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Alt 11.11.2019, 19:01
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Spirou und Fantasio (2018) (OT: Les aventures de Spirou et Fantasio)

Basierend auf einem französischen Comic, der schon 1938 geschaffen wurde, zählen die Abenteuer des (einstigen) Hotelpagen Spirou und des (ein wenig von sich zu sehr überzeugten - und meist eher unfähigen) Reporters Fantasio zu den französichen Comic-Klassikern, die meine Kindheit prägten. Als da wären: "Asterix","Tim und Struppi", Lucky Luke" "Isnogud" oder "Michel Vaillant" - allesamt mittlerweile zur Realfilmen "umgebaut".
Nach den beiden Desastern die "Isnogud" (siehe entsprechener Thread Abteilung "Filme 2000 - 2009")) und "Die Abenteuer des Marsupilami" (bei dem hatte ich nach Sichtung einfach null Energie und Esprit mehr ein paar vernichtende Zeilen mittels Thread hier zu hinterlassen, die Erinnerung an dieses Machwerk hat seitdem Gott-sei-Dank nahezu das Weite gesucht) war nun eine gewisse Skepsis im Vorfeld vorhanden, als die erste Info auftauchte, dass der nun auch verfilmt werden würde.....

Spirou (Thomas Soliveres - hierzulande hauptsächlich bekannt als läppscher Freund der Tochter von Phillipe, der von Driss gepflegt wird; ja, es ist von "Ziemlich beste Freunde" die Rede) ist im Pagenoutfit gerade dabei in einem Nobelhotel lange Finger und mit der Beute "den Schuh" machen zu wollen, da trifft der Egomane und Einzelgänger binnen kurzer Zeit auf zwei Menschen, die sein weiteres Leben entscheident beeinflussen sollen: den - etwas linkischen - Reporter Fantasio (Alex Lutz) und den genial-verschrobenen Wissenschaftler Rummeldorf (Christian Clavier: bekannt aus den beiden ersten Real-"Asterixen", "Die Besucher" mit Jean Reno, "Monsieur Claude I + II"). Letzterer hat - ähnlich wie Fantasios Konkurrenzreporterin Stephanie (Seraldine Nakache) wahrlich NULL Ähnlichkeit mit der gezeichneten Vorlage.
Und alle geraten durch die Entführung von Rummelsdorf in den Dunstkreis von dem durchgeknallten Wissenschaftler und angehenden Welt-Möchtegern-Beherrscher Zyklotrop (Ramzy Bedia)...

Man sieht, wo das Geld geblieben ist. Auch die beiden Hauptfiguren können optisch durchaus punkten. Pips - das Eichhörnchen, dass sich den beiden anschließt - kann (als hauptsächlicher Digitaleffekt) mit Sicherheit vereinzelt beim "IST DAS ABER SÜÜÜÜÜSSSS"-Publikum punkten.
Die Story hat was von einem Pilotfilm für eine Serie.
Die nie kommen wird - die Pleite am französischen Boxoffice im letzten Jahr hat dafür gesorgt.
Zu recht, wie ich finde.
Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren will nie wirklich hinhauen und die Dramaturgie mäandert einfach zu stark zwischen Albernheit und einem Abenteuerfilmszenario, das sich letztendlich selbst nicht über den Weg traut, hin und her.
Und die deutsche Synchro - bei denen die Stimmen auch nicht wirklich zu den Helden passen wollen - ist da der letzte Nagel in den Sarg.
Ähnlich wie die hierzulande hauptsächlich aus den alten "Fix und Foxi"-Comics bekannten "Schnief und Schnuff" (Original:"Boule und Bill") ist es einfach nicht damit getan, einen Wiedererkennungseffekt mit Nostalgieschleifchen für die neue Generation aufzugleisen - wenn die Chemie der Personen und der Humor immer die Tendenz hat Richtung "Erkan und Stefan" bzw "New Kids Turbo" zu schielen.
Sprich: für die größtmögliche Akzeptanz immer tiefergelegtes Niveau bemühen zu müssen.
Deshalb bleibt mir der ebenfalls vor kurzer Zeit entstandene "Gaston" - der unfähigste aber erfindungsreichste Bürobote ever - gestohlen.
Den wollte in Frankreich wohl auch niemand sehen.
Wird wohl nen Grund gehabt haben.......

Fazit: wer seinen Spaß an filmischen Auffahrunfällen, die cineastische Leichen gebären können, hat, ist herzlich aufgefordert sein Glück mit dem hier zu versuchen.
Und im Anschluss daran gefälligst "Blueberry und der Fluch der Dämonen" (mit Vincent Cassel) und "Lucky Luke" (mit Jean Dujardin) auszusitzen!
So sieht die wahre Abhärtung heutzutage aus....
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (11.11.2019 um 19:05 Uhr)
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