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Alt 11.05.2019, 19:52
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Stan & Ollie (2018)

Ein (dramaturgisch streckenweise fiktionalisiertes) BioPic über eines der populärsten Comedy-Duos ever! "Stan wer?", "Olli was?".... Es ist schon ein Kreuz, dass die beiden hierzulande wohl bis in alle Ewigkeit unter "Dick und Doof" bekannt bleiben werden...

Im Jahr 1953 treten die beiden legendären Spaßmacher - Stan Laurel (Steve "Alan Partridge" Coogan) und Oliver Hardy (John C. "The Sisters Brothers"/"Kong - Skull Island"/"Der Gott des Gemetzels" Reilly) - zu einer Theatertour in England an. Ihr Bekanntheitsgrad ist auf einem Tiefpunkt und die gemeinsame Chemie auch eher lauwarm. Und beide hoffen, dass das von Laurel (der für viele der Scripts der beiden verantwortlich zeichnete) verfasste Drehbuch über eine "Robin Hood"-Parodie an der er noch feilt, einen interessierten Produzenten in London bewegt, somit Geld in eine neue Filmproduktion zu investieren.
Doch der Start ist mau (das ist ein Umstand, der aus dramaturgischen Gründen fiktionalisiert wurde - das Gegenteil war der Fall) - erst als sich die beiden dazu herablassen können, Werbung zu machen, ziehen die Vorverkäufe für die Tour an.
Als ihre beiden Frauen in London - wo ihr umtriebiger Manager eine große Spielstätte auf längere Zeit mittels Vorverkäufen endlich den großen Reibach erwarten kann - dazu stoßen, brechen sich jahrelang gedeckelte Emotionen und Vorwürfe ausgelöst durch ihrer beider Karriereentscheidungen im Jahr 1937 Bahn.....

Sanft unspektakulärer Film über zwei Menschen, die durch ihr gemeinsames Wirken fester mit einander verbandelt waren, als sie mit ihren Ehefrauen.
Der Film thematisiert die kleinen (und auch größeren) Eifersüchteleien, die in unser aller Leben dazu führen (können), dass man mal nicht auf sein Herz sondern auf den Verstand hört. Was doch ziemliches Elend hervorrufen kann.
Der Film erweckt das Nachkriegsengland in dem das Publikum sich simple Zerstreuung wünschte ansprechend zu neuem Leben - und schenkt den beiden legendären Spaßmachern einen kleinen filmischen roten Teppich, der - anders als BioPics sonst eher gereicht - sympathisch unspektakulär daher kommt.
Und in den letzten 5 - 8 Minuten durchaus ähnlich Höhen erreicht, wie die ersten 10 Minuten in Pixars "Oben".
Coogan wie auch Reilly SIND Laurel und Hardy. Mit - relativ - wenigen Gesten und einer entsprechenden Körpersprache (einzig bei Reilly wurde ein künstliches Doppelkinn nötig - soviel Masse hat der Schauspieler halt nicht) - erwecken sie die beiden Erzkomödianten zum Leben.
Auf dass sie unvergessen bleiben mögen.
Gar nicht so selbstverständlich in einer schnellen Zeit wie dieser, in der die mittlere Halbwertzeit einer Comedykarriere derzeit um die 5 - 10 Jahre beträgt.....
Und der Moment, wenn die beiden während ihrer Tour Irland erreichen
Spoiler: Anzeigen
(unbedingt auf die musikalische Begleitung seitens des Kirchenorgel des Ortes achten)
, gehört schon jetzt zur Top 10 Liste der "Magic Movie Moments" des aktuellen Kinojahres. Zumindest für mich.....

Alles in allem: Alles - nur nicht "another fine mess (you gotten us into)", wie von Hardy des öfteren zu seinem Partner Laurel in ihren Filmen geäußert.....
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (11.05.2019 um 19:57 Uhr)
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