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Alt 18.09.2017, 00:42
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Stephen King´s ES (2017) (IT)

Der wohl größte Bestseller von Stephen King weltweit. Löste auch hierzulande den wohl größten Hype aus - als der HEYNE-Verlag das Mammutwerk als "Backstein in Buchform" 1986 auf den Markt brachte.
Und die TV-Verfilmung rund 4 Jahre später "Rocky Horror Picture Show"-Star Tim Curry zu zweiten Ruhm und einem anschließendem Karrierehoch verhalf.
Ich gestehe feierlich: gänzlich war das nie so meins.
King "kriegte" mich anno 1984 mit seiner Kurzgeschichtensammlung "Nachtschicht".
Von da an wurden alle vorhergehenden Bücher "verschlungen" und die Neuerscheinungen sehnlichst erwartet.
"ES" kam mir anno 1986 immer ein wenig wie ein "Best of King"-Steifzug vor, bei dem der Autor erfolgreich bei sich selbst "wilderte" (sein "Different Seasons" - "Frühling, Sommer, Herbst und Tod" mit 4 Novellen, die uns drei Verfilmungen - "Die Verurteilten", "Stand by me" und "Der Musterschüler" brachten - war viele Jahre mein persönliches Lieblingsbuch von ihm).
Ebenso wurde natürlich jede Verfilmung nachgeholt und die aktuellen Streifen bei fast jedem Kinostart erlebt (der qualitative Sturz von "Christine" hin zu der mäßigen Verfilmung von Carpenter war eine damals ziemlich miese Erfahrung).
Weiterhin sind davon "Dead Zone" und "Stand by me" mir die liebsten aus den Achtzigern.
Und nun - nach Jahren in denen Verfilmungen nach Stephen King doch ein wenig ins "Aus" geraten sind (Sorry - "Under the Dome" konnte mich literarisch wie auch als TV-Serie niemals locken - dafür alles weitere im literarischen King-Thread ) - seit den Höhepunkten die Frank Darabont mit "Green Mile", "Die Verurteilten" und "Der Nebel" im Rahmen der King-Adaptionen setzen konnte sind inzwischen auch wieder rund 10 Jahre seit dem letzten vergangen.
Und nun also - 27 Jahre nach der Erstverfilmung - eine Neuinterpretation des Stoffes.....

Derry, Maine. Im Jahr 1988 (der Clou, den zeitlichen Rahmen der Neuverfilmung um 27 Jahre zu verlegen, zahlt sich doppelt aus: im nun vorliegenden Teil 1, der die jugendlichen Fans von Roman und TV-Verfilmung als nun erwachsene Fans ihren halbwüchsigen Kids quasi "ihre Jugend" zu präsentieren, damit in Teil 2 die unmittelbare Gegenwart - mit halbwegs aktueller Technik zum Zuge kommen wird, kann man zumindest verkaufstechnisch als absolut geglückt werten).
Ein Dreivierteljahr nachdem der 14 jährige Bill Denbrough (Jaeden Lieberher) seinen kleinen Bruder Billy verloren hat - in einer Szene, die in ihrer Intensität durchaus ein Echo auf der Netzhaut hinterlässt - ist die abendliche Ausgangssperre in der Kleinstadt weiterhin gegenwärtig. Aber mittlerweile soweit akzeptiert, dass sie schon als "gegeben" angesehen wird.
Die Schule ist aus, der Sommer bricht an - und Bill und seine drei Kumpel Richie, Stan und Eddie (allesamt Mitglieder des "Clubs der Verlierer" - den Losern der Highschool) - gehen unfreundlichen Zeiten entgegen.
Nicht nur, dass sie von den halbstarken Mackern ihrer Schule unter der Führung des stark psychotischen Henry Bowers (Nicholas Hamilton) ständig Prügel und fiese Derbheiten zu erwarten haben, auch ihre Alpträume manifestieren sich - am liebsten am hellichten Tag.
Als der Club innerhalb weniger Tage Zuwachs durch drei weitere Zugänge - Ben, Mike und Beverly - erhält, ringt sich Bill dazu durch, seinen Freunden von seinen Alpträumen zu erzählen.
Die von den anderen bestätigt werden - da ist etwas hinter jedem von ihnen her.
Eine finstere Macht, die sich in Form des Clowns Pennywise wie ein Schatten über sie alle legt (Bill Skarsgard darf in die übergroßen Fußstapfen von Tim Curry treten - und in seiner Interpretation ähnlich stark überraschen wie einst Heath Ledger den "Joker" nach Jack Nicholson neu erschuf. Jede Wette: Skarsgards "Pennywise" wird den "Gruselclown" neu definieren. Auf Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte hinweg. Und in einer Szene - als sehr sehr viele Clowns die Szenerie beherrschen, ist auch Tim Currys "Pennywise"-Design mal kurz als Verbeugung vor dem Original auszumachen!).
Zusammen sagen die Kids sowohl dem Bösen als auch ihren menschlichen Peinigern den Kampf an.
Und das einzige weibliche Mitglied der "Gang" - Beverly (Sophia Lillis ist eine echte Entdeckung!) - das schon genügend Kummer mit ihrem Vater hat, ist für Pennywise der perfekte Lockvogel um die Jungs dorthin zu führen, wo "wir alle hier unten schweben".....

Regisseur Andrew Muschietti - dessen Karriere auf einem Kurzfilm basiert, der unter der Hand von Guillermo del Toro zum Langfilm fürs Kino seine Verwandlung erfuhr ("Mama" erscheint dabei leider streckenweise wie ein Film, der von del Toro inszeniert wurde und nicht von seinem wahren Schöpfer) - unterwirft sich auch hier dem Gesamtkonzept des Films. Der letztendlich aussieht, wie eine Steven Spielberg-Produktion, wie sie unter dem "AMBLIN"-Banner in den Achtzigern so häufig auf den Markt kamen.
Doch auch wenn der Regisseur somit eher zu einem reinen Erfüllungsgehilfen degradiert wird (manchem Regisseur bei "Marvel-Disney" geht´s da wohl noch viel übler; vom dauernden "kreativen Wechsel" von Regisseuren bei den "Star Wars"-Filmen gar zu schweigen), zusammen mit seinem Kameramann Chung-hoon Chung (dem Stammkameramann von Chan-wook Park) erschafft er einen Gruselfilm aus einem Guss an dem man sich nicht satt sehen kann.
Durchzogen vom Geist von Kings "Stand by me"-Figuren wie auch der schönsten Spielberg-Vebeugung "Super 8" ist aus der Neuverfilmung von King´s Wälzer ein Film geworden, der wie aus einem Zeitloch gefallen scheint.
Und - vielleicht deshalb - in den kommenden Jahren das Zeug besitzt im Genre den Stempel "Klassiker" verpasst zu bekommen.
Auch wenn er in seinem Gesamtkonzept vielleicht hier und da eine klitzekleine Spur zu bemüht wirkt, es wirklich jedem mit Nostalgie behafteten Monster-/Gruselfan recht machen zu wollen.
Insgesamt überwog aber über wirklich nahezu die Gesamtlaufzeit von 135 Minuten (die auf DVD in einem Director´s Cut noch auf 150 Minuten angehoben werden soll) ein anhaltendes Gefühl der Freude und des "Nachhausekommens".
Und der Einsatz von einer Nummer von "The Cure" die mir damals nie begegnete - "Six different Ways" - in einer bestimmten Sequenz verschaffte mir Freude gepaart mit einer leichten Gänsehaut. Hat man auch nicht immer.
Freue mich schon jetzt auf Teil 2.
Und eine zweite Sichtung mit "normalem" Publikum.
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Geändert von scholley007 (18.09.2017 um 00:47 Uhr)
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Alt 20.09.2017, 14:26
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Nach deinem Bericht und den vielfach wohlwollenden Kritiken freue ich mich riesig darauf!

Läuft der bei euch morgen Donnerstag an? Ich gebe mir gerade zum zweiten Mal das Buch und stehe bei ca. 77%. Die deutsche Erstausgabe war anno dazumal gekürzt. Das Teil ist in der Gesamtfassung ein ziemlicher Wälzer, aber ich habe noch bis Donnerstag nächster Woche Zeit, dann läuft er auch bei uns an.
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Alt 20.09.2017, 14:50
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@ rost:. Deutschlandstart 28. September.
Beim FFF gibts den am 21. in Köln und Berlin als Opener.
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Alt 20.09.2017, 19:21
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Karten für die preview am 27.10 sind schon reserviert
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Alt 27.09.2017, 23:14
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Hab ihn soeben in London in der OV gesichtet.

Leider habe ich das Buch zu oft und zu hingerissen gelesen um die Vorlage ignorieren zu können. Dieser Film hat außer des Grundkonstrukts nichts mit Stephen Kings genialem Roman zu tun.

Es gibt dermaßen viele Veränderungen und Neuerfindungen, dass sich dem Leser die Haare sträuben und fast alles davon dient nur dem billigen Zweck der Horroreffekte - die noch dazu kein bisschen gruselig und auch nicht erschreckend sind. Das ist billigster Mist, der mich als notorisch ängstliche Horror-Vermeiderin total kalt gelassen hat.

Die Seele des Buches kommt nur an ganz wenigen Stellen zu Tage, der Rest ist einfach trashige Horror-Unterhaltung, für die man kein Meisterwerk zerstückeln hätte müssen.

Bill ist sehr gut gecastet und spielt auch sehr gut, das Gleiche lässt sich über Richie sagen, die zwei sind klasse! Beverly, naja, richtig unzufrieden bin ich nicht, aber auch keinesfalls zufrieden. Eddie finde ich schlecht gecastet, der spielt aber sehr gut & sympathisch, nur dass der Kern seiner Figur nicht rüberkommt. Das ist ein anderer Eddie als im Buch. Stan & Mike haben zu kleine Rollen um viel zu ihnen zu sagen (was an sich aber auch ein Problem ist!). Und Ben ist eine Katastrophe. Der Ben aus der alten Verfilmung, der war perfekt. Ähnlich wie bei Eddie wird gegen das verkehrte Casting und die leichte Uminterpretation der Rolle brauchbar hinweg gespielt, aber für Kenner des Buches kann das nicht funktionieren, es ist nur traurig.

Ich dachte nicht, dass ich den Film mögen würde. Aber dass er mich so aufregen und gleichzeitg langweilen und ermüden und nerven würde, hatte ich nicht erwartet.

Ach ja, selbst wenn ich das Buch nicht kennen würde, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese unausgegorene Mischung aus durchschnittlichen Coming-of-Age-Elementen und marktschreierisch dummem Horror mir gefallen hätte.

4/10
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Alt 28.09.2017, 14:20
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Da könnte ich mir sogar vorstellen, dass wir derselben Meinung sein dürften (auch wenn ich einen Film eigentlich nicht nach Ähnlichkeiten zu Büchern absuche).

Aber alles, was ich bisher an Ausschnitten gesehen habe, wirkt wie ganz banale Konfektions-Grusel-Schock-Kost ohne irgendeinen Angsteffekt. Daran ändert auch der monströse PR-Apparat nix.
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Alt 28.09.2017, 16:25
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Ich kenne das buch (noch) nicht und habe mich so an der version aus den 90ern orientiert, die nach Lex viel näher am buch ist.

Beim ersten trailer hatte ich die befürchung, dass die kinder der knackpunkt der story sein werden und so war es dann auch. Die sind viel zu mutig, selbstständig und albern. Da sieht man nix von der furcht, wie aus der 90er fassung. Die machen das halt als ob es das normalste auf der welt wäre. Ich mochte es auch nicht, dass deren begegnungen mit Es teilweise in wenigen minuten abgearbeitet werden, was zu der ein oder anderen längen führte, bis zum nächsten kind. Der abschuss war dann das ende

Spoiler: Anzeigen
der endkampf gegen Pennywise war so lächerlich. Wie sie auf einmal alle ihren mut finden und gegen das böse monster kämpfen. Als sie dann alle mit hartem gesichtsausdruck vor dem brunnen standen und sagen, dass sie keine angst mehr haben war so unnötig.


Ich hatte keine so große erwartungen, aber die wurden weit unterboden.
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Alt 28.09.2017, 16:46
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@SWAM: ich "suche" nicht nach Ähnlichkeiten zum Buch, aber wenn ich eine Vorlage kenne, dann kann ich das (leider!) nie ausblenden, bei keinem Film... Deshalb lese ich so gerne die Bücher erst hinterher, da ist man fast nie enttäuscht, umgekehrt dagegen fast immer...
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Alt 28.09.2017, 23:52
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Zitat:
Zitat von Lex 217 Beitrag anzeigen
wenn ich eine Vorlage kenne, dann kann ich das (leider!) nie ausblenden
Na ja, "ausblenden" geht natürlich nie, aber es muss ja nicht die Basis für eine Wertung sein. Ich freu mich eigentlich immer, wenn der Film was Neues macht bzw. etwas ändert und dadurch vielleicht in andere Territorien vorstößt als das Buch. Und Sätze wie:

Zitat:
Zitat von Lex 217 Beitrag anzeigen
Das ist ein anderer Eddie als im Buch.
oder
Zitat:
Zitat von Lex 217 Beitrag anzeigen
Es gibt dermaßen viele Veränderungen und Neuerfindungen, dass sich dem Leser die Haare sträuben
klingen halt nicht wie "Mir sind Veränderungen aufgefallen" sondern wie "man darf nichts ändern, wenn man einen Text in ein anderes Medium überführt".

Mit anderen Worten: Veränderungen können einem auffallen, aber sie sind ja nicht per se schlecht, nur weil sie Änderungen sind, oder? Wie gesagt: ich glaube sofort, dass der Film scheiße ist, aber das liegt doch sicher nicht nur daran, dass man Charakterzeichnungen gegenüber dem Buch ändert oder die Erzählstruktur variiert. Da wäre ja jede Adaption der Welt automatisch zum Scheiße-Sein verdammt.
Andererseits hatten wir die Diskussion ja vor Jahren schon mal in Bezug auf die beiden "Lolita"-Verfilmungen...

Edit: Ach ja und dass er wahrscheinlich scheiße ist, schließe ich nicht nur aus den erbärmlich unspannenden Trailern und Ausschnitten. Scholleys Rezi sollte zwar ein Lob sein, aber wenn ein Horrorfilm (!) mit den Worten
Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
ein anhaltendes Gefühl der Freude und des "Nachhausekommens"
beschrieben wird, dann ist an irgendeiner Stelle irgendwas ganz gewaltig falsch gelaufen.
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Geändert von S.W.A.M. (28.09.2017 um 23:56 Uhr)
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Alt 03.10.2017, 15:12
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Man darf schon was ändern, wenn man ein Buch in einen Film adaptiert, klaro. Ich verstehe ja auch, dass oft Änderungen notwendig sind, weil es sich um völlig unterschiedliche Medien handelt. Aber solche Veränderungen müssen Sinn ergeben, einen Zweck haben.

Im Fall der meisten Änderungen im neuen "Es" habe ich keinen Sinn erkennen können - außer dem, dass eben der ganze Film nur auf laute Effekte und Action aus ist, was aber für mich ganz unabhängig von meinen Mäkeleien an dem Film als Adaption nicht funktioniert hat. Die Seele des Buches wurde einfach zu Gunsten mainstreamiger Horror-Action, die ich nicht unterhaltsam fand, vernachlässigt.

Insofern stoßen mir die Veränderungen schon sauer auf, ich kann teils nachvollziehen warum sie gemacht wurden (aber nur teils!), aber ich bin einfach gegen diesen dahinterliegenden Zweck und es hat nicht "funktioniert" für mich.
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  #11 (permalink)  
Alt 03.10.2017, 17:29
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Bei mir hat er funktioniert. Der Film ist eher "Stranger Things" als Horrorfilm, das muss man schon bedenken. Aber wenn man sich darauf einlässt, passt er jedenfalls für mich als nicht Horrorenthusiasten. Ich war letztlich 89 ungefähr genau so alt wie die Kinder hier und Es war in meiner Kindheit/Jugend nunmal der Angstmacher schlechthin, da kann ich das "Nachhausekommen" von Scholley ganz wunderbar nachvollziehen. Sicherlich wurden manche Schockeffekte mehr oder weniger nacheinander abgearbeitet, aber im Gesamteindruck wurde ich jedenfalls mitgenommen. Für Nostalgiker gemacht und deswegen ist er auch so erfolgreich (und schon wieder weht Stranger Things durch den Beitrag).

P.S. Habe das Buch nie gelesen.
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Alt 28.05.2018, 11:28
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Wir leben im Zeitalter der Mittelmäßigkeit...

Ich hatte sehr schlechte Erwartungen und insofern fand ich das Ergebnis ganz okay, aber der Brüller war das trotzdem nicht. Auch wenn mich Buch-Film-Vergleiche weiterhin stören, kann ich Lex insofern zustimmen, dass der Film keine Seele hat, sondern einfach nur das derzeitige Lehrbuch an 80er-Retro-Klischees abhakt und dazwischen Schockmomente auf Geisterbahn-Niveau einstreut. Und zwar völlig willkürlich.

Die Reihenfolge der "Schock-"Szenen ist teilweise völlig wurscht. Man könnte Szenen austauschen, weglassen, hinzufügen und es würde keinen Unterschied machen. Kind ist irgendwo allein, hört / sieht was Verdächtiges, geht hin, um mal nachzuschauen (... ...) und dann kommt der Clown, macht "Buh!" und dann ist er wieder weg. Ohne Sinn oder Verstand. Beängstigend war das an keiner Stelle.

Skarsgaard macht einen mäßig guten Job. Sein Clown ist einfach nur ein psychotischer Irrer, sehr ähnlich manchem Joker aus irgendwelchen "Batman"-Zeichentrickserien. Er hat nichts Clowneskes an sich und strahlt daher auch nie den Grusel aus, den Clowns haben, weil sie Clowns sind. Er hat auch nichts Lockendes an sich. Gerade in der berühmten Papierschiffchen-Gully-Szene ist er von Anfang an ein offensichtlich böses Monster und es ist völlig unerklärlich, warum das Kind nicht sofort abhaut. Da war Tim Curry doch deutlich subtiler und dadurch gruseliger.

Ein Freund von mir, der ebenfalls enttäuscht war, beschrieb den "Horror" als "In-your-face-Horror" und das ist tatsächlich eine zutreffende Beschreibung. Wenn's keine Angst macht, dann knallen wir es euch halt ins Gesicht und packen ein lautes Bröööm auf die Tonspur.

Die Kinder fand ich okay, allerdings waren zwei Figuren offenbar so unwichtig, dass ich mich nicht mal an ihre Namen erinnern kann (und das obwohl ich das Buch damals geliebt habe... vor über zwanzig Jahren... okay).

Die 80er-Nostalgie-Retro-Welle ist an einem Punkt angekommen, wo es keine 80er Reminiszenzen mehr gibt, sondern nur noch Reminiszenzen an andere Reminiszenzen, die wiederum 80er Jahre Film-Reminiszenzen zitieren.

Andere Frage:
Spoiler: Anzeigen
Wieso ist es mal wichtig, dass die Kinder Angst haben und mal nicht? Am Ende entführt er Beverly, hat sie schon, lässt sie aber schwebend zurück. Dann, wenn er Bill hat, sagt er den anderen, dass er nur noch den einen essen braucht, dann geht er schlafen... Warum hat er nicht einfach Beverly gegessen? Die hatte er doch schon. Okay, Beverly hatte keine Angst, aber Bill ja offenbar auch nicht mehr.
Und wenn er die Kinder alle gefuttert hat, warum schweben die dann da rum? Ach, wahrscheinlich ist es zu viel verlangt...
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  #13 (permalink)  
Alt 15.06.2018, 12:55
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mati ist (noch) nicht aufgefallen
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Hab das Buch nie gelesen.
Die TV-Verfilmung von 1990 fand ich aber als Kind klasse (zumindest den ersten Teil) und finde, dass man die sich auch heute noch angucken kann (auch wenn die als "Fernsehfilm" oft belächelt wird).

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Man könnte Szenen austauschen, weglassen, hinzufügen und es würde keinen Unterschied machen. [...] Beängstigend war das an keiner Stelle.
Dem kann ich nur Zustimmen. Der ältere Film hatte im Vergleich zum neuen Film wesentlich einprägsamere Gruselelemente und Tim Curry bleibt als Pennywise unerreicht. Lediglich die Figur mit dem gebogenen Kopf fand ich noch ganz nett, kam dann ja aber gefühlt fast so oft wie der Clown vor.

Viele der Figuren blieben im neuen Film zu blass. Der ganze Film zentrierte sich für mich zu sehr auf Bill und vor allem auf Beverly.

Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
Sophia Lillis ist eine echte Entdeckung!
Ja, und hier liegt dann auch der Grund für meine etwas ambivalente Haltung zu dem Film. Trotz meiner Kritik fand ich den Film nicht schlecht. Beverlys Coming-Of-Age-Geschichte nahm zwar zu viel Platz ein, war aber gut und ist, was den Film für mich rettet.
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