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Alt 10.06.2013, 10:16
Agent K Agent K ist offline
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Agent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte Freunde
Standard AW: Pi-Jays Baut mehr Autos & Mark G.'s Möchtegern-Rundumschlag

Zitat:
Zitat von Danny K. Beitrag anzeigen
Es ist einfach für vier-sechs Wochen ein komplett anderes Lebensgefühl.
Das ist kein Lebensgefühl (wie etwa der aus Tradition/Geschichte entstandene Karneval in Köln) sondern ein von den Medien gehypter Ausnahmezustand bzw. ein Modetrend... der von Mal zu Mal exzessiver wird. Und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis dann sogar Pressekonferenzen einberufen werden, wenn ein Spieler mal außerplanmäßig zum Friseur geht. Ich kann mich noch gut erinnern wie "gelassen" - aus heutiger Sicht - die Deutschen 1974 Weltmeister wurden. Und nicht der Fußball an sich (Wettbewerb als Leistungsvergleich, Identifikation mit der Mannschaft, "Wir-Gefühl") oder das propagierte "Lebensgefühl" hat sich seitdem geändert, sondern das ausufernde Maß an Berichterstattung in der Jagd um Quoten (und natürlich die Gehälter der Spieler) und die damit verbundene allgegenwärtige Aufdringlichkeit in der öffentlichen Wahrnehmung. Und dies gilt nicht nur für Fußball (da nur besonders krass), sondern für alle populären Sportarten (aktuell Formel 1, früher auch mal Tennis) und sportlichen Großereignisse (Olympiade). Lebensgefühl kommt aus einem selbst und muss nicht von außen initiiert werden...
Zitat:
Zitat von Danny K. Beitrag anzeigen
Es geht um das gesamte Miteinander. Zusammengrillen und Feiern, Fachsimpeln, Tippgemeinschaften bei der Arbeit, Berichterstattungen in Zeitungen. Aufgeregt sein, wie ein kleines Kind. Planungen von gesamten Wochenenden.

Es dreht sich die ganze Zeit einfach nur um Fussball und da ist kein Platz für viele andere Dinge. Insbesondere nicht so etwas "unwichtiges" wie Kino.
Das mag ja ein leidenschaftliches Plädoyer dafür sein, den König Fußball als heilige Kuh anzubeten, aber es geht am Kern der Diskussion (wie sollen die Verleiher/Kinos mit der Situation umgehen) völlig vorbei. Es geht nicht um Mehrheiten oder Minderheiten (die sich letztlich eh nicht belegen oder beziffern lassen), sondern um die Frage, ob nicht auch Verleiher über das GESAMTJAHR kommerziell davon profitieren würden, wenn in den 2-4 Wochen kollektiver Massenhysterie dennoch ein vernünftiges Kinoprogramm angeboten wird (zur Not auch für eine "Minderheit"). Und das "Lebensgefühl" der Fußball-Die-Hards kann dadurch ja schwerlich getrübt werden. Und wer dann evtl. einen Film verpasst, den er eigentlich sehen wollte, weil für ihn über Wochen kein "Leben neben dem Fussball" mehr möglich (bzw. "wichtig") ist, der hat dann halt Pech gehabt. Es geht schlichtweg darum, dass die Verleiher es mal riskieren, und dann evtl. feststellen, dass Fussball-Endrunden am Ende des Geschäftsjahres auch nicht mehr Schaden anrichten können, wie beispielsweise ein Hochsommer-Einbruch über mehrere Wochen...
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