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Alt 27.11.2017, 14:48
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Lord_Krachah wird hier gern gesehenLord_Krachah wird hier gern gesehen
Standard The Square (2017)

In dem Programmkino meines Vertrauens habe ich mir den diesjährigen Gewinner der Palme d'Or in Cannes angeschaut.

Es geht um einen schwedischen Kurator in einem Museum für moderne Kunst. Eines Tages werden ihm auf offener Straße Telefon und Portemonnaie geklaut. Der Film schildert zum Einen den anschließenden Versuch, die gestohlenen Gegenstände zurückzuholen; zum Anderen schildert er den Alltag unserer Hauptperson mit intellektuell abgehobenen Meetings, verrückten Veranstaltungen oder auch nur der Betreuung seiner Kinder. Nach und nach kollidieren beide Geschichten...

Hatte einige wirklich lustige Szenen und Ideen, mir war er aber einfach zu lange (2 1/2 Stunden). Manchmal wusste ich auch nicht so recht, was er eigentlich wollte. Es ging wohl um Kritik am abgehobenen und auch durchaus arroganten Kulturestablishment sowie der Oberflächlichkeit der Vertreter dieser Zunft. So wanderte er dann hin und her. Mindestens eine halbe Stunde weniger hätte es aber auch getan... Ich kann den Gewinn der Palme d'Or jedenfalls nicht so recht nachvollziehen.
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Alt 21.05.2020, 16:13
Benutzerbild von mati
Groupie
 
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mati ist auf dem besten Weg
Standard AW: The Square (2017)

Aktuell in der Arte-Mediathek.

Ein wenig zu lang fand ich den Film ebenfalls. Der Kurator lernt im Film eine Frau namens Anne kennen. Dieser ganze Handlungsstrang hängt irgendwie nicht mit dem Rest des Films zusammen, komplettiert lediglich das Gesamtbild des Kurators und gibt ihm eine Sache mehr, um die er sich gleichzeitig kümmern muss. Hin und wieder sieht man zudem einzelne Szenen die nichts zur Handlung beitragen.

Was ich jedoch gut gelungen fand, war, wie die Jagd nach dem gestohlenen Gegenständen mit der Ausstellung "The Square" verwoben wird. Denn da bilden sich immer wieder Parallelen. Mut, Moral und die Abschottung von Gesellschaftsschichten werden geschickt behandelt. Der Film schafft es, sich über den Kunstbetrieb lustig zu machen, die Kunst selbst jedoch weiterhin ernst zu nehmen.
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