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Alt 11.10.2018, 12:38
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Happytime Murders (2018) (The Happytime Murders)

Brian Henson trat schon zu Lebzeiten seines Vaters Jim in dessen Fußstapfen. Jenem bärtigen freundlichen Herrn, der mit den Puppen der "Sesamstraße", "Die Muppets"und "Die Fraggles" TV- und Fernsehgeschichte schrieb.
Kein Wunder, dass so ein Name verpflichtet. Demnächst steht ein Prequel zu Jim Hansons legendärem Puppentrickfilm "Der dunkle Kristall" ins Haus.
Vorher aber wollte man wohl einen Blockbuster fürs Kino für die diesjährige Sommersaison schaffen.
Als der erste Trailer im späten Frühjahr den Branchenvertretern im Rahmen der jährlich stattfindenden CinemaCon in Las Vegas vorgeführt wurde, klang die Reaktion der Branchenmitglieder noch nach einem Megahit. Dem letztendlich einer der größten Flops der Sommersaison folgte - bei einem (für heutige Hollywoodverhältnisse) doch schwer überschaubaren Budget von 40 Millionen Dollar, stand am Ende ein Einspiel von knapp über 20 Millionen gegenüber. Was war schief gelaufen? Schaun mer mal...

Es war einmal - ein erfolgreiches Copduo: der weibliche Detective Connie Edwards (Melissa McCarthy - mal wieder hauptsächlich auf humoristisch krachlederner Mission unterwegs) und ihr Kollege Phil Phillips (Puppenmacho). Deren Partnerschaft ein jähes Ende fand, als eine unschöne Situation während eines Einsatzes Connie zwang gegen ihren Partner auszusagen.
Seither sind sie sich spinnefeind.
Und Phil als Privatdetektiv in Hollywood unterwegs. Mit all jenen klischeehaften Charaktereigenschaften, die es dazu braucht.
Als jemand beginnt, die Hauptdarsteller (Menschen wie Puppen) der einstigen TV-Hitserie "Happy Times" umzubringen, dass das innere Gewölle der Zerlegten nur so raucht, müssen sie sich zusammen raufen.
Scheint es doch so, als ob Phils Persona letztendlich irgendwie erklärtes Ziel des Serienkillers zu sein scheint....

Ähnlich wie einst zu "Roger Rabbits"-Zeiten die Toons (Cartoonwesen) sind hier Puppenwesen als - scheinbar - gleichberechtigt in der Menschenwelt unterwegs.
Doch das täuscht - der Film webt auf diese Weise immer mal eine leichte Antirassismusbotschaft in seinen Plot, ähnlich wie bei "Spacecop L.A." mit James Caan und Mandy Patinkin.
Darüber hinaus hat man auch eine Drogenbotschaft - die Puppenwesen können sehr schnell sehr abhängig werden: von Zucker! (Kleines Zwinkerchen von der Leinwand hinunter zum Publikum, das ja größtenteils durch Zucker in Cola und Popcorn während der Vorstellung "ruhig" gestellt wird).
Auch wenn die Dramaturgie wie auch Story eher Secondhand ausfallen - durch die technisch tolle Inszenierung hätte das echt was werden können.
Können.
Leider haben sich die Produzenten offensichtlich allzu gern auf den patentierten Dampfhammerhumor verlassen, der nahezu jeden McCarthy-Film der jüngeren Vergangenheit (mit Ausnahme von "Susan Cooper, Spy") fast immer ungenießbar werden ließ.
Die Dialoge verlassen sich in ihrer Kraftmeierei darauf, dass ein in (gefühlt) jedem dritten Satz geäußertes "FUCK" schon die halbe humoristische Miete darstellt.
Und den Film auf diese Weise für all Jene zum "luschtigen Zückerchen" werden lässt, die "Ted" und auch alles von den "Date Movie"-Profis als Gipfel der komödiantischen Unterhaltung ansehen können/konnten.
In den USA - wo maximal drei geäußerte Fucks schon das "R"-Rating bedeuten, hatte der Film eben jenes Rating.
Hierzulande erscheint diese verbale Schulhofkraftmeierei frei "ab 12 Jahren" - was mögliche Studien, wie Eltern die ihre Kinder ahnungslos (wie meist heutzutage) hierbei begleiten, doch sehr interessant ausfallen lassen dürfte. Zumal "frei ab 12 Jahren" ja hierzulande bedeutet, dass Kinder zwischen 6 bis 11 Jahren in Begleitung Erziehungsberechtigter hinein dürfen. Die Reaktion entsprechend überraschter und empörter Eltern bei der FSK dürfte nicht lange auf sich warten lassen....
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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