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Jason Bateman Fanfic 2/3

Veröffentlicht: 17.12.2015 um 13:32 von Lex 217
Aktualisiert: 22.12.2015 um 15:06 von Lex 217
Als ich in die Küche zurückkam, hatte Jason seinen Einkauf und die leicht verbogene Sonnenbrille auf dem Tisch abgelegt und sah sich neugierig um. „This is a nice house“, kommentierte er, als ich das Köfferchen abstellte und meinen Sessel zu seinem heranzog. „Thanks“, sagte ich lächelnd und er lächelte zurück. Er war in der Realität meiner Küche noch viel umwerfender als auf dem Bildschirm oder der Leinwand.

Ich holte Mums sterile Feuchttücher aus dem Koffer und überlegte kurz, mit welchem Kratzer ich beginnen sollte, wobei ich mich für sein Knie entschied, das am schlimmsten aussah. Ich ging in die Hocke, sein Blick folgte mir. „I’m Jason, by the way“, sagte er, als fiele ihm gerade ein, dass es unhöflich sei sich nicht vorzustellen. Ich sah zu ihm auf, mir allzu deutlich bewusst welch guten Blick er gerade auf meine vom Bikini kaum verborgenen Brüste hatte, und lächelte: „I know who you are.“ Dann konzentrierte ich mich auf die Wunde, hoffend dass meine Hände nicht zu sehr zitterten oder er es zumindest nicht bemerken würde.

„Oh, okay“, sagte er nur und ich begann mit dem Feuchttuch das Blut abzutupfen. „You know, I watch TV“, ergänzte ich in möglichst spielerischem Tonfall. „And I’m Sarah, by the way.“ Die Wunde sah besser aus, als das Blut erst weggewischt war. “You know who I am”, sagte er und ich glaubte ein Lächeln in seiner Stimme zu hören. Dieser Stimme, die ich mir schon viel zu oft möglichst nahe an meinem Ohr vorgestellt hatte. „Is that why your hands are shaking?“

Ich presste das Tuch fester auf sein Knie.
“Ouch!”
“Sorry, must be my shaking hands.” Ein großer Bruder, der einen ständig nervt, hat seine Vorteile: Er macht einen zumindest moderat schlagfertig.

Ich sah wieder zu meinem Patienten auf und lächelte unschuldig. „This needs a patch“, stellte ich fest und griff nach dem Desinfektionsspray. Die Wunde war jetzt sauber, aber ich wollte es richtig machen. Meine Mum wäre stolz auf mich gewesen. Jasons Mundwinkel zuckte. „This is gonna sting now, isn’t it?“ fragte er mit Blick auf das Spray in meiner Hand.

Ich musste lachen. „Yes, a little. But you’re a big boy, aren’t you?“ “Just get it over with”, murmelte er, aber ich glaubte trotzdem eine Spur Amüsement in seinen Augen zu sehen. Er zog scharf die Luft ein, als ich sein Knie in eine Wolke Desinfekt hüllte. Meine linke Hand lag an seinem Unterschenkel, der warm von der Sonne war.

Ich nahm das Pflaster aus dem Koffer und klebte es sorgfältig über die Wunde. „You got nice legs“, sagte ich, ehrlich wie ich bin, und diesmal war es Jason, der lachte. „Thanks. That’s not one you hear everyday.“ Aber es klang, als freue er sich.
Ich erhob mich und setzte mich auf den Stuhl neben ihm. Sein Blick glitt über mich und ich fischte ein neues feuchtes Tuch aus Mums Vorrat. „One done, two to go.“

„You got nice legs too“, sagte er, seinen Blick über meinen Körper gleiten lassend. „And nice tits.“

Ich stieß ein leeres Glas um, das offenbar zu nahe an dem Medizinkoffer stand. Er lachte nicht, sah mich nur weiter an. Meinte er das ernst? Gefiel ich ihm etwa? Ich räusperte mich.

„It’s not wise to try making me faint“, erwiderte ich möglichst locker und legte eine Hand auf seinen Unterarm, während ich mich mit der anderen und dem Feuchttuch der Wunde an seinem Ellenbogen näherte.

Als ich wieder wagte ihn anzusehen, lächelte er leicht. „No, probably not“, gab er zu und ich begann das Blut wegzuwischen.

„So, what do your parents do, Sarah?“ fragte er, offenbar im Versuch Small Talk zu machen. „My Dad is an agent and my Mum teaches elementary school kids“, antwortete ich. Mein Name aus seinem Mund hallte in meinem Inneren nach. “And you? What do you do? How old are you anyway?“ Der spielerische Ton war beim letzten Satz in seine Stimme zurückgekehrt.

Das Blut war bereits teilweise geronnen, ich hielt seinen Arm ein wenig fester, um es wegreiben zu können. „Ouch!“ machte er wieder. „Sorry“, entschuldigte ich mich. „I’m 25, just finished university.“ Die Wunde war nun sauber, aber an seinem Arm waren noch ein paar Schmutzspuren, die ich ebenfalls sorgfältig wegwischte. Jede Ausrede ihn länger zu berühren, war mir recht. Ich hatte immer schon ein Faible für Unterarme gehabt und Jasons waren perfekt.

„And what do you aspire for your future? If you wanna be a nurse, I’ll be glad to give you a recommandation.“ Jetzt lächelte er wieder, aber nur bis er sah, dass ich wieder nach dem Desinfektionsspray griff. „Hold still“, befahl ich, seinen Scherz ignorierend, und näherte mich der Wunde. „Would you hold my hand? Might make it easier“, überraschte er mich. Dabei hatte er den niedlichsten Hundeblick überhaupt aufgesetzt, den ich sehr gut kannte, und mir wurde ganz flau im Magen.

„Hold still“, wiederholte ich nur, nicht auf seine Bitte eingehend, jedoch den Druck auf seinen Arm verstärkend. Der Spray zischte und abgesehen von einem Zucken der Mundwinkel ließ sich Jason nichts anmerken. Ich lächelte zufrieden.

„You got nice arms too“, belohnte ich ihn und er erwiderte mein Lächeln mit einem freundlichen „Thanks.“

„But I don’t think a patch will do here. It’s probably gonna fall off.“ Stirnrunzelnd musterten wir beide seinen Ellenbogen.

“You could bandage it”, schlug er schließlich vor. Ich sah ihn ein wenig ungläubig an. Es stimmte, dass ein Pflaster an dieser Stelle schlecht halten würde, aber eine Bandage war doch etwas übertrieben für die kleine Wunde. Er erwiderte meinen Blick jedoch todernst. „Go on, do it.“

Ich zuckte die Schultern und griff nach der Rolle Mull in Mums Köfferchen. Dann reichte ich ihm eine kleine, weiße Wundauflage und er presste sie auf die Abschürfung. Wortlos beschnitt ich die Bandage und er hob seinen Arm vom Tisch. Mir brach der Schweiß aus, als ich mir klar wurde, dass sich zwangsweise unsere Finger berühren würden im Vorgang des Verbindens. Ich konzentrierte mich ganz darauf nun ja nichts umzuwerfen oder fallen zu lassen.

Wie durch ein Wunder zitterten meine Hände nur minimal, als ich die Bandage über die Wundauflage legte und Jason seinen Griff veränderte um mir das Umwickeln zu ermöglichen. Die ganze Zeit spürte ich seinen Blick auf mir ruhen und hoffte, dass er meinen grauenhaft lauten Herzschlag nicht hören konnte. Dann band ich die losen Enden des Mullstreifens zusammen und Jason nickte zufrieden.

„Looking good, Sarah. You’ll make a great nurse. At least if you can stop your hands from shaking.” Ich hatte gute Lust ihm gegen die Schulter zu boxen, aber stattdessen grinste ich nur zurück, verstaute den Mull wieder im Koffer und meinte locker: “Just be quiet, Mr Bateman, and let me do my job.”

„It’s Jason, Sarah“, war alles, das er darauf sagte und mir wurde schon wieder heiß. „Yeah, I know, sorry“, sagte ich leise und rückte meinen Stuhl näher an seinen, denn jetzt war nur noch der blutige Kratzer auf seiner linken Wange übrig. Das würde sicher nicht ohne zittrige Hände abgehen.

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Kategorie: Filme , TV-Serien
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