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Alt 05.04.2017, 10:07
Benutzerbild von Lex 217
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Standard Das Reich und die Herrlichkeit (The Claim, 2000)

Western-Setting, Winter. Die Stadt Kingdom Come in den Bergen von Kalifornien, 1867. Dalglish (Wes Bentley) von der Pacific Railroad Company und seine Eisenbahnvermesser kommen in der von Mr. Dillon (Peter Mullen) patriarchisch/dikatorisch regierten Stadt an, um zu sehen, ob sie an die noch zu bauende Eisenbahn angeschlossen werden kann. Zeitgleich erreichen die junge Hope Burn (Sarah Polley) und ihre kranke Mutter (Natassja Kinski) Kingdom Come, deren Motive vorerst unklar bleiben. Es entspinnen sich persönliche Beziehungen zwischen den Protagonisten und ein tragisches Stück Vergangenheit wird entrollt...

Der Film hat prinzipiell einiges zu bieten, ist ein Porträt der Zeit und des menschlichen Charakters an ausgewählten Beispielen. Ich finde Schlagworte wie "Schicksalsdrama" und "existenzielles Drama", was sicher zutrifft. Das Ganze ist definitiv interessant und ich wüsste auch nicht so richtig, was man da anders und besser machen hätte können - aber gepackt hat mich die Sache nicht wirklich. Einer dieser Filme, wo ich eine Menge Qualität sehen kann, die aber nicht wirklich übergesprungen ist beim Ansehen.

Wes Bentley ist gut besetzt zwecks Charisma, aber die Figur bleibt einem fern, der erschließt sich nicht wirklich, eher blasse Performance (oder schlecht geschrieben, man weiß es nicht). Außerdem ist er imho mit 22 etwas zu jung (das wird allerdings eh kurz thematisiert im Film) für diese Rolle als Chef der Eisenbahnbauer-Truppe, was mich nie ganz zu stören aufgehört hat.
Peter Mullan, der in "Top of the Lake" so verstörend spielt, dass ich ihn einfach gesagt hasse, ist sicher die spannendste Figur, der man im Laufe der Zeit auch näher kommt. Er spielt auch sehr gut und für Fans von ihm ist das sicher ein passender Film.
Milla Jovovich als First Lady der Stadt hat mir von der ganzen Cast am besten gefallen, ich konnte bis zum Schluss kaum glauben, dass sie das ist, vielleicht ihre beste Rolle ever.

Eines der größten Probleme lag für mich in der Rückblende, die Mr Dillons Vergangenheit entrollt. Ich hab die bis kurz vor Schluss nämlich falsch verstanden, habe in der Erinnerung den falschen Mann als Dillon identifiziert. Da wurde imho einfach falsch gecastet, denn der falsche Mann sieht Dillon viel ähnlicher als der richtige^^ Außerdem wirken Kinski und Mullen im Haupthandlungsstrang nicht ungefähr gleich alt, was zusätzlich verwirrend war. Aber gut, vielleicht hatte ich auch einen schlechten Abend und meine Gehirnzellen (die bei so erhellenden Rückblenden normal gut funktionieren) waren nicht in Bestform.

Und dann ist da noch die Nebenhandlung mit "Moaning Myrtle" Shirley Henderson und einem er Eisenbahnarbeiter, den ich einfach ganz weggelassen hätte, weil er unnötig ist (aber halt ein kleiner Beitrag zum Porträt-Faktor).

Kurz gesagt: Ein Film, der viele Möglichkeiten und viel Tragik in sich hat, aber die nicht so recht zu transportieren weiß. Dennoch, wenn das für jemanden interessant klingt, bitte anschauen und selbst wirken lassen!

(6/10)
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Alt 08.04.2017, 23:37
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard AW: Das Reich und die Herrlichkeit (The Claim, 2000)

Den hab ich in all den Jahren auch schon gefühlte sieben- bis achtmal "umflogen".
Da ich allerdings schon mehrfach darüber gestolpert sind, dass Milla Jovovich sich hier drin durchaus schauspielerisch präsentieren darf (und das - auch nach Deiner Aussage, Lex - mehr als überraschend gut) wird der innerhalb der kommenden Zeit wohl endlich mal fällig.
Stammt aus der Zeit, als sie sich - nach ihrer Liaison mit Luc Besson - schauspielerisch freischwimmen wollte. Bevor sie ins Zombieland "Umbrella" für alle Ewigkeit eingehen sollte.
Etwa um dieselbe Zeit als "Reich und die Herrlichkeit" herauskam, versuchte sich Milla ja auch als Sängerin. Zumindest der Song "The Gentleman who fell" (auf dem Soundtrack von "Die Regeln des Spiels") kam mir damals unter - und wird immer noch von Zeit zu Zeit gerne gehört.
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Alt 09.04.2017, 15:28
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Standard AW: Das Reich und die Herrlichkeit (The Claim, 2000)

Zitat:
Zitat von scholley007 Beitrag anzeigen
Etwa um dieselbe Zeit als "Reich und die Herrlichkeit" herauskam, versuchte sich Milla ja auch als Sängerin.
Sie singt auch ganz viel in diesem Film !!!
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