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Alt 09.01.2019, 08:57
scholley007 scholley007 ist offline
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Standard AW: Z for Zachariah (2015, Regie: Craig Zobel)

Jetzo auch mal ergattert - besonders so kurz, nachdem Margot Robbie mich mit "Terminal" so fasziniert hat.
Wie S.W.A.M. und Lex geschrieben haben: schauspielerisch lässt der keine Wünsche offen.
Auch die Stimmung des Films kann überzeugen - man sollte sich aber darüber klar sein, dass der Film im Gegensatz zu den meisten Endzeitfilmen eher meditativ daher kommt. Und in einem eher ambivalenten Ende mündet.
Das Booklet klärt einen darüber auf, dass das ursprüngliche Zweipersonenstück der literarischen Vorlage (das von dem vor Beendigung seines Werkes verstorbenen Autors Robert C. O´Brian - dem wir u.a. die Vorlage zu "Mrs. Brisby und das Geheimnis von NIMH" verdanken - stammt), nach dessen Tod von seiner Frau und seiner Tochter aufgrund von O´Brians Notizen beendet wurde.
Und für die Verfimung um die Figur des Caleb (Chris Pine) erweitert wurde.
Um mehr Ambivalenz hinein zu bringen. Weil wohl die von Chiwetel Ejiofor gespielte Figur des Loomis in der Vorlage wesentlich eindeutiger gezeichnet ist.
Hat mich so jetzt nicht gestört.
Vielleicht die Tatsache, dass der Autor des Mediabooks in der Aufzählung der wichtigen Filme Ejiofors dann "Serenity" vergessen hat (in dem er mich als Antagonist förmlich weggehauen hat) - aber das ist dann rein persönliches Empfinden.
Fand den wirklich gelungen - besonders Robbie konnte mit ihrer Darstellung wieder eine Facette zu ihrem Können hinzufügen. Neben Jessica Chestain ist sie momentan DIE Leading Lady für Hauptrollen in Hollywood-Produktionen für meinereiner - smart, (okay) gut aussehend und schauspielerisch immer ein Gewinn.
Letztendlich hab ich mir gewünscht, dass der Film mich doch ein bisserl mehr gepackt hätt.
Drücken wir es anders aus: wer von "Triple 9" wie auch "Lawless" von John Hillcoat begeistert war, sollte auch hiermit vollkommen glücklich werden.
Denn das sind zwei weitere Streifen, die mich ob Besetzung und ihres Regisseurs angesprochen, letztendlich dann aber nicht wirklich für sich eingenommen haben.
Wer eben der Meinung ist, dass diese meine Haltung vollkommen unverständlich ist, dem mag "Z for Zachariah" ein Fest sein.
Können ja nicht immer derselben Meinung sein. Wo kämen wir denn da hin?

Für den S.W.A.M.: das Tal in dem die Handlung stattfindet, liegt weit oben zwischen den Bergen. So gelegen, dass bestimmte Winde selbiges nicht erreichen können (wird mal ein einem Gespräch zwischen Robbies und Ejiofors Charakteren thematisiert).
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"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (09.01.2019 um 09:01 Uhr)
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