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Alt 31.08.2012, 16:10
Nicola_Andersen Nicola_Andersen ist offline
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Nicola_Andersen kann sich nur bessern
Standard AW: Mal ne ganz blöde Frage: Was macht ein Producer?

HALLO
Korrketur:
der Ausführende Produzent ist nicht der Assistent sonder DER PRODUZENT, der Ober-verantwortliche, der ganze Idee hatte, den Film zu machen, der den Drehbuchautor und den Regisseur aussucht und mit ihm eng an der Umsetzung arbeitet und auch kreativen Input bringt.
Der Beruf des Producers ist minnichten "doof rumsitzen" sondern mit ziemlich viel Stress und VErantwortung verbunden. Kreativ ist er auch, denn er arbeitet eng mit dem Drehbuchautor und dem Regisseur zusammen. Aber er muss eben auch Verträge machen können, die Finanzierung, also er muss ziemlich viele Berufe in einer Person vereinen.

Es ärgert mich wenn sich leute hier mit gefährlichem Halbwissen brüsten und dadurch ein Berufsbild, von dem wir alle was haben (ohne Producer keine Filme) verzerren und durch den Dreck ziehen!
Informiert euch mal bevor ihr hier die Fakten verdreht, Wikipedia ist für alle offen.
Eure Nicola


Hier die WIkipedia-Definition:

Zur wirtschaftlichen Verantwortung gehört die Kalkulation des Filmvorhabens (auch „Budgetierung“ genannt), die Überwachung der Einhaltung dieser Kalkulation, sowie die Übernahme des wirtschaftlichen Risikos der Filmherstellung (sog. Überschreitungsrisiko, d.h. das Risiko, dass die Produktion teurer wird als kalkuliert), ggf. abgesichert durch eine Fertigstellungsversicherung (Completion Bond).
Zur finanziellen Steuerung gehört u.a. die Finanzierung (z. B. bei einem Kinofilm aus Eigenmitteln, Verleih- und Vertriebsgarantien, Filmförderung, Kofinanzierung durch TV-Sender), die Aufstellung des Finanzierungsplans, die Organisation des Cash-Flows (Liquiditätsplanung) für die Filmherstellung und die Übernahme des Finanzierungsrisikos; dazu gehört z. B. das Risiko, dass ein Finanzierungspartner insolvent wird.
Zur technischen und organisatorischen Aufgabe des Produzenten gehören u.a. Initiative, Planung und Entwicklung des Filmprojekts, die Auswahl des kreativen und technischen Personals (u.a. Drehbuchautor, Regisseur, Schauspieler, Kameramann, Cutter, Beleuchter), die Mitwirkung an der Entwicklung des Drehbuchs, die Drehvorbereitung (z. B. Location-Suche, Studiobau), Festlegung des Drehplans, die Überwachung der Dreharbeiten sowie später der Postproduktion.
In rechtlicher Hinsicht ist damit in der Regel der Erwerb der Verfilmungsrechte (z. B. an einer literarischen Vorlage) ebenso verbunden wie der Abschluss der Verträge mit Urhebern (z. B. Regisseur, Drehbuchautor) und ausübenden Künstlern (z. B. Schauspieler).
In künstlerischer Hinsicht gibt der Filmproduzent seinen kreativen Input in allen Phasen der Filmentstehung: von der ersten Idee, über die Entwicklung des Drehbuchs oder Formats, die Auswahl der Schauspieler, die Dreharbeiten, den Schnitt, bis hin zur Endfertigung. Der Produzent Richard D. Zanuck verglich dies mit der Arbeit eines Dirigenten: „The producer is like the conductor of an orchestra. Maybe he can’t play every instrument, but he knows what every instrument should sound like.“
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