Kinoforen.de  

Zurück   Kinoforen.de > Allgemeines > Filme


Filme Filme halt

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen
  #16 (permalink)  
Alt 27.07.2008, 16:31
---
 
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 4.015
Blog-Einträge: 18
vogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätzt
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Ich denke, es macht einen Unterschied, ob es der gute oder der böse ist, der unschuldige Opfer in Kauf nimmt, um sein Ziel zu erreichen.
Dazu auch interessant die gute alte Han shot first-Debatte zur Star Wars DVD.
Sicherlich mag man sich da auch drum streiten, ob so ein Kopfgeldjäger mit gezogener Waffe jetzt "unschuldig" ist oder nicht. Dennoch ist die Änderung an sich ziemlich vielsagend.
Ist jetzt natürlich reine Spekulation, dass sowas 1977 zur Selbstjustizfilm-Hochzeit noch cool war, 2006 aber einfach nicht mehr salonfähig.
__________________
..
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #17 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 13:27
Benutzerbild von S.W.A.M.
Irgendwas mit Raumschiffen
 
Registriert seit: Feb 2008
Ort: Melmac
Beiträge: 2.646
Blog-Einträge: 58
S.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Also an der Frage, ob der "Gute" auch Unschuldige umbringt, würde ich mich ja überhaupt nicht aufhängen. und wenn doch, dann würde ich es wohl genau umgekehrt interpretieren. Gerade die Gut-Böse-Philosophie und das Ich-darf-rumballern-wie-ich-will-solange-ich-keinen-"Unschuldigen"-töte, finde ich am Bedenklichsten, da es (wenn ich an dieser Stelle doch mal die von mir oben erwähnte Grenze überschreiten darf) Gewalt in dem Sinne verharmlost, als so getan wird, als ob es einen tieferen moralischen sinn haben könnte, den einen zu erschießen, erstechen, aufzuhägen, zu köpfen oder was weiß ich. Bruce Willis bringt in "Stirb Langsam" weitaus mehr Menschen um als die eigentlichen Terroristen.

Letztlich finde ich auch Filme wie "Robocop" oder "Terminator", in denen man tatsächlich sehr ausführlich sieht, was mit einem menschlichen Körper passiert, wenn auf ihn geschossen wird, weitaus weniger gewaltverherrlichend, als Filme wie "Star Wars", in denen - mal sprichwörtlich gesprochen - "der Indianer einfach vom Pferd fällt". Der langen Rede kurzer Sinn: Umso brutaler es ist, desto weniger gewaltverherrlichend ist es manchmal, da nicht so getan wird, als seien eine Verletzung oder gar der Tod etwas, das so nebenbei passiert.
__________________
Soylent Green is people!
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #18 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 14:42
---
 
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 4.015
Blog-Einträge: 18
vogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätzt
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Also an der Frage, ob der "Gute" auch Unschuldige umbringt, würde ich mich ja überhaupt nicht aufhängen. und wenn doch, dann würde ich es wohl genau umgekehrt interpretieren. Gerade die Gut-Böse-Philosophie und das Ich-darf-rumballern-wie-ich-will-solange-ich-keinen-"Unschuldigen"-töte, finde ich am Bedenklichsten, da es (wenn ich an dieser Stelle doch mal die von mir oben erwähnte Grenze überschreiten darf) Gewalt in dem Sinne verharmlost, als so getan wird, als ob es einen tieferen moralischen sinn haben könnte, den einen zu erschießen, erstechen, aufzuhägen, zu köpfen oder was weiß ich.
Ich find das immernoch kontextabhängig, würde da auch nicht so umfassend Inhalt und Form in einen Topf werfen. Wenn in einem Film der Gute keine Unschuldigen umbringt, heißt das ja nicht automatisch, dass es gleichzeitig als völlig Okay gilt, die Bösen niederzumähen. Eben das wird zB in V FOR VENDETTA thematisiert
Spoiler: Anzeigen
- und mit dem Tod des Protagonisten klar beantwortet


Und um mal zum RAMBO 4-Beispiel zurück zu kommen, da passiert ja eben genau das, was du nicht meinst: Klares Gut-Böse-Schema, Rambo tötet auf den ersten Blick nur die, die böses tun, aber gleichzeitig wird da ein Gemetzel sondergleichen effektvoll-anschaulich inszeniert, dass nach deiner Idee ("Umso brutaler es ist, desto weniger gewaltverherrlichend ist es manchmal") dann wohl eine Ausnahme darstellen müsste.
Stellt sich für mich die Frage nach Form und Inhalt. WAS man erzählt und WIE man es darstellt. Rambo 4 fällt da für mich in beiden Kategorien durch wenns um die Gewaltverherrlichung geht, Terminator nicht, auch wenn gerade der erste Teil auch nicht an expliziter Gewaltdarstellung spart. Das Bild mit dem "Indianer, der einfach vom Pferd fällt", find ich toll - v.a. wegen der langen Tradition im US-Kino - mich würde da interessieren in wie weit dies als wirkliche Gewalt angesehen wird oder ob dies als media literacy (alles nicht echt) durchgeht, wie auch Gewalt in Cartoons.

EDIT: Ich glaub von daher ist die eigentliche Frage die nach der Darstellung. Wo fängt Gewaltdarstellung an? Hm.
__________________
..
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #19 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 15:17
Benutzerbild von Flex
Halb-Zentaur
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Lev
Beiträge: 10.747
Blog-Einträge: 315
Flex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Also an der Frage, ob der "Gute" auch Unschuldige umbringt, würde ich mich ja überhaupt nicht aufhängen. und wenn doch, dann würde ich es wohl genau umgekehrt interpretieren. Gerade die Gut-Böse-Philosophie und das Ich-darf-rumballern-wie-ich-will-solange-ich-keinen-"Unschuldigen"-töte, finde ich am Bedenklichsten, da es (wenn ich an dieser Stelle doch mal die von mir oben erwähnte Grenze überschreiten darf) Gewalt in dem Sinne verharmlost, als so getan wird, als ob es einen tieferen moralischen sinn haben könnte, den einen zu erschießen, erstechen, aufzuhägen, zu köpfen oder was weiß ich. Bruce Willis bringt in "Stirb Langsam" weitaus mehr Menschen um als die eigentlichen Terroristen.
Was ist denn Rumballern, ohne Unschuldige zu töten? Sachbeschädigung? Lärmbelästigung? Der Terminator hat in der von mir genannten Szene einen Haufen Polizeiautos zerschossen, um buchstäblich die Menschheit zu retten (ok, die halbe, es sind ja beim Tag des jüngsten Gerichts nur 3 Mrd. Menschen ums Leben gekommen). Das finde ich akzeptabel, ja.
Ob das Töten von bösen ok ist, wie bei Stirb Langsam, darüber kann man natürlich streiten. Die Situation war in dem Fall die, dass die Terroristen das Leben von McClaines Frau und vielen weiteren bedroht haben, insofern finde ich seine Vorgehensweise gerechtfertigt - in einem Film. Wie vogel schon sagt, media literacy. In der Realität sind die Rollen nicht so klar auszumachen, deswegen ist das (nur für den Fall, dass ich das überhaupt dazu sagen muss) etwas anderes.

@vogel:
Meine ich ja, der Ton macht die Musik. Es ist letztlich auch einfach schwer in Formeln (oder eher Phrasen ) zu packen, ob Gewalt ok ist, da jeder Film da eine andere Betonung hat, nicht nur vom Drehbuch her, sondern auch Regie, Darsteller, Kamera, Musik, Schnitt.
__________________
Die Schokoladen- und Kuchendiät - Jetzt im Buchhandel und bei ->amazon.de
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #20 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 15:30
Benutzerbild von Cottonmouth
Chefin von Alles
 
Registriert seit: Jul 2004
Ort: Berlin
Beiträge: 624
Blog-Einträge: 2
Cottonmouth wird hier gemochtCottonmouth wird hier gemochtCottonmouth wird hier gemocht
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von vogel Beitrag anzeigen
Ist davon jetzt irgendwas gewaltverherrlichend?
Ich persönlich finde keinen der bisher aufgezählten Filme gewaltverherrlichend und ganz spontan fällt mir jetzt auch kein Film ein, den ich als diesen bezeichnen würde. Allerdings habe ich Star Wars nicht gesehen also klammer ich den einfach mal aus. Macht jede Form von "Verherrlichung" erst die Masse der Toten oder Verletzten Menschen aus? Bzw. fängt man erst ab 10 an zu zählen und sagt sich: "Ok, hier ist ein Gemetzel ala Rambo, das ist nur noch Geballer also verherrlichend?" Krieg ohne Tote...hmm, gibt es das denn?
Wenn man z.b. Kill Bill nimmt, in dem Gewalt unweigerlich stark in den Vordergrund rückt und meinetwegen auch "übertrieben" dargestellt wird, ist das nicht gleich verherrlichend für mich. Gewalt wird dort sehr stillistisch dargestellt die gerade wegen des "overactings" an Schwere verliert. Interessant wird es meiner Meinung nach bei Filmen wie A history of Violence, wo beschrieben wird, was einen Menschen dazu treibt, gewaltätig zu werden, denn meiner Meinung nach gehört Gewalt bzw. Aggression zum Mensch sein dazu. Reizt man jemanden bis zum Äußersten ist wohl niemand wirklich frei davon, irgendwann in seinem Leben einmal gewalttätig zu werden. Wo die Schmerzgrenze bei jedem liegt, ist eine andere Geschichte. Der Mensch ist zwar in der Lage abzuschätzen was passieren wird, wenn er gewalttätig wird, allerdings hindert ihn das nicht, es doch irgendwann einmal zu werden.
Also stellt sich mir die Frage, ob ich jemals einen Film sehen werde wo ich sagen kann, hier wird Gewalt verherrlicht.

Zitat:
Zitat von vogel Beitrag anzeigen
Wie verhält es sich da mit der „wahren Begebenheit“ als Vorbild? Was darf man und was darf man nicht?
Sehr schwer zu beantworten. Sehe ich mir Kriegsfilme an, geht mir die dargestellte Gewalt an die Nieren. Sehe ich mir Dramen an, wie jüngst An American Crime, die nach wahren Begebenheiten verfilmt wurden, dann auch. Schaue ich mir beispielsweise Leon-der Profi an, jucken mich die Schicksale derer die er erschiesst gar nicht. So merkwürdig das im Grunde klingt, ich denke es geht den meisten so. Die „wahre Begebenheit“ ist sicherlich ein großes Zugpferd, wie man an den Film herangeht. Man leidet mit dem Opfer und nimmt sich nicht die (Zeit?, Muse?) [oder gibt es das Verständnis überhaupt?]), vielleicht auch die Täter zu verstehen. Merkwürdigerweise habe ich bei Leon-der Profi den Täter verstanden, fand seinen Job nicht mal moralisch bedenklich. Wohingegen ich aber Jürgen Vogel in Der freie Wille mehrmals den Tod wünschte für das, was er getan hat. Vielleicht ist einfach die Richtung entscheidend, in die der Film geht. Aber wie schonmal in einem anderen Thread erwähnt, fand ich z.B. Der freie Wille einen für mich moralisch sehr bedenklichen Film. Ein Film über einen Vergewaltiger? Hmm vielleicht….. Ein Film mit explizit sehr deutlichen Szenen während seiner Tat? Nein, bitte nicht. Gibt eventuell einigen Leuten genug Nährboden den Film anders aufzufassen, als für das was er eigentlich ausdrücken will. Ist sicherlich auch ein Thema über das man lange diskutieren kann.
Zitat:
Zitat von vogel Beitrag anzeigen
Hat Film eine „Aufgabe“? Und da sind wir noch nicht bei den Rachefilmen. Gibt es „gerechte Gewalt“ im Film?
Warum Aufgabe in Gänsefüßchen steht weiss ich jetzt nicht genau, bzw. auf welche Aufgaben du genau abzielst jetzt, ich schreib einfach mal drauf los. Ich persönlich finde bei Filmen weniger die Aufgabe interessant. Vielmehr interessiert mich das Ergebnis. Wenn ich einen Film nicht verstanden habe frage ich mich natürlich was er mir eigentlich nun sagen will. Allerdings neige ich dann dazu zu sagen, wenn ich den nicht verstanden habe war er für mich einfach schlecht erzählt. Ich habe da einfach nicht rein gefunden oder fand ihn zu anstrengend und hab dann irgendwann den Faden verloren. Die Aufgaben von Filmen sehe ich eventuell als Mittel etwas zu lernen, von anderen Orten, Menschen, Geschichten. Wem dafür die Realität nicht ausreicht, kann da gerne zu Filmen oder zu Büchern zurückgreifen. Filme können einem interessante Stunden bescheren, mit Freunden, zu diskutieren, sich auszutauschen. Man kann auch prima mit ihnen Zeit verplämpern, wenn man welche zu verschenken hat.
„Gerechte Gewalt“… wo schnappt ihr sowas immer auf, hehe. Naja ich weiss nicht genau wie „gerechte Gewalt“ auszusehen hat außer sie beruht auf Notwehr oder sowas. Das hört man ja immer wieder. Notwehr ja, was anderes nein. Ich kann Jamie verstehen wenn sie sagt „Gewalt ist keine Lösung“ allerdings ist sie ein Bestandteil von jedem Lebewesen. Ich sage mal spontan NEIN gibt es nicht. Jede Gewalttat hat auch ein Ergebnis und wie diese aussehen wissen wir ja alle. Und wie Vogel ja schon sagte sind Selbstjustiz und Rache ja nochmal ein anderes Thema. Würde ich allerdings auch gerne mal einige Standpunkte lesen, warum das in der breiten Masse immer so „iiih Selbstjustiz….ihhhhh Rache…“ heisst. Was Rache heisst wissen die meisten, nur warum wird diese meist so als fraglich behandelt?
__________________
»Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!«
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #21 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 15:36
Benutzerbild von Flex
Halb-Zentaur
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Lev
Beiträge: 10.747
Blog-Einträge: 315
Flex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von Cottonmouth Beitrag anzeigen
Würde ich allerdings auch gerne mal einige Standpunkte lesen, warum das in der breiten Masse immer so „iiih Selbstjustiz….ihhhhh Rache…“ heisst. Was Rache heisst wissen die meisten, nur warum wird diese meist so als fraglich behandelt?
Siehe mein Beitrag zu Dirty Harry 2. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass ein Vater jemandem ans Leder will, der seine kleine Babytochter entführt und umgebracht hat. Nur gibt es nunmal Gesetze. Und es gibt auch Gründe für diese Gesetze. Wenn propagiert wird, dass Väter ihre Töchter retten, weil der Staat zu lasch ist (und auch wenn Filme das gerne propagieren, Kindermörder werden eigentlich eher selten auf freien Fuß gesetzt, nur weil irgendein Polizist irgendein Knöllchen über den falschen Betrag ausgestellt hat), was kommt als nächstes? Klar, Trennung von Film und Realität, aber was ist dann die Aussage, die der Film transportiert? Es gibt immer irgendwen, der sich von irgendwem anders angepisst fühlt, und wenn die Bürger das Gesetz selbst in die Hand nehmen, dauert's nicht lang bis einer seine Nachbarn umbringt weil die die Musik nicht leiser drehen.
__________________
Die Schokoladen- und Kuchendiät - Jetzt im Buchhandel und bei ->amazon.de
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #22 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 15:52
Benutzerbild von Cottonmouth
Chefin von Alles
 
Registriert seit: Jul 2004
Ort: Berlin
Beiträge: 624
Blog-Einträge: 2
Cottonmouth wird hier gemochtCottonmouth wird hier gemochtCottonmouth wird hier gemocht
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Stimmt zweifelsohne. Allerdings kann ich auch diesen Rache- bzw. Selbstjustizfilme eine Daseinberechtigung geben ohne gleich ins "Ihhhh" abzudriften. Wenn sich diese Filme Menschen ansehen, denen sowas ähnliches evtl. mal wiederfahren ist und sie ihre "Rache" oder was auch immer psychisch ausleben wollen und diese Filme helfen ihnen dabei, warum nicht. Sicherlich kann man nicht gleiches mit gleichem bestrafen und hoffen, man wird begnadigt. Aber vielleicht helfen solche Filme doch mal, kurzzeitig "innere" Gerechtigkeit zu erfahren. Klingt jetz etwas schwammig aber ich denke ihr versteht das schon.
__________________
»Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!«
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #23 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 15:59
---
 
Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 4.015
Blog-Einträge: 18
vogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätztvogel ist hier bekannt und geschätzt
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
In der Realität sind die Rollen nicht so klar auszumachen, deswegen ist das (nur für den Fall, dass ich das überhaupt dazu sagen muss) etwas anderes.
Jaujau, eben drum find ich das mit der "wahren Begebenheit" so interessant, da durch bewusste Verfilmung einer zB Emily-Rose-"wahren Geschichte, die ganz ganz bestimmt so passiert ist" gezielt diese "Alles nur ein Film"-Abmachung zwischen Produzent und Zuschauer aufgebrochen wird und man hingeht und sagt: "Hier, echtes Grauen, viel schlimmer als ausgedacht, weil genauso passiert, also gebt uns Geld". Was da passieren kann, siehe AMERICAN CRIME-Diskussion.

Zu Film und Motivation von Gewalt ganz interessant: MINORITY REPORT und Tom Cruise
Spoiler: Anzeigen
der sich nicht vorstellen kann jemanden zu töten, bis er den Mörder seines Sohnes findet.


@Cotti: (Ich nenns mal so) Das Prinzip der "gerechten Gewalt" ist doch jetzt auch nicht so ungewöhnlich oder? Soldaten unterdrücken ein Land und haben damit alles verdient, was ihnen Rambo antut. Rache und Gerechtigkeit, was auch immer.
__________________
..

Geändert von vogel (28.07.2008 um 16:03 Uhr)
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #24 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 16:00
Benutzerbild von Flex
Halb-Zentaur
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Lev
Beiträge: 10.747
Blog-Einträge: 315
Flex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Naja, aber von ner Million Leuten, die so nen Film kucken, wie viele haben davon ihre Töchter an brutale Terroristen verloren? Einer? Zwei würde schon jede Statistik sprengen, glaube ich. Und die beiden werden sich den Film vermutlich gerade nicht ansehen, da sie das nicht nochmal durchleben wollen

Edit: Ok, in Burma mag die Statistik anders aussehen, aber da kann man wiederum hinterfragen, wie viele ehemalige Kindersoldaten Blu-ray-Player haben.
__________________
Die Schokoladen- und Kuchendiät - Jetzt im Buchhandel und bei ->amazon.de
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #25 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 16:16
Benutzerbild von Cottonmouth
Chefin von Alles
 
Registriert seit: Jul 2004
Ort: Berlin
Beiträge: 624
Blog-Einträge: 2
Cottonmouth wird hier gemochtCottonmouth wird hier gemochtCottonmouth wird hier gemocht
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von vogel Beitrag anzeigen
@Cotti: (Ich nenns mal so) Das Prinzip der "gerechten Gewalt" ist doch jetzt auch nicht so ungewöhnlich oder? Soldaten unterdrücken ein Land und haben damit alles verdient, was ihnen Rambo antut. Rache und Gerechtigkeit, was auch immer.
Nee ungewöhnlich ist es nicht, musste nur mal kurz schmunzeln drüber. Hab das schon verstanden denk ich.

@flexo: Und jaaaaaaaa ich weiss, vielleicht ist es nur ein Menschlein oder vielleicht auch gar niemand keine Ahnung. Aber ich für meinen Teil renn da jetz nicht schreiend weg, wenn mir eener son Film mal zeigt. Wenn es die meisten Menschen zwar nachvollziehen können aber Selbstjustiz für falsch halten sind ja solche Filme doch irgendwo in einem tolerierbaren Rahmen. Mal davon abgesehen kenn ich so viele Selbstjustiz-Filme auch nicht so aber ist auch egal jetz, geht ja um wat anderet. hrhr
__________________
»Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht!«
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #26 (permalink)  
Alt 28.07.2008, 16:20
Benutzerbild von Flex
Halb-Zentaur
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Lev
Beiträge: 10.747
Blog-Einträge: 315
Flex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Ahso, gut, klang nur (in meinen Ohren) ein bissl so als ob diese Opfer jetzt ne nennenswerte Zielgruppe solcher Filme wären
Die meisten Leute können das sicher richtig bewerten, denke ich auch.
__________________
Die Schokoladen- und Kuchendiät - Jetzt im Buchhandel und bei ->amazon.de
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #27 (permalink)  
Alt 29.07.2008, 13:02
Benutzerbild von S.W.A.M.
Irgendwas mit Raumschiffen
 
Registriert seit: Feb 2008
Ort: Melmac
Beiträge: 2.646
Blog-Einträge: 58
S.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Also, dass "John Rambo" jetzt für mich nicht unbedingt unter die Kategorie ("Je brutaler, desto weniger gewaltverherrlichend manchmal.") fällt, habe ich, glaube ich, schon geschrieben. Die transportierte Ideologie ist da der entscheidende Faktor. Und zum Thema "Gerechte Gewalt" würde ich spaßeshalber mal auf "Batman Begins" verweisen, den ich in dieser Thematik einfach wegweisend finde. Das Gespräch zwischen Christian Bale und Katie Holmes, darüber ob Gerechtigkeit und Rache das gleiche sein können: "They are never the same. Justice is about harmony, revenge is about you making yourself feel better."
"Terminator 2" finde ich dagegen gerade wegen der Polizei-Wagen-Mini-Gun-Szene u.a. weitaus bedenklicher als den ersten Teil. Da wird dann so der handelsübliche Waffenfetischismus des Actionfans angekurbelt und nahegelegt, man könne mit einer Mini Gun in eine Masse von Menschen ballern und Autos in die Luft jagen, ohne dass irgendwem irgend etwas passiert, was dann ja durchaus Spaß machen kann (davon abgesehen, dass der Spaßfaktor den Beschossenen vermutlich irgendwie entgehen wird); ganz zu schweigen von der Szene (nach dem Ich-darf-rumballern-aber-dabei-bitte-keinen-umbringen-Schwur), wo die Lacher auf Kosten des Pförtners gehen, dem nur die Kniescheibe zerfetzt wird, er es aber überlebt.
Die Selbstjustiz-Filme finde ich wiederum meistens sehr unproblematisch, solange die Gewalt nicht als sauber und der Racheengel am Ende nicht als strahlender Held dargestellt werden. In dem Sinne mochte ich z.B. "Death Sentence" sehr, auch wenn der viel harsche Kritik einstecken musste. Und zwar nicht, weil ich mich an den Racheorgien ergötzt habe, sondern weil die Gewalt so dargestellt wurde, wie sie tatsächlich aussieht und auch nicht vergessen wurde, dass - wie Jamie schon geschrieben hat - Gewalt zunächst statt eines Happy Ends eher noch heftigere Gegengewalt erzeugt. Und ich mag die Filme, die klarstellen, dass es den "braven Bürger" nicht gibt, sondern in jedem von uns so ein finsterer Kern steckt, der alle Vernunft und Rationalität ausschaltet... Was letzten Endes nur wieder zu der Konsequenz führt, dass ein Rechtsstaat, egal wie lückenhaft er funktioniert, doch das Beste ist, was einem passieren kann, da wir uns sonst, wie Flex schon schrieb, am Ende sonst tatsächlich wegen zu lauter Musik über den Haufen schießen.
Um mal sowas wie ein Fazit zu ziehen: Wann ist Gewaltdarstellung problematisch (in einem ethischen Sinne)? Meiner Ansicht nach ist Gewaltdarstellung in Ordnung, solange sie die Gewalt nicht als sauber und gerecht darstellt (zu sauber, vgl: den vom Pferd fallenden Indianer, und zu gerecht, vgl: "John Rambo"). Beides ist genauso problematisch wie eine zu ästhetisierte Gewalt (wobei diese letztere meistens den Comic-Rechtfertigungs-Bonus für sich hat). Als lange Zeit leider verbotenes aber hervorragendes und positives Beispiel für Gewaltdarstellung, die ethisch durchaus vertretbar ist, gilt für mich immer noch Peckinpahs "Straw Dogs" mit Dustin Hoffman, bei dem man eine Zeit lang tatsächlich mit dem Protagonisten mitfühlt, die "Bösen" hasst und sie auch am liebsten umbringen will, aber irgendwann an einen Punkt kommt (jedenfalls kam ich da irgendwann hin, weiß ja nicht, ob's jedem so ging), an dem man Hoffmans "Gegengewalt" nicht mehr gerechtfertigt und maßlos übertrieben findet und deswegen mit einem extrem mulmigen Gefühl aus dem Film heraus geht, weil er einem gezeigt hat, wie weit man selbst (aufgrund der Identifikation) durch diese "Lust" auf gerechte Gewalt in den Abgrund geführt werden kann.
__________________
Soylent Green is people!
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #28 (permalink)  
Alt 29.07.2008, 14:21
Benutzerbild von Marlowe
Bohemien
 
Registriert seit: Jun 2004
Ort: Im Schwäbischen
Beiträge: 2.046
Blog-Einträge: 7
Marlowe wird hier gemochtMarlowe wird hier gemochtMarlowe wird hier gemochtMarlowe wird hier gemocht
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Naja, aber von ner Million Leuten, die so nen Film kucken, wie viele haben davon ihre Töchter an brutale Terroristen verloren? Einer? Zwei würde schon jede Statistik sprengen, glaube ich. Und die beiden werden sich den Film vermutlich gerade nicht ansehen, da sie das nicht nochmal durchleben wollen
Ein gewisses Abstraktionsvermögen muss man dem Zuschauer schon zugestehen. Das heißt, die Rachegefühle des Filmvaters, der seine Tochter an brutale Terroristen verloren hat, sind womöglich auch dem Zuschauer zugänglich, den der Nachbar in der letzten Nacht mit seiner lauten Musik terrorisiert hat.

Dem Filmvater beim Ausleben dieser Emotionen zuzuschauen, ergibt dann womöglich so was wie 'ne Katharsis.
__________________
Marlowe interessiert sich einen Dreck dafür, wer Präsident ist; ich ebenso, weil ich weiß, es wird ein Politiker sein.
Raymond Chandler
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #29 (permalink)  
Alt 29.07.2008, 14:24
Benutzerbild von Flex
Halb-Zentaur
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Lev
Beiträge: 10.747
Blog-Einträge: 315
Flex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich seinFlex kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Das wäre eher ein Projektionsvermögen. In dem Beispiel sogar ein durchaus bemerkenswertes
__________________
Die Schokoladen- und Kuchendiät - Jetzt im Buchhandel und bei ->amazon.de
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
  #30 (permalink)  
Alt 29.07.2008, 14:37
Benutzerbild von Marlowe
Bohemien
 
Registriert seit: Jun 2004
Ort: Im Schwäbischen
Beiträge: 2.046
Blog-Einträge: 7
Marlowe wird hier gemochtMarlowe wird hier gemochtMarlowe wird hier gemochtMarlowe wird hier gemocht
Standard AW: Gewaltverherrlichung, wo fängt sie an?

Zitat:
Zitat von Flex Beitrag anzeigen
Das wäre eher ein Projektionsvermögen. In dem Beispiel sogar ein durchaus bemerkenswertes
Wenn man davon ausgeht, dass das (bzw. die Katharsis) ein bewusster Prozess ist, dann ja. Tu ich aber nicht.
__________________
Marlowe interessiert sich einen Dreck dafür, wer Präsident ist; ich ebenso, weil ich weiß, es wird ein Politiker sein.
Raymond Chandler
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
Antwort

  Kinoforen.de > Allgemeines > Filme

Stichworte
gewalt, gewaltverherrlichung, john rambo, v for vendetta

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist aus.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are aus
Pingbacks are aus
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:52 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.0 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.3.0
 
 Die Kinoforen-Sites
MovieGod.de
FilmSzene
kinolatino.de

  MovieGod.de Film-News
Bill and Ted Face the Music: Neuer Trailer
zu Bill & Ted 3

Bill and Ted Face the Music: Der Trailer
zu Bill & Ted 3

Tenet: Neuer Trailer zum neuen Film von Christopher Nolan
Ab Sommer im Kino. Wahrscheinlich.

Unhinged: Trailer zum Psychothriller mit Russell Crowe
Falling... flat?

Westworld: Der Trailer zur dritten Staffel
Season 3 der Sci-Fi-Serie

The French Dispatch: Der Trailer zum neuen Film von Wes Anderson
mit Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton und Frances McDormand

No Time To Die: Der Super-Bowl-Trailer zum neuen James-Bond-Film
Keine Zeit zu sterben - Ab April im Kino

Guns Akimbo: Der Trailer zur Actionkomödie mit Daniel Radcliffe
Ein frisch rekrutierter Gladiator rettet seine Ex


  amazon.de Top-DVDs