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Alt 08.09.2019, 20:27
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard ES - Kapitel 2 (2019)

Die heißerwartete Fortsetzung der Verfilmung zu Stephen King´s legendärem Bestseller.
Mit epischem Atem - so wie die "Avengers" - ausgestattet.
Schlägt ein solcher Blitz zweimal in einem Jahr ein?
J-Ein.....

Wie erwartet: 27 Jahre nach den Geschehnissen im Jahr 1989, muss sich die "Verlierer-Gang" von damals erneut dem mörderischen Clown-Wesen Pennywise stellen.
Wesentlich unwilliger, als sie einst per Blutschwur bereit gewesen sind.
Was sich der weissgesichtige böse Wutz (anfänglich) gut zu Nutze zu machen weiß.....

Irgendwie wollte der unheimliche Überbau in diesem Fall - zumindest für mich - nicht wirklich zünden.
Eine heutige Sichtung des alten "Lost Boys" mit Kiefer Sutherland (der aus dem Jahr 1987 stammt und der auch hier drin in einer Rückblende Referenz erfährt), stellt irgendwie die Quersumme des Horrors dar, der hier dargeboten wird: während in "Lost Boys" quasi "Die Goonies" meets eine Einspritzung von "The fearless Vampire Killers" meets MTV serviert wird, gefällt sich "ES - Kapitel 2" in einer Mischung aus einer epischen "Stand by me"-Variante (und beide Zeitebenen harmonieren da wunderbar miteinander) mit einer SFX-Ladung, die man aus Joe Dante-Werken (besonders seiner Episode aus "Unheimliche Schattenlichter") und manchem Effekt aus "Lost Boys" erkennen kann. Das wirkt digital-analog-pappig. Besonders in den Auftritten der Zombie-Figuren, die direkt aus dem Genre-Klassiker "Return of the living dead" zu stammen scheinen.
Für wirkliche Furcht auf der Ebene der Irrationalität ist da irgendwie nicht allzu viel Raum.
Und sollte Horrorfans der gegenwärtigen Generation kaum im Stande sein vernünftig abzuholen.
Dafür ist der Überbau der "unerschrockenen Sieben" und ihr Hadern mit sich selbst und mit den Anderen teilweise außergewöhnlich gut gelungen.
Wie schon geschrieben: ein epischer "Stand by me".
In eben jenen Momenten glüht die Leinwand förmlich - besonders Jessica Chastain, Bill Hader und Jay Ryan (und ihre jugendlichen Alter Egos) stehlen da ganze Sequenzen.
Diese sollten in ihrer Gänze - auch was das Hadern mit sich selbst bezüglich langjährig "gepflegter" Ängste angeht - vor allem bei älteren Zuschauern punkten.
Dass das apokalyptische Ende der Stadt Derry aus dem Buch - wie schon in der TV-Adaption -
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fehlt
, stieß dem kleingeistigen Nörgler in mir ein kleines Stück weit auf.
Diejenigen unter Euch, die das Buch verschlungen (und demzufolge vermutlich weitaus mehr "verinnerlicht", haben als ich, können mir ja gerne erklären, in wie weit das Sinn macht darauf zu verzichten.
Ich hab - nach über dreißig Jahren - immer noch keine wirkliche Lust, das Buch nochmal zu lesen (etwas, das Kings "Frühling, Sommer, Herbst und Tod", "Revival" und "The Stand" öfters zu Teil wurde).
Ein Augenzwinkern hin zu Freddy Krueger - dessen "Nightmare on Elm Street 5 - The dream master" hier ebenfalls Referenz erfährt, kann man als Parallele für Pennywise gelten lassen, der ja auch als "Bad Dream Master" unserer Helden anzusehen ist.

Meine beiden Lieblingsmomente des gesamten Films sind im übrigen
Spoiler: Anzeigen
Stephen King´s Gastauftritt als kauzig grantiger Antiqitätenhändler

sowie
James McAvoys
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letzte Szene in seinem Arbeitszimmer. Das eine ziemlich genaue Replika von Richard Dreyfuss´ Arbeitszimmer in der letzten Szene von "Stand by me" darstellt.

Weiter konnte da mein Herz echt nicht aufgehen......

Fazit: wird - trotz durchaus ansehnlicher Kinobesucherzahlen weltweit - mit ziemlicher Sicherheit niemals denselben Platz im Genre einnehmen (können/dürfen) wie die TV-Adaption.
Und wenn auch Skarsgard hier drin als Pennywise einige beunruhigende Momente schafft - letztendlich bleibt Tim Currys Pennywise ungeschlagen.
Und wie viele Konsumenten der Meinung bleiben werden, dass "ES" ein RIp-Off von "Stranger Things" darstellt, wird anderswo mit Sicherheit heiß diskutiert werden. Wetten?
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (08.09.2019 um 20:32 Uhr)
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Alt 15.09.2019, 10:34
Benutzerbild von Lex 217
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Standard AW: ES - Kapitel 2 (2019)

Hat mir deutlich besser gefallen, als der erste Teil.

Vermutlich auch deshalb, weil ich jetzt die für mein Verständnis zum Teil so "falsch" gecasteten Figuren schon "gewohnt" war (hab mir Teil 1 vorgestern nochmal angeguckt und fand ihn etwas besser als im Kino, aber immer noch nicht gut) und es jetzt weniger darum ging, es dem Buch rechtzumachen als viel mehr den ersten Teil stimmig fortzuführen. Das ist jedenfalls gelungen.

Das erste Drittel ist wirklich gut gelungen.

Die einzelnen Charakter-Momente, wenn die Loser von Mike zurückgerufen werden, sind stark und die Erwachsenen sind in Hinblick auf ihre jüngeren Versionen sehr gut gewählt und spielen auch super. Da ist Bill Hader wohl das Highlight, total stimmig und sehr witzig. Aber James Ransone als älterer Eddie steht ihm kaum nach, fantastische Performance, er spiegelt Jack Dylan Grazer unheimlich gut! Und die zwei funktionieren auch unter der Doppelbelastung von echtem Charakter-Porträt und comic-relief erstaunlich.
Der erwachsene Ben ist auch beeindruckend stimmig in Hinsicht auf sein jüngeres Selbst, da blieb mir immer wieder der Mund offen, toll gewählt und super gespielt.
Jessica Chastain und James McAvoy dürfen auch glänzen, wobei mir McAvoy zwischendurch fast etwas zuviel gemacht hat, das kann aber gut die Schuld des Regisseurs sein. Da, wo er nuancieren durfte, war er super. Und danke, ich wollte immer schon mal sehen, wie er durch ein Fun House stolpert <3

Das mittlere Drittel war dann nicht mehr ganz so toll mit ein paar Längen, aber die Rückblenden waren echt nett. Da fand ich Beverly's Erlebnis am besten gemacht, kamen aber halt bei (fast) allen einfach wieder Änderungen und Neuerfindungen, die mich genervt haben, aber okay.

Das Finale ist viel zu lang! Und nicht so richtig gut noch dazu. Mir ist klar, dass ein Finale wie bei "Es" im Buch fast unmöglich gut zu inszenieren ist und einiges hat gut geklappt. Aber es war zu lang und zuviel und zu zerstückelt, ohne echten Bogen.

Pennywise hat mir in diesem zweiten Teil auch besser gefallen als im ersten, kann auch an der Gewohnheit liegen.

Gruselig ist der Film allerdings noch weniger als der erste. Die Horror-Elemente wirken erneut eher billig und penetrant und daher zum Teil unfreiwillig komisch. Da wäre halt generell weniger mehr, aber immerhin wird so die Strategie von Teil eins konsequent fortgesetzt.
Es ist jedenfalls noch mehr als Teil eins eher ein schönes Charakter-Drama und das hat mich angesprochen.

6,5-7/10

(und Teil eins werte ich nach der Zweitsichtung zu 5,5/10 auf)
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Alt 15.09.2019, 16:45
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Standard AW: ES - Kapitel 2 (2019)

Ich fand den überraschend gut. Nachdem bisher alle Horror Remakes mehr oder weniger heftig gegen die wand gefahren wurde, hat der mich extrem positiv überrascht. Die länge hat mich zuerst etwas abgeschreckt aber bis auf das ende, lief alles sehr flüssig. Wie Lex sagt, ist das 1/3 sehr stark und fesselte am meisten. Das war richtig gut gemacht und allein das war schon eine entschädigung für den ersten. Da hat wirklich alles gepasst und auch wenn es danach etwas "langsamer" wurde, wurde mir nie langweilig. Das ende fand ich dann doof, aber es ruiniert den film nicht. Ich hab mich dann sogar kurz gefragt ob das bewusst so "schlecht" gemacht wurde um den running gag des films zu bestätigen.

Spoiler: Anzeigen
bill kann kein gutes ende schreiben und die hier wohl auch nicht. Ich glaub ja nicht, dass das absicht war, aber den gedanken fand ich schon amüsant.
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Wenn man nie jemanden ins Vertrauen zieht, kann man schwerlich verraten werden. Kobayashi
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