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Alt 27.02.2021, 20:25
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Außer Kontrolle (1996) (OT: Chain Reaction)

Never change a winning team. Oder Konzept. Denn was als Kollaboration zwischen Harrison Ford und Regisseur Andrew Davis klappte und zum Erfolg führe - namentlich "Auf der Flucht" (an dem noch Tommy Lee Jones als bärbeißiger Marshal der an Fords flüchtigen Hacken klebte, seinen Anteil zum Gelingen beitrug) - sollte nun mit dem seit "Speed" zum neuen Actionstar auserkorenen Keanu Reeves und Andrew Davis zum Erfolg führen. In Andrew Davis Heimatstadt, in der die meisten seiner Filme (Cusack - Der Schweigsame/Nico/Die Killer-Brigade/Auf der Flucht) auch spielen: Chicago - the windy city.
Klappte im Sommer 1996 nur nicht wirklich - was zum einen an der Präsentation liegen mag (die Story spielt im Winter) und vor allem an der Tatsache, dass das Publikum Reeves den Wissenschaftler/Science Nerd ebenso wenig abnahm wie anno 1995 Sandra Bullock den Computercrack in "Das Netz". Erschwerend kam hinzu, dass die plötzlichen Kälteeinbrüche - mit Wetterumschwüngen - während der Dreharbeiten dazu führten, dass letztlich vier Leute im Schneideraum saßen, die aus dem gedrehten Material die bestmöglichen Anschlüsse herausfiltern mußten. Und dabei - mehr als einmal - Szenen in denen es schneit sich mit Szenen in denen die Luft klar ist (oder auch mal Schneeregen herrscht) abwechseln.
Die "Goof"-Trivia-Abteilung von "imdb" hat in diesem Fall so einiges zu bieten, wenn man sich da schlau machen möchte....

Saubere Energie, die für den Endkonsumenten kostenlos zu haben wäre.
Schöne neue Welt. Utopia.
Doch das Projekt "Erneuerbare Saubere Energie aus Wasserstoff" gewinnen zu können, tritt auf der Stelle. Es bedarf einer tonalen Frequenz, die als Auslöser für die gewünschte/benötigte Kettenreaktion benötigt wird. Das Forschungsmitglied Eddie Kasalavich (Keanu Reeves) stößt per Zufall auf die eben diese Frequenz - zuhause in seiner Werkstatt.
Als am nächsten Tag das Experiment mit dieser neugewonnen Erkenntnis versehen nochmal durchgefüht wird, ist es endlich von Erfolg gekrönt.
Der Philantroph und "Big Spender" des Experiments - Paul Shannon (Morgan Freeman) - sieht´s mit Freuden. Hat aber bereits weiterreichende Pläne. Was beim Leiter des Projekts - dem gemeinnützig denkenden Professor Barkley (Nicholas Rudall) - auf wenig Gegenliebe stößt.
Weshalb er - nach dem Anstoß auf den Erfolg und der anschließenden Feier noch im Labor mit einem chinesischen Kollegen verbleibt.
Und diese dann einem Besuch zum Opfer fallen, der alles andere als höflich gerät.
Und Eddie - der seine angetrunkene Kollegin Lily Sinclair (Rachel "Constantine"/"Die Mumie I + II" Weisz) galant nach Hause brachte - dann mit der Leiche Barkleys konfrontiert. Und einer platzierten Bombe, die das gesamte Labor samt umliegenden Gelände dem Erdboden gleich macht.
Eddie kann dem in letzter Sekunde entkommen.
Nur um nach Befragung seitens des FBI - vertreten durch Fred "Tremors"/Remo Williams"Ward und Kevin "Warrior"/"Transformers"/"Dave" Dunn - binnen kurzem ganz oben auf der Liste der Verdächtigen zu stehen.
Findet man bei einer Durchsuchung seines Appartements doch eine nicht unerhebliche Summe an Dollars. Und eine Langdistanzsendevorrichtung.
So bleibt Eddie nichts anderes übrig, als seine Unschuld zu beweisen.
Mit Lily an seiner Seite macht er sich daran, die halbe Polizei des Staates (gefühlt) an den Hacken (aber das ging wohl Dr. Kimble in "Auf der Flucht" als auch den "Blues Brothers" in Chicago nicht anders ), die wahren Täter ausfindig zu machen.
Einzig Shannon scheint auf ihrer Seite zu sein....

Einst im Kino gesichtet - wo der damals anno 1996 - doch ziemlich unter die Räder kam. Kunststück: das war der Blockbustersommer, in dem die Schlangen immer nur in den noch gewaltigeren nächsten Blockbuster fluteten: Independence Day, Mission: Impossible, The Rock, Twister, Eraser, Der verrückte Professor.
Unter die Räder kamen in jenem Sommer u.a. Vier lieben dich - Duplicity (mit Michael Keaton), Das Phantom, The Frighteners (jeden davon ziehe ich der Blockbuster-Phalanax auch heute noch vor).
Und damals als - irgendwie nur so "na ja" - in Erinnerung. Heutzutage gefällt mir die Tatsache, dass der Schnitt und die Kameraarbeit einen alles erkennen lassen. Und man immer einen Überblick darüber bekommt wo und warum sich die handelnden Figuren gerade dort aufhalten. Auf realem Grund und Boden.
Ohne gegen eine Greenscreen anzukämpfen.
Vielleicht ist es allein dieser Aspekt, der ihn bei der heutigen Sitzung eine Kelle dazu gewinnen ließ.
Die damalige Nominierunge von Reeves bei den Razzies als "Worst Actor" hierfür... geschenkt. Ford hat in "Auf der Flucht" nun auch nicht so gänzlich als Arzt überzeugt. Aber darum ging es dort wie hier auch nicht.
Sicherlich sind einige dramaturgische Momente hier arg überkonstruiert - laut "imdb" ist aus dem Originaldrehbuch mit dem die Produkton begann nach mehrfacher Überarbeitung nur ein Dialog-Satz übrig geblieben. Da tät mich schon interessieren, wie das ursprünglich tatsächlich mal angedacht gewesen ist.
Insgesamt ein solider Timewaster...
Und am Ende vom Abspann wird man dann noch mit einer 10-sekündigen Szene "verabschiedet".
Solange sollten damals die wenigsten den Abspann in Prä-MCU- und "Pirates of the caribbean"-Zeiten ausgehalten haben. Beim heutigen Streamingdienst kann man ja "vorspulen"...
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Alt 02.03.2021, 19:20
Benutzerbild von S.W.A.M.
Irgendwas mit Raumschiffen
 
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S.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich sein
Standard AW: Außer Kontrolle (1996) (OT: Chain Reaction)

Den habe ich damals auch im Kino gesehen, weil mich schon im Trailer diese bombastische Explosion vor Ehrfurcht erschauern ließ... Leider bin ich dann aufgrund der wirklich nur erbärmlich übertünchten "Auf der Flucht"-Kopie-Dramaturgie sehr enttäuscht gewesen. Selbst den finalen Twist haben sie einfach vom Vorgänger übernommen. Darüber hinaus war ich auch nie wirklich ein Fan von Keanu Reeves und Rachel Weisz konnte (damals!) auch nicht viel mehr als rehäugig und ein bisschen naiv in die Kamera schauen.

Dafür war ich dann doch ein viel zu großer Fan von sowohl Tommy Lee Jones als auch Harrison Ford, als dass diese müde Kopie mich hätte begeistern können. Und dass die Explosion am Anfang dann doch deutlich armseliger aussah als im Trailer versprochen, machte meine Laune auch nicht besser.

Schlecht fand ich ihn nicht. Nur eben auffallend mittelmäßig und vergessenswert.
Kabumm Kaputt
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Soylent Green is people!
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  #3 (permalink)  
Alt 03.03.2021, 11:17
Benutzerbild von mati
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mati ist auf dem besten Weg
Standard AW: Außer Kontrolle (1996) (OT: Chain Reaction)

"Mittelmäßig" trifft es zwar ganz gut, irgendwie fand ich das aber auch angenehm. Es ist halt ein Action-Film der nicht weh tut. Daher kann ich mich dran erinnern, dass ich den mehrfach zuhause geguckt hatte. Der Film "ging halt immer" (und es war noch die Zeit, als ich nicht Zugriff auf beliebig viele Filme hatte und entsprechend die wenigen Filme, die ich hatte, alle mehrfach anschaute).

Reeves kann man sich eh immer angucken. Seine Figur wird ja glaube ich auch letztlich als "einfacher Techniker" beschrieben, nicht als einer der Big-Brains. Mir reichte das um ihm die Rolle abzukaufen. Und bei Frau Weisz genügte es mir damals, dass sie da war.

Die Idee mit der Kaltfusion ist zwar nur ein oberflächlich betrachtetes Plot-Device, ich fand das Thema trotzdem spannend.
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