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Alt 14.05.2019, 17:48
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Sommerfest (2017)

Autor Frank Goosen (Liegen lernen/Radio Heimat/So viel Zeit) kann als Chronist des "kleinen Mannes ohne wirkliche Ambitionen" aus dem Ruhrpott angesehen werden. Regisseur Sönke Wortmann - einer aus der Abteilung Deutscher Erfolgsfilm-Regisseur, der in seiner Vita immer mal Bestsellerverfilmungen a la "Die Päpstin" oder "Der Campus" hatte, damit er nebenbei seine persönlichen Projekte realisieren konnte. Da finden sich dann "Das Wunder von Bern" neben "Der Vorname" oder "Das Hochzeitsvideo".
Sein 2017 entstandener "Sommerfest" kann als eine Art Gegenentwurf "30 Jahre später" zu Wortmanns "Alltime Kultclassic" "Kleine Haie" angesehen werden...

Soeben erst ist Stefan (Lukas "Lommbock"/"Soul Kitchen" Gregorowicz) von der Bühne abgetreten - einmal, weil sein Bühnen-Auftritt in Schillers "Die Räuber" vorbei ist. Andererseits, weil sein Vertrag am Residenz Theater in München nicht verlängert wurde. Und ihm - durch seine Freundin, die auch seine Managerin ist, eine Rolle in einer Dailysoap "droht". So ist das halt, mit knapp 50 Jahren.
Als ihn ein Anruf erreicht, der ihn über das Ableben seines Vaters in Kenntnis setzt, sitzt er binnen 5 Minuten im Zug Richtung Bochum.
Nicht, dass ihn der Tod seines Vaters schwer erschüttern würde. Aber dieser kommt ihm gerade so recht, dass er vor seiner eigenen Lebensplanlosigkeit (wie schon immer praktiziert) wieder mal ein Stück weit davon laufen kann. Wie von ihm nicht anders seit 30 Jahren durchexerziert.
In den nun folgenden Tagen - von Freitagnacht bis Montagnachmittag - trifft er die "üblichen Verdächtigen" (und noch ein paar seltsame Typen mehr - und "Typen" kann Wortmann nach wie vor!) seiner Kindheit.
Und - wie es sich für eine solche Geschichte gehört - die "Frau seines Lebens": Charlotte alias "Charlie" (Anna "Soul Kitchen"/TV: "Beat"/"Schlussmacher"/"Monsieur Pierre geht online" Bederke). Die - wie es sich für eine solche Geschichte gehört - eigentlich schon immer "die Richtige" gewesen ist.
Und beide es - natürlich - schon immer gewusst haben.
Inmitten der von Herbert Grönemeyers legendärem Song aus den Achtzigern zur "Perle im Revier" erhobenen Stätte, die eigentlich so gar nix hat, was zum bleiben reizen würde (so zumindest die Erkenntnis von nahezu jedem, der dort geblieben ist und Stefan über den Weg läuft), macht der "Schauspieler den man nicht kennen muss" einen durchaus vorhersehbaren (aber immer unterhaltsamen und sehr nachvollziehbaren) Entwicklungsprozess durch....

Gut, liest sich in den Zeilen der Zusammenfassung nun nicht unbedingt, als wär das DER Film, auf den die "ewig Junggebliebenen" und ihre Kids nun gerad gewartet hätten.
Weshalb der einst im Kino halt so gelaufen ist, wie man - vorab - hätte erwarten können; nämlich so gar nicht (keine 100.000 Besucher in der Kinoauswertung).
Dennoch ist der Film eine wundervolle Liebeserklärung an den "Pott" und seine Menschen(eigenarten).
Weshalb ich den - frank und frei - all jenen empfehle, die mit Wortmanns "Kleine Haie" oder deutschen Lokalkolorit-Streifen wie "25 KM/h" was anfangen können oder konnten...

Und Stefans Fazit zu Charlie während ihres ersten gemeinsamen Abends kann ich - auch als Nicht-Ruhrpottler - nur abnicken: "Woanders weisst du selbst, wer du bist - Hier wissen es die Anderen: DAS ist Heimat!"
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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