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  #61 (permalink)  
Alt 11.04.2011, 13:29
Benutzerbild von Zodak
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Standard AW: Sucker Punch - Zack Snyder (2011)

Habt Ihr alle einen anderen Film gesehen, oder habe ich einen essentiellen Post überlesen?

Spoiler: Anzeigen
Ich finde, zwar die Behauptung, dass die Ebene im Bordell, die Realitätseben des Films darstellt interessant, kann dies aber in keinster Weise nachvollziehen. Für mich erleben wir, ab Einlieferung in die Anstallt und den Blickkontakt zwischen Baby Doll und Sweet Pea, die Geschichte aus Sicht von Sweet Pea. Baby Doll ist lediglich ihr am Anfang und Ende erwähnter Engel. Aufgrund vergangener Erfahrungen proiziert sie die Handlung in ein Umfeld das sie geprägt hat und kombiniert es mit Ihren Wünschen, Sehnsüchten und Sichtweisen. Eine hoffnungslose Situation, geprägt von Sex und Gewalt, aber immerhin relativ sicher für sie und Ihre Schwester und sie selbst ist der gefeierte Star, der, zumindest unter den Mädchen, das sagen hat. Sie begehrt als einzige gegen Baby Dolls Plan auf, da sie als einzige wirklich etwas zu verlieren hat. Sie ist die einzige die eine realistische Chance auf ein geregeltes Leben besitzt und will diese und ihre Schwester nicht aufs Spiel setzen. Jegliche von den Mädchen ausgeübte Gewalt wird durch einen Tanz verschleiert. Dies funktioniert jedoch nicht vollständig, weshalb die zweite Fantasieebene ins Spiel kommt. Dazu sehe ich wiederrum zwei Interpretationsmöglichkeiten, die eng mit dem Ende verbunden sind. Zum einen könnte die Geschichte rückblicken erzählt sein, was erklären würde, warum der Busfahrer bereits früher in der Fantasiewelt auftaucht, oder aber die zweite Fantasiebene gehört Baby Doll, was letzendlich aber heißen würde dass auch die Busfahrt nur in Ihrem Kopf stattfindet und die Wunschvorstellung, dass Sweet Pea es geschafft hat manifestiert.
Obwohl der Film anders ausfiel als erwartet und nicht das erhoffte Fantasyhighlight darstellt (dazu ist er zu monoton, holprig, depressiv und trist) hebt sich der Film durch die zahlreichen Interpretationsmöglichkeiten und den Diskussionsbedarf deutlich vom Einheitsbrei ab. Optisch und handwerklich zeigt Snyder, dass er zu den talentiertesten Aktionregisseuren unserer Zeit zählt. Inhaltlich hätte er zur Nachhilfe vielleicht aber nochmal Inception und Pans Labyrint studieren sollen, die ähnliche Elemente deutlich stimmiger umsetzen.

7 von 10 Grautönen
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"What?"
"I'm talkin money"
"A talking monkey?"
"Talking monkey, yeah, yeah, Came here from the future, ugly sucker, only says ficus"
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  #62 (permalink)  
Alt 20.08.2011, 02:16
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Irgendwas mit Raumschiffen
 
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S.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich sein
Standard AW: Sucker Punch - Zack Snyder (2011)

Und obwohl ich schon "300" und "Watchmen" als unerträglichen Müll empfunden habe, hat der Filmjunkie in meinem Kopf mir befohlen, den jetzt doch mal auszuleihen.



Ich hab mir über die Realitätsebenen gar keine weiteren Gedanken gemacht, weil mir das alles als so offenkundig schwachsinnig, undurchdacht und dahingerotzt vorkam, dass es mir den Hirnschmalz nicht wert war. Die "Story"-"Idee" verlief ja wohl eher umgekehrt im Sinne von "Ich will mal was mit Riesensamurais, Drachen, Nazizombies und Robotern machen... Wie kann ich das wohl sinnvoll in einen Film packen?" Die Lösung dieses Dilemmas ist so trivial wie unsinnig, weil sie recht gute visuelle Möglichkeiten durch das Fehlen einer verbindenden Welt völlig verschenkt und obendrein die einzelnen Sequenzen komplett unspannend werden lässt.
Abbie Cornish und Jena Malone sehe ich mir jederzeit gerne an, aber dieses Ding kann mir wohl gestohlen bleiben. Was für ein erbärmlicher, langweiliger und selbstverliebter Blödsinn.
Dass Snyders übliche SloMo-Orgien und die verkrampften Versuche, jede Einstellung so ungewöhnlich wie möglich zu machen, das Filmvergnügen nicht unbedingt steigern, erwähne ich mal der Vollständigkeit halber.
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Soylent Green is people!
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  #63 (permalink)  
Alt 22.08.2011, 15:24
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Chili Palmer ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Sucker Punch - Zack Snyder (2011)

Hier mal mein Urteil:

Bei '''Sucker Punch''' scheiden sich die Geister beim Kinopublikum. Einerseits "Whoah Wahnsinnnsfilm".... " Synder´s bestes Werk"... bis "Scheiss Drecksfilm" "A fucking waste of time".... Bei den Kritikern jedoch fiel der Film weltweit unten durch. An der Kinokasse ebenso. Zu recht oder hat bloss keiner, nichtmal die Kritiker den tieferen "Sinn" verstanden ? Und wenn ich ehrlich bin, gehör ich zu den negativen zuschauern denen der tiefere Sinn scheissegal ist verdammt nochmal.

Zack´s Filmografie:
Zack Snyder sorgte 2004 mit seinem Dawn of the Dead Remake für Furore dessen Werk in meinen Augen selbst das Zeug zum Klassiker hat. Dann ging es weiter mit 300. Der aus visueller Sicht ne ziemliche Bombe war, aber schwer Homophob daherkam. 2009: Watchmen, der für mich zu einen der besten Graphic Novel adaptionen gehört. Dann jedoch gings bergab. 2010 kam der Animationsfilm "Die Legende der Wächter" in die Lichtspielhäuser. Der Stil konnte sich sehen lassen aber der Film war inhaltlich sterbenslangweilig.

Wie man in der letzten Zeile aus der Einleitung entnehmen kann, bin ich etwas aggro. Aggro auf den ganzen Film. Da es eine öffenliche Kritik ist, habe ich versucht meinen verbalen Ausfluss zu reduzieren.

Setting:
Ich fühle mich langsam von Herrn Snyder schwer verarscht. Denn letzendlich ist Kacka Punch nichts weiter als ein Männerwichsfilm der sich durch die ganze Filmwirtschaft bedient. Wie Tarantino es so unheimlich gern tut was aber kaum einer weiss heutzutage da die Filme entweder dem Tarantinoanhänger unbekannt, oder zu alt sind ^^. Ich war überrascht das zuerst Black Swan dran glauben muss. Warum nicht Flashdance, Step up oder High School Musical ? Doch damit nicht genug. Selbst Alarmstufe: Rot 2 mit Steven Seagal wird rezitiert. Ach ja wo wir schon beim rezitierungswahn wären. I,Robot lässt grüssen. Im Zug WARTEN die Roboterviecher nur darauf zermatscht zu werden.Ja sie warten. Was anderes tun die nicht. Falls jmd die Kinofilme 3 Engel für Charlie 1 und 2 gesehen hat, weiss wie die Frauen in den Gamesequenzen auftreten. Schlimmer gehts immer. Kennt jmd Hellboy 2 ? Dann darf gelacht werden woher die Staubnazis stammen. Auch Orks aus der Herr der Ringe Trilogie sind vorhanden. Der allseits beliebte Mechwarrior fehlt ebenso wenig. Scheisse sogar Historisch gehts hier zu. Nämlich der Absturz der Hindenburg wird nachgestellt. Wenn die träumereien aufhören geht es zurück zur realen Welt die irgendwo angesiedelt sein soll in den 50ern. Hier liegt das nächste Manko: Sie ist unerträglich langweilig. Soviel dazu.

Acting:
Zacks Bitchslap für Kommerz Lolita Masturbierer bestehend aus Emily Browning als Babydoll, Vanessa Hudgens als Blondie (Mit braunschwarzer Mähne), Jamie Chung als Amber und Abbie Cornish als Sweet Pea (what ?). Alle tragen nicht nur Pornoähnliche Namen sondern auch dementsprechendes Acting wird an den Mann gebracht. Die grössten schwächen der 4 Damen liegt in den Szenen wo es darum geht gefühle zu zeigen. Es wird geheult, geschluchzt das sogar Bollywoodnudeln wie Aishwarya Rai vor Neid erblassen könnten. Aber kommt nur eine einzige Träne raus ? NEIN. Schickt die Weibliche Cast in die Pornoindustrie und lasst sie von Lex Steele besteigen. Vllt kommen dann Tränen rausgeschossen. Der schmierige Antonio Banderas Ersatz (Das Original wäre vermutlich zu teuer gewesen zum besetzen) fehlt ebenso wenig wie der übergewichtige Mafiadon. Es gibt eine Stelle in der Babydoll auf dem Tisch tanzt (Coyote Ugly ?). Leider bewegt sie sich so verkrampft als hätte ich Verhoevens Edeltrash "Showgirls" auf Zeitlupe programmiert. Das ganze nuttig sein pardon sexy sein kommt viel zu verkrampft rüber als ob sie nicht wollten als nutte ähh sexsymbol dazustehen. Mit dem erotischem Schlüsselreiz geht es dann auch weiter in den Kampfszenen. Leider funktioniert sowas nur bei mir wenn die asiatische Schulmädchenamazone mit ihrem riesigen Schwert oder Maschinengewehrarm VERSENTLICH den Schlüpfer kurz zeigt. Wenn eine blondinenamazone daherkommt und in gleichen sich wiederholenden Finish Him moves riesige Steinninjas und schlecht animierte Drachen killt, ist das weder hip, cool noch sexy. Erst recht nicht wenn man noch weniger Mimik zeigt als Steven Seagal in Exit Wounds. Auch die Outfits wirken sehr nuttenhaft aber nur ein bischen Haut wird gezeigt. Boah wenn ich an die Emily Browning Mimik denke krieg ich Fusspilz. Keine einzige kommt auch nur tough rüber in der Fantasiewelt.


Dialoge:
Noch fieser als sein oberlippenbart des Quotenlatinos sind die Dialoge die so unglaublich dumm sind das gegen ihn der Asylumkracher '''Megapiranha''' wie ein Meisterwerk wirkt. Eigentlich ist er das auch . Querverweis auf den Monolog "Spielzeug".
Teilweise waren sie so flach und unheimlich mies das ich kurz davor war, mich innerlich einzupissen und/oder einzuscheissen. Entweder fasste ich mir an den Kopf oder es kam nur ein gehässiges "Was ?" zum Vorschein.
Das hatte ich zuletzt bei Schwarzenegger´s Collateral Damage übrigens. Ich dachte wirklich ich wäre Bill Murray in "Und täglich grüsst das Murmeltier" als ich die ähnlich angesiedelten Dialoge schon wieder ertragen musste.

Soundtrack:
Als krönenden Abschluss darf die Musikalische Untermalung nicht vergessen werden. Wer bitte kam auf die idee das "Where is my Mind?" von den Pixies so derartig zu versauen ? Es sind unheimlich viele miese Covers zu hören die für einen alteingesessenen Musikfan ein Dorn im Ohr sind. Selbst vor Queen wird nicht halt gemacht. Selbst Björk rettet nicht alles. Das Musikalische Intro aus dem RnB/Wannabe Gangster Rap des Mafiadons darf für die hippen Kids von heute natürlich nicht fehlen. Alles andere wäre unvorteilhaft für nen PG-13 Kiddiemovie.

Fazit:
Starker Anfang der an Watchmen erinnert bis das erste Wort gesprochen wird. Die FSK 16 ist ein formidabler Witz. 1 Tropfen Blut sonst nichts. FSK 12 wäre vollkommen ok gewesen. Entweder zerfallen die Bösewichte zu staub oder Lichteffekte treten hervor. Achtet mal auf die Augen. Punkten kann übrigens der weise Mann der mich zu sehr an Mr. Miyagi erinnert der von Scott Glenn gespielt wird. Wer jetzt noch auf die Idee kommt und mir mit den tieferen Sinn des Films blöd kommen will. Lasst es gut sein, den interessierte kein Kritiker der Welt und moi ebenso wenig.

The Happy Finish:
Trashgurke oder Schlampenparade Bullshit ?. Mittlerweile beides.
Update:
Nach Sichtung der Extended die den Film runder macht, fielen mir auf Anhieb 10 Animes ein wo sich Dreck Synder bedient hatte ^^
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  #64 (permalink)  
Alt 22.08.2011, 18:57
Benutzerbild von Lex 217
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Standard AW: Sucker Punch - Zack Snyder (2011)

oh, ich muss hier doch noch was schreiben...

ICH fand "Sucker Punch" ganz großartig.

Die verschiedenen Realitätsebenen waren stimmig und spannend. Es gab so viele kleine Details mit Anspielungen, das war alles sehr gut gemacht und verwoben.

Die Action ist imho reine l'art pour l'art und großartig gemacht, extrem spaßig zum Zuschauen, optisch toll, herrlich! Und ich steh's mir normal nicht extra auf diese Art "hirnloser" Action.

Die Story war basal, grade die große Simplizität fand ich packend. Freiheit - dafür lohnt es sich zu kämpfen, zu träumen und zu sterben.

Die Mädels hätten überzeugender sein können, keine Frage, und emotional ergriffen war ich nicht, aber das meiste ist doch sehr sehr gut rübergekommen.

Ich mochte den Film sehr und vielleicht will ich ihn sogar auf DVD
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Thank God we can't tell the future. We'd never get out of bed.
August: Osage County


If I could end the quest for fire
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30 Seconds To Mars
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  #65 (permalink)  
Alt 23.08.2011, 19:30
Benutzerbild von Otanawabaku
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Otanawabaku ist auf dem besten Weg
Standard AW: Sucker Punch - Zack Snyder (2011)

Zitat:
Zitat von Chili Palmer Beitrag anzeigen
Hier mal mein Urteil:

Bei '''Sucker Punch''' scheiden sich die Geister beim Kinopublikum. Einerseits "Whoah Wahnsinnnsfilm".... " Synder´s bestes Werk"... bis "Scheiss Drecksfilm" "A fucking waste of time".... Bei den Kritikern jedoch fiel der Film weltweit unten durch. An der Kinokasse ebenso. Zu recht oder hat bloss keiner, nichtmal die Kritiker den tieferen "Sinn" verstanden ? Und wenn ich ehrlich bin, gehör ich zu den negativen zuschauern denen der tiefere Sinn scheissegal ist verdammt nochmal.

Zack´s Filmografie:
Zack Snyder sorgte 2004 mit seinem Dawn of the Dead Remake für Furore dessen Werk in meinen Augen selbst das Zeug zum Klassiker hat. Dann ging es weiter mit 300. Der aus visueller Sicht ne ziemliche Bombe war, aber schwer Homophob daherkam. 2009: Watchmen, der für mich zu einen der besten Graphic Novel adaptionen gehört. Dann jedoch gings bergab. 2010 kam der Animationsfilm "Die Legende der Wächter" in die Lichtspielhäuser. Der Stil konnte sich sehen lassen aber der Film war inhaltlich sterbenslangweilig.

Wie man in der letzten Zeile aus der Einleitung entnehmen kann, bin ich etwas aggro. Aggro auf den ganzen Film. Da es eine öffenliche Kritik ist, habe ich versucht meinen verbalen Ausfluss zu reduzieren.

Setting:
Ich fühle mich langsam von Herrn Snyder schwer verarscht. Denn letzendlich ist Kacka Punch nichts weiter als ein Männerwichsfilm der sich durch die ganze Filmwirtschaft bedient. Wie Tarantino es so unheimlich gern tut was aber kaum einer weiss heutzutage da die Filme entweder dem Tarantinoanhänger unbekannt, oder zu alt sind ^^. Ich war überrascht das zuerst Black Swan dran glauben muss. Warum nicht Flashdance, Step up oder High School Musical ? Doch damit nicht genug. Selbst Alarmstufe: Rot 2 mit Steven Seagal wird rezitiert. Ach ja wo wir schon beim rezitierungswahn wären. I,Robot lässt grüssen. Im Zug WARTEN die Roboterviecher nur darauf zermatscht zu werden.Ja sie warten. Was anderes tun die nicht. Falls jmd die Kinofilme 3 Engel für Charlie 1 und 2 gesehen hat, weiss wie die Frauen in den Gamesequenzen auftreten. Schlimmer gehts immer. Kennt jmd Hellboy 2 ? Dann darf gelacht werden woher die Staubnazis stammen. Auch Orks aus der Herr der Ringe Trilogie sind vorhanden. Der allseits beliebte Mechwarrior fehlt ebenso wenig. Scheisse sogar Historisch gehts hier zu. Nämlich der Absturz der Hindenburg wird nachgestellt. Wenn die träumereien aufhören geht es zurück zur realen Welt die irgendwo angesiedelt sein soll in den 50ern. Hier liegt das nächste Manko: Sie ist unerträglich langweilig. Soviel dazu.

Acting:
Zacks Bitchslap für Kommerz Lolita Masturbierer bestehend aus Emily Browning als Babydoll, Vanessa Hudgens als Blondie (Mit braunschwarzer Mähne), Jamie Chung als Amber und Abbie Cornish als Sweet Pea (what ?). Alle tragen nicht nur Pornoähnliche Namen sondern auch dementsprechendes Acting wird an den Mann gebracht. Die grössten schwächen der 4 Damen liegt in den Szenen wo es darum geht gefühle zu zeigen. Es wird geheult, geschluchzt das sogar Bollywoodnudeln wie Aishwarya Rai vor Neid erblassen könnten. Aber kommt nur eine einzige Träne raus ? NEIN. Schickt die Weibliche Cast in die Pornoindustrie und lasst sie von Lex Steele besteigen. Vllt kommen dann Tränen rausgeschossen. Der schmierige Antonio Banderas Ersatz (Das Original wäre vermutlich zu teuer gewesen zum besetzen) fehlt ebenso wenig wie der übergewichtige Mafiadon. Es gibt eine Stelle in der Babydoll auf dem Tisch tanzt (Coyote Ugly ?). Leider bewegt sie sich so verkrampft als hätte ich Verhoevens Edeltrash "Showgirls" auf Zeitlupe programmiert. Das ganze nuttig sein pardon sexy sein kommt viel zu verkrampft rüber als ob sie nicht wollten als nutte ähh sexsymbol dazustehen. Mit dem erotischem Schlüsselreiz geht es dann auch weiter in den Kampfszenen. Leider funktioniert sowas nur bei mir wenn die asiatische Schulmädchenamazone mit ihrem riesigen Schwert oder Maschinengewehrarm VERSENTLICH den Schlüpfer kurz zeigt. Wenn eine blondinenamazone daherkommt und in gleichen sich wiederholenden Finish Him moves riesige Steinninjas und schlecht animierte Drachen killt, ist das weder hip, cool noch sexy. Erst recht nicht wenn man noch weniger Mimik zeigt als Steven Seagal in Exit Wounds. Auch die Outfits wirken sehr nuttenhaft aber nur ein bischen Haut wird gezeigt. Boah wenn ich an die Emily Browning Mimik denke krieg ich Fusspilz. Keine einzige kommt auch nur tough rüber in der Fantasiewelt.


Dialoge:
Noch fieser als sein oberlippenbart des Quotenlatinos sind die Dialoge die so unglaublich dumm sind das gegen ihn der Asylumkracher '''Megapiranha''' wie ein Meisterwerk wirkt. Eigentlich ist er das auch . Querverweis auf den Monolog "Spielzeug".
Teilweise waren sie so flach und unheimlich mies das ich kurz davor war, mich innerlich einzupissen und/oder einzuscheissen. Entweder fasste ich mir an den Kopf oder es kam nur ein gehässiges "Was ?" zum Vorschein.
Das hatte ich zuletzt bei Schwarzenegger´s Collateral Damage übrigens. Ich dachte wirklich ich wäre Bill Murray in "Und täglich grüsst das Murmeltier" als ich die ähnlich angesiedelten Dialoge schon wieder ertragen musste.

Soundtrack:
Als krönenden Abschluss darf die Musikalische Untermalung nicht vergessen werden. Wer bitte kam auf die idee das "Where is my Mind?" von den Pixies so derartig zu versauen ? Es sind unheimlich viele miese Covers zu hören die für einen alteingesessenen Musikfan ein Dorn im Ohr sind. Selbst vor Queen wird nicht halt gemacht. Selbst Björk rettet nicht alles. Das Musikalische Intro aus dem RnB/Wannabe Gangster Rap des Mafiadons darf für die hippen Kids von heute natürlich nicht fehlen. Alles andere wäre unvorteilhaft für nen PG-13 Kiddiemovie.

Fazit:
Starker Anfang der an Watchmen erinnert bis das erste Wort gesprochen wird. Die FSK 16 ist ein formidabler Witz. 1 Tropfen Blut sonst nichts. FSK 12 wäre vollkommen ok gewesen. Entweder zerfallen die Bösewichte zu staub oder Lichteffekte treten hervor. Achtet mal auf die Augen. Punkten kann übrigens der weise Mann der mich zu sehr an Mr. Miyagi erinnert der von Scott Glenn gespielt wird. Wer jetzt noch auf die Idee kommt und mir mit den tieferen Sinn des Films blöd kommen will. Lasst es gut sein, den interessierte kein Kritiker der Welt und moi ebenso wenig.

The Happy Finish:
Trashgurke oder Schlampenparade Bullshit ?. Mittlerweile beides.
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Nach Sichtung der Extended die den Film runder macht, fielen mir auf Anhieb 10 Animes ein wo sich Dreck Synder bedient hatte ^^
Jetzt nicht so Professionell wie von den Moviegod Paten

..ich sitz ja sonst (seit gut 7 Jahren) still in der Ecke und bin schweigsam aber das da oben geht mal gar nicht.

Zu erst einmal, so ziemlich alle Zahlenangaben sind nur gefühlt. Sucker Punch ist kein Meisterwerk und wird es auch nimmer werden...und ich bin kein Fan des Filmes...hätte das Geld sparen sollen...egal!!!

Zum Masturbieren lohnt der Film definitiv nicht, zu wenig nackte Haut und, für meine Begriffe, zu unerotische Frauen. Jeder Zwölfjährige findet "anständigere" Pornos im handelsüblichen Internet die wiederum die Geschlechtsorgane wesentlich besser stimulieren als dieses Filmchen.

Ich glaube, ich bin überzeugt, dass Herr Snyder nicht auch nur eine Tanzszene von "Black swan" kopiert hat wenn man einmal die Produktionszeit der beiden Filme vergleicht. Es sei denn, Herr Snyder wurde von Herrn Aronofsky eingeladen bei den Dreharbeiten zum Schwarzen Schwan (speziell verglichene Tanz- und / oder Trainingsszene) ein Kännchen Tee zu zelebrieren.

"Alarmstufe Rot 2" ?!? Es gibt etwa 600000 Filme in denen Mimen (A-, B-, C-Klasse) gegen andere Mimen auf irgend eine Art kämpfen. So gesehen hat auch Herr Nolan für seine Version von Batman (...begins) ganz viel kopiert, gestohlen, abgeschaut.

Roboter, die Ähnlichkeit ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen aber so gesehen gibt es auch hiervon 435921 Filme die abermals irgend ein Mechanikthema aufgreifen. Hierzu auch ein Bezug zu "Planet der Affen - PRevolution". Die Ausbruchsszenerie aus dem Affenhaltungscenter, speziell die Einstellung der Glaskuppel, kommt mir seltsamerweise bekannt. Rate mal woher!

3 Engel für Charlie, Underworld, Azumi...

Hellboy 2 - Staubnazis???

Wer hat denn nun von wem die Idee der Orks geklaut. Welches war der Film in dem Orks erstmalig auftraten. Ich bezichtige Herrn Jackson des Diebstahles und was das Geschriebene betrifft auch den Herrn Tolkien. Verdammte Bastarde! Siehe hierzu Wikipedia.

Mechwarrior - ich glaube, die Japaner haben das erfunden. Ganz sicher die Japaner, so hoch technologisiert, die Japaner.

Die Hindenburg? Ich behaupte, Herr Snyder hat diese Szene von dem Film "Das Luftschiff" geklaut und diese wiederum aktionslastiger gestaltet. Man bedenke, der Film ist älter als der Absturz der Hindenburg.

50er Jahre Szenerie. Ich denke, er hätte ein paar Autorennen mit Lederjackentragenden Elvis-Presley-Klonen einbauen sollen damit dieses Jahrzehnt glaubwürdiger wirkt und nicht ganz so langweilig ist. Immerhin trägt diese Szenerie ja zirka 99 Prozent des Filmes.

Oscar Isaac ist, meiner bescheidenen Meinung nach, auf den Punkt besetzt. Ein solch schmierige Rolle könnte ich Herrn Banderas nicht abkaufen.

Wer, zum Geier, ist der übergewichtige Mafiadon?

Frau Portman tanzt auch halbnackt auf einem Tisch vor, wenn ich mich nicht irre, Clive Owen. Alles Diebe, sag ich dir, alles Diebe.

Wie oft muss eigentlich noch erwähnt werden, dass es sich bei den Steinkriegern nicht um schwarzgekleidete (nach Belieben darf es auch eine andere Farbe sein) Ninjas handelt. Das sind eindeutig Samurai. Eindeutiger geht es gar nicht. S A M U R A I

Den Outfits zu Folge besuchen etwa 100 Nutten das Gymnasium welches 100 Meter Luftlinie von meinem Küchenfenster aus liegt.

Sind die Dialoge dem Anspruch des Filmes gerecht? Ja.

Die Rolle des Herrn Glenn mit der des Herrn Morita zu vergleichen grenzt an Blasphemie. Mr Miyaki würde immer versuchen den friedvollen Weg zu gehen. Der Weise steht für den Kampf, den direkten Kampf ohne Umweg und Verzögerung.

Hunger...Essen...Bett...Auf Wiedersehen
__________________
Der Fuchs muss tun was der Fuchs tun muss. Luxus und Ruhm und rulen bis zum Schluss. Das ist das Ziel das ich noch nie so klar sah...

Geändert von Otanawabaku (23.08.2011 um 19:33 Uhr)
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  #66 (permalink)  
Alt 02.01.2012, 13:23
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Standard AW: Sucker Punch - Zack Snyder (2011)

Zitat:
Zitat von Otanawabaku Beitrag anzeigen
Wie oft muss eigentlich noch erwähnt werden, dass es sich bei den Steinkriegern nicht um schwarzgekleidete (nach Belieben darf es auch eine andere Farbe sein) Ninjas handelt. Das sind eindeutig Samurai. Eindeutiger geht es gar nicht. S A M U R A I
Hmm, mal ehrlich, es mag sich da zwar um ein feinsinniges Detail handeln, aber im Kontext der Beliebigkeit, mit der da irgendwelche Prügelnaben aufgetischt wurden, um im Miniröckchen metzelnde waffenstarrende Walküren einen "Gegner" bzw. eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme zu liefern, ist es dann eben völlig egal, ob es sich um Nazis, Ninjas, Samurai, oder eben um einen Marshmallow Man handelt...

Letztlich ist der Film einfach ein dröger, wie von einer Spiele-Engine generierter Langeweiler. Eine analytische Beobachtung wie bei einer Sonnenfinsternis, eine ebenso sterile wie plakative Bildersprache, während man als Zuschauer zum emotionalen Flatliner degradiert wird...
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