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Alt 09.08.2010, 11:24
Benutzerbild von rost
iRost
 
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Standard The Disappearance of Alice Creed (2009)

Zwei Männer, gesprochen wird nichts. Es werden Isoliermatten, Schlösser und andere Dinge besorgt, ein Auto und Nummernschild werden gestohlen, ein Zimmer schaldicht und ausbruchssicher ausgestattet. Eine junge Frau wird entführt.

So beginnt das 3-Personen-Stück The Disappearance of Alice Creed. Der Film beschränkt sich auf weni-ge Schauplätze und auch über die drei Protagonisten erfährt man nur gerade soviel wie nötig. Der Grossteil des Films spielt sich in dem Appartement ab, in welchem Alice Creed von den beiden Männern gefangen gehalten wird. Durch das Kidnapping versuchen sie ein Lösegeld von ihrem schwerreichen Va-ter zu erpressen.

Der englische Film kommt ganz im Stil von Shallow Grave daher. Drei Protagonisten und eine Situation, die alsbald aus dem Ruder läuft. Immer wieder werden die Karten neu gemischt und ausgeteilt.

The Disappearance of Alice Creed bietet kaum etwas, dass man nicht schon mal ähnlicher Form gesehen hat und wer sich etwas auskennt, weiß schon sehr früh in welche Richtung sich das Geschehen entwi-ckeln wird. Bedingt durch ein offensichtlich kleines Budget werden zudem einige wichtige Storyelemente ausgelassen. Trotzdem hält der Film die eine oder andere Überraschung bereit und bietet zudem mit Gemma Arterton, Eddie Marsan (Insp. Lestrat im neuen Holmes) und Martin Compston (Doomsday) ein tolles Darstellertrio, das den Film problemlos zu tragen weiß.

Ich konnte mir den Film gestern als Vorpremiere beim hiesigen Open-Air Cinema ansehen und trotz der kleinen Schwächen schien mir auch das restliche Publikum ziemlich zufrieden mit dem Streifen. Solides Debüt in Spielfilmlänge von Drehbuchautor und Regisseur J Blakeson.
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Alt 26.08.2010, 09:02
Benutzerbild von Celdur
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Standard AW: The Disappearance of Alice Creed (2009)

Hat mir eigentlich recht gut gefallen und stieß auch beim restlichen Publikum auf ausgesprochen wohlwollende Resonanz.

Ein wichtiges Element - das aus den Trailern kaum hervorgeht - ist für mich der Humor des Films.
TDoAc weiß nämlich, dass die hohe Frequenz (auch wenn es sich vergleichsweise noch im Rahmen hält) überraschender Plotkniffe nicht unbedingt glaubwürdig scheint.
Daher wird die neuste Offenbarung auch nicht mit unheilschwangerem Dröhnen und einer Bitte-Große-Augen-machen-Kameraeinstellung unterstrichen, sondern präsentiert sich schon fast als komödiantischer Schlag ins Gesicht, über dessen Absurdität ganz legitim gelacht werden darf.
Das in Verbindung mit dem ansonsten unglaublich schwarzen Humor, bei dem einem das Lachen ob der fraglos furchtbaren Situation mehr als einmal im Halse stecken bleibt, fügt sich gemeinsam mit der restlichen Inszenierung zu einem wahrhaft kurzweiligen Spektakel zusammen, das ziemlich stilsicher in Szene gesetzt ist.

Wie schon erwähnt befinden wir uns gute 95% des Filmes im besagten kleinen Appartement, das als Operationsbasis und zeitweiliges Heim der Protagonisten herhält, und ob der Enge und Anonymität ganz einfach den Löwenanteil der Stimmung dieser kammerspielartiegen Thriller-Groteske generiert.

Gefreut hat es mich, dass Eddie Marsan (besonders in den letzten Jahren durch unzählige prägnante Nebenrollen ein bekanntes Gesicht geworden - Inspector Lestrade in Sherlock Holmes, der cholerische Fahrlehrer in Happy-Go-Lucky, der verschlossene Koch in The Secret Life of Words usw.) endlich die Chance bekam, Mitträger eines ganzen Filmes zu sein.
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  #3 (permalink)  
Alt 03.09.2010, 10:17
Benutzerbild von Zyween
ist gerade ziemlich glücklich
 
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Standard AW: The Disappearance of Alice Creed (2009)

Ich war auch positiv überascht und gehörte für mich auf jeden Fall zu den besten Filmen des FFF.
Das schien der rest des Publikums ähnlich zu sehen. Der Film wurde nämlich in Köln dritter bei den Fresh Blood-Award.
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  #4 (permalink)  
Alt 28.09.2011, 23:01
Benutzerbild von ° logging in as oswaldo °
... klausurrelevant.
 
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Standard AW: The Disappearance of Alice Creed (2009)

Ich hätt mir zwar ein anderes Ende gewünscht, aber sonst war das alles sehr schön anzuschauen.
Muss ich wohl zu Hause auch nochmal vorführen.
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Nahezu an der Täglichkeit kratzend.
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bondgirl, entführung, thriller

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