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Alt 15.07.2020, 16:14
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Grace of my heart (1996)

Regisseurin Allison Anders hatte zu Beginn der Neunziger mittels ihres Indiehits "Gas Food Lodging" (hierzulande: "Verlorene Herzen") und der Beteiligung an dem Episodenfilm "Four Rooms" (jup, der an dem auch Tarantino und Rodriguez beteiligt waren) einen guten Ruf in der Indieszene.
Leider war ihrem ersten Studiofilm - eben diesem hier - trotz überschaubarem Budget (5 Millionen) leider kein Erfolg beschieden (USA-Einspiel: knapp über 600.000 Dollar). Schade eigentlich.
Der hierzulande vorgesehene Kinostart im Frühsommer 1997 wurde - trotz der Tatsache, dass der einen Start bekam, in einer CINEMA besprochen wurde UND das Kinomaterial (Aushangfotos) fertig gedruckt waren - dann doch noch überschnell gecancelt.
Auf Video tauchte der dann leider kaum in den Videotheken auf.... Amazon sei Dank, kam der mir jetzo mal für eine Leihgebühr von 3,99 vor die Linse...

Edna Buxton (Illeana "Echos"/"Ghost World" Douglas) - ist ein Mädchen aus der "Upper Class", Erbin eines Familienvermögens und fühlt sich zur Songwriterin berufen.
Als sie bei einem Gesangswettbewerb in ihrer Stadt den ersten Preis gewinnt, ergreift sie die Gelegenheit um ihrer überprotektiven Mutter in Richtung New York zu entkommen. Wo sie in den nächten Monaten eine Absage nach der nächsten erhält.
Bis sie durch Vermittlung an den aufstrebenden - etwas gockelhaft-blasierten - Joel Millner (John Turturro - vielleicht eine der schönsten Leistungen seiner Karriere für meinen Geschmack, einfach weil er kein Stück weit "wired" - wie sonst - sein muß) gerät. Der sie als Musikproduzent unter seine Fittiche nimmt.
Und sie mit einem der angesagtesten Musikkritiker der Szene - Howard Cazatt (Eric "Pulp Fiction"/"Anaconda" Stolz) bekannt macht.
Zusammen ergänzen sie sich zu einem Songschreiberduo, bei dem Howard (und sein nicht ganz unscheinbares Ego) die Hosen anbehält.
Der erklärte Junggeselle wird durch Edna - die von Joel bei Einstieg in die Szene den Künstlernamen Denise Waverly verpasst bekam - sehr bald (versehentlich) zum Vater gemacht.
Und fühlt sich - auf Dauer - in dieser burgeoisen Rolle nicht zuhause.
Auch ein späteres Stelldichein mit einem Musikredakteur vom Rundfunk (Bruce Davison) endet unschön.
Doch als der stets loyale Joel sie mit dem musikalischen Wunderkind Jay Phillips (Matt Dillon als Blaupause von Brian Wilson von den "Beach Boys") bekannt macht, scheint Edna endlich den Hafen gefunden zu haben.
Doch die manischen Schübe von Jay nehmen zu....

Rund 12 Jahre umfasst der Film. Und benutzt die musikalische Entwicklung der USA als Grund auf dem die Figuren durch ihre Gefühlsszenarien purzeln.
Ausstattungsmäßig wie auch inszenatorisch ist da wirklich nix zu wollen.
Einzig die "Brian Wilson"-Gedächtnis-Episode erschien mir (anfänglich) eine Spur ZU gut entwickelt. Doch gelingt hier ein Abschluss, der das Ganze wunderbar "rund" macht und die Hauptfigur zu sich selbst zurück führen kann.
Die Songs wurden - allesamt - für den Film geschrieben (und ich sehe mal zu, dass mir der Soundtrack noch irgendwo unterkommt) und stellt einen tollen Entwicklungsbogen des Publikumsgeschmacks aus eben jener Zeit dar.
Sehr schön gelungene Verbeugung vor den Songwritern jener Zeit.
Mal schauen, ob es den - inzwischen -irgendwo auf Scheibe gibt...
...und sehr schade, dass aus der Karriere von Illeana Douglas auch nie was wurde.
Das hier würde ich als ihre Sternstunde bezeichnen.
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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