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Der Kinoforen-Filmclub 2.0 Hier trifft man sich für gemeinsame Video- oder Kinoabende

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  #1 (permalink)  
Alt 15.10.2007, 08:23
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Standard The General (USA, 1927)

Love, Locomotives and Laughs

Für Johnnie Gray gibt es nur zwei Dinge im Leben: seine Lokomotive und seine große Liebe Annabelle Lee. Als der amerikanische Bürgerkrieg ausbricht, ist Johnnie der Erste, der sich freiwillig beim Militär meldet. Da er als Eisenbahner jedoch wertvoller ist als an der Front, wird er abgelehnt. Annabelle glaubt dies aber nicht und hält ihn für einen Feigling, mit dem sie nichts mehr zu tun haben will, ehe er nicht in Uniform vor ihr steht.
Als eine Gruppe feindlicher Spione Johnnies geliebte Lokomotive entführt, übernimmt er selbst die Verfolgung. Nur um festzustellen, dass sich auch Annabelle in den Händen des Feindes befindet...

The General gilt als einer DER großen Stummfilmklassiker und wird auch heute noch als eine der besten Komödien aller Zeiten gesehen. Zu Recht?
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Alt 18.10.2007, 22:21
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Standard AW: The General (USA, 1927)

Na wenn sonst keiner will beantworte ich halt einfach mal meine eigene Frage mit einem klaren JA.

Ich muss zugeben, dass ich ein bisserl gebraucht habe, um in den Film reinzukommen, was aber größtenteils einfach an der Tatsache liegt, dass ich halt nur sehr selten Stummfilme gucke. Nicht dass ich eine Abneigung dagegen hätte, aber es ergibt sich einfach nicht so oft. Dabei macht es eigentlich am Ende gar keinen Unterschied was das Filmerlebnis angeht - zumindest nicht in diesem Fall.

Überrascht hat mich vor Allem, wie spannend ich den Film fand. Ich hatte eine reine Komödie erwartet, aber es wird ja doch auch eine Menge Action und Spannung geboten. Ein wenig fühlte ich mich da an moderne Blockbuster erinnert... Ordentlich Action, dazu Humor und eine Lovestory um einen eigentlich nur als Alibi dienenden und vor allem möglichst einfachen Plot herumkonstruiert.

Interessant fandich übrigens bei meiner DVD dass ich zwischen zwei Musikspuren wählen konnte. Habe mich spontan für die "voreingestellte" Version von 2004 erschienen und in die andere auch noch gar nicht hereingehört. Hat mir größtenteils gut gefallen, wenn ich auch an einigen Stellen das Gefühl hatte, dass man das Geschehen auf der Leinwand besser hätte unterstreichen können mit der Musik.
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  #3 (permalink)  
Alt 19.10.2007, 10:57
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Standard AW: The General (USA, 1927)

So, jetzt melde ich mich auch mal hier zu Wort.

Ich habe die Internetarchieve Version gesehen. Die Qualität war nicht überragend, aber ok. Die Tonquali war auch akzeptabel (bei der Klaviermusik ist man ja auchnicht so anspruchsvoll).

Ich war als ich den Film angefangen habe äußerst skeptisch, ob ein Stummfilm mich über 82min (glaube ich) unterhalten kann (ich habe sonst bisher nur Nosferatu gesehen). Er kann! Ich emfand es als erfrischend anders Filmerlebnis. Auch bleibt der Humor, was ja vollkommen klar ist bei einem Film von 1927, komplett oberhalb der Gürtellinie. Das soll nicht heißen, dass ich nicht auch über Scherze die darunter zielen lachen kann, aber es tut mal gut wieder den "unschuldigen Humor" zu sehen.

Der Plot ist zwar, wie Fox schon gesagt hat gezwungenermaßen nicht besonders kompliziert, aber auch nicht einfacher als bei manch einem Film heute.

Der Film lebt natürlich von Buster Keaton. Ich habe zwar bisher noch keinen anderen Keaton Film gesehen, aber die Gestik und Mimik ist beeindruckend. Keaton hat eine Präsenz wie kaum ein anderer Schauspieler und wird meiner Meinung nach zu Recht als Gradmesser für andere Slapstik-Schauspieler gewertet (Das trifft doch zu, oder?).

Fazit: Unterhaltsame Abwechslung zum gewohnten Film, die mein Interesse an weiteren Keaton Filmen geweckt hat.

Achja was ich mich noch Frage:
Spoiler: Anzeigen
Das war doch keine echte Lok, die die ins Wasser haben fallen lassen, oder?! Das war doch ein Modell!?


Achja, @ Fox: Wo sind die Unterschiede bei den beiden Tonspuren?
__________________
Article XXV:
A Bro doesn't let another Bro get a tattoo,
particularly a tattoo of a girl's name.

Geändert von ElMariachi (19.10.2007 um 10:59 Uhr)

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  #4 (permalink)  
Alt 19.10.2007, 16:26
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Standard AW: The General (USA, 1927)

Der General (Buster Keaton / 1927)

Zunächst einmal ist Der General natürlich ein Klassiker des Stummfilms. Innerhalb dieses “Genre” (darf man das so nennen?) ragt er unter den Langfilmen (75 Min. Laufzeit) und auch unter den Buster Keaton Filmen wie ein Leuchtturm hervor. Kurioserweise war er im Jahr der Veröffentlichung 1927 ein ziemlicher Flop, ein finanzielles Disaster für das Studio. Viele Kritiker warfen Keaton schlechten Geschmack vor, meist wegen der Auswahl des "ernsten Bürgerkriegthemas" als Handlungsrahmen für eine Komödie. Seine hohen Produktionskosten (die Angaben schwanken zwischen 330.000 und 750.000 US$) konnte er nicht einspielen, zum Entsetzen des Produzenten.

Für Buster Keaton bedeutete dies, das seine mit Erfolgen wie Go West mühsam erkämpften Rechte als alleinverantwortlicher Autor, Regisseur, Hauptdarsteller und Cutter wieder beschnitten wurden und nie mehr fand er zu dieser Hochform zurück. Erst als viele seiner Filme in den 60er Jahren (gerade auch in Europa) wieder veröffentlicht wurden, löste Der General wahre Begeisterungsstürme bei Puplikum und Kritikern aus. Seinen Status als Klassiker bekam er so zwar erst spät, aber immerhin noch zu Lebzeiten Buster Keatons, der dies auch zu genießen schien.

Als grobe Vorlage für die Handlung nahm Keaton eine wahre Begebenheit aus dem amerikanischen Bürgerkrieg um die Entführung einer Lokomotive, nur machte er die damaligen Helden (Nordstaatler) zu Bösewichtern und baute mit seiner Figur und dem Entführungsplot um die obligatorische “Damsel in Distress” zusätzliche Dramatik und eine weitere Verfolgsjagd ein, die die vorhergehende mit umgekehrten Vorzeichen wiederholt. Als Grund, seine Figur als Südstaatler anzusetzen, gab er damals an: “Man kann aus den Südstaatlern keine Gegenspieler machen. […] Das Publikum lehnt das ab. Die haben den Krieg ohnehin verloren.”.

Produzent Joseph Schenk ließ Keaton völlig freie Hand, was dieser dann für seinen teuersten Film auch weidlich auszunutzen wußte. Gedreht wurde in Oregon, weil Keaton die Bahnstrecken an den Original-Schauplätzen u.a. in Alabama als nicht geeignet empfand. Auch konnte in Oregon der mit speziellen Stoßdämpfern ausgerüstete Kamerawagen entweder auf einer Feldstraße neben der Bahnstrecke herfahren, ohne das es Probleme mit Anwohnern oder Verkehr gab (allerdings ließ Keaton die gesamte Straße vorher nochmal schnell per Dampfwalze “plattmachen” um erschütterungsfreie Aufnahmen zu garantieren) oder es wurde ein parallel verlaufendes Gleis dafür verwendet.

Derartig lange und bewegte Einstellungen während einer Action-Szene waren vorher noch nie gemacht worden. Noch dazu gab Keaton seinem altbewährten Team wieder den unbedingten Realismus vor, d.h. Kostüme, Loks und Waggons, jedes Detail mußte authentisch sein (oder wie z.B. die Schienenkanone historisch exakt nachgebaut werden), und auch deshalb wurde alles “on Location” mit bis zu 3 laufenden Kameras und eben nicht, wie sonst üblich, im Studio auf einer Soundstage vor bewegtem Landschaftsdiorama gedreht. Etwa ein Fünftel des Films bekam so durch die bewegten Kameras einen ganz speziellen “Look”. Man mache sich mal bewußt, daß da damals sonst meist nur eine Kamera auf einem Stativ stand. So lange Einstellungen waren selten.

Die spezielle Komik wird von Momenten getragen, wenn das Puplikum etwas mehr sieht als der Held oder wenn dieser wieder und wieder mit den Umständen kämpft, die das technische Gerät vorgibt. Hinzu kommt auch Keaton’s stoischer und niemals lächelnder Gesichtsausdruck (sein Markenzeichen), den man aber keinesfalls als mangelnde Schauspielkunst abtun sollte, im Gegenteil, hinter der Fassade liegt absolute Konzentration. Allein das Mienenspiel mit den Augen hat eine faszinierende Tiefe. Nur ein einziger Moment im Film entlockt dem Helden eine wirklich gefühlsbetonte Reaktion (als er seine für Verfolgungsjagden zutiefst untaugliche Herzensdame zuerst wild schüttelt und dann küßt), aber ein Lächeln sucht man vergeblich.

Meine Wenigkeit liebt dieses ganz besondere Stück der Filmgeschichte. Zum ersten Mal durfte ich ihn an einem Sonntag Nachmittag vor gut 30 Jahren im öffentlich rechtlichen TV genießen. Ich kann mich noch erinnern, danach meine vom Vater mühevoll gebaute Märklin-Anlage einem Crash-Härtetest unterzogen zu haben. Beim zweiten Mal war ich bereits ein voll ausgebildeter und ausgeflippter Filmfan, wiederum begeistert, aber auch völlig überrascht, denn plötzlich kommen einem Szenen aus vielen Filmen in den Sinn, davon einige selbst Klassiker, in denen die Macher, offensichtlich inspiriert vom Humor und der cinematographischen Weitsicht, auf Keaton's Ideen zurück gegriffen haben (How the West was won aka Das war der wilde Westen ist nur ein Beispiel).

Einer der häufigsten Namen, der dann fallen dürfte, ist natürlich Jackie Chan, der ja oft und gerne von Buster Keaton, Harold Lloyd und Charlie Chaplin schwärmt und diese als fortdauernde Inspirationsquelle zu nutzen scheint. Bei Buster Keatons bereits in Kindesjahren beim Vaudeville-Theater erworbenen artistischen Fähigkeiten (sein Vater pflegte ihn schon als 8-jährigen als lebenden Wischmop zu verwenden) und der genialen Umsetzung seines Talents in slapstick-orientierte todesmutige Stunts, kommt einem da schon der eine oder andere Vergleich mit Chan in den Sinn. Man sehe sich zum Beispiel den Uhrenstunt, die Fahrrad-Verfolgungsjagd oder die "Damsel in Distress"-Szene aus Der Superfighter aka Projekt A an, allesamt Zitate aus Filmen der "Heiligen 3" der Stummfilmzeit. In Bezug auf Der General ist gerade das Finale auf einem fahrenden Zug aus Policy Story 3 hervorzuheben.

Fazit: Kein Filmfan kommt an diesem Film vorbei, ob aus filmhistorischer Sicht, aus simpler Begeisterung für Live-Action-Szenen, als Slapstick-liebhaber oder aus Studiengründen zwecks Weiterbildung.

@ElMariachi: Das war kein Modell. Genau diese Einstellung gehört mit 42.000 US$ zu den teuersten der Stummfilmzeit. Keaton ließ hier eine seiner 3 auf "alt" getrimmten Lokomotiven über eine eigens dafür gebaute und durch Sprengladungen rechtzeitig gezündete Brücke fahren. Dies und die darauf folgende Schlacht wurden mit 5 Kameras gefilmt. Das vor sich hin rostende Wrack war übrigens bis zum zweiten Weltkrieg eine lokale Attraktion. Dann wurde der Stahl gebraucht...

Recherchequellen: Wikipedia (hierzu sehr zu empfehlen!), IMDB und mein eigenes kleines Gehirn.
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Nyke Daenerys Jelmazmo hen Targario Lentrot, hen Valyrio Uepo anogar iksan. Valyrio muno engos nuhys issa.

"Sean Bean is a living spoiler."

Geändert von Doc Lazy (19.10.2007 um 16:31 Uhr)

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  #5 (permalink)  
Alt 19.10.2007, 18:39
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Ob The General jetzt tatsächlich zu Recht zu den besten Komödien aller Zeiten gezählt werden sollte, vermag ich wirklich nicht zu sagen.
Zum einen, da es mir generell schwer fällt, derartige Aussagen mit gutem Gewissen unterstreichen zu können, zum anderen, weil das Genre der Komödie zu jener winzigen Anhäufung gehört, die es prinzipiell schon einmal schwer hat.
Eine Eigenschaft aber kann ich dem Film zuschreiben (und diese ist es, die den Ehrentitel "Klassiker" alleine rechtfertigt). Er ist definitiv zeitlos.
Fern ab von fast allen Mitteln, die heute einen Film steuern, weiß The General von der ersten Szene an zu fesseln. An Stellen, die Spannung übertragen sollen, ist er mitreißend, die große Schlacht wirkt wie eine große Schlacht und was vor genau 90 Jahren witzig sein sollte, ist es auch heute noch.
Besonders letzterer Punkt hebt den Streifen für mich über fast alle anderen aus dieser Zeit.
Der Humor hat sich in den vergangenen Jahzehnten so sehr gewandelt. Was damals angedeutet wurde, das wird heute unterstrichen; was man sich nicht traute, ist heute schon fast nötig, um dem abgebrühten Publikum noch ein Schmunzeln zu entlocken.
Hier wird sich über diesen enormen Wandel aber locker hinweggesetzt. Der Witz ist leicht, beschwingt, eindeutig und sitzt an annährend jeder Stelle perfekt.
Ein Aspekt, der mir ziemlich imponiert und mich ahnen lässt, dass The General auch noch in Ehren gehalten wird, wenn andere große Filme schon längst in Vergessenheit geraten sind.
Und jetzt, wo ich all das geschrieben habe und mir noch einmal durch den Kopf gehen lasse, kann ich die von Fox gestellte Frage vielleicht doch mit einem "Ja" beantworten.
Einfach, weil der Film funktioniert und das auf eine Weise, die sich nun fast schon ein Jahrhundert bewähren konnte.

Keatons Leistung in diesem Film steht wohl kaum zur Debatte.

Eine andere Sache: Ich habe den Film ebenfalls aus dem Netz und einige User-Kommentare sagen, dass Teile fehlen würden.
Kann mir jemand sagen, ob das tatsächlich zutrifft?
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  #6 (permalink)  
Alt 23.10.2007, 21:47
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Zitat:
Zitat von Doc Lazy Beitrag anzeigen
@ElMariachi: Das war kein Modell. Genau diese Einstellung gehört mit 42.000 US$ zu den teuersten der Stummfilmzeit. Keaton ließ hier eine seiner 3 auf "alt" getrimmten Lokomotiven über eine eigens dafür gebaute und durch Sprengladungen rechtzeitig gezündete Brücke fahren. Dies und die darauf folgende Schlacht wurden mit 5 Kameras gefilmt. Das vor sich hin rostende Wrack war übrigens bis zum zweiten Weltkrieg eine lokale Attraktion. Dann wurde der Stahl gebraucht...
Ah, danke nochmal für die Info, Lazy. Ich meinte auch das irgendwo gelesen/gehört zu haben, war mir jetzt aber auch nicht mehr sicher. Muss allerdings auch zugeben, mir die Extras auf den 2 DVDs bislang nicht angesehen zu haben. Da fehlte bislang einfach die Zeit.

Was ich aber auch nochmal an dieser Stelle erwähnen möchte: Ich habe mir ja für die Sichtung die Buster Keaton-Collection gekauft, weil mir das Preis-Leistungsverhältnis einfach besser erschien. Und ich muss sagen, ich bin froh drüber, denn auf die anderen Filme bin ich jetzt richtig neugierig. Ich wäre ansonsten wohl eher nicht auf die Idee gekommen, diese filmischen Lücken zu schließen (dafür gibt's grade auch aus dieser Zeit auch noch zuviele andere Filme, die ich gerne sehen möchte).

@Celdur: Ich hab wie gesagt, die DVD-Fassung geschaut und will mir die Internet-Version danach ehrlich gesagt gar nicht "antun", denn auf den ersten Blick ist die Bildqualität doch eher gruselig. Von daher keine Ahnung ob/was fehlt.

Und jetzt warte ich gespannt darauf, was die restlichen Clubmitglieder so zum Film sagen....
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Alt 25.10.2007, 22:04
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Ich kann dazu einfach nix gescheites sagen.
Stummfilme kann ich ja mal garnich! Beim gucken konnt' ich mich einfach nich drauf konzentrieren. Ein paar Tage später hab ich dann einen 2ten Anlauf gestartet. Hab auch länger durchgehalten aber bis zum Ende hat's dann nich mehr gereicht. Is nich mein Ding. Meine Zeit.
Vielleicht bin ich zu jung. Oder 'n Banause. Banane.
Ich weiß nich, ob er gut oder schlecht is. The General is einfach da...
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Nahezu an der Täglichkeit kratzend.

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Alt 27.10.2007, 15:04
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Tjo, was soll man noch sagen, was Lazy nicht schon gesagt hat
Was mich immer wieder umhaut, sind die Stunts. Bzw. das, was man heute "Stunts" nennen würde. Sich auf das Radgestänge einer anfahrenden Lok setzen, das würde sich doch kein Stuntman trauen. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass irgendein Produzent heutzutage einen Hauptdarsteller derart rabiat mit einer Axt umherhauen lässt, um das Gefährt auseinander zu nehmen, in dem er selbst gerade unterwegs ist? Oder einfach mal auf dem Dach des fahrenden Zuges rumturnen? Oder sich von einer Brücke aus mit Holzbalken bewerfen lassen?
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Alt 30.10.2007, 19:56
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Zitat:
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Ich muss zugeben, dass ich ein bisserl gebraucht habe, um in den Film reinzukommen, was aber größtenteils einfach an der Tatsache liegt, dass ich halt nur sehr selten Stummfilme gucke.
Das ging mir nicht anders. Ich habe den Film recht unkonzentriert angesehen und manchmal konnte ich mir keinen rechten Reim darauf machen auf welchem Gleis welche Lok nun welche verfolgt (Flex weiß was ich meine). Ich denke solche Irritationen resultieren zum Großteil aus den Sehgewohnheiten. Im Vergleich zum Tonfilm und erst recht zum Farbfilm fehlen einfach Redundanzen wie farblich deutlich unterscheidbare Uniformen (hier sind's ja eher die Mützen und der Kontrast). Man könnte argumentieren: schnelle Schnittfolgen, wie sie heute bei Actionfilmen üblich sind, würden mit der damaligen Technik zu völliger Konfusion führen.

Was ich sehr merkwürdig fand war die "Rollenumkehr" von Nord- und Südstaaten... dankbarerweise hat Lazy in seinem umfassenden Beitrag weiter oben die Antwort geliefert - trotzdem bleibt die Argumentation Keatons erstaunlich.
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