mal hole, wenn absolut GAR NIX anderes mehr da ist).

dann haben wir auch leute die so ein mittelding haben... wo man schon merkt... oh ja da geht schon was, aber der letzte funke oder vorletzte funke fehlt... paradebeispiel ist hier für mich bay. versteht mich nicht falsch ich mag die transformers filme. hab sie im kino auch hart gefeiert und habe mir auch alle drei teile original gekauft... aber seit ich sie original hab, liegen sie noch verschweist im dvd regal. während zb inception nach erwerb vor einem jahr schon 3-4x herhalten musste an einem verregneten sonntag.

ich bin einfach der meinung, dass hollywood etwas unter seinen möglichkeiten spielt. einfach auf größer und besser zu setzen ist zu eintönig, im krassen gegensatz auch andere genre.

wb möchte natürlich sehen, dass alle rezeptoren für einen guten film in einem film drin sind und möchte eben auch in einem gewissen zeitfenster das ding über die bühne bringen. es geht schließlich um geld machen. man setzt zu sehr auf schema f. aber auf viele bereiche lässt sich diese schema nicht anwenden. nicht in jede story passt ne liebesgeschichte, nicht in jeden actionfilm passt eine tiefgründige story oder ein pausenclown der nur noch selten dämliche gags reisst, nicht jeder thriller braucht tausende handlungsstränge, nicht in jeder film kann fsk 12 oder 16 sein. hier werden eben viele freiheiten eingeschränkt. gutes beispiel dafür ist auch mountain of madness... gott als ich davon das erste mal gelesen hatte, dachte ich nur "DAAAAMMMMNNN... BRING IT BABY" aber die studios möchten ihn etwas mehr "familiengerechter" haben entgegen den vorstellungen des schöpfers (zum glück war man straight genug und hat nicht gesagt... ok ich machs trotzdem). es geht schlicht und ergreifend um die angst des studios, dass zu wenig erwachsene den film im kino sehen werden.

das ist natürlich nur ein grund, den ich eher vermute und aus den zeilen rauslese. generell bin ich aber erfreut, dass immer noch große und gewaltige filme gezeigt werden. ich mein mal ehrlich. es ist sonntag. der tag gammelt vor sich hin, wieso nicht einfach ins kino gehen? ich mag kino, ich hab überwiegend mehr schlechte als gute filme gesehen. aber man empfindet zb auch manche schelchte filme als gute filme. es kommt auch auf die erwartungshaltung an.

bei transformers wollte ich stahlgiganten eine stadt dem erdboden gleich machen sehen und genau das hab ich in feinster optik bekommen. alles andere ging mir sowas von am A... vorbei. Diese filme gehörten trotz allem für mich ins kino. klar hätte ich nix gehabt, wenn es mehr tiefe, bessere dialoge, weniger behinderte szenen gegeben hätte. aber ich wusste im vorfeld... ok das war eine meiner lieblings kinderserien, jeder der transformers kennt sollte wissen, es ist nur ein kampf von guten bots gegen böse bots. jeder der transformers nicht kennt sollte aber schon anhand der trailer merken... diesen film kann ich nur auf seine action reduzieren.
wenn dann aber noch etwas mehr dran ist... umso besser (war leider nicht der fall)

boa da könnte man einfach stundenlang drüber labern und vermuten und machen... blaaaabluuuub.

ja es gibt mehr schlechte filme als gute filme. aber es ist ok. wer ein filmfan ist muss sich ja nicht auf hollywood reduzieren lassen. schweden, asien, russland, england sind auch im stande gute filme zu machen. sicher wünsche ich mir mehr gute filme. aber das leben ist eben kein wunschkonzert. solange ich etwas unterhalten werde ist das alles ok. es gibt immer in einem jahr einen oder zwei filme auf die man wartet und sich besonders freut... alles andere sind dann e nur "nice-to-have" oder lückenfüller um die zeit zu überbrücken.

in diesem sinne... stay tuned!
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  #41 (permalink)  
Alt 19.06.2012, 12:31
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Auf jeden: Starttermin im März kommenden Jahres für die Wiederaufführung von "Independence Day" in 3-D. Nuff said....
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  #42 (permalink)  
Alt 19.06.2012, 13:05
Benutzerbild von schlimmagehtsnimma
Do we have a deal, dearie?
 
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Das klingt jetzt vielleicht schärfer als es gemeint ist, aber...

sollen wir diese Diskussion jetzt jedes Mal wiederbeleben, wenn irgendein Mist ins Kino kommt?
Oder sollen wir auch umgekehrt jedes Mal posten, wenn wir einen tollen Film gesehen haben und am Ende des Jahres zählen wir dann nach wer gewonnen hat.

Und da ich schon da bin als kleine Anmerkung zur alten Diskussion:
Zumindest meiner bescheidenen Meinung nach hat sich Avengers durchaus als mehr als nur ein Geld-orientierter Sequel-Mist herausgestellt.
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Lieber verhaltenskreativ als gar nicht kreativ

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  #43 (permalink)  
Alt 19.06.2012, 13:20
Benutzerbild von Dean Keaton
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Dean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich sein
Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
Auf jeden: Starttermin im März kommenden Jahres für die Wiederaufführung von "Independence Day" in 3-D. Nuff said....
Hey, nichts gegen ID4. Das war DER Film in meiner Jugend und das wird er auch immer bleiben. Klar ist er dämlich wenn man sich das mal genauer ansieht oder auf die Dialoge achtet, aber da gibt es viele viele andere Filme, für die dasselbe gilt. ID4 hat damals wunderbar unterhalten und die Action war auch super.

Ich bin froh, dass ich den wieder im Kino sehen kann. Ich bin wirklich dankbar für diese WA's, weil ich so vielleicht auch Filme im Kino sehen kann, für die ich zu jung bin.
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Wenn man nie jemanden ins Vertrauen zieht, kann man schwerlich verraten werden. Kobayashi
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  #44 (permalink)  
Alt 19.06.2012, 13:27
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Ich hätt den jetzo auch im WTF-Thread unterbringen können.

Im übrigen fand ich es interessant, dass der Thread nach wenigen wütend-enthusiastischen Tagen knirschend zum Stillstand kam...

Und, schlimma: In Sachen "Sequel"-Mist ist "Avengers" nun mal wirklich über so ziemlich jedes zweite Sequel der Filmgeschichte erhaben.

Was ID4 anbegeht - den fand ich schon anno 1996 (im Doppelpack mit "Twister" - noch so ein Idiotiekandidat mit Ausnahme der fliegenden Kuh) schwerst überbewertet....

Somit mag man nun wieder die Decke über den Thread ziehen und ihn in die große Lagerhalle - gleich neben die Bundeslade - packen....
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  #45 (permalink)  
Alt 19.06.2012, 15:04
Benutzerbild von S.W.A.M.
Irgendwas mit Raumschiffen
 
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S.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich sein
Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Dass die Diskussion nicht weiter ging, liegt wohl am allgemeinen: "Ich sehe es so!" - "Find ich aber gar nicht. Ich sehe es nämlich so.", was zumindest für mich schon eine ausreichende Antwort ist.

Wenn mindestens ebenso viele Menschen das Kino von heute weitesgehend gut finden, wie Menschen, die die meisten aktuellen Filme für Rotz halten, sind wir eh in einer Pattsituation. Und da man wenig Vergleichsmöglichkeiten zu "früher" hat, was solche Forendiskussionen angeht, kommt man da wohl auf kein Ergebnis.
Die stolze Lösung auf die Frage "Wird das Kino schlechter?" lautet also wohl eindeutig: "Man weiß es nicht." und es bleibt wie so oft beim rein subjektiven Eindruck. Meiner hat sich - egal ob aus eventueller Sturheit oder aus fehlender Überzeugungskraft der Argumente - nicht groß geändert ("Avengers" interessiert mich immer noch nicht, auch wenn ich ihn früher oder später wohl mal auf BluRay schauen werde, ID4 in 3D kann mir auch gestohlen bleiben und ich schaue statt mehrerer guter neuer Filme, die es IMO nicht gibt, einfach mehrmals "Drive" oder so) und auch bei den "Gegnern" sieht es genauso aus.

Also: nicht lang schnacken, Kuchen backen!
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