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-   -   Robin Hood / Nottingham von Ridley Scott (2009) (http://forum.moviegod.de/ab-2010/12569-robin-hood-nottingham-von-ridley-scott-2009-a.html)

Flex 15.05.2010 10:02

AW: Robin Hood / Nottingham von Ridley Scott (2009)
 
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Der war piefig, dass Robin Hood als Held gefeiert wurde und nicht er.
Was ich angesichts der Tatsache, dass er als König sich in die Schlacht gestürzt hat, auch etwas seltsam fand.

Na'vi 18.05.2010 16:42

AW: Robin Hood / Nottingham von Ridley Scott (2009)
 
Zitat:

Zitat von Dean Keaton (Beitrag 278539)
Die Idee, eine Vorgeschichte der Robin Hood Sage zu erzählen hat mir gut gefallen und wurde auch passabel umgesetzt. Stellenweise etwas lang, aber langweilig wurde es nicht. Mark Strong hat mir besonders gut gefallen, weil ich dem den Drecksau-Bösewicht auf der Stelle abnehm. Crowe sehe ich eh immer gerne und auch so gefallen die Darsteller.

Was mir aber gar nicht gefallen hat, war das Ende.
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Warum wurde der plötzliche Sinneswandel des Königs bei der Verfassung und sein Hass gegen Robin Hood in nicht mal fünf Minuten gezwängt. Das war schon vorbei, als es angefangen hat und ich war da nicht der einzige, der etwas verwirrt geschaut hat, als der Film dann plötzlich aus war.


Das kann ich eigentlich so unterschreiben. Ich habe den Filmen bei den Forencharts 7/10 Punkten gegeben, aber auch nur wegen Crowe und dem Rest des Casts.
Aber nur passabel, das triffts eigentlich gut, und deshalb bin ich enttäuscht.

Vernon Hardapple 22.05.2010 16:03

AW: Robin Hood / Nottingham von Ridley Scott (2009)
 
Zitat:

Zitat von Na'vi (Beitrag 278839)
Aber nur passabel, das triffts eigentlich gut, und deshalb bin ich enttäuscht.

Geht mir genau so.
Chance vertan, leider.

S.W.A.M. 02.07.2010 11:55

AW: Robin Hood / Nottingham von Ridley Scott (2009)
 
Hm, merkwürdig. Dank fehlender Alternativen hab ich ihn mir gestern mal mit meiner Liebsten angeschaut und wir sind beide sehr zufrieden aus dem Kino gekommen.

Natürlich gab's da einige Punkte, in denen die Handlung über eigentlich wichtige Sachen einfach hinweg fegt, die vielleicht noch hätten erläutert werden können. Aber andererseits gibt diese Erzählform dem Geschehen auch eine epische Breite, in der halt nicht alles gezeigt und ausdiskutiert werden muss.

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Man weiß ja, dass Robin Hood / Robert von Locksley / Robin Longstride am Ende der verfolgte Outlaw wird (das hat man ja in zwanzigtausend Filmen und Büchern wieder und wieder präsentiert bekommen). Daher brauche ich da keine ausführliche Erklärung.

Wenn man die Sache auf diese Art und Weise im Halbmythischen lässt, behält die Figur ihren Legendencharakter trotz verhältnismäßig realistischer Erzählweise.
Die Grundstory von der Entwicklung des einfachen Bogenschützen über einen gefeierten Ritter und zurück zum verfolgten Outlaw (die quasi als Umkehrung der Gladiatorgeschichte gelten kann) mag ich immer wieder. Und es hat mir einfach Spaß gemacht, den Ausreißern dabei zuzusehen, wie sie mit fast anarchistisch-diebischem Vergnügen plötzlich Eingang in die hohe Gesellschaft finden, ohne dabei aber auf ihre ewigen Trinkgelage zu verzichten.

Dass die Schlacht am Ende ein bisschen herbei gezaubert wirkt, hat mich auch etwas irritiert. Andererseits hat der Film einfach am Ende eine große Schlacht gebraucht. So.

Fazit: Die Schauspieler sind grandios, die Bilder erwartungsgemäß perfekt, die Story lustig und meistens spannend und historische Tatsachen (zumindest mir) eher wurscht. Sowas sehe ich mir gerade wegen seiner Ecken und Kanten hundertmal lieber an als das übliche, glattgebügelte Blockbusterkino.


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