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Alt 14.09.2018, 11:54
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Predator - Upgrade (2018)

In der Abteilung "Liebgewordene Monster der Filmgeschichte" zählt der "Predator" - ähnlich wie das "Alien" - zu den Figuren, die im Ansinnen, es "Richtig" für die Fans zu machen, immer mit Fortsetzungen beschenkt wurden, bei denen man den Eindruck gewinnen konnte, dass zuviele Köche (in Form von Drehbuchautor, Regisseur und Studio) jedesmal irgendwie den Brei verdarben.
Kaum eine Fortsetzung im "Predator"-Universum, die nicht irgendwie schief angesehen wurde.
Oder als Fan bzw jemand, der die Figur mag (wie meinereiner), aber dem Ursprungsfilm nie soviel abgewinnen konnte, wie dem direkten Sequel.
Wurstegal! Als Shane Black - nach seiner Rehabilitierung als Autor und Regisseur nach einer mehr als ein Jahrzehnt anhaltenden Durststrecke/Schreibblockade durch "Kiss Kiss Bang Bang" (was zu "Iron Man 3" und "The nice guys" führte) - als Regisseur feststand (der ja den Original-"Predator" gescriptet hat und sogar in einer Nebenrolle mitspielte), war die Erwartungshaltung entsprechend: würde es "back to the roots" - sprich: zum Ursprung a la Schwarzenegger - gehen?
Nun ja...

Bei einem Einsatz im Dschungel Südamerikas (da haben wir die Referenz hin zum Original) bei dem eine Geiselbefreiung durch den Absturz eines Raumschiffs im wahrsten Sinne des Wortes "gesprengt" wird, fallen dem überlebenden militärischen Leiter der Operation Quinn McKenna (Boyd "Logan"/"Run all night"/"Seelen" Holbrook) außerirdische Artefakte in die Hände.
Deren Wert er erkennt - und einer möglichen Untersuchung dadurch entzieht, dass er sie von dem nächstmöglichen Postamt an seine Heimatadresse (postlagernd) schickt. Von wo sie - nachdem die Kosten für das Fach nicht entrichtet wurden - an seine nächsten Verwandten geliefert werden: seine Exfrau und seinen Sohn Rory (Jacob "Raum"/"Wunder" Tremblay). Jener - ein zwölfjähriger Asperger-Kandidat - kann die Artefakte "anschmeissen".
Was dazu führt, dass sich - zu dem bereits auf der Erde befindlichen - Predator, der seine Ausrüstung wiederhaben will (und sich zu diesem Zeitpunkt im Gewahrsam des US-Militärs befindet) als auch sein Verfolger, der an seinem Absturz auf der Erde schuld war, nun ein Ziel besitzen.
Der ebenfalls vom Militär "einkassierte" (und ob seines Wissens von dem Leiter der Operation als Risiko eingestufte) Quinn, gelingt die Flucht mit einer Busladung Kriegsveteranen mit unterschiedlichen psychischen Schäden (man stelle sich "Howling Mad Murdock" vom "A-Team" in fünffacher Ausführung, aber immer nur einem Fünftel seiner Psychose vor, dann ahnt man, was da im Bus sitzt, darunter "Deep Blue Sea"-Thomas Jane und "Keanu"-Star Keegan Michael-Kay) und einer vom Militär hinzugezogenen Frau Doktor (Olivia Munn), die nun auch als Sicherheitsrisiko angesehen wird.
Verfolgt von dem Operative der gesamten Sause - Traeger (Sterling K. Brown - den ich am selben Abend noch seinen über mehrere Episoden dauernden Gastauftritt in "Person of Interest" beenden sah, Zufälle gibt´s) - verwandelt sich die Hetzjagd auf die Alienartefakte, die noch weit mehr beinhalten, zu einem Spektakel, bei dem weitestgehendst "Bombenstimmung" bei allen Beteiligten herrscht...

Was bei einem Großteil des Publikums der Ironiefraktion zu Irritation führen könnte. Sollte. Dürfte.
Denn die handelnden Figuren befinden sich auf einem dramaturgischen Schachbrett, bei denen ihre Schöpfer - Black und Fred Dekker (die zusammen einst in den Achtzigern die "Monster Squad" schufen) - sich durch ein munteres "Drauf geschiXXen, wir machen das, was uns in erster Linie Spaß macht - und nicht, was das Publikum erwartet"-Szenario ausufernd wild (und teilweise kaum nachvollziehbar) bewegen.
So oft der Film eine vom Genre diktierte Grundhaltung unterläuft - so oft gerät dies entweder über Gebühr unfreiwillig komisch - oder so herrlich Gaga, dass man am besten ab Minute 30 auch eine "drauf geschixxen"-Haltung mitbringt.
Denn ansonsten könnte sich das auch als Genrebelastungsprobe erweisen.
Kurz und gut: hat alles drin, was Filme aus dieser Abteilung so brauchen (Blood, Guts and Gore - für eine 16er Freigabe auf munterem "Aber Hallo"-Level), führt sich aber auf, wie ein Aspergerpatient (der die Genrebausteine eines solchen Scripts verstanden hat - bzw sie dramaturgisch einzusetzten weiß), aber von einer überraschenden "scheixx drauf"-Spielhaltung (bekleidet mit einem unbändigen Grinsen) gekidnappt wurde.
Das spaltet mit Sicherheit.

Fazit: kein Anwärter, meine beiden Favoriten aus diesem Universum (Predator 2 / Aliens vs. Predator 2) zu übertrumpfen.
Aber als "Guilty Pleasure 2018" kaum zu toppen sein wird.
Vielleicht der subversivste Genrebeitrag im Mainstreamkino, der dieses Jahr produziert wurde.
Und den letztendlich auch der offensichtliche Nachdreh kaum kaputt bekam.
Einzig, dass der Baddie - eben der "Traeger"-Charakter - zum Ende hin i
Spoiler: Anzeigen
m Getümmel verloren geht (meine Begleitung konnte mir auf Anfrage hin auch nicht erklären, wie und wo der verschütt ging, da fehlt irgendwie eine einem Baddie von Format geschuldete Szene), ließ mich ratlos zurück.

Aber vielleicht gehört das ja auch zu Blacks und Dekkers (sic!) ruchlosem Plan von kindlichem und subversivem Spieltrieb...

Derzeit 7/10 - mit der Möglichkeit bei einer zweiten Sichtung ob der hierfür mitgebrachten Erwartungshaltung (die ein gehöriges Stück ausgehebelt wurde) dazu zu gewinnen....
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (14.09.2018 um 11:58 Uhr)
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Alt 14.09.2018, 13:27
Benutzerbild von rost
iRost
 
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Standard AW: Predator - Upgrade (2018)

Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen

Fazit: ... meine beiden Favoriten aus diesem Universum (Predator 2 / Aliens vs. Predator 2) ...
... leer schluck



Steht bei mir definitiv nächste Woche auf dem Programm. Freu mir schon.
__________________
.
" I would eat dolphins if it were legal."
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  #3 (permalink)  
Alt 14.09.2018, 14:30
Benutzerbild von S.W.A.M.
Irgendwas mit Raumschiffen
 
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Standard AW: Predator - Upgrade (2018)

Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
der ja den Original-"Predator" gescriptet hat
Nö, hat er nicht. Nur mitgespielt. Aber das reicht offenbar heutzutage als "Carrying the Flag"-Element. Ich bin ja seit "Lethal Weapon" und "Last Boy Scout" auch ein wirklich großer Fan von Shane Black und meiner bescheidenen Meinung nach ist sein "Iron Man 3" der beste aus der ansonsten recht drögen Reihe.
Beim neuen "Predator" hingegen habe ich ein bisschen zu viel Angst, dass der Humor zu hoch dosiert wurde. Ich kann Scholley ja insofern zustimmen, als ich ebenfalls "Predator 2" deutlich gelungener und unterhaltsamer finde als die Aneinanderreihung eingeölter Muckies im ersten, aber die Zahl an One-Linern, die Danny Glover da ablässt, reicht mir als Höchstgrenze in einem "Predator"-Film.
Ich habe mich selten (als Kind/Teenager) so sehr gegruselt wie bei der U-Bahn-Szene (Bill Paxton, Golfball, Strobo-Licht etc.). Drum waren die Predator-Filme für mich immer eher Horrorfilme mit Actionelementen und ein paar kernigen Sprüchen. Wenn die da jetzt á la Marvel ein Ironie-Gewitter mit Splatter-Einlagen draus gemacht haben, schreckt mich das eher ab.
__________________
Soylent Green is people!
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  #4 (permalink)  
Alt 16.09.2018, 02:13
Benutzerbild von Dean Keaton
Uncle Dean
 
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Standard AW: Predator - Upgrade (2018)

Zuerst fand ich den nicht mal so schlecht aber nach einer nacht schlaf gefällt der mir gar nicht mehr.

Eher mensch vs mensch als mensch vs predator
Warum müssen die ne kinderversion von Rain Man reinpacken?
Der hauptcharakter nervt sehr schnell und ist maßlos aufgesetzt und überzeichnet
Das ende ist dann so dumm und die schlussszene setzt dem noch die krone auf.

Ich hatte so große hoffnungen, wegen shane black aber da war fast nix von der coolness der anderen filme. Kaum coole und intelligente sprüche, kaum coole charaktere (die jungs aus dem bus waren okay aber das wars dann auch) und auch so hatte der nichts von dem was ich mir erhofft habe.
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Wenn man nie jemanden ins Vertrauen zieht, kann man schwerlich verraten werden. Kobayashi
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