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Alt 29.12.2018, 21:53
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Casino Undercover (2017) (OT: The House)

Alles hat ein Ende. Bekanntlich hat nur die Wurst zwei davon. Auch bei Will Ferrell neigte sich in den letzten Jahren seine in den 00er Jahren in den USA sensationell verlaufene Karriere dem Ende entgegen.
Nicht, dass seine Auftritte nicht seine patentierte Unerschrockenheit getragen hätten - aber nach dem zweiten "Anchorman" war irgendwie Feierabend.
Seinem "Daddy´s Home" in dem er mit Mark Wahlberg nach deren abgefahrener Zusammenarbeit in "Die etwas anderen Cops" noch ein letztes Mal glänzen konnte, folgte das Sequel davon (das mir bislang nicht unter kam, von dem ich aber mehr als einmal gehört und gelesen hab, dass er den Vorgänger qualitativ überflügeln soll. Die Teilnahme von John Lithgow und Mel Gibson haben den immer noch auf dem Nachholzettel gelassen). Das in Deutschland - wie nahezu alle Ferrell-Filme - vom Publikum links liegen gelassen wurde.
Nachdem Warner Ferrells letzter in deren Vertrieb hierzulande schwer egal war - weshalb sie "Die Qual der Wahl" anno 2012 nahezu lieblos in die deutschen Kinos rotzten und der dort brav binnen zwei Wochen einging - war sein letztjähriger "The House" auch in den USA von vorn herein ein DOA.
Weshalb der hierzulande direkt auf DVD ging - und inzwischen mit Restbeständen aus dem Warner-Profil bei KIK verramscht wird.
In diesem Fall kann man sagen: eigentlich zu Recht...

Scott und Kate Johanssens (Ferrell und Amy "Parks and Recreation" Poehler) sind gut situiert. Und haben eine Tochter, die nach dem Sommer studieren wird.
Nur doof, dass das von der Gemeinde jährlich vergebene Stipendium an den begabtesten Nachwuchs aus eben selbiger diesmal flach fällt.
Der Gemeinderat unter Vorsitz eines fiesen Sesselfurzers namens Bob (Nick "Parks and Recreation" Kroll) hat andere Pläne - soll das Geld doch besser in ein Erholungsschwimmbad mit allem Zipp und Zapp investiert werden.
Die so gefrusteten Eltern - die ansonsten keine Ersparnisse mehr haben und auch bei ihren Arbeitgebern bezüglich Lohnerhöhung auf taube Ohren stoßen - sehen sich schlußendlich gezwungen, mit ihrem Kumpel Frank (Jason Mantsoukas) einen Ausflug nach Las Vegas zu machen. Wo Scott Franks "Winning Streak" kurz vor erreichen der Gewinnsumme, die benötigt wird, versehentlich ausbremst.
Zurück zuhause bleibt den dreien nur eine Lösung für ihre Probleme (Frank hat auch eins: seine Ehefrau zurückzubekommen, die ihn verlassen hat und der er obsessiv hinterher hechelt): ein illegales Casino in Franks Haus zu eröffnen.
Und so binnen 4 Wochen das benötigte Kleingeld zu erwirtschaften.
Der Laden schlägt ein wie eine Bombe.
Und die örtliche Polizei wie auch Bob als auch die örtliche Klein-Mafia werden binnen kürzester Zeit hellhörig.....

Der von dem zu jenem Zeitpunkt schwer angesagte Drehbuchautor Andrew Jay Cohen - dem wir in den Jahren vorab "Bad Neighbors I + II" und "Mike and Dave need wedding dates" zu "verdanken" hatten, durfte hier sein co-gescriptetes Werk verfilmen.
Man kann nur hoffen, dass es dabei bleibt.
Wieder einmal dürfen sich Mittvierzigjährige wie in den Dope-und-Alkoholjungbrunnen gefallene aufführen.
Und dem Zuschauer - jenseits der 20 - vermitteln, dass sie alle offensichtlich am Set eine saugute Zeit gehabt haben dürften.
Leider mussten sie dabei noch einen Film machen.
Und sowohl schauspielerische Minimalanforderung als auch irgendeine Form von Dramaturgie komplett in den Wind schießen lassen.
Das einzige Grinsen, das mir der Film abringen konnte, geschah, als sich Will Ferrell als Mafioso (Typ: Harold Gould in "Ocean´s Eleven") kreiert - und dazu der geniale Titelsong der "Sopranos" läuft.
So platt das als Witz ist, so blöd-charmant verkaufte Ferrell das - der sich (wie immer) für nahezu keine Beklopptheit zu schade ist.
Da hat seine Partnerin Amy Poehler - die in den USA eine Riesennummer im TV ist und im Duo mit Tina Fey ebenfalls eine Erfolgskomödie namens "Sisters" hatte, die hierzulande im Kino komplett baden ging.
Und deren Sichtung mit im Sommer - im Beisein von meiner besseren Hälfte - dann letztendlich keine Zeile wert war.
Bis hier und jetzt. So schließt sich der Kreis.
Bleibt letztendlich nur die Teil-Empfehlung für die drei bis fünf Ferrell-Komplettisten (zu denen ich mich hierzulande zähle).
Und die Hardcore-Jeremy Renner-Fans, der hier drin einen Mafioso gibt, dessen Präsenz der Film binnen 5 Minuten völlig aufzehrt. Echt selten sowas unnützes gesehen.
Und die Hoffnung auf seinen neuesten, der derzeit - mit vernichtenden Rezensionen - in den USA im Weihnachtsgeschäft eine kleine Rolle spielt: "Holmes und Watson", in dem das patentierte Duo Ferrell und John C.Reilly gegen Ralph Fiennes als Moriarty im Kalauerfeuerwerk anzutreten hat.
Ansonsten "droht" die amerikanische Fassung von "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg...", in der Ferrell demnächst (offensichtlich) die Hauptrolle spielen wird.
Man wird sehen, wohin das führt......
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (29.12.2018 um 21:58 Uhr)
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