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Alt 17.09.2008, 16:24
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Standard Filmkritik im Internet-Zeitalter: Ein neuer Status?

Um mal das wunderschöne "Filmtheorie"-Präfix der Kinoforen (siehe Titel) einzuweihen, mal ein ganz aktuelles Thema: Filmkritik und ihr (neuer) Status im Internet-Zeitalter.
Inspiriert zum einen durch einen Beitrag eines gewissen Josef Schnelle in der Berliner Zeitung (mit Dank an LL), der gegen Blogs generell wetterte. Eigentlicher Anlass dieser Diskussion soll aber ein anderer Artikel sein:
Film Criticism in the Age of the Internet: A Critical Symposium des Print- und Online-Magazins Cineaste, dessen vier zentrale Fragen an diverse Vertreter der Filmkritik hier als Diskussionsgrundlage dienen sollen:

Zitat:
Zitat von Cineaste-Magazine
1) Has Internet criticism made a significant contribution to film culture? Does it tend to supplement print criticism or can it actually carve out critical terrain that is distinctive from traditional print criticism? Which Internet critics and bloggers do you read on a regular basis?

2) How would you characterize the strengths and weaknesses of critics’ blogs? Which blogs do you consult on a regular basis—and which are you drawn to in terms of content and style? Do you prefer blogs written by professional critics or those by amateur cinephiles?

3) Internet boosters tend to hail its “participatory” aspects—e.g., message boards, the ability to connect with other cinephiles through critics’ forums and email, etc. Do you believe this “participatory” aspect of Internet criticism (film critics form the bulk of the membership lists of message boards such as a film by and Politics and Film) has helped to create a genuinely new kind of “cinematic community” or are such claims overblown?

4) Jasmina Kallay, writing in Film Ireland (September-October 2007), has claimed that, in the age of the Internet, the “traditional film critic… is losing his stature and authority.” Do you agree or disagree with this claim? If you agree, do you regard this as a regrettable or salutary phenomenon?
Der neue Status der Filmkritik: gibt's ihn überhaupt und wenn ja, wie ist er zu werten?
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Alt 17.09.2008, 18:38
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Standard AW: Filmkritik im Internet-Zeitalter: Ein neuer Status?

Also was der gute Herr Schnelle da in der BZ faselt, kann ja wohl niemand wirklich ernst nehmen. Letztendlich wärmt er da ja nur das uralte Vorurteil auf, dass Inhalte bzw. deren Qualität von dem Medium abhängen, in dem sie präsentiert werden. "Was in der Zeitung steht, das muss doch stimmen" quasi und die ganzen Blogger da draußen sind ja eh ungebildet. Hat ja sogar der Spiegel geschrieben. Und wenn der Spiegel das schreibt...


Was sicherlich verstärkt im Internet eine Rolle spielt, ist der möglicherweise veränderte Anspruch an Filmkritiken. Will ich wirklich eine genaue filmtheoretische Analyse oder vielleicht mehr eine etwas gefühlsbetonte Meinung zu einem Film haben? Auch wenn ich im Netz sicherlich beides finde, dürfte letzteres doch ganz klar überwiegen, weil eben jeder in seinem Blog/auf seiner Webseite seine eigene Meinung kundtun kann. Dass bei flüchtigem Hingucken der Eindruck entsteht, Filmkritik im Internet sieht generell so aus wie die grenzdebilen Kommentare mancher Blogger, deren Bandbreite irgendwo zwischen "voll geil" und "total scheisse" liegt, mag durchaus sein.

Okay, alles keine Antworten auf Deine Fragen, aber mich würde vpr allem bei der ersten Frage aus dem Zitat mal interessieren, ob die Filmkritik aus den Printmedien überhaupt einen "bedeutenden Einfluss auf die Filmkultur" hat(te)?
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Alt 17.09.2008, 19:28
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Standard AW: Filmkritik im Internet-Zeitalter: Ein neuer Status?

Zitat:
Zitat von Fox Beitrag anzeigen
Also was der gute Herr Schnelle da in der BZ faselt, kann ja wohl niemand wirklich ernst nehmen. Letztendlich wärmt er da ja nur das uralte Vorurteil auf, dass Inhalte bzw. deren Qualität von dem Medium abhängen, in dem sie präsentiert werden.
Jaujau, der BZ-Artikel ist provozierender Müll. Glaube aber, dass Schnelle als Verfechter dieses alten Vorurteils ("Internet ist alles Amateurkram, weil da kann ja jeder schreiben") nicht alleine dasteht. Dass es diesen Müll gibt - bei Bloggern wie bei "richtigen" Filmseiten - ist nicht zu bestreiten, dass es aber auch wirklich gute und qualifizierte Filmblogger und Internet-Filmkritiker gibt, wird (möglicherweise zur Erhaltung des Status quo und des Gehaltsschecks mancher Leute) gerne unter den Tisch gekehrt. Dass dieser Status quo aber faktisch nicht mehr besteht und dass sich die Verhältnisse in Sachen Marketing, Filminformation und Meinungsbildung insbesondere in den USA geändert haben wird ja durch Schnelles verzweifeltes Print-Manifest nur bestätigt. Oder auch:
Zitat:
Zitat von Cineaste
A certain number of longtime print critics have either been forced—or chosen—to become full-time bloggers, writers who started out as bloggers or Web critics have found print jobs, diehard Internet critics occasionally make appearances in film magazines, and even the most inveterate magazine and newspaper critics are pleased that their reviews appear on their publications’ Web sites.
Für mich bestätigt Schnelle eigentlich nur diesen Paradigmenwechsel. Das Internet wird wichtiger - und besser, betrachtet man die Qualität mancher Blogs. Die Heiligkeit der Printkritik unter Artenschutz zu stellen ist sicherlich eine Möglichkeit, aber keine gute.

Zitat:
Zitat von Fox Beitrag anzeigen
Was sicherlich verstärkt im Internet eine Rolle spielt, ist der möglicherweise veränderte Anspruch an Filmkritiken. Will ich wirklich eine genaue filmtheoretische Analyse oder vielleicht mehr eine etwas gefühlsbetonte Meinung zu einem Film haben? Auch wenn ich im Netz sicherlich beides finde, dürfte letzteres doch ganz klar überwiegen, weil eben jeder in seinem Blog/auf seiner Webseite seine eigene Meinung kundtun kann.
Da würde ich spontan zu sagen, dass jeder im Internet das findet, was er sucht. Was ich als großen Vorteil sehe, auch für die Filmkritik.

Zitat:
Zitat von Fox Beitrag anzeigen
Dass bei flüchtigem Hingucken der Eindruck entsteht, Filmkritik im Internet sieht generell so aus wie die grenzdebilen Kommentare mancher Blogger, deren Bandbreite irgendwo zwischen "voll geil" und "total scheisse" liegt, mag durchaus sein.
Das klingt jetzt bißchen so, als wären allein die Blogger schuld

Zitat:
Zitat von Fox Beitrag anzeigen
Okay, alles keine Antworten auf Deine Fragen, aber mich würde vpr allem bei der ersten Frage aus dem Zitat mal interessieren, ob die Filmkritik aus den Printmedien überhaupt einen "bedeutenden Einfluss auf die Filmkultur" hat(te)?
Ich denke ja. Allein aus Marketinggründen, Trends und alles. Da hat die Kritik sicher ihren Anteil dran, nicht nur die Cahiers du Cinema oder die Sight & Sound.
Für mich gehören Kritiken dazu, als Teil der Rezeption eines Films, die zumindest in indirekter Wechselwirkung mit der (zukünftigen) Produktion steht. Weiß nicht ob das zutrifft, hoffe aber darauf.
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Alt 17.09.2008, 20:04
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Standard AW: Filmkritik im Internet-Zeitalter: Ein neuer Status?

Truffaut und Co. haben Einfluss auf die Filmwelt genommen, als sie angefangen haben, selbst Filme zu drehen, vorher war das doch eher akademisch, oder nicht?
Hab mich damit nie wirklich beschäftigt.

Wenn man den Einfluss von Online und Print vergleicht, kann man eigentlich nur tagesaktuelle Kritiken heranziehen, einfach weil das Internet noch gar keine Zeit hatte, vergleichbar Geschichte zu schreiben. Marketing, naja, da zieht das Internet den Printen ganz schön die Hosen runter (das Internet ist inzwischen der drittgrößte Werbeträger, mit schnell steigender Tendenz), und bei Trends vermutlich ebenfalls. Aber direkten Einfluss... da habe ich inzwischen eine recht pessimistische Weltsicht. Ich denke, hier wie dort ist der tatsächliche Einfluss auf die Leser äußerst gering. Jedenfalls wüsste ich niemand, der sich nach meinen Kritiken Absurdistan angesehen oder seine Kartenbestellung für Shrek 3 rückgängig gemacht hätte.

Qualität, tjo, da machen es einige Schreiberlinge den Printern wirklich leicht. Es gibt zahllose Filmseiten, bei denen man wirklich keinen Text lesen kann, ohne aus den Ohren zu bluten, aber deren Stammbesucher hätten sich ihre Infos auch sonst nicht aus der Süddeutschen geholt, sondern eher von Bravo TV oder was weiß ich.
Und mal im Ernst, es gibt auch Printkritiker, die nichts können. Und damit meine ich nicht mal den Typ vom Express, der bei mir abgeschrieben hat sich von mir hat inspirieren lassen.
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Alt 18.09.2008, 16:11
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Standard AW: Filmkritik im Internet-Zeitalter: Ein neuer Status?

Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Truffaut und Co. haben Einfluss auf die Filmwelt genommen, als sie angefangen haben, selbst Filme zu drehen, vorher war das doch eher akademisch, oder nicht?
Die Cahiers waren und sind ja in erster Linie eine Filmzeitschrift, also journalistisch. Dass die Leute (v.a. André Bazin) akademischen Hintergrund hatten und die Zeitschrift bis heute akademisch rezipiert wird, ist ja eine andere Sache. Für den Status der Filmkritik haben sie in jedem Fall einiges getan, unabhängig auch von den Nouvelle Vague Filmen später.
Was den "Einfluss auf die Filmwelt" angeht, bin ich ja eigentlich der Überzeugung dass die "Filmwelt" als gesamtes nicht nur aus Filmen besteht. Und zum umfassenden Drumherum (dass IMO auch Einfluss auf die Produktion hat) gehört die Filmkritik in jedem Fall.

Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Aber direkten Einfluss... da habe ich inzwischen eine recht pessimistische Weltsicht. Ich denke, hier wie dort ist der tatsächliche Einfluss auf die Leser äußerst gering. Jedenfalls wüsste ich niemand, der sich nach meinen Kritiken Absurdistan angesehen oder seine Kartenbestellung für Shrek 3 rückgängig gemacht hätte.
Ich glaub es geht da weniger um den direkten Einfluss auf den Leser, eher auf die Filmwelt insgesamt. Aber genau dieses Roger-Ebert-Daumen-Rauf-Daumen-runter-Ding ist ja genau, was dieser Josef Schnelle kritisiert: Einfache Filmempfehlungen und platte Bloggerei statt ganzheitlicher Filmkritik.

Ich frag mich einfach, ob das Internet nicht die Leute mit dem versorgt, was sie eigentlich wollen.
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Alt 18.09.2008, 16:27
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Standard AW: Filmkritik im Internet-Zeitalter: Ein neuer Status?

Joah, das scheint mir mehr auf ne Trennung zwischen Filmkritik und Filmanalyse als zwischen Print und Online rauszulaufen. Wenn man Cahiers mit, naja, gewissen Filmseiten vergleicht, yo, dann kommt Print besser weg. Wenn man die Kritiken in einer normalmenschlichen Tageszeitung (oder selbst einer Filmzeitschrift, die von mehr als 4 Leuten gekauft wird) mit denen in ambitionierten Online-Magazinen vergleicht, sieht das schon anders aus. Auch wenn manche Printanhänger das gerne etwas anders sehen, Printkritiken bieten meist auch nur kurze Berichte mit Kurzinhalt, Stärken und Schwächen, und Fazit. Das machen wir nicht anders.
Am Beispiel Roger Ebert erkennt man übrigens gut, wie ignorant das Medium Internet betrachtet wird. Klar macht(e) der in seiner Sendung den Daumen rauf oder runter, und klar wird das dann auf DVD-Hüllen zitiert. Aber der schreibt hunderte von ausführlichen Filmkritiken im Jahr und zeigt darin mehr Wissen über Geschichte und Funktionsweise der Filme (von der Liebe zum Medium ganz abgesehen, die ich für einen Filmkritiker essentiell finde und die eben solchen Analytikern offensichtlich abgeht) als die Leute, die vor dem Spiegel masturbieren, weil sie den Herr der Ringe runtergeputzt haben, der von den Nichtskönnern im Internet so gehypet wurde.
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Alt 18.09.2008, 16:55
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Standard AW: Filmkritik im Internet-Zeitalter: Ein neuer Status?

Ok, dann sind wir dann wieder bei der Defintionsfrage: Was ist eine Filmkritik und was muss sie können?
Für mich ist Filmkritik immer auch ein Stück weit Analyse. Die darf aber nur so weit gehen, wie man spoilerfrei argumentieren kann. Wer einen Film nicht besprechen kann, ohne zu spoilern, der hat keine Ahnung von Filmkritik. Spoiler gehören in eine Analyse, die sollte aber wiederum nicht allzu viel mit Kritik zu tun haben (weshalb ich den Analytikern aber nicht direkt die Liebe zum Medium absprechen würde, s.o.)

Ich find einfach, dass die Qualität der Internet-Kritiken oft generalisiert unterschätzt wird und die der Print-Medien ebenso überschätzt. Das liegt aber allein am Medium, weil: es ist eben nicht ganz so einfach, eine Kritik in eine Zeitschrift oder Zeitung zu bringen wie sie ins Internet zu posten, ergo muss derjenige ja auch was können. Ist natürlich weitgehend ein Vorurteil
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Alt 18.09.2008, 17:10
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Zitat:
Zitat von vogel Beitrag anzeigen
(weshalb ich den Analytikern aber nicht direkt die Liebe zum Medium absprechen würde, s.o.)
Stimmt schon, pauschal sicher nicht. Ich habe nur gerade einige Paradebeispiele vor Augen, die hauptberufliche Onlinekritiker mit 12jährigen Bloggern über einen Kamm scheren und sich ihrerseits auf keinen einzigen Film mehr einlassen können, weil ihnen die Schrift im Vorspann nicht gefällt.
Analyse, naja. Weiß nicht so recht, ob oder wo man da konkrete Grenzen zu Kritiken ziehen kann. Ich kann da nur sagen, was ich als Leser von einer Kritik erwarte, nämlich ganz simpel eine begründete Empfehlung, ob sich der Film lohnt oder nicht.
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Alt 18.09.2008, 22:01
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Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Stimmt schon, pauschal sicher nicht. Ich habe nur gerade einige Paradebeispiele vor Augen, die hauptberufliche Onlinekritiker mit 12jährigen Bloggern über einen Kamm scheren und sich ihrerseits auf keinen einzigen Film mehr einlassen können, weil ihnen die Schrift im Vorspann nicht gefällt.
Richtig richtig, genau das ist das altbekannte Vorurteil. Und weil genau das nicht generell der Fall ist bin ich der Meinung, dass gute Online-Kritiker genauso Einfluss auf die Filmwelt haben können wie gute Print-Kritiker.

Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Analyse, naja. Weiß nicht so recht, ob oder wo man da konkrete Grenzen zu Kritiken ziehen kann. Ich kann da nur sagen, was ich als Leser von einer Kritik erwarte, nämlich ganz simpel eine begründete Empfehlung, ob sich der Film lohnt oder nicht.
Und zu dieser Empfehlung gehört (für mich) ein gewisses Filmverständnis, das ja keine genaue Analyse erfordert, ein Stück weit aber dasselbe Verständnis und Wissen um aktuelle Filmkultur und -geschichte voraussetzt.

Wenn ich morgen ein bißchen Zeit hab, versuch ich mal den kompletten Cineaste-Artikel zu lesen.
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Alt 18.09.2008, 22:51
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Zitat:
Zitat von vogel Beitrag anzeigen
dasselbe Verständnis und Wissen um aktuelle Filmkultur und -geschichte
In diesen Worten könnte durchaus die Lösung des Rätsels liegen
Eine sinnvolle Empfehlung kann eine Kritik ja nur sein, wenn der Kritiker zu einem gewissen Grad die selbe Wellenlänge hat wie der Leser. Zu dieser Wellenlänge gehört natürlich auch der Horizont. Ich für meinen Teil weiß sicherlich mehr über Filme und deren Mechaniken als der durchschnittliche Kinogänger, aber mit den DVDs der Standardwerke, die ich nicht gesehen habe, könnte man einen Blauwal erschlagen. Das heißt, mit "Ich fand den Film total geil"-Blogeinträgen kann ich nichts anfangen, aber einen Text, der die Zusammenhänge zwischen House Bunny und den Frühwerken von Margarethe von Trotta aufzeigt, würde ich auch nicht freiwillig lesen.
Daher ist meine Infoquelle numero uno das Internet, da sich dort Kritiker herumtreiben, die im selben Niemandsland zwischen zerebral unterversorgten Hobbyschreibern und drögen Akademikern pendeln wie ich.
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  #11 (permalink)  
Alt 19.09.2008, 14:43
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Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Eine sinnvolle Empfehlung kann eine Kritik ja nur sein, wenn der Kritiker zu einem gewissen Grad die selbe Wellenlänge hat wie der Leser. Zu dieser Wellenlänge gehört natürlich auch der Horizont. Ich für meinen Teil weiß sicherlich mehr über Filme und deren Mechaniken als der durchschnittliche Kinogänger, aber mit den DVDs der Standardwerke, die ich nicht gesehen habe, könnte man einen Blauwal erschlagen.
Klar, geht mir ja genauso. Aber es kommt doch weniger drauf an, wieviele Filme und Klassiker man gesehen hat. Es gibt Leute, die sehen 300 Filme pro Jahr und haben immernoch keine Ahnung. Für mich muss ein Kritiker einfach Plan von Genres und Konventionen haben. Er muss wissen, was New Hollywood Cinema ist, was Autorenkino ausmacht und Dogma 95, dass es "Independent" auch schon vor WIP und Co. gab, was die Frat-, Brat-, was-weiß-ich-Filme sind, etc. Einfach: Filmkultur und Traditionen, das gehört für mich dazu, wenn man einen Film begründet kommentieren will.
Ich frag mich nur, was hat das ganze mit dem Leser zu tun? Dass film-ahnungslose Leute nur Texte von ahnungslosen Kritikern lesen, glaub ich ehrlich gesagt nicht. Bestes Beispiel sind ja eine ganze Reihe Kommentare zu MG-Kritiken; von daher glaub ich nicht, dass Leser einen ähnlichen filmischen Horizont haben müssen wie die Kritiker, die sie lesen. Ich lese Kritiken auch am liebsten, wenn sie mir was erzählen, was ich noch nicht weiß. Filmkritik ist ja auch eine Kunstform, warum man die auf simple Empfehlungen runterkochen sollte, möchte ich irgendwie nicht ganz einsehen. Dass der Kritiker den Film ausreichend versteht und dieses Wissen verständlich und nachvollziehbar vermittelt, ist doch auch ein zentrales Element der Kritik.
Das mit den Wellenlängen trifft vielleicht eher auf die Art und den Stil der Kritik zu - und was jeder persönlich von einer Kritik erwartet. Mit simplen Abhandlungen über Einstellungsgrößen kann ich auch nichts anfangen, dieses Handwerkliche ist vielleicht Teil des ganzen, aber ohne die (ich nenn sie mal) Seele eines Films zu berücksichtigen (und die ist kaum an Einstellungsgrößen festzumachen) hat eine Kritik für mich auch keinen Wert; das ist ja hauptsächlich Sparten-orientiert.

Aber um den Kreis zur Internet-Thematik mal wieder zu schließen: Die Kritik liefert doch einen wichtigen Teil der Rezeption eines Films, das Internet (jeder kann Kritiker sein) bietet ausreichend Möglichkeiten sich zu äußern. Dass Internetforen Einfluss auf TV-Serien wie Lost, O.C. und Gossip Girl haben, lässt ja schon den Einfluss des Konsumenten auf die (dann nächste) Produktion erkennen.
Ich glaub aber auch, dass es immer die Qualtität sein wird, die sich in der Filmkritik durchsetzt - egal auf welcher Ebene (s.o.); gute Onliner und gute Printmedien. Dass es da Verschiebungen und Änderungen geben wird, ist doch nur normal.
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  #12 (permalink)  
Alt 19.09.2008, 15:55
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Es passt einfach so gut zum Thema: Will Ferrell Answers Internet Questions
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  #13 (permalink)  
Alt 19.09.2008, 16:47
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Will Ferrell besitzt halt immer noch.

Zum Posting vorher: "Sparten-orientiert" sind filmhistorische Analysen auch. Im Grunde sind die gar nicht so verschieden von Texten ("Kritiken" mag ich da gar nicht zu sagen), die auf Einstellungsgrößen eingehen. Beides sind vermeintlich objektive Herangehensweisen, die auf eine fixe, kleine Zielgruppe gemünzt sind und das normale Publikum im Regen stehen lassen
Was den filmhistorischen Hintergrund angeht, bin ich etwas anderer Meinung. Für einen Profikritiker ist es sicher von Vorteil, über filmhistorisches Wissen zu verfügen, aber es kommt IMO durchaus darauf an, was für Filme man rezensiert. Eben das Stichwort House Bunny, siehe oben. Jemand, dem Dogma 95 nichts sagt, kann darüber leicht ne hervorragende Kritik schreiben, nur gibt es eine Menge Filme, denen er aus dem Weg gehen sollte.
Und man fängt ja (egal, für welches Medium man schreibt) auch nicht mit 20 Jahren Berufserfahrung an, man kann nicht alles über alles wissen. So wie man als Leser argumentieren kann, dass eine Kritik zu Antichrist den Film in den Kontext von Lars von Triers Gesamtwerk stellen sollte, kann man auch bei jeder Buchverfilmung verlangen, dass der Rezensent die Vorlage gelesen hat (auf die Kommentare zur Dragonball-Rezi freue ich mich jetzt schon ). Ist definitiv von Vorteil, aber letztlich utopisch.

Was den Einfluss der Communitys auf Lost angeht, den seh ich im Medium Internet und nicht in Internetkritiken. Blair Witch Projekt hat ja auch völlig aufs Internet aufgebaut, da schaut J.J. Abrams sich ja komplette Marketingkonzepte ab. Das Internet als Ganzes verändert die Medienlandschaft sicher, aber die Kritiker... davon bin ich noch nicht überzeugt.

Edit:
Was die Leser und ihren Horizont angeht, geb ich Dir Recht. Ich lese gerne die Kritiken von Ebert, auch weil er sehr viel mehr Ahnung hat als ich.
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Geändert von Flex (19.09.2008 um 16:49 Uhr)
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Alt 19.09.2008, 20:53
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Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
"Sparten-orientiert" sind filmhistorische Analysen auch. Im Grunde sind die gar nicht so verschieden von Texten ("Kritiken" mag ich da gar nicht zu sagen), die auf Einstellungsgrößen eingehen. Beides sind vermeintlich objektive Herangehensweisen, die auf eine fixe, kleine Zielgruppe gemünzt sind und das normale Publikum im Regen stehen lassen
Jaujau, das meinte ich ja mit sparten-orientiert (hab kein besseres Wort gefunden). Sowas ist ja eher für ein kleines Publikum. Denke aber, dass ein bißchen Hintergrundwissen aus dem theoretischen Bereich nicht ganz verkehrt sein kann, ist im Endeffekt auch nur so Geek-Ding - solangs nicht zum bestimmenden Faktor wird, verdirbts auch nix.
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Zum Thema Hintergrundwissen: ich hab jetzt doch mal die Anklageschrift von dem Schnelle gelesen. Kannte ich vorher schon, aber ich hatte vergessen, wie fernab der Realität der wirklich ist.
Aufhänger der Geschichte ist, Roger Ebert habe seine Sendung wegen des "immer stärker werdende[n] Einfluss[es] der Blogs auf die traditionell eher akademische amerikanische Filmkritik" gekippt.

Diese Behauptung hat Bild-Zeitungs-Niveau, und zwar unteres.
Zum einen kann jemand, der Roger Eberts Filmkritiken als "eher akademisch" bezeichnet, noch nie eine einzige davon gelesen haben. Ebert ist der Meister der offen subjektiven Filmkritik, er schreibt nicht, wie ein Film ist, sondern wie er ihn findet.
Zu Mamma Mia:
Zitat:
But here's the fact of the matter. This movie wasn't made for me. It was made for the people who will love it, of which there may be a multitude. The stage musical has sold 30 million tickets, and I feel like the grouch at the party. So let me make that clear and proceed with my minority opinion.
Mamma Mia! :: rogerebert.com :: Reviews

Der zweite Punkt, und der ist in meinen Augen weitaus gravierender: Roger Ebert macht seine Fernsehsendung nicht mehr, weil er nicht mehr sprechen kann. Er hatte eine Operation am Hals, von der sich seine Stimmbänder bis heute nicht ausreichend erholt haben.

Ist das der hochqualitative Journalismus, den Schnelle für sich beansprucht?
Viel wichtiger als die persönliche Meinung sei der theoretische und historische Hintergrund, zitiert Schnelle den Filmkritiker des Time Magazine, Richard Schickel. Ein Grundsatz, der für Artikel wie den von Josef Schnelle offenbar nicht gilt.

Als ich das Ebert-Zitat herausgesucht habe, bin ich auf einen wunderbar passenden Text von ihm gestoßen. Da darf jeder für sich selbst entscheiden, worin er dort die selbsternannte Elite von Josef Schnelle und seinen Print-Redaktionen wiederfindet, und wo den Internetmob von MovieGod.de und Co.

"Critic" is a four-letter word - Roger Ebert's Journal
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