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Umfrageergebnis anzeigen: THE DARK KNIGHT / MAMMA MIA!
TDK mehr als $151,1 Mio. (SM 3) NEUER START-REKORD einer Comicverfilmung 8 26,67%
TDK mehr als $114,8 Mio. (SM) 14 46,67%
TDK mehr als $102,8 Mio. (X-MEN 3) 5 16,67%
TDK etwa bei $98,6 Mio. wie IRON MAN 2 6,67%
TDK mehr als $85,6 Mio. (X-MEN 2) 1 3,33%
TDK mehr als $70,9 Mio. (300) 1 3,33%
MAMMA MIA! unter GREASE ($188,4 Mio.) bzw. CHICAGO ($170,7 Mio.) 5 16,67%
MAMMA MIA! unter HAIRSPRAY ($118,9 Mio.) 8 26,67%
MAMMA MIA! unter DREAMGIRLS ($103,4 Mio.) 8 26,67%
MAMMA MIA! unter MOULIN ROUGE ($57,4 Mio.) 0 0%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 30. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #166 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 13:34
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Standard AW: Usa-29/08

@ Invincible: Spielverderber

So ist die Branchenmentalität: Was interessieren die Rekorde von gestern,
man will immer dabei sein, wenn ein aktueller Film etwas (scheinbar) übertrumpft.

Entweder man kennt den Film
nicht, dann freut man sich einfach über das (scheinbar)Spektakuläre.
Oder man kennt ihn und drückt in Sympathie die Daumen
wobei die eigene Sympathie Ausdruck finden soll in der Zustimmung einer möglichst großen Masse.
Sozial nicht ganz unverständlich, aber von der Sache her unsinnig.



Vorweg:
Ich finde es ja auch interessant, welche Resonanz (Besucher / Umsatz) ein Film erzielt.
Aber wer in welcher Geschwindigkeit wieviele Kinos füllt?
Naja. Ist relativ egal, interessiert schon bald gar keinen mehr und hat für das eigene Leben keine Relevanz.
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FRAKTUS, SILVER LINING, BEASTS OF THE SOUTHERN WILD, TRANSPAPA, LORE
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  #167 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 15:56
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Standard AW: Usa-29/08

das warten auf die dienstagszahlen dauert aber lange... oder gibts da schon etwas????
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  #168 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 16:09
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Standard AW: Usa-29/08

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Aber Tatsache ist: er wäre der Film, der am meisten eingespielt hat - aber das macht ihn nicht zum erfolgreichsten Film aller Zeiten.

Oder will man auch ernsthaft behaupten, dass kein einziger Film aus den 60ern erfolgreich war, weil der erste erst auf Platz 149 der erfolgreichstes Filme aller Zeiten auftaucht?

Die immer höheren Einspielergebnisse von heute haben als einzigen Grund die immer höher werdenden Ticketpreise. Das ist doch leicht zu erkennen. Und von daher kann man die $600 Mio von Titanic nicht mit Zahlen aus anderen Jahren vergleichen.

Tatsache ist folgendes:

Inflationsbereinigteezahlen sind völlig überbewertet, wir Sprechen hier von “alten“ Filmen die völlig konkurrenzlos Monate bis Jahre im Kino liefen, das Fernsehprogramm bestand aus 3 Kanalelen oder es gab noch keines und von einer Zweitauswertung aller Video und DVD war nicht zu denken... Internet gab es auch noch nicht... Was also beweisen Inflationsbereinigteezahlen? Nichts... Das gleiche gilt für Filme wie Titanic, Vergleiche mal die Kaufkraft bzw. die Inflation im Geldbeutel vor 10 Jahren mit der von heute, damit ist die gesamte Inflation von Titanic aufgelöst, wie ein schmelzender Eisberg...

Geändert von Desperado (23.07.2008 um 16:12 Uhr)
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  #169 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 16:33
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Standard AW: Usa-29/08

Zitat:
Zitat von Desperado Beitrag anzeigen



Tatsache ist folgendes:

Inflationsbereinigteezahlen sind völlig überbewertet, wir Sprechen hier von “alten“ Filmen die völlig konkurrenzlos Monate bis Jahre im Kino liefen, das Fernsehprogramm bestand aus 3 Kanalelen oder es gab noch keines und von einer Zweitauswertung aller Video und DVD war nicht zu denken... Internet gab es auch noch nicht... Was also beweisen Inflationsbereinigteezahlen? Nichts... Das gleiche gilt für Filme wie Titanic, Vergleiche mal die Kaufkraft bzw. die Inflation im Geldbeutel vor 10 Jahren mit der von heute, damit ist die gesamte Inflation von Titanic aufgelöst, wie ein schmelzender Eisberg...

ja... an diese ganzen Sachen habe ich auch shcon gedacht, vor allem daran, dass die Filme konkurrenzlos im Kino liefen...

Aber das schöne Statistiken ist ja, dass man immer neue machen kann wenn einem die alten statistiken nicht mehr gefallen!
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  #170 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 16:34
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Standard AW: Usa-29/08

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Von daher kann man nur darüber lachen, wenn jemand die Inflation ignoriert.
Für mich ist ein Film, der 63 Mio Zuschauer hat erfolgreicher als einer der 60 Mio Zuschauer hat.

Batman (1989): 63 Mio Zuschauer
Die Passion Christi (2004): 60 Mio Zuschauer

Einspielergebnis:
Batman (1989): $251 Mio
Die Passion Christi (2004): $371 Mio

Die immer höheren Einspielergebnisse von heute haben als einzigen Grund die immer höher werdenden Ticketpreise. Das ist doch leicht zu erkennen. Und von daher kann man die $600 Mio von Titanic nicht mit Zahlen aus anderen Jahren vergleichen.
Nicht lachen sondern weinen:

(1 € hat heute den Wert von einer 1 DM)

Batman (1989): 63 Mio Zuschauer 1$ = 1,75 DM
Die Passion Christi (2004): 60 Mio Zuschauer 1$ = 0,82 €

+

1989: Keine DVD, kein Internet
2004: Lebenshaltungskosten im Vergleich zu 1989 extrem explodiert...

Geändert von Desperado (23.07.2008 um 16:37 Uhr)
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  #171 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 17:12
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Standard AW: Usa-29/08

Sehr gute Zahlen von TDK, der sollte doch über die $500m. kommen.

Zum Thema 'Erfolgreichste Filme':
Der einzige richtige Gradmesser zum Vergleich in Sachen 'erfolgreichster Film' sind für mich die Besucherzahlen. Also so wie es in Deutschland gemacht wird, da herrscht eine klare Vergleichbarkeit.
Einspielergebnisse unterliegen der Inflation und sind über Jahrzehnte gesehen nicht dazu geeignet Erfolge von Filmen zu vergleichen.
Warum gibt es denn für die USA keine Besucherzahlen? Liegt wohl daran dass es die Mentalität der Amis ist in allem immer größer und erfolgreicher zu werden, und das ist halt einfacher mit deren System.
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  #172 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 17:14
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Standard AW: Usa-29/08

Na ja, es gab zwar 1989 noch keine DVDs, aber dafür Videos und da waren die verkauften Stückzahlen sogar höher, als heute bei den DVDs...

Da es immer unterschiedliche Auffassungen über die Akuratheit von Charts im Vergleich zueinander geben wird - empfehle ich einfach besonders meine Charts der einzelnen Dekaden zu beachten - und da ist es nun mal so, dass TITANIC der erfolgreichste Film der 90er ist und DARK KNIGHT gute Chancen hat, der erfolgreichste Film der 00er zu werden...
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  #173 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 18:27
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Bimmler ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Usa-29/08

@ Vernon Hardapple
Es gibt natürlich auch eine Liste mit Besucherzahlen
Die inflationsbereinigt erfolgreichsten Filme aller Zeiten USA

Geändert von Flex (23.07.2008 um 19:36 Uhr)
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  #174 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 19:31
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Standard AW: Usa-29/08

Zitat:
Zitat von Desperado Beitrag anzeigen
Tatsache ist folgendes:

Inflationsbereinigteezahlen sind völlig überbewertet, wir Sprechen hier von “alten“ Filmen die völlig konkurrenzlos Monate bis Jahre im Kino liefen, das Fernsehprogramm bestand aus 3 Kanalelen oder es gab noch keines und von einer Zweitauswertung aller Video und DVD war nicht zu denken...
Ich wette, die Konkurrenz durch Video war 1989 größer als die Konkurrenz durch DVD heutzutage.

Zitat:
Zitat von Desperado Beitrag anzeigen
(1 € hat heute den Wert von einer 1 DM)

Batman (1989): 63 Mio Zuschauer 1$ = 1,75 DM
Die Passion Christi (2004): 60 Mio Zuschauer 1$ = 0,82 €

+

1989: Keine DVD, kein Internet
2004: Lebenshaltungskosten im Vergleich zu 1989 extrem explodiert...
Und was hat der Dollar-DM-Kurs mit den Besucherzahlen zu tun? Die werden nicht an den Lebenserhaltungskosten errechnet, sondern an den Ticketpreisen.
Und wenn 1989 63 Millionen Amerikaner ein Kinoticket für Batman kauften, in einem Land, dass 250 Mio Einwohner hat, dann ist das eindrucksvoller, als wenn 60 Mio Amerikaner ein Kinoticket für Die Passion ... kaufen, in einem Land, dass 300 Mio Einwohner hat.
Zudem lief Batman nur 2.201 Kinos, während die Passion ... in 3.408 Kinos lief.

Also:

1989: weniger Einwohner, weniger Kinos, weniger Werbemöglichkeiten (da kein Internet) - und trotzdem mehr Besucher.

Konkurrenz durch VHS war mindestens genausogroß wie heute durch DVD. Zudem gab es in den USA Ende der 80er ebenso massig Fernsehsender wie heute.

So wie du es darstellst, kommt es rüber als meintest du, dass die Filme früher nur Vorteile hatten gegenüber den Filmen von heute. Das ist aber bei weitem nicht so.

Natürlich kannst du die Besucherzahlen nicht 1:1 vergleichen. Aber eine bessere Möglichkeit gibt es nicht. So kommt man so nah ran wie möglich.
Und auf jedenfalls ist es tausendmal besser als tatsächliche Zahlen zu vergleichen.

Der Geldwert ist total unwichtig. Wenn 63 Millionen Menschen entscheiden: wir gehen ins Kino - dann ist das ne Aussage. Und wenn das 63 Mio Menschen auch noch in einem Land mit weniger Einwohnern als 2004 machen, ist das umso beeindruckender.

Oder willst du mir jetzt auch noch erklären, dass "Lizenz zum Töten" (1989) mit Timothy Dalton erfolgreicher war als "Goldfinger" (1964) mit Sean Connery?

Weltweites Einspielergebnis LTK (1989): $160 Mio
Weltweites Einspielergebnis GF (1964): $130 Mio

Guck dir doch nur die Bilder und Doku-Aufnahmen aus den 60ern an. Da stehen die Leute Schlange um den Block. Da gab es (genau wie jetzt bei Batman) Vorstellungen 24 Stunden rund um die Uhr. Da herrschte Bond-Mania in den USA.

1989 ging "Lizenz zum Töten" total unter. Kein Hype. Nach tatsählichen Zahlen hat er trotzdem mehr eingespielt als "Goldfinger".
Wenn inflationsbereinigte Zahlen so unwichtig sind, dann erkläre mir bitte mal, warum hunderte Millionen von Menschen in den 60ern ins Kino strömten, und begeistert James Bond feierten, und Ende der 80er aber ganz offensichtlich nicht.

Und wie gesagt: meine Frage zu Beginn: hälst du es für 'realistisch', dass nur ein einziger 60er-Film unter den Top 150 ist, während 89 00er-Filme darunter zu finden sind?
Die Ticket-Preis-Inflation ist viel, viel stärker als die Schwächung durch Konkurrenz-Produkte oder Raubkopien. Und wie gesagt: genauso wie die Filme heute Nachteile haben, hatten sie früher auch welche - nur andere (weniger Kinos, weniger Werbung, weniger potentielles Publikum etc.)
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  #175 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 20:39
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Standard AW: Usa-29/08

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Und was hat der Dollar-DM-Kurs mit den Besucherzahlen zu tun? Die werden nicht an den Lebenserhaltungskosten errechnet, sondern an den Ticketpreisen.
Und wenn 1989 63 Millionen Amerikaner ein Kinoticket für Batman kauften, in einem Land, dass 250 Mio Einwohner hat, dann ist das eindrucksvoller, als wenn 60 Mio Amerikaner ein Kinoticket für Die Passion ... kaufen, in einem Land, dass 300 Mio Einwohner hat.
Zudem lief Batman nur 2.201 Kinos, während die Passion ... in 3.408 Kinos lief..)
Und da ist der entscheidende Punkt... Die Lebenshaltungskosten, die Kaufkraft wird nicht berücksichtigt und die ist entscheidend. Der DM/€/$ Kurs soll dir Zeigen das der Dollar nichts mehr Wert ist, er ist Tod. Gleichzeitig haben sich Lebenshaltungskosten verdoppelt. Amerikaner haben genauso nichts mehr in der Tasche wie der Deutsche. Bei uns sinken die Besucherzalhen ins Bodenlose im Amiland bleiben sie stabil. Damit ist ein Besucher heute doppelt soviel soviel wert, wie einer von 1989.


Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
1989: weniger Einwohner, weniger Kinos, weniger Werbemöglichkeiten (da kein Internet) - und trotzdem mehr Besucher.
Längere Laufzeit, weniger Konkurrenz im Kino, 3 mal mehr Geld in der Tasche der Menschen von 1989 ...

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Konkurrenz durch VHS war mindestens genausogroß wie heute durch DVD. Zudem gab es in den USA Ende der 80er ebenso massig Fernsehsender wie heute.
Ich schrieb alte Filme, damit war 1989 also Batman nicht gemeint, gut das konnte man falsch verstehen.

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
So wie du es darstellst, kommt es rüber als meintest du, dass die Filme früher nur Vorteile hatten gegenüber den Filmen von heute. Das ist aber bei weitem nicht so.
Das ist definitiv so!!!

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Der Geldwert ist total unwichtig. Wenn 63 Millionen Menschen entscheiden: wir gehen ins Kino - dann ist das ne Aussage. Und wenn das 63 Mio Menschen auch noch in einem Land mit weniger Einwohnern als 2004 machen, ist das umso beeindruckender.
Falsch. Wenn ich 3 mal soviel Geld in der Tasche habe kann ich auch öffters ins Kino gehen...

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Oder willst du mir jetzt auch noch erklären, dass "Lizenz zum Töten" (1989) mit Timothy Dalton erfolgreicher war als "Goldfinger" (1964) mit Sean Connery?

Weltweites Einspielergebnis LTK (1989): $160 Mio
Weltweites Einspielergebnis GF (1964): $130 Mio.
Die Frage kann ich dir nicht genau beantworten, weil ich nicht weiß wie der Wirtschafliche Unterschied zwischen den Jahren lag. Da aber in diesem Fall Golfinger wohl das ca. 4-5 fache an Besucherzahlen hatte, könnte und wird wohl hier Goldfinger der Gewinner sein.

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Guck dir doch nur die Bilder und Doku-Aufnahmen aus den 60ern an. Da stehen die Leute Schlange um den Block. Da gab es (genau wie jetzt bei Batman) Vorstellungen 24 Stunden rund um die Uhr. Da herrschte Bond-Mania in den USA.
Klar, das glaube ich dir.

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
1989 ging "Lizenz zum Töten" total unter. Kein Hype. Nach tatsählichen Zahlen hat er trotzdem mehr eingespielt als "Goldfinger".
Wenn inflationsbereinigte Zahlen so unwichtig sind, dann erkläre mir bitte mal, warum hunderte Millionen von Menschen in den 60ern ins Kino strömten, und begeistert James Bond feierten, und Ende der 80er aber ganz offensichtlich nicht.
Weil die 80er das Blockbusterjahrzehnt war, Bond wollte keiner mehr sehen... Ich versteh nicht wie man die Inflationszaheln mit dem jeweiligen Interesse an einem Film vergleichen soll? Warm wollte den Batman und Robin keiner sehen...? Der Film war scheiße...

Zitat:
Zitat von Invincible1958 Beitrag anzeigen
Und wie gesagt: meine Frage zu Beginn: hälst du es für 'realistisch', dass nur ein einziger 60er-Film unter den Top 150 ist, während 89 00er-Filme darunter zu finden sind?
Die Ticket-Preis-Inflation ist viel, viel stärker als die Schwächung durch Konkurrenz-Produkte oder Raubkopien. Und wie gesagt: genauso wie die Filme heute Nachteile haben, hatten sie früher auch welche - nur andere (weniger Kinos, weniger Werbung, weniger potentielles Publikum etc.)
Nochmal, es gab nur Vorteille. Ein Beispiel zu den Ticketpreisen, 1989 kostet z.b ein Ticket 4 $, durch die Entwertung des Dollars und verdopplung der Lebenshaltungskosten im Vergleich von heute zu 1989, würde das Ticket heute 12 $ kosten müssen, es sind aber 7 $. Daran sieht man das die Kinotickets heute deutlich billiger sind als damals. Das bedeutet das ältere Filme, bei realistischen Inflationszahlen, gleich bleiben müssten und neuere noch einmal ein Inflationsaufschlag bekommen. Oder aber man entwertet die alten Zahlen und die aktuellen beleiben bestehen.

Die aktuelle Berechnung der Inflationszaheln sind nichts anders als Nonsens, sie sind ein Witz und gehen an jeder Realität vorbei...

Geändert von Desperado (23.07.2008 um 20:41 Uhr)
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  #176 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 21:31
Benutzerbild von Mark G.
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Standard AW: Usa-29/08

Zitat:
Zitat von Mark G. Beitrag anzeigen
Sollte DARK KNIGHT die gleichen prozentualen Rückgänge wie FDK2 (ebenfalls ein Juli-Rekordebrecher) haben, dann geht es so weiter:

$21,2 $204,1 Dienstag
$19,1 $223,3 Mittwoch
$16,7 $239,9 Donnerstag

Eine Startwoche von $240 Mio.!!!!
Tatsächlich sind es
$20,9 $203,8 Dienstag
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  #177 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 21:34
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Standard AW: Usa-29/08

"The Dark Knight" hat am Dienstag 20,9 Mio$ eingespielt und in fuenf Tagen die 200-Mio$ Marke geknackt - neuer Rekord!!!..Jetzt hat er 203,8 Mio$ auf dem Konto und fast so viel wie "Batman Begins" vor drei Jahren insgesamt eingespielt hat.."TDK" rulez
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  #178 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 21:48
Benutzerbild von Vernon Hardapple
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Vernon Hardapple ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Usa-29/08

Na hoffentlich hält TDK dann auch qualitativ das was die Zahlen bisher sagen...
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  #179 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 21:49
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Standard AW: Usa-29/08

Zitat:
Zitat von Vernon Hardapple Beitrag anzeigen
Na hoffentlich hält TDK dann auch qualitativ das was die Zahlen bisher sagen...
Davon bin ich überzeugt, schau dir doch einfach die Zahlen von imdb oder Rotten Tomatoes an, unglaublich
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  #180 (permalink)  
Alt 23.07.2008, 22:06
Benutzerbild von ArmandMHN
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ArmandMHN ist auf dem besten Weg
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Was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung. Du kannst die Entwertung des Dollars doch nicht so einfach da reinrechnen. Der Wechselkurs, die Inlandskaufkraft und die Inflation der Währung variieren doch in gleichen Zeiträumen nicht im gleichen Maße. Der Wechselkurs schwankt viel stärker und es dauert ewig bis die Inlandskaufkraft nachzieht. Oder müssen die Amerikaner heute fast doppelt so viel/oder die Euroraumbürger halb so viel für fast alles bezahlen wie noch vor ein paar Jahren, nur weil Euro/Dollar sich in dem Maße (von 0,84 auf 1,60) verändert hat?
Die aktuelle Dollarschwäche (zu praktisch allen Währungen der Welt) wird sich durch eine höhere Inflation im Dollarraum auswirken, aber das ist ein sehr sehr langsamer Prozess.

Ich kann euch beide aber verstehen, keiner der beiden Werte (Dollar/Besucherzahl) ist über längere Zeiträume für einen guten Vergleich brauchbar. Die Währungs- und Bevölkerungsinflation, die Kaufkraft, die Zahl der Kinos und der Konkurrenz sind dafür einfach viel zu unkonstant.

Viel schlimmer finde ich allerdings die weltweiten Box Office Zahlen, da hier die Wechselkursschwankungen nicht berücksichtigt werden. Diese spielen aber auf der Ausgabenseite eine Rolle, da Kopien- und Werbe- und Transportausgaben oftmals in den jeweiligen Landeswährungen bezahlt werden.
Hier gibt es alleine in den letzten 3 Jahren massive Schwankungen. Ein Film der heute das gleiche weltweite Dollareinspiel hat, hat zum einen wesentlich weniger Zuschauer (und damit Potential für weitere Auswertungen) und kostet vor allem wesentlich mehr. Die Mitarbeiter von einem Presswerk in Europa verdienen nun mal Euro und nicht Dollar, und die Fernsehsender verlangen nicht auf einmal 40% weniger von US-Unternehmen für Werbezeit, nur weil der Dollar so stark gefallen ist.

Von daher finde ich Besucherzahlen wesentlich aussagekräftiger. Hier muss man allerdings auch berücksichtigen, dass sich durch bessere Infrastruktur die Erreichbarkeit der Kinos erhöht hat. Hinzu kommen, der fortschreitende Prozess der Marktkapitalisierung und die Öffnung neuer Märkte, wodurch sie die Anzahl potentieller Endverbraucher stark erhöht hat.

Ich möchte auch noch mal auf die zunehmende Konkurrenz eingehen. Hier wird überhaupt nicht erwähnt, dass Theater/Oper massiv an Zuschauern verloren hat und dass die Hochzeiten des TVs in punkto Film längst vorbei sind. Immer längere Werbeblöcke, Splitscreenwerbung, Laufbänder etc. und ein größerer Abstand zum Kinostart werden ihren Teil dazu beigetragen haben. Ebenso die DVD welche in Europa für ein neues Konkurrenzprodukt gesorgt hat. Die Einschaltquoten bei Blockbustern sind im TV stark gesunken und damit auch die Anzahl derer, die gezeigt werden. Es hat einen Grund, warum uns die Sender mit Chartshows, Castingshows, 90er Shows etc., die nur mittelmäßige quoten haben, zuschmeißen und viele Blockbuster anstatt zur Primetime auf die Spätabendschiene geworfen haben.

Das gesamte Thema ist so Komplex, dass reicht locker für eine Diplom, Promotion und Habilitation.
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