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Alt 14.12.2007, 23:17
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Schuster ist (noch) nicht aufgefallen
Standard Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Da komm ich nun grad aus dem Kino und bin etwas zwiegespalten.

Die 2 Stunden sind wie im Flug vergangen - Langweile wollte / konnte nicht aufkommen - wie auch wenn man ständig auf Achse ist. Optisch macht der Film auch einiges her. Dazu muss ich sagen: das war mein erster Western im Kino. Die klassische Westernatmosphäre aus "Staub, Blut und Misstrauen" (wie Flex schon festgestellt hat: http://www.moviegod.de/kino/kritik/1...szug-nach-yuma)
macht sich auf sehr gut auf der großen Leinwand. Auch die Landschaftsaufnahmen sind gut gelungen (wenn auch nicht so gut wie bsp. in "The New World").

Das Negative: irgendwie fehlt hat mir das Mitfiebern mit den Hauptfiguren gefehlt. Zeitweise ist man sehr versucht Wades skrupeloser, völlig verkommener Bande die Daumen zu drücken - zumal die Bandenmitglieder in Sachen Coolness den "Guten" Einiges voraushaben. Das war mit Sicherheit teilweise so gewollt; die Vertreter der Bahngesellschaft eignen sich aber von ihren Anlagen auch nicht wirklich zur Identifikation.

Soweit zumindest der erste Eindruck. Ist den Besuch im Kino auf jeden Fall wert (zumal wenn es der erste "klassische" Western auf der großen Leinwand ist).

Schuster
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Alt 15.12.2007, 15:23
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Flags_of_our_Fathers ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Ich hatte den in der Sneak Preview und hatte mich darüber voll gefreut, weil den wollte ich mir sowieso anschauen.
Ich fand den Film sehr gut. Bei mir war es auch der erste Western den ich mir im kino angeschaut habe. Ich finde die 2 Hauptdarsteller machen in dem Film unglaublich spass. Russel Crowe ist einfach ein unheimlich Charismatischer Typ.
Der einzige fahde beigeschmack is irgendwie, das man sich mit niemandem so wirklich identifizieren kann, und wenn mans versucht, ertappt man sich wohl eher dabei dem ebenfalls grandios aufspielenden ben foster die daumen zu halten.
Über die ganze Laufzeit der fast 2 Stunden habe ich nich einmal auf die Uhr gesehen und die Zeit verging echt wie im Flug. Langeweile mag nie so recht aufkommen.
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Alt 16.12.2007, 02:25
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Zitat:
Zitat von Flags_of_our_Fathers Beitrag anzeigen
Ich hatte den in der Sneak Preview und hatte mich darüber voll gefreut, weil den wollte ich mir sowieso anschauen.
Ich fand den Film sehr gut. Bei mir war es auch der erste Western den ich mir im kino angeschaut habe. Ich finde die 2 Hauptdarsteller machen in dem Film unglaublich spass. Russel Crowe ist einfach ein unheimlich Charismatischer Typ.
...
dito
Schönes Duell zwischen Bale und Crowe -hier hätte es auch mehr sein können- und eine moderne Inszenierung aber ohne in Spielereien zu verfallen. Highlight war das Finale, wirklich sehr spannend und dramatisch, YUMA ist am Ende so ein Film wo du denkst das alles passieren kann - top.
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  #4 (permalink)  
Alt 17.12.2007, 14:26
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

ich bin auch ein großer western fan. war schon in "die ermordung des jesse james..." und freute mich nun natürlich auch auf yuma.
allein schon die beiden darsteller crowe/bale. super.
der film ist wahrlich kein bisschen langweilig. es ist eine gut erzählte geschichte und die beiden charaktere ziehen sich immer etwas gegenseitig auf.
tolle kameraeinstellungen, viele nahaufnahmen der gesichter und augen...mag ich in western ja besonders und ist euch schon mal aufgefallen, wieviele leute in western immer stahlblaue augen haben
mir hat er sehr viel spaß gemacht und ich werde ihn mir auf jeden fall auf dvd holen. filmposter is schon bestellt
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Alt 18.12.2007, 14:19
Benutzerbild von Castor
Statist
 
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Castor ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Was soll ich sagen:
- zwei grandiose Hauptdarsteller
- gute Nebendarsteller; v.a. Ben Foster als herrlich fieser Handlanger von Russel Crowe
- sehr gute Charakterzeichnung
- spannende & dichte Atmosphäre
- toller Showdown
- ein Film, der bis zur letzten Minute fesselt und lange offen lässt, wer schlussendlich von den Protagonisten auf der Strecke bleibt

Mehr kann man sich als Westernfan bzw. Filmfreak eigentlich nicht wünschen.
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Alt 30.04.2008, 16:31
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Irgendwas mit Raumschiffen
 
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Zitat:
Zitat von Schuster Beitrag anzeigen
Zeitweise ist man sehr versucht Wades skrupeloser, völlig verkommener Bande die Daumen zu drücken - zumal die Bandenmitglieder in Sachen Coolness den "Guten" Einiges voraushaben. Das war mit Sicherheit teilweise so gewollt; die Vertreter der Bahngesellschaft eignen sich aber von ihren Anlagen auch nicht wirklich zur Identifikation.

Ja, das war mit Sicherheit so gewollt, allein schon, da ja der Name Elmore Leonard da mit auftaucht. Die Eisenbahn ist ja nicht erst seit "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "The Wild Bunch" das personifizierte Böse...
Ich war extrem begeistert von dem Ganzen, auch wenn mir die Action für einen Western ein bisschen zu viel war. Das Finale war schon verdammt gut, wenn auch etwas unglaubwürdig, dass die ganzen Hyper-Mega-Super-Scharfschützen auf einmal nur noch daneben schießen... da fand ich den Shootout am Ende von "Open Range" schon besser, weil mehr auf den Punkt inszeniert und auch realistischer. Aber wie gesagt, war ja eher ein Actionfilm im Westerngewand. Bale und Crowe sind natürlich ein Dreamteam, die Musik von Ich-seh-mir-die-Klassiker-an-und-mach-dann-was-ähnliches-Marco-Beltrami war stimmig, Kamera und Licht haben einfach mal schöne Bilder eingefangen, die Indianer sind die Guten, außer wenn sie gezeigt werden...
Ich hätte mir gewünscht, dass der Vater-Sohn-Konflikt etwas stärker ausgearbeitet wird... man stelle sich das Finale vor, wenn der Sohn die Seiten gewechselt hätte, was ja nicht unbedingt so unwahrscheinlich gewesen wäre.

Alles in allem aber ein ziemlich guter Film.
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Alt 18.05.2008, 00:30
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Ich bin nicht so der Western-Fan. Außer Erbarmungslos kenne ich nicht viele, aber Yuma ist der absolute Hammer.

Der Film wird nie langweilig, die Dialoge sind klasse (vor allem die zwischen Bale und Crowe) und die Darsteller spielen durch die Bank weg richtig gut. Crowe und Bale sowieso, aber ganz besonders gut gefallen hat mir Ben Foster. Der spielt den Psycho richtig überzeugend.

An dem Film gibt es nichts auszusetzten. Ist sehr zu empfehlen.
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Wenn man nie jemanden ins Vertrauen zieht, kann man schwerlich verraten werden. Kobayashi
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Alt 07.01.2010, 14:24
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Ich werd wohl nie ein Western-Fan werden...

War sehr ordentlich inszeniert und gespielt, bis in die Nebenrollen. Aber mit dem Setting konnt ich halt wieder mal nix anfangen. Und mir war nicht wirklich klar, weshalb

Spoiler: Anzeigen
Crowes Ben Wade sich im Endeffekt hinter Bales Dan Evans gestellt hat. Dieses öde "ich war noch nie ein Held, also wirds mal Zeit" wirds wohl hoffentlich nicht gewesen sein. Oder einfach nur weil Wade halt doch nicht gar so ein Böser war?


Im Endeffekt kein schlechter Film, aber halt nix für mich.
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  #9 (permalink)  
Alt 07.01.2010, 15:13
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Zitat:
Zitat von Eminence Beitrag anzeigen
Ich werd wohl nie ein Western-Fan werden...

War sehr ordentlich inszeniert und gespielt, bis in die Nebenrollen. Aber mit dem Setting konnt ich halt wieder mal nix anfangen. Und mir war nicht wirklich klar, weshalb

Spoiler: Anzeigen
Crowes Ben Wade sich im Endeffekt hinter Bales Dan Evans gestellt hat. Dieses öde "ich war noch nie ein Held, also wirds mal Zeit" wirds wohl hoffentlich nicht gewesen sein. Oder einfach nur weil Wade halt doch nicht gar so ein Böser war?


Im Endeffekt kein schlechter Film, aber halt nix für mich.
Ich mochte den, bin aber auch Western-Fan.

Ich sehe das so:

Spoiler: Anzeigen
In Western geht's doch meistens um Männerfreundschaften. Ben Wade ist zwar ein Verbrecher, jedoch einer mit felsenfesten Prinzipien (Antiheld halt, Westerntypisch). Gleichzeitig ist er jemand, der nicht so ohne weiteres Freundschaft schließt. Keiner aus seiner Bande kann sich eigentlich sein Freund schimpfen (auch wenn einer es gerne wäre ). Dan Evans wird von ihm über die ganze Laufzeit hinweg auf Herz und Nieren geprüft und am Ende schließen beide Freundschaft, ohne das es einer ausdrücklich laut sagen muss (wieder Westerntypisch). Wade stellt sich auf Evans Seite, weil beide im Grunde die gleichen Prinzipien haben (und zu stur sind, sich zu ändern oder anders zu entscheiden. Man muss seinen Weg zu Ende gehen, wieder typisch für Westernhelden). Wade respektiert das und erkennt, daß ihn mit Evans mehr verbindet als mit jedem anderen. Und Evans Leben mit Frau und Kindern ist das, was Wade wohl gerne hätte, jedoch nie haben wird. Da er sich dann fest entschlossen hat, Evans beizustehen und freiwillig in den Zug zu steigen, darf ihm diese Entscheidung keiner (und wirklich keiner) abnehmen.


Oder so ähnlich...
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Nyke Daenerys Jelmazmo hen Targario Lentrot, hen Valyrio Uepo anogar iksan. Valyrio muno engos nuhys issa.

"Sean Bean is a living spoiler."
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Alt 07.01.2010, 15:55
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Hm. Kann ich irgendwo nachvollziehen.

Spoiler: Anzeigen
Die Sehnsucht nach einem "Bürgerlichen Leben" mit Frau, Kind und Hof kommt wirklich durch, da haste recht. Aber der Entschluss Wades, seine komplette Bande an getreuen Gefolgsleuten auszulöschen - um der Gerechtigkeit willen oder auch nur aus Rache wegen seines gerade erschossenen "einzigen Freundes", aus Prinzipientreue oder weiß der Geier was. Ich weiß net recht, das will mir auch mit deiner Erläuterung nicht recht in den Kopf. Aber viell. interpretier und versteh ich als Western-Unbedarfter diese unausgesprochenen Dinge auch was anders.
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Alt 07.01.2010, 18:16
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Zitat:
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Hm. Kann ich irgendwo nachvollziehen.

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Die Sehnsucht nach einem "Bürgerlichen Leben" mit Frau, Kind und Hof kommt wirklich durch, da haste recht. Aber der Entschluss Wades, seine komplette Bande an getreuen Gefolgsleuten auszulöschen - um der Gerechtigkeit willen oder auch nur aus Rache wegen seines gerade erschossenen "einzigen Freundes", aus Prinzipientreue oder weiß der Geier was. Ich weiß net recht, das will mir auch mit deiner Erläuterung nicht recht in den Kopf. Aber viell. interpretier und versteh ich als Western-Unbedarfter diese unausgesprochenen Dinge auch was anders.
Ok, dann so:
Spoiler: Anzeigen

Es ist weder Gerechtigkeit noch Rache. Es ist Schuld (Westerntypisch). Ohne ihn hätte die Famillies Evans noch einen Vater und Ernährer, und die Frau einen Mann. Ohne ihn hätte Evans den Job womöglich gar nicht angenommen und ganz sicher hätte er am Schluß zurückgezogen. Er hat die Evans alle kennengelernt und weiß um ihre Probleme, die ja jetzt noch schwieriger zu bewältigen sein werden. Und der anklagende Blick des Sohnes gibt ihm des Rest. All dies bringt ihn dazu, so zu handeln. Sein Gefühl für Ehre läßt es nicht anders zu. Und seine Sühne folgt sogleich, da er in den Zug steigt.


Besser?
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  #12 (permalink)  
Alt 07.01.2010, 19:23
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Zitat:
Zitat von Doc Lazy Beitrag anzeigen
Ok, dann so:
Spoiler: Anzeigen

Es ist weder Gerechtigkeit noch Rache. Es ist Schuld (Westerntypisch). Ohne ihn hätte die Famillies Evans noch einen Vater und Ernährer, und die Frau einen Mann. Ohne ihn hätte Evans den Job womöglich gar nicht angenommen und ganz sicher hätte er am Schluß zurückgezogen. Er hat die Evans alle kennengelernt und weiß um ihre Probleme, die ja jetzt noch schwieriger zu bewältigen sein werden. Und der anklagende Blick des Sohnes gibt ihm des Rest. All dies bringt ihn dazu, so zu handeln. Sein Gefühl für Ehre läßt es nicht anders zu. Und seine Sühne folgt sogleich, da er in den Zug steigt.


Besser?
Und dennoch handelt er bedingt nach dem Prinzip der Doppelmoral, da er der Versuchung nicht wiederstehen kann, sein Pferd zu sich zu rufen.

Oder er will dem Jungen ein Beispiel sein, dann kann man das Verhalten Wades als Assoziation auf die (amerikanische?) Gesellschaft sehen, da einerseits immer z.B. Gesetzte erlassen werden/ Vorschriften gemacht werden, diese aber selbst von der Gesetztgebung (Lehrer, Eltern, Politiker) nicht eigehalten werden.
Nicht meine Meinung, nur eine mögliche Interpretation.
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  #13 (permalink)  
Alt 07.01.2010, 21:40
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Zitat:
Zitat von Na'vi Beitrag anzeigen
Oder er will dem Jungen ein Beispiel sein, dann kann man das Verhalten Wades als Assoziation auf die (amerikanische?) Gesellschaft sehen, da einerseits immer z.B. Gesetzte erlassen werden/ Vorschriften gemacht werden, diese aber selbst von der Gesetztgebung (Lehrer, Eltern, Politiker) nicht eigehalten werden.
Joah, auch nicht meine Meinung. Aber eine Allegorie wie diese wirkt nur in Verbindung mit glaubwürdigen (oder glaubwürdigeren, war ja keineswegs platt, dat Yuma-Ding) Figuren (siehe etwa Daniel Day-Lewis' Daniel Plainview in "There Will Be Blood").

@Lazy: Auch hier ein herzliches "Joah" . Ich weiß net recht. Die Sühne is net wirklich eine, siehe Navi's Aussage mit dem Pferd und der Hinweis, dass

Spoiler: Anzeigen
er eh schon zwei Mal aus demselben Gefängnis ausgebrochen ist.


Zudem kann er wohl kaum die Verwantwortung dafür übernehmen, dass Evans den Job annimmt. Wär ja nicht so als ob dieser sich für Evans hat erwischen lassen. Der Schritt von gegenseitiger Sympathie zu selbstloser Aufopferung war mir einfach ein zu großer und unglaubwürdiger. Und die gegenseitige Beichterei klang da in meinen Ohren schon wie eine Entschuldigung dafür.

Aber ich kann deine Argumente nachvollziehen, viell. zünden die bei einer Zweitsichtung (die so schnell nicht kommt, ein Western im Jahr reicht wirklich) für mich eher.
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  #14 (permalink)  
Alt 09.07.2010, 20:48
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Ich fand den fantastisch.
Bin nicht so der Western-Fan, aber der hier hats mir echt angetan. Für knapp 120min erstaunlich kurzweilig, hochkarätig besetzt, durchgehend spannend, garniert mit nem großartigen Showdown. Auch das hier etwas kritisierte Ende mochte ich sehr.
Wird sicherlich noch öfters gesichtet.
__________________
People ask me, would you rather be feared or loved.
Easy, I want people to be afraid of how much they love me.
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  #15 (permalink)  
Alt 01.12.2010, 00:02
Benutzerbild von ° logging in as oswaldo °
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Standard AW: Todeszug nach Yuma - 3:10 to Yuma (2007)

Tolle Bilder und Crowe ist anfangs schon arg fies/schweinecool.
Mit dem hastigen Schluss hat mich der Film dann kurzzeitig verloren.
Spoiler: Anzeigen
Das Freundschaftsding, die Exekution.
Alles in allem aber doch sehr sehenswert.

Is'n Western, ich mag Western und es gab Kühe, also mag ich Yuma.
__________________
Nahezu an der Täglichkeit kratzend.
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