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Alt 24.01.2021, 22:11
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Sein größtes Spiel (1991) (OT: Talent for the game)

Einer aus der unbekannteren Ecke, des schier unerschöpflichen Angebots an Sportfilmen, die das amerikanische Kino über die Jahrzehnte produziert hat. Etwa um dieselbe Zeit entstanden wie "The Babe" (mit John Goodman) und "Mr. Baseball" (mit Tom Selleck), die - wie "Sein größtes Spiel" - allesamt hierzulande an Kinoeinsätzen vorbei direkt als Videopremieren endeten. Baseball wird wohl auf ewig ein Thema sein, dass man dem breiten Publikum hierzulande nicht verkaufen kann. Zumindest nicht für einen Kinobesuch hierzulande....

Virgil Sweet (Edward "Blade Runner"/"Wolfen"/TV-"Battlestar Galactica"/TV-"Miami Vice" James Olmos) ist seit zwanzig Jahren Talentsucher für seine Mannschaft, die California Angels (die u.a. in dem immer noch schwer kuckbaren Basefall-Film "Angels - Engel gibt es wirklich" mit Christopher Lloyd und Tony Danza ebenfalls den realen Hintergrund für die Story liefern). Doch nun hat ein schnöseliger Multimillionär das Team gekauft und krempelt selbiges - das zu eben jenem Zeitpunkt tabellenmäßig eher am unteren Ende dümpelt - um. Dass dabei auch Virgils Job gestrichen wird, steht oben auf der Agenda. Statistiken über mögliche Talente kann man sich auch von entsprechend modern ausgerichteten Firmen kommen lassen. Auf seiner somit wohl letzten Tour kommt Virgil durch ein kleines Nest in Idaho - und findet dort jenen Spieler, von dem er und seinesgleichen immer träumen: den für Baseball geborenen Spieler. In diesem Fall den herzensguten und etwas naiven Landjungen Sammy (Jeff Corbett). Dessen Wurfqualität wahrlich außergewöhnlich sind.
Vollkommen überzeugt davon, das Richtige für ihn (und sich selbst) zu tun, bringt Virgil Sammy das Ausnahmetalent unangemeldet zum Training der "Angels" mit - und überzeugt (nach anfänglichem Zögern seines Schützlings) sowohl Trainer, Manager als auch den Besitzer. Der in Bezug der Vermarktung des neuen "Stars" sofort drei Gänge höher schaltet. Und seinen neuen "besten" Mann mit der Last von tonnenschweren Vorschußlorbeeren auf das Spielfeld "jagt" - ganz entgegen Virgils Vorstellungen.
Aber da ist ja auch noch ein neuer (höher dortierter) Vertrag für ihn mit drin....

Die klassische "rags-to-riches"-Geschichte für das bessere Gewissen in jedem von uns.
Originell ist anders - aber der Star Edward James Olmos und sein Regisseur (Robert M. Young - der in seiner Vita das Vergewaltigungsdrama "Extemities" mit Farrah Fawcett hat und mit James Olmos rund ein halbes Dutzend Mal an Projekten der verschiedensten Art zusammenarbeitete) sind entsprechend eingespielt, dass man diesem simplen aber beherzten Feelgoodmovie problemlos länger als der Laufzeit von 87 Minuten beiwohnen kann. Behaupte ich jetzt mal. Denn zumindest mir ging´s so.
Vielleicht ist es aber andererseits doch gut, dass der Film weiß, wann Schluß sein soll - anstatt seine überschaubare Geschichte dann doch über Gebühr aufzublähen. Wie das gegenwärtig zuviele Filme schaffen.

Fazit: bestimmt alles andere als ein Meisterwerk - aber für Fans von kurzweilig gestrickten Sportfilmen definitiv eine Hinguck-Empfehlung. Ohne aufdringliches Pathos-Schleifchen.
Und Lorraine Bracco (The Sopranos/Medicine Man/Hackers/Good Fellas) als Virgils Ehefrau ist als sympathisch unaufdringliche Stimme der Vernunft im entsprechenden Moment ein angenehmes Plus hier drin.
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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