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Alt 15.08.2017, 10:23
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Hacksaw Ridge (2016)

Vorneweg erlaube ich mir mal "schlimmas" 50 Cent dazu aus dem Forenthread hierhin zu schaufeln.....

Hacksaw Ridge 9/10

Falls der Film schon einen Thread hat, hab ich ihn nicht gefunden, daher wenigstens hier kurz:
Eigentlich wollte ich ihm 'nur' 8,5 von 10 geben, allerdings hab ich mich dann gefragt, warum... also hab ich aufgerundet, obwohl ich den Film nicht unbedingt perfekt fand.
Nicht perfekt, aber wirklich sehr gut.

Zum imo stark überwiegenden Positiven:
Ich fand Hacksaw Ridge sehr packend und das schon von der ersten Minute an (okay, es ist eher erst die 5. xD ).
Eine - DIE - Szene aus Desmonds Kindheit, die sein ganzes Leben und seine Einstellung prägen sollte, in einer Art, in der mir als Zuseher vermutlich sein Glauben - so stark und im Film plakativ inszeniert (in regelmäßigen Abständen ins Gesicht geklatscht^^) - nicht gereicht hätte.

Eine Rauferei Bruder eskaliert und für einen Moment denkt der kleine Desmond, er hätte seinen Bruder getötet. Was durchaus passieren hätte können.
Als jemand, der für einen Moment dachte, sein Kind wäre tot, weil sie kurz nicht hingeschaut hat, kann ich persönlich diesen tiefliegenden Schock echt gut nachvollziehen.

Desmond wächst also im Gegensatz zu seinen ersten wilden Lebensjahren, die von der Gewalt, die die Familie unter dem Familienoberhaupt - einem kaputten Kriegsveteranen aus dem ersten Weltkrieg - geprägt wurde, zu einem jungen Mann heran, der sich dem Glauben der Kirche seiner Mutter verschrieben hat.
Nichtsdestotrotz verspürt er die Pflicht, seinem Land zu dienen, als alle anderen jungen Männer seines Alters eingezogen werden und schreibt sich ebenfalls bei der Army ein.
Als Sanitäter - um Leben zu retten statt zu nehmen.

In der Grundausbildung steht er standhaft zu seiner persönlichen Einstellung und verweigert das Waffentraining, was zu Schikanen führt, für die ich ihn als Zuseher fast genauso bewundert habe, dass er sie durchgestanden hat, ohne aufzugeben, wie in der titelgebenden Schlacht, mit der der Film die größte und heldenhafteste Episode eines Mannes herausgepickt hat, der als erster Soldat mit einer Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde, ohne jemals einen Schuss abgefeuert zu haben.

Der Film ist laut, hart und hässlich - sehr hässlich - wo er es sein muss und an anderen Stellen leise und einfühlsam. Ich fand die Rückblenden gut gesetzt und es gibt sogar eine Prise Humor (v.a. geliefert durch Vince Vaughn, den ich glaub ich noch nie zuvor in einem wirklich ernsten Film gesehen habe und in seiner Rolle überraschend überzeugend fand und Desmond selbst)
Desmond Doss ist wurde mit Andrew Gardield imo wirklich sehr gut besetzt und auch sonst gibt es schauspielerisch nichts zu meckern.

Ich glaube, der größte Kritikpunkt ist ein Zuviel an 'Glaubensglorizierung', aber das hat mich persönlich nicht so sehr gestört, weil es sich hierbei um die Geschichte eines Mannes handelt, dessen Glauben sein Handeln und damit den kompletten Plot des Films durchgehend geprägt oder sogar eher geleitet hat. Wäre seltsam das dann im Film runterzuspielen, aber ich verstehe, wenn es andere eventuell als störend empfinden.
Was mir gefehlt hat, war, dass die Jungs aus Desmonds Einheit mehr sind, als ein paar Gesichter, die man nur mit größter Mühe auseinander halten kann. Der einzige, der ein wenig Hintergrund bekommen hat, ist Smitty, der - wie ich nachgelesen hab - noch nicht mal eine wahre Figur, sondern wie Harry Lloyds Brian als Stephen Hawkings bester Freund in Die Entdeckung der Unendlichkeit - ein Mix aus vielen verschiedenen Soldaten, die Desmond angefeindet haben, ist.
Dafür gibt es den Punkt Abzug, hier hätte es mich nicht gestört, wenn man vielleicht ein paar von den Gewalt-Gräuel oder auch ein wenig Hintergrund der Hauptfigur weggestrichen hätte, um auch zu diesen Männern eine emotionale Verbindung aufzubauen. Das hätte die Gewalt-Gräuel vermutlich noch wirksamer gemacht. Wobei ich das eigentlich auch gut fand.
Im Krieg stirbt wohl eher niemand mit epischer Heldenmusik untermalt in Zeitlupe. Wenn das Gefecht losgeht, werden Körper zerfetzt und Menschen fallen um wie Pappfiguren.
Aber jeder dieser Menschen hatte eben auch sein eigenes Leben und sein eigenes Schicksal und hier wurden imo ein paar Abstriche zugunsten der Hauptfigur gemacht.

Fazit... ich hab irgendwie keines.
Ich fand ihn wirklich gut und kann ihn an jeden weiterempfehlen, der ernste und emotionale (Anti)Kriegsfilme mag und gleichzeitig eine ordentliche Portion Pathos vertragen kann, die meiner Meinung nach aber sehr schön und gut verdaulich verpackt ist.

Edit: Irgendwie fahr ich momentan besser mit Filmen, die wir aus einer spontanen Kino-Laune heraus ansehen, als mit denen, auf die ich mich im Vorhinein freue.



Damit übernehme ich nun den schriftlichen Staffelstab aus "schlimmas" Hand:

Dass eine gewisse "Glaubensglorifizierung" stattfindet, ist bei der Mitwirkung von Mel Gibson an diesem Projekt nicht gänzlich abzustreiten. Man erwartet sie förmlich.
Vielleicht hat der Christ Gibson aber auch die Chance gesehen, neben dem Glauben des Desmond Doss vielleicht auch eine Art von "Buße" für die Masse an gewalttätigen Filmen seiner eigenen Filmkarriere abzuleisten.
Vermutlich wird man das nie so richtig herausfinden.

Davon abgesehen:
Der Film hatte mich innerhalb der ersten 10 Minuten vollkommen "im Sack".
Sei es durch die Prügelei der beiden Brüder in dem die eingesetzten Fäuste ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr reichen, als auch durch Hugo Weaving (der hierfür - für meine bescheidene Meinung vollkommen zu Recht - eine Oscarnominierung bekam) und Rachel Griffiths als Mutter.
Und Andrew Garfield fegte mich förmlich hinweg - das spielt so dermaßen weit über dem was er als "Peter Parker" in "Amazing Spider-Man" abzuleisten hatte, dass ich hiernach sehr gespannt bin, wie seine schauspielerische Karriere verlaufen wird (gab ja auch in seinem Fall eine - verdiente - Oscarnominierung hierfür).
Die Darstellung der Gewalt hier drin - besonders die Art wie man (ähnlich wie in Ridley Scotts "Gladiator" der das Stilmittel des "keine Übersicht haben können" für die Filmgeneration des neuen Jahrtausends wieder erfand; etwas das in den folgenden 15 Jahren dann leider extrem überstrapaziert wurde) als Zuschauer mitten hineingeworfen wird in die Knochen- und Blutmühle "Hacksaw Ridge" - ist umso vieles packender als die (großartige) Plansequenz die Nolans "Dunkirk" darstellt.
Die Nüchternheit und der nahezu vollkommene Verzicht auf drastische Gewaltdarstellung dort, liefert Gibsons filmischer Ritt mitten durch die Eingeweide der zu verhäkselnden Sturmtruppen hier durchaus ein mehr an Angriffsfläche seitens der Kritikerzunft.
Die dem hier gereichten Pathos somit wieder mit einem "weniger ist mehr"-Statement in ihrer schriftlich-intellektuellen Haltung Paroli geben können.
Was mir - der ich "Dunkirk" wirklich gelungen fand (aber mitnichten "Meisterwerk" oder kommendem "Klassiker"-Status innerhalb des Genres prophezeihen würde)
Auch wenn ich - was die letzten 10 Minuten von "Hacksaw" angeht - durchaus drauf hätte verzichten können, wie weihevoll das dann gereicht wird, bleibt unterm Strich eine Erfahrung, wie ich sie in diesem Genre seit Eastwoods "Letters from Iwo Jima" nicht mehr erlebt habe: ich war ergriffen, verstört und in Tränen aufgelöst ob der Sprengkraft dieser puren filmischen Emotion.
Ähnlich wie Gibsons "Apocalypto" mit Sicherheit kein Film, der sich dem Publikum "anbiedert".
Aber vielleicht auf deshalb einen Nachhall schafft, dem in diesem Jahr bislang in dieser Größenordnung nichts gleich kommt.
Leider kam ich in den 14 Tagen in denen der auf Kölner Leinwänden zu sehen - und vom Publikum aufgrund der Masse an filmischer Ware die zu diesem Zeitpunkt im Wochentakt auf die Leinwände geschleudert wurde, schlichtweg ignoriert werden musste.
Es ist schön zu erleben, dass der in seinem "zweiten Leben" auf Scheibe nun auch hierzulande entdeckt wird.
Die wahre Geschichte von Desmond Doss ist es allemal wert.
Lange nicht mehr von der Haltung eines Menschen dermaßen inspiriert worden.

Die derzeitigen Säbelrassler der "Ganz-groß-Politik" der gegenwärtigen "Zivilisation" (der Barbaren in Anzügen) hätten verdient, dass man ihnen diesen Film stunden- ach was schreib ich - tagelang um Augen, Kopf und Mund schlägt. Bis sie wenigstens etwas von Mr. Doss Haltung begriffen haben.
Aber dazu gibt es ja genügend "Ja"-Sager um sie herum, damit das nicht durchdringen muss....
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Geändert von scholley007 (15.08.2017 um 10:28 Uhr)
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Alt 15.08.2017, 13:26
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Standard AW: Hacksaw Ridge (2016)

Der wartet jetzt seit Längerem bei mir im Regal auf seine Sichtung. Leider ist mir mein einstiger Held Mel Gibson in einem Ausmaß unsympathisch geworden, dass es mir schwer fällt, irgendeinen seiner Filme noch zu schauen oder gar gut zu finden.
Vor der Glaubensglorifizierung graut es mir auch ein wenig. Schätze, der muss noch ein wenig atmen, bevor er konsumiert wird.

Aber neugierig bin ich schon...
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Alt 15.08.2017, 16:04
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Standard AW: Hacksaw Ridge (2016)

Aber...aber....aber....

Was issn betüglich Mels toller Regieleistung bei 'Apocalpto' (für mie regiemäßig das, was darsteĺlerisch 'Mad Max 2' in seiner Vita einnimmt.
Und bezüglich Spätwerk: hat der S.W.A.M. sich etwa auch noch nicht an 'Get the Gringo' rangetraut?
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Alt 15.08.2017, 16:26
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Standard AW: Hacksaw Ridge (2016)

"Apocalypto" war mir allein thematisch egal und nach dem Passionsmüll war erst mal aus.
"Get the Gringo" hab ich dann irgendwann mal eine Chance gegeben, weil der Trailer doch gefiel. Aber letztlich blieb da nach dem Abspann auch nur ein müdes Schulterzucken bei mir übrig.

Ist der Lack einmal ab, ist er nur ganz schwer wieder dran zu kriegen. Ich kann mich nicht mal überreden, mir mal wieder "Payback", "Fletchers Visionen" oder "Lethal Weapon" anzuschauen. Und wenn das schon nicht zieht, dann hat "Gringo" erst recht keine Chance. Vielleicht kann ich den Mel-Faktor bei "Hacksaw Ridge" ignorieren, da ich ihn nicht sehen muss.
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Alt 26.01.2018, 20:26
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Okay, hab ihn jetzt endlich geschaut. Und mich schüttelt's bei den ganzen Lobeshymnen.

Für mich war das ganz übel rechts-reaktionärer Quark. Helden-Pathos bis zum Abwinken. Dagegen war sogar "American Sniper" eine liberale Antikriegs-Sentimentalität.

Ich hab circa 15 Minuten vor Schluss ausgemacht, also da, als sie mit neuem Heldenmut in Zeitlupe bei glorifizierender Musik die Japaner abschlachten, als wäre es eine der satirischsten Szenen aus "Starship Troopers" (teilweise identische Einstellungen...), nur leider ernst gemeint. Ich kann solchen Dreck nicht mehr ertragen, Leute.

Und mich nervt's auch total, dass ein Kriegsfilm mittlerweile sofort als "Anti-Kriegsfilm" bezeichnet wird, nur weil er heftige Splatter-Szenen einbaut. Moderne Pro-Kriegsfilme (wie "Hacksaw Ridge" oder "American Sniper") zeigen den Krieg nicht als einfach und gewaltfrei. Im Gegenteil: sie betonen die Gewalt und den zerstörerischen Effekt auf den Soldaten, betonen dabei aber immer noch mehr, dass der Krieg leider ein notwendiges Übel ist. Frei nach dem guten alten amerikanischen Motto: "Es ist ein dreckiger Job, aber einer muss ihn ja machen."

Nee, Mel bleibt mir vorerst verstorben.
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Alt 27.01.2018, 02:16
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Standard AW: Hacksaw Ridge (2016)

Kann den hype auch nicht nachvollziehen.

Meine fresse geht Andrew Gatfield einem auf den sack. Er ist ja nicht der beste darsteller aber hier find ich ihn besonders mies. Den halben film mit diesem bescheuerten grenzdepilen grinsen ist so schlecht, dass ich immer mehr gehofft habe, dass es ihn zuerst erwischt (ich kannte die story nicht und wusste nix von Dobbs taten).

Die szenen auf Hacksaw Ridge waren... sie haben mich vollkommen kalt gelassen. Ich fands nur langweilig weil das alles in der art schon zig mal dagewesen war. Das set fand ich auch recht billig gemacht und so hab ich mich immer wieder gefragt wie diese hohe bewertung zu stande kam.
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Alt 27.01.2018, 13:29
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Tja, Schade.
Wobei ich den "patriotischen Schwulst" als gar nicht so schwülstig empfand - bis auf die vorletzte Einstellung die selbst mir dann Zuviel war.
Hoffe für S.W.A.M., dass er langsam mal wieder einen Film zu sehen bekommt, der ihn mit 2017 (halbwegs) versöhnt.....
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Alt 08.08.2019, 18:49
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mati ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Hacksaw Ridge (2016)

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Und mich nervt's auch total, dass ein Kriegsfilm mittlerweile sofort als "Anti-Kriegsfilm" bezeichnet wird, nur weil er heftige Splatter-Szenen einbaut.
Hacksaw Ridge ist ganz klar ein Kriegsfilm. Anti-Kriegsfilme sind für mich sowas wie "Die Brücke" von Bernhard Wicki oder "Die durch die Hölle gehen" (The Deer Hunter).

Fand den Film aber dennoch gelungen und auch Andrew Garfields Darstellung gut.

Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
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Größtenteils hatte ich keine Probleme mit dem Einbau von Religion, nur eine Szene hatte mich extrem genervt: Dass die alle nochmal auf Desmonds Gebet warten bevor sie final raufstürmen, und das natürlich auch noch Kinotauglich in Szene gesetzt, indem der Befehlshaber am Telefon so lange vertröstet wird.

Ansonsten hat man ja später noch den echten Desmond kurz gesehen, der ist nun mal echt streng gläubig. Das kam in dem kurzen Clip bereits rüber.
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