Thema: Filmtheorie Wird das Kino schlechter?
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Alt 17.04.2012, 13:41
Agent K Agent K ist offline
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Standard AW: Wird das Kino schlechter?

Zitat:
Zitat von S.W.A.M. Beitrag anzeigen
Mal ehrlich: findet ihr nicht, dass wir es da mit einem tierischen Qualitätsgefälle zu tun haben?
Yoar, wenn ich mich an bestimmte "Stilrichtungen" erinnere (Bud Spencer/Terence Hill-Prügler, Louis de Funès-Komödien, oder die Highway/Cannonball-Hölle), dann kann ich meine damalige Begeisterung heute auch kaum mehr nachvollziehen. Oder vor ein paar Tagen hab ich seit Ewigkeiten mal wieder ...DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN gesehen. Für mich mittlerweile schwer nachvollziehbar, wie sich ein derartig bockiges Kindergarten-Theater als Klassiker und "Jugend-Drama" etablieren konnte. Die Zeiten ändern sich, und vor allem das Publikum (und dessen Erwartungshaltungen) ändern sich. Ich denke schon, dass mir - als alter Sack - inzwischen schon irgendwo die Begeisterungsfähigkeit verloren gegangen ist. Je mehr "Epochen" man hinter sich hat, desto auffälliger werden natürlich auch evtl. "Wiederholungen". Und es ist easy einen Film, der einem persönlichen nicht gefällt, zu kritisieren, aber ob es an jener ominösen "Kreativität" fehlt, da habe ich so meine Zweifel. Ich könnte ja nichtmal für mich selbst analytisch festmachen, wie sich für mich begreifbare "Kreativität" in einem Film manifestieren sollte. Ich bin nur "Konsument", ich weiss nicht was ich will, ich kann nur artikulieren was ich nicht will. Und gibt mir endlos Zeit und beliebige (Geld-)Mittel einen eigenen Film zu drehen, ich hätte arge Zweifel, dass dabei als Ergebnis nur was rauskommt, was jeder beliebige Honk wiederum als höchst "unkreativ" klassifizieren könnte. Kreativität ist nix was man sich über analytische Betrachtungen erarbeiten könnte. Letzlich geht es darum die Erwartungshaltungen eines übersättigten und trägen Publikums zu treffen... und das wiederum ist manchmal einfach nur Glück oder "Zeitgeist"...
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