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Alt 24.02.2008, 23:17
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Zyprin macht sich hier nicht besonders gutZyprin macht sich hier nicht besonders gut
Standard Krieg der Welten

ACHTUNG: Enthällt auch etwas Spoiler. Wenn ihr sichergehen wollt seht erst den Film!

Das große ''Steven Spielberg'' spektakel das Action und epische Schlachten verspricht und letztendlich beim zuschauer so zumindest bei mir nur ernüchterung hinterlässt. Fangen wir mal mit dem Negativen an. Es fängt schon am anfang an, du schaltest ein, denkst...''Hab ich ne halbe stunde verpasst?''. Spielberg lässt der geschichte überhaupt keine zeit zum aufbau und entwicklung sondern schmeißt nach wohlwollenden 15 Min. den höchsten gang ein und fährt los so das sich kaum stimmung beim betrachter aufbauen kann. Keiner verlangt das sich das ganze wie ein Kaugummi hinziehen muss aber ich sag mal ein Regieseur wie Spielberg hätte dem zuschauer 30-40 Min. zeit geben können und diese Zeit trotzdem unterhaltsam gestalten können ohne das längen auftreten, z.b. mit den ersten anzeichen und dem aufbau der Figuren.

Auch der Schnitt war an einigen stellen nicht wierklich geglückt. Im Haus des Krankenpflegers hat man sich viel zu lange aufgehalten für meinen eindruck und das ende wurde zügig runtergespult.

Über das Ende der Außerirschen möchte ich mich wie es soviele andere tun nicht aufregen. Es ist recht einfach gestaltet aber nicht schlecht, auch wenn es Logiklücken enthällt die im übrigen nicht selten vorkommen. Warum sich die Außerirdischen erst so spät Infizieren, warum sie die Häuser nicht mittels Radar auf bewohner kontrollieren anstatt umständlich mit diesen Machanischen Teleskopaugen darin ausschau zu halten usw.
Ach ja, der Film heißt doch ''Krieg der Welten'' nun dafür das unsere Erde eine Welt ist ist ein ziemlich eindimensionales Bild abgeliefert worden nämlich fast nur von Amerika. Es wurde kein schwung um den Globus gemacht um zu zeigen wie dort die zerstörung von statten geht. Zum vergleich, bei ''The Day after Tomorrow'' wurde auch nicht nur gezeigt wenn sich die Wetterkapriolen in den USA abspielen.

Kommen wir zum Cast...

Justin Chatwin (Okay, hat größtenteils überzeugen können)

Tom Cruise (Kann man mit leben auch wenn man sicherlich eine überzeugendere alternative hätte finden können aber ein großer Name musste natürlich sein. Seine leistung würd ich als routiniert einstufen, mehr nicht)

Dakota Fanning (An sich nicht unbedingt ne schlechte wahl zumal Hollywood nicht viele kleine Primadonnen hat. Andererseits und das ist das manko ist sie mir mit ihren unentwegten geschrei so auf die Nüsse gegangen das ich nur noch nen Sandsack mit der aufschrift ,,gibs mir,, vor mir gesehen hab)

Natürlich hat der Film auch was Positives vorzuweisen. Das wären zum einen die Special Effects und zum anderen die ausarbeitung der Figuren und nicht zuletzt der Ton.

Wertung: 55 % für einen Film bei dem ich das gefühl hatte ich hab nur ein paar schnipsel gesehen von einem Projekt das ein ganz großes hätte werden können wenn man ihm u.a. min. 3 Std. Zeit gegeben hätte.
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Alt 24.02.2008, 23:25
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Uncle Dean
 
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Dean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich seinDean Keaton kann stolz auf sich sein
Standard AW: Krieg der Welten

Ich hab mir ein großes Actionfeuerwerk mit tollen Effekten versprochen und wurde dann richtig enttäuscht. Hab den Film zwei Mal im Kino gesehen. Beim ersten Mal (Mitternachtspreview) fand ich ihn schlecht, beim zweiten Mal richtig zum Kotzen.

Die Kinder sind so abartig nervig in dem Film und gehen einem schon nach fünf Minuten Leinwandzeit so richtig auf den Sack. Die Handlung war so schlecht, dass mir nicht mal die Kampfszenen gefallen haben und von diesem grottigen Ende will ich gar nicht erst anfangen.

Das einzige, was mir positiv in Erinnerung geblieben ist, sind die Toneffekte, wenn die Tri-Pods kommen. Das war richtig gut, aber ansonsten ist der Film für die Tonne.
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Wenn man nie jemanden ins Vertrauen zieht, kann man schwerlich verraten werden. Kobayashi
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Alt 24.02.2008, 23:30
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Standard AW: Krieg der Welten

Ich hab ihn grad das erste mal gesehen (Alle 20 Minuten Werbung ... ) und mir hat er gefallen.

Ich mochte die Stimmung und die Figuren waren für die Art Film auch in Ordnung.
Ich zumindest wurde gut unterhalten. Wurde auch mal wieder Zeit für 'nen großen Film.
Nur die Erzählerstimme am Ende, die mir die Moral erklärte, hätte man sich getrost sparen können.
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Alt 25.02.2008, 00:36
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Standard AW: Krieg der Welten

Zitat:
Zitat von Dean Keaton Beitrag anzeigen
Ich hab mir ein großes Actionfeuerwerk mit tollen Effekten versprochen und wurde dann richtig enttäuscht. Hab den Film zwei Mal im Kino gesehen. Beim ersten Mal (Mitternachtspreview) fand ich ihn schlecht, beim zweiten Mal richtig zum Kotzen.

Die Kinder sind so abartig nervig in dem Film und gehen einem schon nach fünf Minuten Leinwandzeit so richtig auf den Sack. Die Handlung war so schlecht, dass mir nicht mal die Kampfszenen gefallen haben und von diesem grottigen Ende will ich gar nicht erst anfangen.

Das einzige, was mir positiv in Erinnerung geblieben ist, sind die Toneffekte, wenn die Tri-Pods kommen. Das war richtig gut, aber ansonsten ist der Film für die Tonne.
Das unterschreibe ich.
Das Horngebläse ist so richtig stimmig.

Eigentlich kann man so einen "Krieg der Welten" nicht in einen Kinofilm packen. Da bräuchte es schon mindestens 3 Teile.
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Alt 25.02.2008, 00:53
Schizzo1985
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Standard AW: Krieg der Welten

Den Beginn fand ich doof, mir gefielen die Characktere nicht...
dann folgten die besten Minuten des Filmes, mit den Blitzeinschlägen und alles was danach passierte. Der schockierte Cruise der zu Hause gar nichts mehr mitbekommen hat und erstmal etwas Zeit gebraucht hat... gefiel mir sehr gut.
Doch dann ging der Film rapide Bergab...

Das mädel nervt tierisch... klar ist sie recht realitätsnah gespielt... welches Kind würde nicht rumheulen und kreischen?
Aber in einem Film wie Krieg der Welten will ich positiv unterhalten werden... und nicht genervt.
Der Sohn war auch ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nur nervig und so war Cruise der einzige noch wirklich sympathische Charackter... auf gewisse Art und Weise.

Die folgende Zeit war für meinen Geschmack einfach nichts Ganzes. Nicht "Thriller" genug um einen mitzureißen, nicht "Horror" genug, um einen zu schockieren, nicht "Action" genug, um einen zu unterhalten.

Da ich die Vorlage(n) nicht kenne, finde ich die Auflösung am Ende noch recht gut gelungen, tatsächlich finde ich es einfach nur logisch einfach und gerade deswegen Genial.

WIe meine Vorgänger schon sagten: Der Film hat viel Potential verschenkt, das kennt man von Spielberg so gar nicht.
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  #6 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 01:27
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Standard AW: Krieg der Welten

Ich hätte mal ne Frage an diejenigen, die die Vorlage kennen.

Spoiler: Anzeigen
Ist das Ende im Roman auch so bescheuert? Dieses Happy End in Bosten, als der Sohn plötzlich aus dem Haus kam, wo man ja nicht mal weiß, wie er dahin gekommen ist, nachdem er in dem großen Graben war, der explodiert ist? Dieses grauenhaft kitschige Happy End war das Schlimmste an dem Film.

War das im Buch genauso?
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Alt 25.02.2008, 06:55
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Standard AW: Krieg der Welten

Zitat:
Zitat von Schizzo1985 Beitrag anzeigen

Da ich die Vorlage(n) nicht kenne, finde ich die Auflösung am Ende noch recht gut gelungen, tatsächlich finde ich es einfach nur logisch einfach und gerade deswegen Genial.

WIe meine Vorgänger schon sagten: Der Film hat viel Potential verschenkt, das kennt man von Spielberg so gar nicht.
Die Auflösung sehe ich nicht ganz so optimistisch wie du:

Spoiler: Anzeigen
Da die Kampfroboter schon ewig unter der Erde lagen, deutet dies möglicherweise auf eine lange geplante Aktion hin. Abgesehen von der weiterentwickelten Technik, die möglicherweise auch einen weiterentwickelten Intellekt zu Grunde liegt, ist die unumstößliche Frage eins, aus dem Handbuch um Welten zu übernehmen, folgende:"Kann ICH dort überleben?".
Es fällt mir schwer zu glauben, dass sich eine ganze ausserirdische Rasse nach Eonen der Erforschung unseres Planten zu dem Entschluss gekommen ist:" Grünes Licht für Aktion Terraforming Earth", ganz einfach geirrt hat.
Doch soll dies ja bekanntlich schon mal vorkommen
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Alt 25.02.2008, 10:48
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rost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich seinrost kann stolz auf sich sein
Standard AW: Krieg der Welten

Krieg der Welten brauchte einige Male bis ich mich für ihn erwärmen konnte. Nach dem ersten Kinobesuch war ich noch etwas enttäuscht, wohl wg. etwas zu hoher Erwartungen.
Mittlerweile hab ich den Steifen mehrere Male auf DVD und im TV gesehen und irgendwie gefällt mir der Film mit jedem ansehen besser.

Die ersten 30 Minuten des Films sind das Sahnehäubchen. Hab mich nach der ersten halben Stunde dazu verleiten lassen von Pro7 auf ORF umzuschalten um den Beginn nochmals zu sehen. Der „Wetterumschwung“ und der erste Auftritt der Tri-Pods ist Popcorn-Kino vom feinsten. Ebenfalls legt Tom Cruise in diesem Abschnitt der Story eine herrliche Performance hin: schockiert, amüsiert und verängstigt zugleich. Die späteren Attacken der Ausserirdischen sind in Bild und Ton ähnlich spektakulär inszeniert. Ausserdem sind Spielberg einige Szenen gelungen (Fluss, Zug), die in ihrer Ausführung zwar kurz sind aber doch einen Eindruck davon geben, welch Apokalypse im Gang ist.

Nebenbei bietet der Film einige toll gefilmte Sequenzen die mir gestern erstmals aufgefallen sind. Während der ersten Fluch mit dem Auto bewegt sich die Kamera rund ums Auto, zoomt mal näher und entfernt sich wieder, dreht sich wieder auf die andere Seite usw. Alles ohne erkennbaren Schnitt, ähnlich der Kamerafahrt in CHILDREN OF MEN.

Auch ich habe etwas das Gefühl, das es gegen Ende hin etwas schnell ging aber mit der Auflösung kann ich leben und entspricht, soviel ich weiss, der Vorlage.

Für mich ein unterhaltsames Sci-Fi Spektakel mit erstklassigen Effekten und einem blendenden Tom Cruise. Nicht Spielbergs Bester aber immerhin. Kann ich mir immer wieder ansehen.
__________________
.
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Alt 25.02.2008, 11:35
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Agent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte FreundeAgent K macht sich hier echte Freunde
Standard AW: Krieg der Welten

Yo, ob nun als Adaption der Romanvorlage von 1898 oder als Remake der 1953er Version KAMPF DER WELTEN von Byron Haskin - ich finde es grundsätzlich begrüßenswert, wenn sich eine Verfilmung (im Gegensatz zu I AM LEGEND) dann auch an die zentralen Aussagen der Vorlage hält. Sonst hätte man den Film ja auch ANGRIFF DER KILLER-MARSIANER nennen können...

Im Kontext heutiger Sehgewohnheiten ist es vielleicht problematisch, auf sprücheklopfende Haudegen ala INDEPENDENCE DAY zu verzichten, die mehr oder weniger im Alleingang den Arsch der Welt retten und die außerirdischen Technokraten mit einem patriotischen "We are the Champions" nach Hause prügeln. Aber grundsätzlich ist der Ansatz, den Planeten Erde als okologisch/biologischen "Organismus mit eigener Immunabwehr" zu betrachten, weder unglaubwürdig noch abwegig. Alle irdischen Organismen (auch Viren und Bakterien) hatten Äonen Zeit, sich über Evolution und Selektion an das Ökosystem anzupassen. Und es handelt sich letztlich nicht um ein Gegeneinander Viren <-> Mensch, sondern um eine gewachsene Symbiose mit labilen Gleichgewichten und eingespielten Wechselwirkungen. Und obwohl die Menschheit in diesem Ökosystem "aufgewachsen" ist, sterben genügend Leute an "neuen" Krankheiten wie AIDS oder spontanen Mutation wie der Spanischen Grippe. Es zeugt von einer gewissen Technologie-Gläubigkeit, wenn man Außerirdischen (und damit auch uns selbst) unterstellt, dass sich - mit entsprechender Technologie - alle Risiken und Nebenwirkungen einer Invasion in ein völlig fremdes, über Jahrmillionen natürlicher Evolutionsgeschichte gewachsenen Ökosystem, vollständig abschätzen lassen...

Da hat mich die sentimentale "Familienzusammenführung" (die es so im Buch nicht gab) als typisch Spielberg'scher Komprimiss wieder wesentlich mehr gestört, aber insgesamt hat mir KRIEG DER WELTEN sehr gut gefallen...
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Alt 25.02.2008, 16:46
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Standard AW: Krieg der Welten

Zitat:
Zitat von Agent K Beitrag anzeigen
Yo, ob nun als Adaption der Romanvorlage von 1898 oder als Remake der 1953er Version KAMPF DER WELTEN von Byron Haskin - ich finde es grundsätzlich begrüßenswert, wenn sich eine Verfilmung (im Gegensatz zu I AM LEGEND) dann auch an die zentralen Aussagen der Vorlage hält. Sonst hätte man den Film ja auch ANGRIFF DER KILLER-MARSIANER nennen können...

Im Kontext heutiger Sehgewohnheiten ist es vielleicht problematisch, auf sprücheklopfende Haudegen ala INDEPENDENCE DAY zu verzichten, die mehr oder weniger im Alleingang den Arsch der Welt retten und die außerirdischen Technokraten mit einem patriotischen "We are the Champions" nach Hause prügeln. Aber grundsätzlich ist der Ansatz, den Planeten Erde als okologisch/biologischen "Organismus mit eigener Immunabwehr" zu betrachten, weder unglaubwürdig noch abwegig. Alle irdischen Organismen (auch Viren und Bakterien) hatten Äonen Zeit, sich über Evolution und Selektion an das Ökosystem anzupassen. Und es handelt sich letztlich nicht um ein Gegeneinander Viren <-> Mensch, sondern um eine gewachsene Symbiose mit labilen Gleichgewichten und eingespielten Wechselwirkungen. Und obwohl die Menschheit in diesem Ökosystem "aufgewachsen" ist, sterben genügend Leute an "neuen" Krankheiten wie AIDS oder spontanen Mutation wie der Spanischen Grippe. Es zeugt von einer gewissen Technologie-Gläubigkeit, wenn man Außerirdischen (und damit auch uns selbst) unterstellt, dass sich - mit entsprechender Technologie - alle Risiken und Nebenwirkungen einer Invasion in ein völlig fremdes, über Jahrmillionen natürlicher Evolutionsgeschichte gewachsenen Ökosystem, vollständig abschätzen lassen...

Da hat mich die sentimentale "Familienzusammenführung" (die es so im Buch nicht gab) als typisch Spielberg'scher Komprimiss wieder wesentlich mehr gestört, aber insgesamt hat mir KRIEG DER WELTEN sehr gut gefallen...
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Nein nicht vollständig. Aber wenn die Aliens schon nach ca einer Woche einen qualvollen Tod sterben, dann ist dies nicht mehr mit dem HIV Virus zu vergleichen.
Beobachten - Infiltrieren - Zuschlagen. Allein, wenn man ein paar Spione als Vorhut auf die Erde geschickt hätte, würde man doch wissen welche bakteriellen Gefahren auf einen warten.
Aber seien wir ehrlich, um in den letzten 5 min die übermächtigen Aliens zu besiegen, konnte es nur diese Möglichkeit geben.
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  #11 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 16:54
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Hajo, da werden jetzt halt mal schnell altgediente militärische (und irdische) Strategien auf Außerirdische übertragen, aber der Film versucht ja nun nicht gerade eine extraterrestrische Charakterstudie und Psychoanalyse zu heucheln. Und auch die Inkubationszeit bei Aliens scheint mir eine kühne Prognose...
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  #12 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 18:37
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Hätte man bei Alfred Hitchcock's ''Die Vögel'' auch so machen sollen. 5 Min vor Ende wären alle wie Bleienten runtergesegelt und die ganze Stadt hätte geschrien H5N1 sei dank
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  #13 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 18:55
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Fand ich ganz in Ordnung nicht groß aber ansehbar.
Da Spielberg keinen eingeschmolzenen Eifelturm zeigen wollte gibt es eben ein Endzeit Drama. Mir wäre ein globaler Blick aber auch lieber gewesen allerdings bringt Spielberg für eine Big-Budget einige ziemlich gelungene Bilder der Apocalypse auf den Bildschirm.
Die Familien Konflikte hätten aber, hmm, ein wenig konfliktreicher inszeniert sein können.

Das Ende fand ich doof
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Alt 25.02.2008, 19:42
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Ich denke man sollte sich nich unbedingt am "Mensch vs Aliens" Szenario festhalten. Sondern wie der Titel sagt "Krieg der Welten", wobei dieser ja auch leider hinkt und man ihn eventuell "Erde vs Invasoren". Somit kann ich Agent schon recht geben, wenn er sagt: "Aber grundsätzlich ist der Ansatz, den Planeten Erde als okologisch/biologischen "Organismus mit eigener Immunabwehr" zu betrachten, weder unglaubwürdig noch abwegig......". Denn letzendlich wa der Mensch, mit all seiner Technik, Chancenlos. Zum Film ansich, Sound war stellenweise bombe. Die Dakota is maßlos nervig, Cruise....naja.
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“Charlie Brown is the one person I identify with. Charlie is such a loser. He wasn’t even the star of his own Halloween special.”
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Alt 25.02.2008, 22:18
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Ich weiß, bei so einem Film sollte man nicht nach Logik suchen, vor allem weil die Vorlage über 100 Jahre alt ist. Aber...
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...diese Tripods waren in der Erde versteckt und sind dann aufgestiegen. Hätte man die nicht finden müssen, als man zb die U-Bahn gebaut hat? In so großen Städten gibt es ja auch einen Tiefbau und so wie das in dem Film aussah, waren die nicht mal so weit unter der Erde.
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