Kinoforen.de  

Zurück   Kinoforen.de > Allgemeines > Filme > ab 2010


Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen
  #1 (permalink)  
Alt 03.07.2018, 11:31
...is mostly "Confuzzled"....
 
Registriert seit: Nov 2007
Ort: Da wo ich hingehöre
Beiträge: 6.931
scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Ant-Man and the Wasp (2018)

Und weiter geht´s im Marvel-Universum. Nach nachdem Thanos den "Avengers" und der Galaxis im "Infinity War" bewies, dass Wünsche in Erfüllung gehen können, jetzt alles "eine Nummer kleiner".
Was - wie im Vorgänger - eine herrliche Leichtigkeit als Grundton liefert.
Zwangsläufig aber nicht bedeuten muss, dass dies Größe ausschließt...

Die letzten drei Tage seines Hausarrests von zwei Jahren Dauer - verlängert wurde dieser durch sein unerlaubtes Entfernen um in Deutschland beim "Civil War" teilzunehmen - sind für Scott Lang angebrochen(Paul Rudd in dieser Rolle nun endgültig in jenem Modus, den Robert Downey, Jr. als "Tony Stark" schon vor Jahren erreichte - schlicht die Rolle seines Lebens). Und in eben jener Zeit hat er sich alle Mühe gegeben, die verlorene Zeit aufzuholen, die seine Tochter (Judy Greer als "Maggie" wieder als megasympathischer Wonneproppen) durch seinen Gefängnisaufenthalt verlor.
Inzwischen haben Dr. Henry "Hank" Pym (Michael Douglas) und Tochter Hope (Evangeline Lilly) einen Plan entwickelt, der dazu führen soll, dass die seit Jahrzehnten bei einem Einsatz im Mikrokosmos verloren gegangene Janet (Ehefrau und Mutter) endlich heim geholt werden kann.
Da die Regierung seit den Geschehnissen in Teil 1 hinter den beiden her ist, können sie nur im Verborgenen operieren.
Doch die Beschaffung eines wichtigen elektronischen Bauteils, das den "Tunnel" aktivieren kann, mittels dem ein verkleinertes bemanntes Transportschiff in besagten Mikrokosmos vordringen soll, bringt den kriminellen Technikdealer Birch (Walton "Justified" Googins) ins Spiel.
Der auf Pyms wissenschaftliche Erkenntnisse scharf ist. Die er in dessen Labor vermutet.
Das - der gegenwärtigen Situation geschuldet - von Pym als "praktikabel transportabel" entwickelt wurde.
Als Birch bei dem Tausch Bauteil gegen Bares Hope vor vollendete Tatsachen stellt, aktiviert diese ihren neuentwickelten Anzug: Modell "Wasp".
Was den hinzugezogenen Scott doch schon schwer frustriert: so schönen Schnickschnack hatte sein alter Suit nicht.
Und ihn - wie auch Pym und Hope - noch weiter Staunen lässt - als sich während des Fights noch eine weitere unbekannte Person einbringt: diese hat offensichtlich Schwierigkeiten ihre molekulare Dichte zur Gänze zu kontrollieren und deshalb problemlos den Punkt der Vergrößerung/Verkleinerung überspringen. Was "Ghost" (Hannah John-Kamen) vollkommen unberechenbar macht.
Der erste Kampf lässt unsere Helden ohne die benötigte elektronische Komponente als auch ohne das Labor zurück - die Information über letzteres erhält "Ghost" von Pym, erzwungenermaßen.
Solchermaßen unter Zugzwang gesetzt, nehmen die drei Kontakt mit einem ehemaligen Kollegen Pyms auf: Dr. Bill Foster (Laurence Fishburne) - der seit Jahrzehnten auf Pym nicht gut zu sprechen ist. Aus nachvollziehbaren Gründen.
Doch als es gelingt, das Labor wieder zurück zu bekommen und das Experiment zu beginnen, bei dem Scott (ungeahnter Weise) der Schlüssel für eine erfolgreiche Durchführung darstellt, sind die Karten neu gemischt worden.
Und nun auch noch das Justizdepartment im Spiel.
Unseren Helden bleiben nur noch 2 Stunden, bis sich die "Tür" schließt, durch die man Janet heimholen kann.
Und San Francisco erlebt im Minutentakt wahrlich "Großes"...

War "Infinity War" quasi das opernhafte Event, so erlaubt sich "Ant-Man and the Wasp" alles eine Nummer "kleiner" zu servieren. Das soll keinesfalls bedeuten, dass der Film sich nicht zu einer vollen emotionalen Größe entfalten kann/darf, in der bei "Infinity War" leider irgendwie herzlich wenig Zeit blieb.
Manch einem mag dieses "Weniger" an elementarer Wichtigkeit in diesem Werk vielleicht Zahnschmerzen bereiten - der Kritikerzunft in der Pressevorstellung schien dieses durchweg behagt zu haben.
Zumal der Film niemals behauptet/behaupten würde, dass er mehr sein will als das. Da bekommt selbst "Black Panther" im nachhinein eine leicht aufgesetzte Wichtigkeit, die keine Grenzen zu finden schien.
Hier bleibt das alles (gefühlt) eher "down to earth".
Wie üblich geht es um Familie (Gähn!)
Und dennoch gelingt dem Film das Kunststück, eben diese Botschaft/Predigt so weit hinunter zu spielen, dass es sich in der gereichten Dosierung wunderbar echt anfühlt.
Genau so einen Vater wie Scott hätte man sich gewünscht - und wenn Maggies Augen in einer Szene ob ihres Vaterstolzes strahlen wie 10.000 Watt-Scheinwerfer, so wirkt auch dies authentisch, wie der Vorstoß in den erhofften Mikrokosmos des eigenen Seins in dem sich elementare Wünsche finden lassen. Etwa genau so, wie in jenem Moment, in dem Bruce Willis in "Unbreakable" seine Bestimmung findet, bereit ist, diese nun anzunehmen und seinen Sohn darüber informiert, in dem er ihm eine Zeitung über den Tisch schiebt.
Es mag sein, dass "Ant-Man and the Wasp" kein offensichtliches episches Comic-Kino im Rahmen des Marvel-Kanons darstellt.
Dafür hat er die unerschütterliche Haltung seines Helden, noch dann aufzustehen, wenn ihn alle schon abgeschrieben haben. Weil es letztendlich nur darum geht, heimkommen zu dürfen. Zu müssen.
Um die Wahrheit in den Augen derer zu erleben, die wir lieben.
Spoiler: Anzeigen
Weshalb der Bogen hin zum "Infinity War" in der After Credit-Szene umso passender ausfällt, weil er den herrschenden Ton des Films mit einem Paukenschlag auseinander reißt. Und dennoch problemlos gewinnt!



Ach ja - das 3-D hier drin ist toll. Auch wenn es in letzter Instanz nicht die Intensität der ersten Schrumpfungsszenen des Originals (Badewanne!) erreicht!
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (03.07.2018 um 11:35 Uhr)
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen:
Bookmark Post in TechnoratiMister WongPing.fmGoogle BookmarksTwitternAuf Facebook teilen
Antwort

  Kinoforen.de > Allgemeines > Filme > ab 2010

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist aus.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are aus
Pingbacks are aus
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:39 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.0 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.3.0
 
 Die Kinoforen-Sites
MovieGod.de
FilmSzene
kinolatino.de

  MovieGod.de Film-News
Aquaman: Orm gibt Arthur eine letzte Chance
Neuer Clip mit Patrick Wilson

Eine Reihe betrüblicher Ereignisse: Offizieller Trailer
zu Season 3 der Netflix-Serie

Stranger Things: Erster Teaser zur dritten Staffel
Netflix' 80er-Hommage geht weiter

Avengers 4: Der Trailer zum großen Finale
2019 im Kino

The Gifted: Kurzer Blick auf die neue Episode
Fox' neue Marvel-Serie

Captain Marvel: Neuer Trailer zur Comicverfilmung
Ihre Superkraft ist... Alles.

The Grand Tour: Der Trailer zu Season 3 ist da
Am 18. Januar geht es weiter

Der König der Löwen: Erster Teaser-Trailer zur "Real"verfilmung
2019 im Kino


  amazon.de Top-DVDs