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Alt 05.11.2014, 18:57
scholley007 scholley007 ist offline
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard AW: Gone Girl - Das perfekte Opfer (2014)

@Flex:
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Dass Amy so geworden ist wie sie ist, ist meine Feststellung gewesen.
Einen Freibrief würde ich ihr deshalb noch lange nicht darauf fussend ausstellen.
Jeder hat vom Prinzip die Möglichkeit sein Leben zu ändern. Natürlich spielen dabei eine Menge von Faktoren eine Rolle.
Und explizit die Angst.
Angst vor Veränderung des Status Quo.
Weil man den ja zumindest kennt und im Zweifelsfall (ansatzweise) vorhersehen kann, was (evtl.) geschieht.
Und ich nehme mich da keineswegs von aus.
Es ist ja so verflucht angenehm zu behaupten, dass man dies alles wüsste - nur halt wenig dagegen zu tun.

Amy hätte vielleicht nur mal das Gespräch mit ihrem "Göttergatten" suchen müssen. Aber dies hätte bedeutet, auf ihn zuzugehen. Den ersten Schritt zu tun.
Den sie nie selbst vollzogen hat - das nahmen ihr wohl andere ab.
Und dann steckt man in der "Bequemlichkeitsfalle".

Ich finde rückwirkend betrachtet Herbert Grönemeyers Song "Angst" aus den Achtzigern ein sehr schönes allumfassendes Fazit diesbezüglich.

Ich weiß nach all den Jahren, dass meine Fähigkeit Schlüsse zu ziehen meist sehr impulsiv ist, mehr aus meinem Bauch und meinem Herzen kommt als aus meinem Kopf.
Was mich - auch im Zusammenspiel mit dem weiblichen Geschlecht - (fast immer) eine Spur zu langsam (oder auch begriffsstutzig) wirken ließ.
Von daher kann ich die Grundhaltung der beiden Ehepartner so irre nachvollziehen.
Daher rührt meine Begeisterung für dieses Werk.
Das ich problemlos neben "Die Brücken am Fluss", "P.S - Ich liebe Dich" (hier wegen der kraftvollen ersten halben Stunde!) und die britische Komödie "Shirley Valentine" stellen kann.
Und mit diesen insgesamt vier Werken ist - zumindest für mich - einfach alles zur Wahrnehmung "Frau - Mann / Mann - Frau" fundamental erklärt; Mario Barth hin oder her... (das ist ja soviel einfacher zu Schlucken, gell?)

Ich finde es überraschend wieviel der Streifen - der für mich alles andere als ein Thriller ist (egal wieviele da draußen den entsprechend in eben diese Schublade stecken wollen) - mir persönlich gegeben hat.
Aber auch dazu bin ich immer noch Filmfan.... um (gelinde gesagt) überrascht zu werden.

Und - zumindest davor - KEINE Angst zu haben.
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"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (05.11.2014 um 19:01 Uhr)
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