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scholley007 16.05.2018 19:37

Bohemian Rhapsody (2018)
 
Kommt im November in die Kinos.
Trailer hat mich aber schon formidabel "gekriegt"!
Zumal - nachdem zuerst Sacha Baron Cohen für die Rolle als Freddy Mercury angekündigt war - nun der Star der TV-Serie "Mr. Robot" (bei der ich grad erst angefangen hab) Rami Malek
die Kinosäle rocken wird.

https://youtu.be/QF8TwaWy860

Oder ist hier jemand anderer Meinung?

Die Musikerbiopics mit Oscarauszeichnung a la "Walk the line" und "Ray" sollten hiermit Zuwachs erhalten......

Doc Lazy 16.05.2018 20:31

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
"gekriegt" hat er mich auch...

Zumal ich dank meines Alters die Jungs genau so ein paar mal live erleben durfte. Auf den freu ich mich wirklich.

S.W.A.M. 17.05.2018 01:18

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Bin noch skeptisch, weil da vom Set mal wieder üble Horrorgeschichten durchgesickert sind (und Biopics auch extrem dröge sein können).
Aber ich liebe die Jungs seit meiner Kindheit. Wird mir wohl einen Blick wert sein. Haben die für die Stimme jetzt ein Double geholt? Originalaufnahmen werden sie wohl kaum verwenden. Bei Freddy Mercury kann das böse in die Hose gehen...

Dean Keaton 18.05.2018 00:06

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Ich hoffe, dass der bei uns läuft. Will den unbedingt sehen

S.W.A.M. 31.10.2018 01:10

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Okay. Sie haben Originalaufnahmen benutzt. Gottseidank.

Die Musik ist grandios. Die Regie an manchen Stellen originell. Das war's. Musiker-Biopic nach Schema F.

Brian May hat sich selbst hinter den Kulissen offenbar ausreichend durchgesetzt, um als übermenschlich strahlende Heldenfigur dazustehen. Der kleine Junge aus "Jurassic Park" ist erwachsen geworden. Rami Malek fand ich auch in "Mr. Robot" nicht so toll wie versprochen. Make Up war teilweise grottig. Ich konnte die ganze Zeit nur auf seine Plastikzähne und die schlechte Perücke starren. Synchro ist dröge. Der ganze Film auffallend familienfreundlich und harmlos gestaltet.

Wenn man die Musik mag (wie in meinem Fall), lohnt es sich trotzdem.

scholley007 04.11.2018 14:14

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Stimme dem S.W.A.M. zu, dass der Film schwer gefällig dramatisiert wurde.
Dennoch will ich nicht ins Horn jener "Basher" stoßen, die hier allen Ernstes eine kritische Auseinandersetzung erwartet haben und nun in Shitstorm-Wellen über das Projekt herfallen.
Da die noch lebenden "Queen"-Mitglieder hier auch ein Wörtchen mitzureden gehabt haben, sollte es klar sein, dass man ein filmisches Promoprojekt mit Legenden-Schleifchen abgeliefert hat.
Und Rami Malek das (für meinen Geschmack) mehr als ansehnlich "delivert" (mich störten die falschen Zähne jetzo nicht so, wie den S.W.A.M)., auch wenn die restlichen drei "Queenies" eine sprachlos machende Ähnlichkeit aufweisen.
Ganz so mitreißend, wie der filmische Legendenkratzfuß "The greatest Showman" isser nicht geworden, dennoch fühlte ich mich nicht ein Stück weit enttäuscht.
Die 136 Minuten gehen rum wie nix.
Und dass man das "Band Aid"-Konzert als filmische Klammer wählte, ist dramaturgisch vollkommen nachvollziehbar. Denn die Dramaturgie eines Filmes funktioniert nun mal anders als im Buch. Oder der Realität.
Ansonsten hätte man halt einen Dokumentarfilm machen müssen - und das stand ja von Anfang an nicht zur Debatte.
Sicher stimmen einige zeitliche Fakten in der Reihenfolge nicht, auch fehlte mir im besonderen die Nummer "Bicycle Race" im Film - aber vermutlich wird man es kaum jemandem letztendlich recht machen (können/wollen) bei einem solchen Projekt.
Das schlimmste was ich ihm anlasten kann/wlll, ist, dass er hier und da über Gebühr "gefällig" ist.
In einer Zeit, in der mehr und mehr Filme wirken wie am Reißbrett erstellt, mit Blick auf die breiteste Zuschauerorientierung, kann ich selbst damit problemlos leben.
Ein Musikfilm vom Schlage "Blues Brothers" (der ein riesengroßes Herz besitzt, das eigenmächtig schlägt ohne dass es einen breitentechnischen Herzschrittmacher eingepflanzt bekam - das kann für "Bohemian Rhapsody" gelten) werden wir heutzutage niemals mehr serviert bekommen.
Das sollte inzwischen klar sein.....

Lex 217 05.11.2018 16:26

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Zitat:

Zitat von S.W.A.M. (Beitrag 389257)

Brian May hat sich selbst hinter den Kulissen offenbar ausreichend durchgesetzt, um als übermenschlich strahlende Heldenfigur dazustehen.

Lustig, denn ich hab den TV-Trailer jetzt so oft gesehen und bin schon nach den wenigen Sekunde etwas verliebt in den Darsteller... ("We need to get experimental!"). Das wird dann ja lustig :-D

Dass er so "gefällig" gemacht ist, überrascht mich nicht, mal sehen ob ich das dann selbst auch so empfinde. Ich hab kein extra Faible für Queen, aber ich mag die Musik und ich freu mich drauf was zu lernen, wie immer bei dieser Art Filmen...

Dean Keaton 08.11.2018 07:02

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Gestern gesehen und ich fand ihn großartig. Die entstehung der band, die hintergrund story zu einigen songs und natürlich die musik... herrlich. Die selbstzerstörerische phase von mercury war etwas zu lang und zu dick aufgetragen aber das ist auch der einzige minuspunkt. Das ende bei Live Aid ist grandios. Da hatte ich die ganze zeit gänsehaut. Super.

Lex 217 10.11.2018 14:33

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Mir hat er auch sehr gefallen. Musiker-Biopic nach Schema F stimmt zwar, aber die Geschichte, die Figuren und die Musik machen das in diesem Fall total wett und ich konnte wunderbar abtauchen und genießen!
Dass aus dramaturgischen Gründen teils zeitliche Abläufe etc. nicht ganz korrekt sind (hab nachher den Wikipedia-Artikel zur Band gelesen um mich von diesen Vorwürfen selbst zu überzeugen), ist imho völlig verzeihbar, aber ich bin halt auch kein Hardcore-Fan.

Was Brian May angeht, das mit der "Heldenfigur" hab ich nicht so empfunden. Also klar, der war schon ziemlich cool und so die Stimme der Vernunft zwischendurch, aber erstens ist es ja wiederum dramaturgisch sinnig so eine Figur zu haben und zweitens vielleicht war das ja wirklich so..?

Da ich mit Mercury als Person immer schon wenig anfangen konnte, hat es mich gefreut, dass es trotz allem eh sehr viel um die ganze Band ging - und die 3 Schauspieler sind alle soooo sympathisch und lässig und gehen so schön in den Rollen auf, also wegen denen kauf ich mir wahrscheinlich die DVD (und wegen der Musik, die Musik war echt super in Szene gesetzt, genau so soll ein Musiker-Film). Und immerhin mochte ich Rami Malek in der Rolle, hatte Mitleid etc. Ich werd wohl nie ein Mercury-Fan werden, aber das hat schon gut gepasst so.

Das Live-Aid am Ende war für mich extrem stark, sehr emotional, toll gelungen!

Also problemlose 8/10, kann man sich immer wieder anschauen, echt cool. Gefällig? Ja, mag sein. Aber wieso nicht? Wieso nicht dem breiten Publikum den Zugang ermöglichen? Find ich okay. Hat für mich funktioniert.

Lex 217 10.11.2018 14:56

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Uh, und ich muss noch unbedingt erwähnen, dass der Film in der ersten Hälfte (danach wird's halt ernst) richtig gute, ehrlich lustige Humor-Momente hat! Gefiel mir ausgezeichnet.

rost 12.11.2018 10:53

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Zitat:

Zitat von S.W.A.M. (Beitrag 389257)
Musiker-Biopic nach Schema F.

Nix mehr, nix weniger. Der Ablauf war dermassen vorhersehbar, dass mir der Film gar etwas lang schien. Alles in allem wars aber in Ordnung und endet auf einem wirklich gelungen inszenierten Höhepunkt.

Der Film findet aber scheinbar richtig Anklang. War am Samstag in der 17.30 Uhr Vorstellung und als wir rauskamen, war das Foyer bereits gefüllt und die Reihe schlängelte sich aus dem Kino über die Strasse. Mag mich gar nicht erinnern, wann ich sowas zum letzten Mal gesehen habe.

Lex 217 12.11.2018 14:49

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
ja, ich bin auch schon lang nicht mehr in so einem unglaublich vollen Saal gesessen!

Dean Keaton 12.11.2018 17:51

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Bei mir war ne frau mit 5 kids im saal, die denen etwas über musik beibringen wollte. Hab nach dem ende keine bewchwerden von den jungs gehört

mati 20.02.2019 13:02

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Der Film läuft tatsächlich immer noch im Kino. Hab ihn mir daher jetzt auch mal angeschaut und kann im allgemeinen Tenor einstimmen, dass es filmisch kein Meisterwerk ist, aber die gut eingesetzte Musik alles raus reißt.

Kann mir gut vorstellen, dass einige Leute sich den ähnlich wie bei einem Kultfilm mehrfach angucken, was mit erklären würde warum er nach wie vor im Programm ist. Wenn man die Musik mag (was bei Queen leicht fällt), hat man halt 2 Stunden gute Laune garantiert.

Kino war nicht voll besetzt, aber jeder der da war blieb während des gesamten Abspanns sitzen.

Dean Keaton 20.02.2019 23:02

AW: Bohemian Rhapsody (2018)
 
Bei uns läuft der auch noch. Wenn er ein paar oscars holt wird er wohl noch länger laufen. Finde ich super.


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