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Alt 20.07.2018, 17:08
Benutzerbild von rost
iRost
 
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Standard Hereditary (2018)

Zitat:
Zitat von Lex 217 Beitrag anzeigen
Hereditary 6/10

Hochgelobt - aber ist auch nur ein Horrorfilm mit dummer Story. Ja, die Machart (so gut wie keine Jumpscares, ruhiges Tempo, langer Aufbau) ist "anders" und in der Tat recht gefällig, und Toni Colette spielt sehr, sehr gut, aber am Ende verzettelt sich das Ganze völlig. Etliche Details werden nicht aufgelöst, die Vielzahl an Elementen wirkt schlussendlich eher willkürlich als interessant, weil Konklusivität fehlt. Das Ende ist - pardon my French - einfach nur saudumm.
Hat wieder Ewigkeiten gedauert bis der hier endlich anlief aber am ersten Tag in der ersten Vorstellung hab ich den gepackt ... und hat mir sehr gut gefallen. Irgendwann ist ein bisschen voraussehbar wohin des Wegs aber die Geschichte ist kompliziert genug verpackt, dass es doch immer spannend und unterhaltsam bleibt. Und die Machart ist hier die halbe Miete. Musik, Kamera, Set Design vom feinsten, vermittelt gekonnt Schauer. Toni Colette wie immer bravurös.

Das Ende liess mich schmunzeln; hätte aber auch kommentarlos über die Bühne gehen können ...
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einfach nur die Krönung und ohne dem Zuschauer jedes Detail zu erklären.
Alles in allem eine runde Sache.

Lex, was hat dir am Ende so missfallen?
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Alt 21.07.2018, 21:15
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Standard AW: Hereditary (2018)

Die machart ist der hammer. Ich hab mich sooooo gefreut, dass hier auf dieses alberne Jump Scare verzichtet wurde. Ubd man hat gesehen, dass es auch ohne geht.
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Alt 23.07.2018, 12:05
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Standard AW: Hereditary (2018)

@rost: Ich weiß nicht, ob ich das besser erklären kann, als mit "saudumm"
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Abgesehen davon, dass für mich aus dem Wust an Elementen der Geschichte kein bisschen schlüssig war, dass der Junge jetzt der neue Horror-Gott ist, sondern das eher als eine Notbehelfs-Auflösung, weil man sich eben vorher so verzettelt hatte, wirkte die Inszenierung davon so extrem aufgesetzt und übertrieben, dass es imho unfreiwillig komisch war. Und das als Ende eines sehr ernst, realistisch und klug beginnenden Films, war einfach völlig daneben.
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Alt 08.12.2018, 14:51
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard AW: Hereditary (2018)

Rolo brachte den 'auf den Tisch', da ich mir den Kinobesuch geschenkt hatte. Auch weil mich zu jenem Zeitpunkt die ambivalente Haltung des Publikums ziemlich unschlüssig werden ließ.
Letztendlich packte er mich in der zweiten Hälfte immer mehr.
Und an dem Ende scheiden sich die Geister des Publikums.
Ähnlich wie 'It follows', der herzlich wenig mit mir machte, war mir der Streifen in der ersten Hälfte tendenziell arthausmäßig spröde und die Tonspur, die ein unterschwelliges Dröhnen transportierte, ging mir auch mehr als einmal auf den Wecker.
Toni Collette trohnt über dem Ganzen - und ihre letzte Szene schafft wahrlich grauenerregende Faszination.
Bis zu diesem Zeitpunkt in Minute 115 so rum, sollten allerdings gut 2/3 des Publikums - ähnlich wie bei ' Babadook' und 'Suspiria' weggepennt sein. Oder aufgrund Interesselosigkeit vorzeitig aufgegeben haben.
Wer bereit ist sich betont langsam in einen Alptraum der nachhaltigen Art hineinsaugen zu lassen - in einen Film, der sich darüber entzündet falsche Perspektiven en masse zu liefern, sollte hiermit sein Glück versuchen und vermutlich finden.
Eine Zweitsichtung steht hiervon auf jeden Fall ins Haus. Und sei es auch um einiges das diffus verblieb zu entschlüsseln.
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Alt 20.12.2018, 20:26
Benutzerbild von S.W.A.M.
Irgendwas mit Raumschiffen
 
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Standard AW: Hereditary (2018)

Der hat mir recht gut gefallen. Tierisch spannend, zumindest eine wirklich überraschende Szene, mit der ich nicht gerechnet hätte und eine insgesamt extrem bedrohliche Stimmung, die gekonnt reale Traumata in die Phantasiewelt des Horrorgenres überträgt.

Mit dem Ende muss ich Lex allerdings zustimmen. Der ganze Aufbau war so komplex, dass dieser Griff in die Horrorfilm-Klischeekiste enttäuschend niveaulos war.

Es wurden so großartige Auflösungen und Entwicklungen angeteasert und vorbereitet im Laufe des Filmes, dass das tatsächlich dann passierende Ende wirkt, als hätte man einen Fließband-Drehbuchdoktor beauftragt, sich mal fix ein Mainstream-taugliches Finale einfallen zu lassen. Hätte mich in den meisten anderen Horrorfilmen wahrscheinlich nicht gestört, aber hier ist die Fallhöhe zum genialen Aufbau einfach zu groß. So viele tolle Ideen wurden dadurch einfach im Nachhinein zu ("bloß") originellen Inszenierungskniffen degradiert, dass das Gefühl im Nachhinein auf ein bloßes Achselzucken hinaus läuft.

Mit offenen Enden habe ich ja kein Problem, mit losen Fäden aber schon.

Insgesamt überwiegt bei mir aber definitiv der positive Eindruck, der nicht nur durch das hervorragende Schauspiel aller Beteiligten (nicht nur der im Vordergrund agierenden Toni Colette) wirklich mal ein selten gutes und originelles Horrorfilm-Erlebnis beschert hat. Danke.
__________________
Soylent Green is people!
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horror, toni colette

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