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Edward Norton Fanfiction 4/7

Veröffentlicht: 07.04.2013 um 11:31 von Lex 217
Aktualisiert: 14.04.2013 um 14:27 von Lex 217
Die "Incredible Hulk"-Situation, Frühjahr 2007 bis Juni 2008


Einige Monate später, abends. Amy erfährt durch eine Pressemeldung, dass Edward Norton in einer neuen Verfilmung den Hulk spielen wird. Sie ruft in der gleichen Sekunde Tim an und verlangt Eds Telefonnummer. Tim will sie ihr zuerst nicht geben, gibt dann aber doch nach, weil er Ruhe will und Amy und Ed sich ja ohnehin kennen.

Amy ruft Ed an. Sie weckt ihn mit dem Anruf, denn er hat schon geschlafen.

E (müde): „Wehe, das ist jetzt nicht wichtig...“
A: „Du kannst das nicht machen!“
E (verwirrt): „Wie bitte? Wer ist da?“
A: „Ich bin's, Amy. Es tut mir Leid, dass ich so spät anrufe und es tut mir Leid...“
E unterbricht sie: „Amy? Woher hast du diese Nummer?“
A: „Von Tim. Das tut mir auch Leid, falls du jetzt sauer bist.“

Ed setzt sich im Bett auf, ist jetzt schon wacher und interessiert.
E: „Ich dachte, du würdest nie wieder mit mir reden nach dem letzten Mal.“
A: „Das tut mir auch Leid. Eigentlich tun mir alle Dummheiten Leid, die ich jemals in deiner Gegenwart angestellt habe, aber das hier ist wichtig. Du kannst das nicht machen!“
E: „Warte. Wofür GENAU entschuldigst du dich?“
A seufzt: „Naja, eben für alles. Ich will einfach, dass du nicht mehr sauer auf mich bist.“
E: „Das ist keine Entschuldigung. Das ist eine Bitte um Absolution. Ich frage dich nochmal: Wofür genau entschuldigst du dich?“

Amy denkt eine Sekunde darüber nach.
Dann: „Ich entschuldige mich dafür, dass ich so unhöflich war, als wir uns das letzte Mal gesehen haben. Das war nicht fair. Es war nicht deine Schuld und ich habe dich beschissen behandelt. Das hattest du nicht verdient.“
E: „In Ordnung. Das ist eine Entschuldigung, die ich akzeptieren kann. Ich hab mich selbst ein bisschen dumm benommen, es ging mich wirklich nichts an, was du mit Liev gemacht hast.“
A: „Okay, also war es für uns beide ein ziemlich beschissener Abend. Können wir das hinter uns lassen?“
E: „Okay. Also warum rufst du an? Was kann ich nicht machen?“

A: „Hulk! Du kannst den Unglaublichen Hulk nicht spielen!“
E lacht: „Was? Deswegen rufst du mich mitten in der Nacht an? Das kann nicht dein Ernst sein.“
A: „Hör mir zu, es wird nicht funktionieren. Die mögen dir was auch immer versprechen, aber es wird nicht funktionieren. Du musst das wissen. Warum machst du das?“

Ed merkt, sie ist wirklich aufgebracht – und anscheinende auch enttäuscht. Und es macht ihn wütend.
E: „Ich mache das, weil ich es machen will. Es geht dich wirklich nichts an, aber zufällig mag ich den Hulk. Ich hab als Kind die Comics gelesen, und ich denke, es könnte ein großartiger Film werden. Und ich denke, dass du verrückt bist mich anzurufen und mir zu sagen, ich soll es nicht tun.“

Amy merkt, er findet, dass sie zu weit geht. Sie atmet tief durch.
A: „In Ordnung, du magst das dumme grüne Ding, dagegen können wir nichts machen."
E: „Danke.“
A: „Aber es wird nicht funktionieren. Es mag eine tolle Geschichte sein, aber sie werden sie in ein Stück Scheiße verwandeln.“
E versteht nicht: „Warum glaubst du das? Was weißt du darüber?“
A: „Schau, ich verstehe, dass sich das verrückt anhört, aber du musst mir vertrauen. Ich hab da so ein Gefühl. Ich irre mich wirklich selten bei solchen Dingen. Das wird kein guter Film werden. Nicht mal du wirst ihn retten können.“

Ein Moment Stille.
E: „Leck mich, Amy Kesher.“
Und er legt auf. Gleich darauf ist er erschrocken über sich selbst, dass er so unhöflich war. Aber trotzdem ist er immer noch verdammt sauer auf sie.


Einige Monate später ist ungefähr eingetreten, was ihm Amy prophezeit hat. Es funktioniert nicht. Er hat Probleme mit dem Regisseur, dem Drehbuchautor, den Produzenten, und er merkt, sie hatte Recht. Es wird kein guter Film und er kann ihn nicht retten. Er versucht allzu große Scherben zu vermeiden, aber es entsteht auch so ein gewisser Aufruhr über die entstandenen Differenzen. Er geht brav zur Premiere, aber er vermeidet Pressearbeit wo möglich – auch am Premierentag. Abends verschwindet er in seinem Hotelzimmer, zu schlecht gelaunt um irgendwo dabeizusein.

Gegen zehn klopft es an der Tür. Zuerst will er gar nicht öffnen, aber dann hört er „Mach auf, ich bin's, Amy!“ und als hätte er in Wahrheit nur darauf gewartet, dass sie auftaucht, steht er auf und öffnet die Tür.

E: „Was willst du?“
Er lehnt sich gegen den Türrahmen, hat vorerst nicht vor sie hereinzulassen.
Amy sieht ihn ernst an: „Ich wollte dir sagen, dass es mir Leid tut. Ich hab es zwar vorhergesagt, aber ich wollte nicht, dass das passiert. Es tut mir ehrlich Leid. Wie geht es dir?“

Ed sieht sie skeptisch an, versucht in ihr zu lesen, ob sie es ehrlich meint. Dann wird ihm klar, dass das dumm ist – warum sollte sie es nicht ehrlich meinen? Er gibt seine defensive Haltung auf und nickt resigniert.
E: „Mir geht's gut.“

Dann nach einer Pause schüttelt er den Kopf und wendet sich dem Zimmer zu, so als ob er Amy hereinlassen würde. Sie betritt zögernd das Zimmer und schließt die Tür hinter sich. Ed setzt sich auf das Bett und stützt den Kopf in die Hände.
E: „Mir geht es nicht gut. Ich bin müde.“

Amy sieht sich im Zimmer um, geht dann auf ihn zu, setzt sich vorsichtig neben ihn. Darauf bedacht, ihn nicht zu berühren.
A: „Es tut mir wirklich Leid.“
E: „Du hast es mir gesagt. Ich hätte auf dich hören sollen.“
Amy zuckt die Schultern. „Du hattest deine Gründe, ich nehm es dir nicht übel.“

E: „Wie schlimm ist es?“
A: „Der Film?“
Ed nickt.
E: „Ich weiß, dass ich nicht glücklich bin damit. Sie haben ihn in das Gegenteil von dem verwandelt, was ich wollte. Aber was denkst du? Wie schlimm ist es?“ Er sieht sie fragend an.
Amy ist überrascht, dass er sie fragt, dass er das anscheinend ernst meint. Sie wägt ihre Worte gut ab, bevor sie sie ausspricht.
A: „Viele Leute werden ihn mögen, tun sie jetzt schon. Und er ist nicht furchtbar. Die erste Hälfte war ziemlich anständig, obwohl Liv Tyler nie eine Wissenschafterin sein kann und niemandes Puls so schnell wird während des Vorspiels.“
Edward lacht leise. Amy lächelt, freut sich, dass sie ihn zum Lachen gebracht hat.

A: „Die zweite Hälfte ist... naja, genauso dumm und langweilig wie die meisten anderen Marvel-Filme. Es wird deine Karriere nicht ruinieren. Es ist eindeutig, dass Tim Roth und du völlig verschwendet sind in diesen Rollen.“ Sie macht eine kleine Pause. Dann: „Mach dir nicht zuviele Gedanken darüber. Es wird bald vorbei sein und die Leute werden den Film wieder vergessen.“
Ed nickt langsam und sie schweigen eine Weile.

A: „Du solltest nicht hier sitzen und dich mies fühlen. Lass uns irgendwo was essen gehen, hm?“
Ed schüttelt den Kopf: „Sie würden sich wie Hyänen auf uns stürzen. Nein, ich gehe heute nicht raus und ich ziehe ganz sicher dich nicht in diesen Mist hinein."
Nach einer Pause: „Was ist mit den Journalisten? Sind sie wütend?“

A: „Die, die dir wichtig sind, verstehen, warum du die Pressearbeit nicht machen willst. Die, die dich mögen und den Film nicht mögen. Ein paar andere sind ziemlich sauer, ja. Aber mach dir keine Gedanken über die. Das wird alles bald vorbei sein.“ Sie wagt es endlich ihm eine Hand auf die Schulter zu legen, Ed tut nichts dagegen. Eine Minute Schweigen.

E: „Tut mir Leid, aber ich bin wirklich müde. Ich wäre lieber allein, wenn es dir nichts ausmacht.“
Amy steht sofort auf: „Ja, natürlich. Tut mir Leid, dass ich hier einfach so aufgetaucht bin.“
Ed begleitet sie zur Tür.
E: „Schon okay. Ich bin froh, dass wir darüber geredet haben. Wir sehen uns, okay?“
A: „Ja, bis dann. Und schlaf gut.“
Ed lächelt noch schwach, dann schließt er die Tür.

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