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Alt 20.04.2016, 18:23
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S.W.A.M. S.W.A.M. ist offline
Irgendwas mit Raumschiffen
 
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S.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich sein
Standard AW: Celdur bittet: Geschlechterrollen und archaische Strukturen im Sci-Fi-Film

Hey!

Alien ist mir auch sofort ins Hirn gesprungen. Ich finde da auch nach wie vor den ersten Teil eigentlich am interessantesten.

Nicht ganz jugendfreie, sexuelle, verspoilerte Metaphern zu Alien, BSG und Star Wars ahead:

Alien:
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Das Alien-Schiff, auf dass sie stoßen, birgt allein schon so überdeutliche ästhetische Metaphern (die Form zweier gespreizter Beine, in deren Mitte sich ein vaginal geformtes Loch befindet, in das die Crew eindringt, um nach sehr organisch aussehenden Gängen einen Eierstock zu finden usw.), dass man daran ewig rumdoktern kann.


BSG:
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Das ist auch ein schönes Gegenbeispiel zu den üblichen sehr phallisch gehaltenen Schiffen. "Battlestar Galactica" von oben betrachtet ist mit seiner P-Form schon sehr krass wie ich finde und hat ja auch kurz vorm Serienfinale eine sehr deutliche zwischen-schiffliche Penetrationsszene (die Neuauflage).


Star Wars:
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Was ich immer mag, ist "Star Wars: Episode 4". Der Todesstern, der (als Waffe) eine sehr abstrahierte weibliche Brust besitzt. Und der sich nur von den ausschließlich männlichen Piloten "besiegen" (also besitzen) lässt, indem sie durch einen schmalen "Korridor" (!) fliegen, den sie am Ende mit einem samenförmigen Schuss (es dürfen ausdrücklich keine Laser benutzt werden, sondern es müssen "Torpedos" sein) in die spezielle Öffnung getroffen werden muss. Und wenn man sich noch mal Lukes orgiastischen Seufzer anhört, wenn der Schuss gesessen hat (der mit der Macht, also mit "Gefühl" verschossen werden muss, sonst trifft er nicht), dann muss man da nicht mehr groß rum interpretieren. Nebenbei haben ja auch die X-Wings allesamt eine eichelförmige Spitze vorne dran...

Bezeichnenderweise kommt es im ganzen Film nie zu der üblichen (vollständigen) Liebesgeschichte, obwohl die permanent angeteasert wird vom Film. Ich würde da argumentieren, dass es eben nicht um Leia geht, die es für den klassischen reisenden Held zu "erobern" gilt, sondern um die "Besamung" des Todessterns.
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