Einzelnen Beitrag anzeigen
  #19 (permalink)  
Alt 10.06.2013, 17:57
Agent K Agent K ist offline
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
 
Registriert seit: Feb 2005
Beiträge: 10.118
Agent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte Freunde
Standard AW: Mark G.'s König Fußball?

Zitat:
Zitat von Lord_Krachah Beitrag anzeigen
...dass die potentiellen Kinozuseher...
Wer sind denn diese "potentiellen Kinozuseher" im Verhältnis zu den propagierten "Extremisten", die sich angeblich über die komplette Dauer einer Fussball-Endrunde aus verklärtem Lebensgefühl heraus jeglichem Kinogang verweigern? Die Realität sieht doch so aus, dass gefühlte 50% der Gesamtbevölkerung, die noch gar nie ein Kino von innen gesehen haben, erst durch den "kino-affinen" Bevölkerungsanteil - der deutlich öfter ins Kino geht - auf seine statistischen einskommairgendwas Kinobesuche als Durchschnittsdeutscher "gelupft" werden. Was dieser (große) Bevölkerungsteil vor, während, oder nach einem Fusballgroßereignis macht, ist für die Kinos schlichtweg irrelevant. Die kommen eh so gut wie nie ins Kino. Dann mag es jene "Extremisten" geben, die eine WM/EM per Definition als Pilgerfahrt nach Fussball-Mekka mit Kinoverbot betrachten, aber die nennst du ja selbst "Mikrokosmos", während Danny daraus forsch eine "klare Mehrheit" (Umkehrschuss) konstruiert. Diese sind aus meiner Sicht in ihrer Bedeutung ähnlich zu vernachlässigen, wie die militanten Sommerfrischler, die jeglichen Sonnenschein und Kino nicht miteinander vereinbaren können, und sich bis zum nächsten Regen lieber in die Biergärten verabschieden, oder auch jene, die regelmäßig am ersten Ferientag mit Kind und Kegel über die Landesgrenzen verschwinden.

Bleibt also jener "kino-affine" Bevölkerungsanteil, der das "tägliche Brot" der Kinoumsätze generiert, und bei denen Kino in der Prioritätenliste aller möglichen Freizeitaktivitäten eben nicht auf dem vorletzten Platz steht. Und gerade der wird ja in einem Filmforum zwar nicht zwingend "repräsentiert" aber doch wohl wesentlich besser "angenähert" als konstruierte Zusammenhänge zum Durchschnittsdeutschen und dessen TV-Konsum während einer EM/WM. Hier beschwert sich niemand über die Existenz von Fußball (den man genau so ignorieren kann wie Blockbuster auch), sondern darüber, dass während dieser Zeiten in den Kinos nur ein Notfallprogramm gefahren wird, das auch ohne Fußball-Konkurrenz keine Chance gehabt hätte... und begründet damit eine angebliche "Übermacht" des Fußballs, der man nichts entgegenzusetzen hätte, und versucht es erst gar nicht. Beim Militär würde man dafür wegen "Feigheit vor dem Feind" vor Gericht gezerrt...

Fazit: Wer nicht nicht berechtigt mit neuen Startrekorden liebäugelt (wen es da zu schlagen gibt, sieht man hier) der soll sein Glück auch in Tabu-Zeiten versuchen. Die Verluste über zu erwartende Durchhänger an Einzelwochenendenden sollten sich über die Gesamtlaufzeit aber wieder relativieren...
Mit Zitat antworten

Diesen Beitrag teilen: