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Alt 15.11.2007, 17:53
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Celdur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich seinCeldur kann stolz auf sich sein
Standard Irreversibel (2002)

Nach kurzer Recherche wundert es, dass mir Irreversibel bis zum Blindkauf kein Begriff gewesen ist. Der Brocken ist nicht nur Gegenstand unzähliger Meinungsduelle, sondern war auch der ultimative Skandalfilm 2002 in Cannes. "Most walked-out-of movie of the year“
Nicht ganz unberechtigt, wie ich finde. Vorgewarnt seien also all jene, deren Toleranzgrenze bezüglich Tabus und der „In der Kunst ist alles erlaubt“-These nicht außergewöhnlich hoch liegt.

Doch zum Anfang – theoretisch zumindest. Allein die Machart von Irreversibel hascht nach Aufmerksamkeit. Der Film beginnt mit dem rückwärtslaufenden Abspann und wird auch weiter Szene für Szene im Krebsgang erzählt. Die zweite (und originellere) Besonderheit ist, dass es für den Betrachter im ganzen Film nicht einen Schnitt gibt. Man beobachtet die Agierenden voyeuristisch ohne nur ein einziges Mal blinzeln zu dürfen. Steht ein Szenenwechsel an, nähert sich die Kamera der Decke, einer Lichtquelle oder dem Himmel und vollführt den chronologischen Rückwärtssalto beim Zurückzoomen. Dies ist anfangs fremd, schultert aber bald schon einen beachtlichen Teil der Atmosphäre.

Der Start überschlägt sich, während eine Nacht ihrem Ende entgegen schaut. Die Kamera fährt Loopings, taumelt wild im her, pendelt dicht über dem Grund, springt gleich wieder mehrere Meter in die Höhe und schwirrt rast- und ziellos mitten durch ein düsteres Bild ohne Hoffnung. Sie ist wie das Adrenalin, das durch Marcus pumpt, während er mit seinem Begleiter überschäumend durch eine groteske Schwulenbar hetzt und atemlos einen Mann sucht. Ein psychedelisches auf und ab Surren ist auf Dauerschleife gestellt. Nur Fetzen in flackerndem Rot sind auszumachen. Lust, animalisches Stöhnen, getriebenes Fleisch, lechzende Silhouetten. Die Kamera läuft pulsierend Amok. Genau wie Marcus‘ Anhängsel, das einen Übergriff auf ihn vereitelt, den Täter auf den Boden reißt und ihm mit einem Feuerlöscher barbarisch und ausdauernd den Schädel zu Brei hämmert. Wieder und wieder holt er aus. Die Kamera zittert heftig, doch sie hält erbarmungslos drauf, lässt uns grimmig teilhaben.

Wie es dazu kam wird nachfolgend Schritt für Schritt erklärt. Sehr bald erfahren wir, dass der Freundin des Protagonisten grausames widerfuhr und die Hölle, in welche Irreversibel uns zu Anfang mit dem Kopf voran gesteckt hat, das Finale einer Suche nach Vergeltung war.
Je weiter wir uns von der Endstation entfernen, desto ruhiger werden Kameraführung und Erzählweise.
Ein ruckhafter Stopp findet in der Mitte statt. Der Abend ist bereits weit fortgeschritten, Alex – die Freundin - wandert durch eine Unterführung, deren Beleuchtung der des Clubs sehr ähnelt und Unheil ahnen lässt. Ein Fremder fängt sie ab, beschimpft und vergewaltigt sie schließlich. Neun Minuten sind wir dazu verdammt, die zu uns gerichteten Häupter der Personen zu betrachten, während dies geschieht. Wie tot liegt die Kamera auf dem verschmutzten Boden, präsentiert Leid und Tränen, die nur durch Gewalt in ihrer unmenschlichsten Form vergossen werden können. Ihren Abschluss findet die Szene in prasselnden Fäusten und Blut.
Dies ist so provokant, hart und eiskalt, dass sich einem der Magen zusammenkrampft. Nichts, was man mögen, verstehen oder auch nur billigen muss. Nichts, was sich letzten Endes endgültig rechtfertigen kann. Wer hier im Laufschritt den Saal verlässt oder voller Abscheu den Fernseher abschaltet, kann auch von dem Hartgesottensten reines Verständnis erwarten.

Der zweite Part ist ruhiger, wird zunehmend sanfter und sehr typisch. Hier findet das umgekehrte Erzählen seine Rechtfertigung. Die drei Hauptpersonen sind zusammen, die Handlung spielt sich in immer alltäglicheren Ausschnitten ab und wird stetig wärmer und freundlicher. Doch man weiß, wohin die Wege der Figuren führen, in welche Hoffnungslosigkeit der Abend stürzen wird.
In anderen Filmen hofft man auf ein versöhnendes, rettendes Ende. Irreversibel lässt unseren Gedanken diesen Weg nicht offen. Wir wissen bereits um die Abgründe, die sich auftun werden. Wir haben den Gipfel des Berges gesehen, dessen Ausläufer nun vor uns liegen.
Wir kennen den Feuerlöscher, wir kennen die Unterführung.

Der Effekt, den der Film erreichen will, setzte bei mir wie gewollt ein und ich war eine ganze Weile nach ihm ziemlich baff und wie paralysiert. Eigentlich ist Irreversibel nicht mehr als ein 100 minütiger Schock. Mir kamen diese 100 allerdings eher wie 50 vor, was zuvorderst der brillanten Ausführung zu verdanken ist. Technik wie Schauspiel sitzten perfekt. Einzig kurz vor Schluss zieht sich die Handlung für ein paar Minuten wie altes Kaugummi.

Leicht macht es das Werk einem aber auch sonst nicht. Vielen von denen, die nicht angewidert und empört wegschalten, wird wahrscheinlich speiübel werden, während sie ambitioniert versuchen die Bilder zu verarbeiten, die ihnen die Achterbahn-Kamera liefert. Und ein Teil jener, die diese beiden Hürden überwinden können, erleidet wohl spätestens am Filmende einen epileptischen Anfall.

Nichts für Zwischendurch und wirklich nichts für Zartbesaitete. Hässlich, bitter und voller Widerhaken.
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Geändert von Celdur (15.11.2007 um 17:58 Uhr)
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Alt 15.11.2007, 18:33
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Standard AW: Irreversibel (2002)

Es gibt eine "Most walked-out-of movie of the year“-Kategorie

Der Film ist auf jeden Fall ganz schön heftig. Allein der Anfang in dem Club ist schon übel und wird dann sogar noch von der Vergewaltigung getoppt. Aber trotz dieser Härte ist der Film sehr gut inszeniert.
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Alt 15.11.2007, 18:35
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Standard AW: Irreversibel (2002)

Sehr schön beschrieben, Celdur!

Ich hab den Film nach meiner ersten Sichtung vor einiger Zeit schonmal im "Zuletzt-gesehen"-Thread diskutiert. Ich hatte vorher und habe auch seitdem keinen Film gesehen, der mich so mitgenommen hat - und ich meine wirklich mirgenommen. Beim Sehen habe ich körperlich gelitten, der Film war eine einzige Qual. Erst nach etwa 4-5 Tagen konnte ich diesem "Monster" irgendwie das Prädikat "gut" geben. Er ist filmisch - Celdur hat's geschrieben - einmalig, sowohl was die Art der Inszenierung, die Art des Erzählens angeht, als auch die wirklich krasse Kameraarbeit.
Der Schluss des Films (also nicht der inhaltliche Schluss) tat mir am meisten weh:
Spoiler: Anzeigen
Die letzte Szene, in der man die beiden nachmittags zusammen im Bett liegen sieht, sieht, wie zärtlich, vetraut und liebevoll sie miteinander umgehen... und dann auch noch darüber diskutieren, ob sie an jenem Abend auf die Party gehen sollen, oder nicht:
das ließ den Schock, der sich in den 85 Minuten zuvor so schonungslos in mir breit gemacht hat, dann zur totalen Verzweiflung werden.

Irreversibel ist ein sehr sehr guter, aber unheimlich grausamer und schmerzhafter Film. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ihn mir nie wieder ansehen werde.
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Eine Passantin, die mitten im Regen den Schirm zusammenklappte, und sich naß werden ließ... Ein Schüler, der seinem Lehrer beschrieb, wie ein Farn aus der Erde wächst, und der staunende Lehrer...
-- Damiel in "Der Himmel über Berlin"
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Alt 15.11.2007, 19:27
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Standard AW: Irreversibel (2002)

Hart - Härter - Irreversibel

Keiner Frau zu empfehlen.
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Alt 15.11.2007, 21:27
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Standard AW: Irreversibel (2002)

Zitat:
Zitat von Dean Keaton Beitrag anzeigen
Es gibt eine "Most walked-out-of movie of the year“-Kategorie
Newsweek vergab diesen Titel.

Zitat:
Zitat von dae-su Beitrag anzeigen
Irreversibel ist ein sehr sehr guter, aber unheimlich grausamer und schmerzhafter Film. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ihn mir nie wieder ansehen werde.
Bin mit mir im Zwist.
Auch auf mich wirkt der Film noch nach (sah ihn gestern). Ich bin eigentlich in optimaler Lage für ein zweites Mal, da frei empfänglich für die Stimmung, die Irreversibel mir bietet. Wenn irgendwann in der näheren Zukunft, dann in den nächsten Tagen.
Aber andererseits ist's so verdammt intensiv, dass es echt verdammt viel Überwindung kostet.
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Alt 15.11.2007, 21:47
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Standard AW: Irreversibel (2002)

Ich muss zugeben das ich den ausgemacht hab. ich bin nich wirklich weit gekommen, ich hab mich nach der wirklich sehr langen und detaillierten vergewaltigung echt gefragt was mich da noch so erwartet und war mit mir im unreinen ob ich gleich ausmache oder noch warte. also hab ich noch ein bischen gewartet bis schliesslich der feuerlöscher kam (war doch in der reihenfolge oder??). aber dann hab ich keine ambitionen mehr gehabt den weiter zu sehen, ich hab wirklich schon viel gesehen aber des hat ne grenze bei mir überschritten. ich muss den auch ned nochmal sehen, gut das ich mir den nur in der videothek ausgeliehen hatte. is aber auch schon glaub 3 oder 4 jahre her das ich den gesehen hab. aber die 2 szenen wirken halt immer noch, des hat sich eingebrannt
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Alt 15.11.2007, 21:58
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Kann mir vielleicht jemand sagen, was dieses Geblitze am Ende des Film aussagen will?
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Alt 15.11.2007, 22:00
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Standard AW: Irreversibel (2002)

War eine meiner frühen Rezis für MG, falls es interessiert: http://www.moviegod.de/kino/kritik/249/irreversibel

Ich fand den toll, hat mich schwerst mitgenommen. Aber bislang hab ichs net geschafft den wieder zu sehen.
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Alt 15.11.2007, 22:11
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Wow, tolle Kritik und ich kann dir nur zustimmen.

Jetzt, wo ich es in der Kritik gelesen habe. Ist der Typ, der am Anfang von der Vergewaltigung seiner Tochter redet, nicht auch derselbe wie aus Menschenfeind?
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Alt 16.11.2007, 02:27
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Standard AW: Irreversibel (2002)

Zitat:
Zitat von Dean Keaton Beitrag anzeigen
Wow, tolle Kritik und ich kann dir nur zustimmen.

Jetzt, wo ich es in der Kritik gelesen habe. Ist der Typ, der am Anfang von der Vergewaltigung seiner Tochter redet, nicht auch derselbe wie aus Menschenfeind?
Ja, ist er.
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Alt 16.11.2007, 08:08
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Jep und da fällt mir ein dass ich den auch immer mal sehen wollte.
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Alt 18.11.2007, 21:14
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Zitat:
Zitat von Eminence Beitrag anzeigen
War eine meiner frühen Rezis für MG, falls es interessiert: http://www.moviegod.de/kino/kritik/249/irreversibel
Da gehen wir ja in fast allen Punkten sehr konform.

Menschenfeind wird hoffentlich auch in den nächsten Monaten den Weg in meinen Einkaufskorb finden. Ursprünglich wollte ich ja auch ihn und nicht Irreversibel haben.
Ich werde dann berichten.

Habe nun übrigens doch ein zweites Mal hinter mir.
Erwartungsgemäß war der Film nicht mehr ganz so drastisch, weil der überrumpelnde Schockeffekt der Erstbetrachtung fehlt, trotzdessen ging er kaum weniger unter die Haut.
Und das, obwohl er sich über eine sehr gegensätzliche Stimmung hinwegsetzen musste.

Nun ist aber erst mal gut, für mindestens viele Monate.
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  #13 (permalink)  
Alt 17.02.2008, 16:12
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Zitat:
Zitat von Zyprin Beitrag anzeigen
''Irreversibel'' hab ich mir vor ca. 2 Jahren angesehen, ein wahrer Terroralptraum von einem Film. Die unglaublich brutale Vergewaltigung und der Rachemord ist eines, darauf war man ja vorbereitet. Aber diese minutenlange wackelige bzw. hin und herschwenkende Handkameraführung wo man (Gott sei dank) kaum was erkennen konnte vom Club ist wie Batteriesäure in der Iris und dieser dumpfe hypnoton der das ganze begleitet verführt einen nur noch mit den Kopf unentwegt auf den Tisch zu haun um ihn raus zu bekommen.

Übrigens da wo die reingegangen sind das war keine Schwulenbar mehr sondern die tiefen abgründe der Hölle mit Satan dem leibhaftigen als Türsteher.

Nie wieder!
Jo, Irreversibel is auf jeden Fall eine Grenzerfahrung - es sind ja nicht "nur" die Szenen selbst (Feuerlöscher, Vergewaltigung), die einem an die Nieren gehen, auch die konsequente Erzählstruktur verlangt einem doch einiges ab.

Ich hab ihn bislang noch nicht wieder geguckt, aber irgendwann fühl ich mich wohl doch wieder dazu in der Lage.
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  #14 (permalink)  
Alt 17.02.2008, 16:36
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Zyprin macht sich hier nicht besonders gutZyprin macht sich hier nicht besonders gut
Standard AW: Irreversibel (2002)

@Eminence

Naja das die Geschichte rückwärts erzählt wird ist find ich garnicht schlimm, das ding nur der beschriebe mix aus der Kamaraführung und dem Hypnoton oder wie man den nennen möchte. Zwar ist das nur ne relativ kurze Sequenz aber die reicht auch schon, und wenn man die DVD hat gibt es beim erscheinen des Hauptmenü's gleich den vorgeschmack für die Ohren.

Der Film würde trotzdessen 50 % von mir bekommen weil er zum einen sehr wachrüttelt bzw. schockt und gnadenlos ehrlich ist bezüglich der realität was heute wierklich alles schreckliche passiert und zum anderen für ''Monica Belucci''. Noch nie hab ich jemanden eine rolle so realistisch spielen sehen, du siehst einfach nicht mehr den unterschied zwischen reiner Schauspielerei und realität wie es sonst der fall ist. Man denkt darüber nach ob sie wierklich mal Opfer so etwas geworden ist und deshalb so realitisch das ganze Spielen kann. Ich sag jetzt ganz bewusst überspitzt mal wenn sie einen Oscar bekommen würde würd ich den an ihrer stelle den Akademiemitgliedern um die Ohren fliegen lassen mit der anmerkung das diese auszeichnung eine beleidigung für diese perfekte leistung ist da sowas mit keinen Preis der Welt gewürdigt werden kann.

Die DVD werd ich wahrscheinlich behalten aber die entsprechende nervigen Sequenz überspring ich dann wenn ich ihn mir irgendwann nochmal anschauen sollte wovon ich derzeitig nicht ausgehe.

Übrigens danke Emi das du den Text oben hier reingesetzt hast.

Geändert von Zyprin (17.02.2008 um 16:40 Uhr)
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  #15 (permalink)  
Alt 17.02.2008, 16:42
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reykjavik ist (noch) nicht aufgefallen
Standard AW: Irreversibel (2002)

so, ihr habts geschafft !... ich guck den film auch nochmal

...am besten nach rambo (nein, ich scheue keinen vergeich)
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